Kunsthalle Bielefeld

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weitere Ausstellungen

Sophie Taeuber-Arp in der Kunsthalle Bielefeld

Dez 12, 2014 bis Mär 15, 2015

tn In Zusammenarbeit mit dem Aargauer Kunsthaus Aarau, Schweiz, zeigt die Kunsthalle Bielefeld im Winter 2014/2015 die seit langem erste umfassende Retrospektive zum Werk von Sophie Taeuber-Arp, die 1889 in Davos geboren wurde und am 13. Januar 1943 in Zürich einem tragischen Unfalltod zum Opfer fiel. Sie ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die in Malerei und Tanz, in Architektur und Design nach neuen genreübergreifenden Ausdrucksformen suchte.

Lange stand ihr Werk im Schatten ihres Mannes Hans Arp. Wie er war sie in der DADA-Bewegung der 1920er-Jahre in Zürich aktiv, übersiedelte 1926 mit ihm nach Frankreich, wo sie in den 1930er-Jahren stilbildend für die Entwicklung der sogenannten Konkreten Kunst wird, wie sie von Paris aus formuliert worden ist.

Ein Großteil des Werkes von Sophie Taeuber-Arp befindet sich in der Schweiz; dem Aargauer Kunsthaus Aarau wurde vor einiger Zeit ein Nachlass als bedeutende Dauerleihgabe überantwortet, die unter anderem Designobjekte umfasst, weshalb die Ausstellungskooperation die besondere Möglichkeit bietet, neue Aspekte zum Werk von Sophie Taeuber-Arp zu Kunsthandwerk, Design und Tanz erstmals zu zeigen und bislang unbekannte Dokumente zu ihrem Schaffen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach der umfassenden Retrospektive zum Werk von Sonia Delaunay im Jahr 2008 setzt die Kunsthalle Bielefeld mit der Ausstellung zum Werk von Sophie Taeuber-Arp die Themenreihe der Präsentationen zum Schaffen der großen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts fort. Es erscheint ein umfangreicher Katalog in deutscher und englischer Sprache.


Sophie Taeuber-Arp. Heute ist Morgen
12. Dezember 2014 bis 15. März 2015

Entwurf für die Innenausstattung des Cafés 'Aubette' in Straßburg, 1927. Gouache, 60,3 x 40,1 cm. Privatsammlung, Schweiz
Marionetten zu König Hirsch, Dr. Complex, 1918. Museum für Gestaltung Zürich, Kunstgewerbesammlung; © ZHdK, Marlen Perez
Marionetten zu König Hirsch, Hirsch, 1918. Museum für Gestaltung Zürich, Kunstgewerbesammlung; © ZHdK, Marlen Perez