Kunsthalle Mainz

Am Zollhafen 3–5
D - 55118 Mainz

T: 0049 (0)6131 1269-36
F: 0049 (0)6131 1269-37

E: mail@kunsthalle-mainz.de
W: http://www.kunsthalle-mainz.de/


weitere Ausstellungen

Ed Atkins & Bruce Nauman in der Kunsthalle Mainz

Jul 4, 2014 bis Okt 26, 2014

tn Bruce Nauman (*1941 in Fort Wayne, USA) ist einer der herausragenden Künstler der Gegenwart. Er stellte mehrmals auf der Biennale in Venedig und der documenta in Kassel aus. Eine kürzlich erschienene Monografie nennt ihn den "Wahren Künstler" ("True Artist"), in Anlehnung an einen Werktitel aus dem Jahr 1967. Nauman arbeitet mit Videos, Neonschriften, Korridorräumen und abgehängten Skulpturen. Intensität, Hemmung, Zwang und die Arbeit am Körper sind für ihn kennzeichnend. Seine Bezüge zu Sprache, Rhythmik und Wiederholung sind das Thema der Ausstellung in der Kunsthalle Mainz.

Ed Atkins (*1982 in Oxford, GB) gehört zu den meistbeachteten Künstlern der Gegenwart. Er hatte Einzelausstellungen in der Kunsthalle Zürich und stellt derzeit in der Serpentine Gallery in London aus. Atkins beschäftigt sich mit der technischen Perfektion digitaler Medien. Lebendigkeit und Körper werden durch diese Formate in „tote“ Codes übersetzt. In seinen Videos arbeitet Atkins gegen diese Zersetzung an. Intensive Farbe, Schärfenwechsel, abrupte Schnittfolgen sowie emotionale Raum- und Klangerlebnisse bestimmen sein Werk. Tod, Sinnlichkeit, Krankheit und gefühlsgeladene Zustände sind die Themen. Ein kahler Avatar handelt als ihr dramatischer Protagonist.


Ed Atkins & Bruce Nauman
4. Juli bis 26. Oktober 2014

Ed Atkins: Even Pricks, 2013, Still. Courtesy the artist; Cabinet Gallery, London and Isabella Bortolozzi Galerie, Berlin
Ed Atkins: Warm Warm Warm Spring Mouths, 2013, Still. Courtesy the artist; Cabinet Gallery, London and Isabella Bortolozzi Galerie, Berlin
Bruce Nauman: Five Pink Heads in the Corner, 1992. Foto: Roman März, Berlin; Courtesy: the artist; Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof and Sperone Westwater Gallery, New York; © VG Bild-Kunst, Bonn 2014