Aargauer Kunsthaus

Aargauerplatz
CH - 5001 Aarau

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weitere Ausstellungen

…und die Musik

Jan 30, 2016 bis Apr 10, 2016

tn Camille Graeser (1892 – 1980) prägte die Entwicklung der konstruktiv-konkreten Kunst der Nachkriegszeit. Als ehemaliger Innenarchitekt, Möbeldesigner und Werbegrafiker beherrschte er den variablen Umgang mit Farbe, Form und Material. Nach seiner Emigration von Stuttgart in die Schweiz im Jahr 1933 verschrieb er sich zunehmend der bildenden Kunst.

Neben Max Bill (1908 – 1994), Peter Paul Lohse (1902 – 1988) und Verena Loewensberg (1912 – 1986) pflegte er als Mitglied der Zürcher Konkreten eine nüchterne Formensprache, die sich der Linie, der Farbe und der Oberfläche verschrieb. Graeser selbst verband die konkrete Kunst nicht nur mit "Reinheit, Gesetz und Ordnung", sondern ebenso mit "sichtbar gestaltetem malerischem Klang".

Die Ausstellung "Camille Graeser und die Musik" ist eine Kooperation zwischen der Camille Graeser Stiftung, dem Kunstmuseum Stuttgart und dem Aargauer Kunsthaus. Im Fokus der Präsentation stehen Werke, in denen sich Graesers malerische Auseinandersetzung mit den Strukturen der modernen Musik zeigt.


30. Januar bis 10. April 2016

Korrelative Konkretion, 1952. Öl auf Leinwand, 40 x 80 cm; Daimler Art Collection, Stuttgart. Foto: Andreas Freytag, Stuttgart; © Camille Graeser Stiftung, Zürich / Pro Litteris, 2015
Multi-Bewegung, 1967. Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm; Camille Graeser Stiftung, Zürich. Foto: Camille Graeser Stiftung, Zürich; © Camille Graeser Stiftung, Zürich / Pro Litteris, 2015
Konstruktion mit sechs Farbakzenten, 1949. Öl auf Leinwand, 40 x 60 cm; Aargauer Kunsthaus Aarau / Schenkung der Camille Graeser Stiftung. © Camille Graeser Stiftung, Zürich / Pro Litteris, 2015