Fondation Beyeler

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weitere Ausstellungen

Paul Gauguin in der Fondation Beyeler

Feb 8, 2015 bis Jun 28, 2015

tn Mit Paul Gauguin (1848 – 1903) präsentiert die Fondation Beyeler einen der bedeutendsten und faszinierendsten Künstler überhaupt. Als einen der grossen europäischen Kulturhöhepunkte des Jahres 2015 versammelt die Ausstellung rund fünfzig Meisterwerke Gauguins aus den international renommiertesten Museen und Privatsammlungen. Es handelt sich um die hochkarätigste Ausstellung, die den Meisterwerken dieses herausragenden und wegweisenden französischen Künstlers in den letzten 60 Jahren in der Schweiz gewidmet wurde; in den Nachbarländern fand die letzte grosse Ausstellung vor über 10 Jahren statt.

Weltweit gibt es kein Kunstmuseum, das ganz dem Werk Gauguins gewidmet ist, daher kommen die kostbaren Leihgaben aus 13 Ländern: aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Grossbritannien mit England und Schottland, Dänemark, Ungarn, Norwegen, Tschechien, Russland, den USA und Kanada. Gauguins einzigartige Schöpfungen erzählen von der Suche nach dem verlorenen Paradies auf Erden, von seinem filmreifen Künstlerleben zwischen den Kulturen, bestimmt von Leidenschaft und Abenteuergeist.

Kein Künstler hat auf der Suche nach sich selbst und einer neuen Kunst einen weiteren und abenteuerlicheren Weg auf sich genommen als Paul Gauguin. Nach einer in Peru verbrachter Kindheit als weltreisender Seemann der Handelsmarine, als Börsenhändler und Bohémien im Paris des Fin de Siècle, Freund und Förderer der Impressionisten, Mitglied der Künstlerkommune im bretonischen Pont-Aven, "WG-Partner" von Van Gogh in Arles, mit seiner unstillbaren Sehnsucht nach einer Insel der Seligen, die er auf Tahiti und als Eremit auf den Marquesas-Inseln zu finden hoffte, wurde er zu einem der ersten modernen Nomaden und zivilisationskritischen Aussteiger in der Kunst. Gauguin entdeckte eine neue Form von Sinnlichkeit, Exotik, Ursprünglichkeit und Freiheit für die moderne Kunst.

Die Ausstellung zeigt sowohl Gauguins vielseitige Selbstporträts, als auch die visionären und spirituellen Bilder aus seiner Zeit in der Bretagne. Vor allem stehen Gauguins weltberühmte, auf Tahiti entstandene Gemälde im Vordergrund. In ihnen feiert der Künstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonischste Weise. Neben Gemälden präsentiert die Ausstellung auch eine Auswahl geheimnisvoller Skulpturen Gauguins, welche die damals schon weitgehend verschwundene Kunst der Südsee lebendig werden lassen.


Paul Gauguin
8. Februar bis 28. Juni 2015

Quelles nouvelles?, 1892. Öl auf Leinwand, 67 x 91 cm; Gemäldegalerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Foto: Jürgen Karpinski
Contes Barbares, 1902. Öl auf Leinwand, 131,5 x 90,5 cm; Museum Folkwang, Essen. Foto: © Museum Folkwang, Essen
Joyeusetés, 1892. Öl auf Leinwand, 75 x 94 cm; Musée d'Orsay, Paris. © RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski
La cueillette des fruits, 1899. Öl auf Leinwand, 128 x 200 cm; Moskau, The Pushkin State Museum of Fine Arts
Autoportrait à la palette, ca. 1893. Öl auf Leinwand, 92 x 73 cm; Privatsammlung