2x2=3,99

Dez 12, 2014 bis Feb 1, 2015

tn Rechenschieber waren bis zur Einführung des elektronischen Taschenrechners in den 1970er Jahren für viele Berechnungen in Schule, Wissenschaft und Technik unentbehrlich. Einer der bekanntesten deutschen Hersteller produzierte ab 1961 in Wörgl. Die Ausstellung "2x2=3,99" erzählt mit Fotografien und ausgewählten Exponaten die Firmengeschichte von Aristo Wörgl, heute Geotec genannt, und ruft die Funktion des Rechenstabs spielerisch in Erinnerung.

Der Rechenstab kam bis in die 1970er Jahre im Schulunterricht zur Anwendung. 1968, im erfolgreichsten Jahr von Aristo, wurden europaweit über 86.000 Exemplare exportiert. Das durchsichtige Kunststoff-Geodreieck ist aus unserem Alltag nach wie vor nicht wegzudenken. Das Werk in Wörgl wurde 1961 vom Hamburger Traditionsunternehmen Dennert & Pape errichtet. Der deutsche Betrieb begann 1872 mit der Herstellung des Aristo Rechenschiebers. Nach überstandener Weltwirtschaftskrise wird das Gerät zum erfolgreichsten Produkt der Firma.


2x2=3,99
Vom Rechenstab zum Elektronikrechner
12. Dezember 2014 bis 1. Februar 2015

Zeughaus
Zeughausgasse 1
6020 Innsbruck

Öffnungszeiten:
Di bis So 9 - 17 Uhr

Di - SO, 9 - 17 Uhr

© Aristo
Blick in die Ausstellung: Lineare Teilmaschine, ca. 1900. Zur Fertigung von Spezialmaßstäben für die österreichischen Geodäten mit einer Teilungsgenauigkeit von 0,03 mm; © Wolfgang Lackner
© Aristo