Lentos Kunstmuseum Linz

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weitere Ausstellungen

Marko Lulić. Futurology

Jun 30, 2017 bis Sep 10, 2017

tn Für seine erste museale Mid-Career-Survey Ausstellung in Österreich konzipiert Marko Lulić, kuratorisch begleitet von Wilfried Kuehn, einen Überblick über sein Werk. Skulptur, raumgreifende Installationen, Video, Poster, Schrift und Arbeiten im öffentlichen Raum sind die bevorzugten Medien des Künstlers, die er im Ausstellungsraum erstmals in einen vollkommen neuen Zusammenhang bringt. Dabei werden utopistische Aspekte des 20. Jahrhunderts analysiert, übersetzt und hinterfragt. Architektur und Display, zentrale Themen in seinem Werk, werden zu Mitteln einer Wiederaufführung im Museum.

Lulić untersucht seit dem Jahr 2000 die jugoslawische und internationale Moderne. Er thematisiert die Beziehungen von Form und Ideologie sowie das Verhältnis von Körper und Repräsentation in unterschiedlichen politischen Kontexten. Seit Ende der 1990er-Jahre stellt Marko Lulić in Österreich und weltweit aus, zuletzt bei der Chicago Architecture Biennial und im MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles. Sein Werk wurde mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet.

Marko Lulić (geb.1972) ist ein in Wien lebender Künstler, der sich mit den Schnittpunkten von architektonischer Moderne, Ideologie und Ästhetik beschäftigt. Eine Reihe moderner Denkmäler wurde von ihm in Nachbauten thematisiert oder reaktiviert, indem er die öffentlichen Skulpturen als Bezugspunkte oder Orte für seine Performances nutzte.


Marko Lulić. Futurology
30. Juni bis 10. September 2017

Entertainment Center Mies (orange), 2003. Privatsammlung Berlin; Courtesy: Gabriele Senn Galerie, Wien und der Künstler. Foto: Stephan Lugbauer
Hart und weich Nr. 2, 2002. Ausstellungsansicht 'Durch weichen Beton', Grazer Kunstverein, Graz, 2002; Courtesy: Gabriele Senn Galerie, Wien und der Künstler. Foto: Susanne Stadler
Proposal for a Workers' Monument, 2014. Video, produzierte für 'Le Mouvement', Schweizer Plastikausstellung, Biel, 2014: Courtesy: Gabriele Senn Galerie, Wien und der Künstler