Fondation Beyeler

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weitere Ausstellungen

Gustave Courbet in der Fondation Beyeler

Sep 7, 2014 bis Jan 18, 2015

tn Die Fondation Beyeler zeigt eine umfassende Ausstellung zu Gustave Courbet (1819–1877), die den Franzosen als einen der bedeutendsten Vorläufer der Moderne präsentiert. Seine Malerei wie auch seine Person entsprachen nicht mehr dem klassischen Verständnis von Kunst und Genie: Courbet brach bewusst Konventionen und wurde zum grossen Skandalkünstler des 19. Jahrhunderts.

Im Mittelpunkt steht seine revolutionäre Maltechnik, die bis heute die Künstler fasziniert. Neben dem Pinsel setzte er vor allem auch das Palettmesser als Malwerkzeug ein und strich die Farbe bisweilen sogar mit den Fingern auf – damals eine ungeheure Provokation.

Die Ausstellung zeigt zunächst eine Auswahl seiner wichtigsten Landschaftsbilder. Seinen Darstellungen von Grotten, in deren Zentrum undurchdringliches Dunkel zu sehen ist, stehen seine Gemälde des ruhigen und bewegten Meeres, seine berühmten Wellen, gegenüber. Kein Maler vorher hat die Farbe Weiss so behandelt wie Courbet: Sie ist nicht nur Farbe, sondern scheint in seinen Winterbildern sogar die Materialität des Schnees anzunehmen.

Eine Auswahl seiner Selbstporträts eröffnet die Ausstellung, die zudem auch seine faszinierenden Darstellungen von Frauenakten am Wasser zeigen wird. Eines der wichtigsten Bilder, sein berühmt-berüchtigtes Gemälde "L’Origine du monde", wird in Europa zum ersten Mal ausserhalb Frankreichs gezeigt.


Gustave Courbet
7. September 2014 bis 18. Januar 2015

Courbet au chien noir (Portrait de l’artiste), 1842. Öl auf Leinwand, 46,5 x 55,5 cm; Petit Palais, Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris. © bpk / RMN – Grand Palais / Jacques L’Hoir / Jean Popovich
Les Trois Baigneuses, 1865–68. Öl auf Papier auf Leinwand, 126,5 x 95 cm; Petit Palais, Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris. © Petit Palais, Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris / Eric Emo
La Source, 1868. Öl auf Leinwand, 128 x 97 cm; Musée d'Orsay, Paris. © bpk / RMN - Grand Palais / Patrice Schmidt