Gewerbemuseum Winterthur

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weitere Ausstellungen

Der entfesselte Raum

Mai 10, 2015 bis Nov 1, 2015

tn Raum ist nicht gleich Raum, und Raum ist nicht allein gross oder klein, rechtwinklig oder schief, endlich oder unendlich. Vielmehr werden Räume durch das vielfältige Zusammenspiel von Volumen, Dimensionen, Proportionen, Material, Farbe, Licht und Schatten bestimmt. Es sind denn auch solcherlei Bedingungen sowie die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Bewegung und Raum, welche unsere Sinneswahrnehmung massgeblich beeinflussen und bewirken, dass wir Raum nicht nur abstrakt wahrnehmen, sondern diesen immer auch als ein stetig wechselndes Erlebnis empfinden.

Die Ausstellung "Der entfesselte Raum" bietet auf lustvolle Art und Weise die Gelegenheit, Grundlagen der Darstellung und Bildung von Raum zu entdecken und die Konventionen der gewohnten Raumvorstellungen zu verlassen, um sich von neuartigen Situationen überraschen zu lassen.

Die Erforschung und die Darstellung der räumlichen Dimensionen unserer Welt sind seit jeher ein grosses Thema in Mathematik, Kunst und Architektur. Fragen nach Begrenzung oder die Suche nach Ordnungssystemen stehen dabei der unendlichen und unfassbaren Ausdehnung von Raum gegenüber. Laufend entstehen neue Vorstellungen, Konzepte und Visionen von Räumlichkeit. Wissenschaftliche und technologische Entwicklungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie gesellschaftliche Veränderungen.

Einen solchen Wandel von Raumkonzepten zeigen beispielsweise aktuell neuartige digitale Planungs- und Fabrikationsmöglichkeiten, die nur dank der fortschreitenden Digitalisierung überhaupt vorstell- und realisierbar geworden sind.

Die Ausstellung "Der entfesselte Raum" bietet auf lustvolle Art und Weise die Gelegenheit, Grundlagen der Darstellung und Bildung von Raum zu entdecken und die Konventionen der gewohnten Raumvorstellungen zu verlassen, um sich von neuartigen Situationen überraschen zu lassen. Modelle, Objekte, Installationen, Anamorphosen, Spiegelräume sowie Videoarbeiten, Computeranimationen und interaktive Spiele laden ein, Phänomene und Wirkungen von spezifischen Situationen zu erkunden.

Die Teilnehmenden aus den Bereichen Gestaltung, Design, Kunst, Architektur: Apelab (CH) / Elod Beregszaszi (UK) / John Edmark (US) / Christine Erhard (DE) / Aurèle Ferrier (CH) / Ingo Giezendanner GRRRR (CH) / Michael Hansmeyer & Benjamin Dillenburger (JP & CA) / Andreas Hofer (CH) / Teresa Hubbard & Alexander Birchler (US) / Erika Janunger (SE) / Andrea Russo (IT) / Urs B. Roth (CH) / Rinus Roelofs (NL) / Fred Sandback (US) / Tomás Saraceno (DE) / Caspar Schwabe (DE & JP) / Monika Sosnowska (PL) / Tom Strala (CH) / Tomohiro Tachi (JP) / René Zäch (CH)


Der entfesselte Raum
10. Mai bis 1. November 2015

Hansmeyer/ Dillenburger (Japan/ Kanada): Digital Grotesque, 2013; Prototyp, ausgeführt in 3D-Sanddruck. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Computer Aided Architectural Design (CAAD) an der ETH Zürich; © Copyright: Hansmeyer/ Dillenburger
Erika Janunger (Schweden): Longing to Fly, Longing to Fall, 2013. Videostill; © Copyright: Erika Janunger
Christine Erhard (Deutschland): Blick nach unten II, 2009. Grossformatiger C-Print; © Copyright: Christine Erhard
Christine Erhard (Deutschland): Dobra IV, 2014. Grossformtiger C-Print; © Copyright: Christine Erhard