Kunstmuseum Bern

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weitere Ausstellungen

Hodler//Parallelismus – die grosse Hodler-Schau 2018 in Bern

Sep 14, 2018 bis Jan 13, 2019

tn Zum Andenken an Ferdinand Hodlers 100. Todesjahr präsentiert das Kunstmuseum Bern in Kooperation mit dem Musées d’art et d’histoire de Genève ab dem 14. September eine Ausstellung, die das Schaffen eines der bekanntesten Schweizer Künstlers aus einem neuen Blickwinkel zeigt: Seiner Theorie des Parallelismus.

Ferdinand Hodler (1853-1918) erhob den Parallelismus zum massgeblichen Prinzip seiner Arbeit, das er in Landschaften ebenso wie in Figurenbildern, historischen Szenen oder Porträts durch Wiederholung, Symmetrie und Spiegelung umsetzte. Es sei «die Mission des Künstlers, dem Unvergänglichen der Natur Gestalt zu geben, ihre innere Schönheit zu enthüllen», erläuterte er 1897. Mit «innerer Schönheit» meinte er sich wiederholende Formen und Farben in der Natur, die seines Erachtens beim aufmerksamen Betrachter einen angenehmen Eindruck von Einheit hervorrufen. Hodler glaubte, darin ein «Weltgesetz» zu erkennen, das er als «Parallelismus» bezeichnete.

Der Begriff «Parallelismus» und das Interesse für Wiederholungen und Symmetrien waren im zeitgenössischen Umfeld Hodlers in unterschiedlichen Wissenschaften weit verbreitet, Hodler selbst besuchte an der Universität Genf Vorlesungen des Geologen Carl Vogt, über den er im Rückblick schrieb: «Er lehrte mich die Natur in ihrer Gesetzmässigkeit zu erkennen und zeigte mir, dass alles, was in der Natur geschieht, stets die wiederholte Anwendung ewig gleichbleibender Gesetze ist.»


Hodler//Parallelismus
14. September 2018 bis 13. Januar 2019

Ferdinand Hodler: Heilige Stunde, 1911. Öl auf Leinwand, 187 x 230 cm; Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur. © SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)
Ferdinand Hodler: Eurhythmie, 1895. Öl auf Leinwand, 167 x 245 cm. Kunstmuseum Bern, Staat Bern, vom Künstler erworben, Inv.-Nr. G 0250. © Kunstmusuem Bern
Ferdinand Hodler: Der Tag, 1899–1900. Öl auf Leinwand, 160 x 352 cm; Kunstmuseum Bern, Staat Bern, Depositum, Inv.-Nr. G 0251. © Kunstmuseum Bern
Ferdinand Hodler: Wilhelm Tell, 1897. Öl und Tempera auf Leinwand, 255.5 x 195.5 cm; Kunstmuseum Solothurn. © Kunstmuseum Solothurn