Kunstmuseum St. Gallen

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weitere Ausstellungen

Hans Josephsohn und Pipilotti Rist im Kunstmuseum St.Gallen

Dez 12, 2014 bis Feb 15, 2015

tn Aus Anlass der Zusammenführung mit der Ortsbürgergemeinde St.Gallen sowie in Fortführung der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Sitterwerk stiftet die Ortsgemeinde Straubenzell dem Kunstmuseum St.Gallen eine imposante Halbfigur des bedeutenden Schweizer Bildhauers Hans Josephsohn (1920-2012). Diese wird zusammen mit zwei weiteren Halbfiguren aus der Sammlung der Öffentlichkeit in feierlichem Rahmen erstmals präsentiert. Gleichzeitig feiert das Kunstmuseum St.Gallen die Übergabe der Installation "Das Zimmer" (1994/2000) von Pipilotti Rist an das Kunstmuseum.

Hans Josephsohn (20. Mai 1920 in Königsberg – 20. August 2012 in Zürich) ist der herausragende figurative Plastiker seiner Generation in der Schweiz. Die Wirkung seines Schaffens wie auch die Bedeutung seiner singulären Position werden inzwischen international breit anerkannt, was zahlreiche Ausstellungen in führenden Institutionen wie dem Amsterdamer Stedelijk Museum (2002), dem Diözesanmuseum Kolumba in Köln (2005), dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main (2008), an der Biennale Venedig 2013 oder dem Yorkshire Sculpture Park in Wakefield 2013 belegen. Das Kunstmuseum St.Gallen hat bereits 2008 damit begonnen, eine in der Schweizer Museumslandschaft einzigartige Werkgruppe des Künstler aufzubauen, in deren Zentrum drei grosse sogenannte Halbfiguren stehen.

Mit ihrer ersten umfassenden Werkschau in der Schweiz "Blutbetriebene Kameras und quellende Räume" kehrte die international gefeierte Medienkünstlerin Pipilotti Rist 2012 für ein kurzes Heimspiel ins Kunstmuseum St.Gallen zurück. 1962 im St.Galler Rheintal geboren gilt sie als wegweisende Figur der zeitgenössischen Videokunst. 1994 fand im Kunstmuseum St.Gallen unter dem Titel "I’m Not The Girl Who Misses Much – Ausgeschlafen, frisch gebadet und hochmotiviert" im Rahmen des Manor-Kunstpreises ihre erste Museumsausstellung statt, die den Beginn einer unvergleichlichen Künstlerinnenlaufbahn markierte. In dieser Ausstellung wurde auch "Das Zimmer" (1994/2000) erstmals präsentiert, das nun als Dauerleihgabe im Kunstmuseum St.Gallen dem Publikum zugänglich gemacht wird. Zusammen mit dem "TV-Lüster" (1993), der das Publikum im Foyer fröhlich grüsst, wird somit künftig ein vertiefter Einblick ins Schaffen der bedeutenden St.Galler Künstlerin vermittelt.


Hans Josephsohn und Pipilotti Rist
12. Dezember 2014 bis 15. Februar 2015

Pipilotti Rist: Pickelporno, 1992; Videostill
Pipilotti Rist: Das Zimmer, 1994/2000. Audiovideoinstallation Kunstmuseum St.Gallen; Courtesy die Künstlerin und Hauser & Wirth. Foto: Sebastian Stadler
Hans Josephsohn: Ohne Titel, 1995/96. Installationsansicht St.Gallen; Foto Stefan Rohner
Hans Josephsohn: Ohne Titel, 1995/96. Installationsansicht St.Gallen; Foto Stefan Rohner