Staatsgalerie Stuttgart

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Rembrandts Schatten

Sep 19, 2016 bis Jan 8, 2017

tn Das Werk Rembrandts (1606-1669) ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der englischen Kunst im 18. Jahrhundert. Die expressive Lichtregie seiner Gemälde und besonders der radikale "Chiaroscuro" seiner Radierungen wurde verglichen mit dem später aufkommenden Mezzotinto, das zu der englischen Drucktechnik schlechthin avancierte ("Englische Manier"). Wegen seiner starken Hell-Dunkel-Kontraste auch als "Schwarze Kunst" bezeichnet, haftete dem Mezzotinto von Beginn an etwas Magisches, Dunkles an.

"Rembrandts Schatten" wohnt somit eine kompositorische und eine zeitliche Komponente inne: das virtuose Hell-Dunkel seiner Kunst und dessen Nachwirkung im England des 18. Jahrhunderts.

Die Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart präsentiert erstmals seit fast 100 Jahren eine Auswahl aus dem hervorragenden Bestand an Mezzotinto-Blättern nach Künstlern wie Sir Joshua Reynolds, Benjamin West, Joseph Wright of Derby u.a. Im Dialog mit teilweise noch nie gezeigten Radierungen Rembrandts ermöglicht diese Ausstellung eine echte Entdeckung.


Rembrandts Schatten
England und die Schwarze Kunst
19. September 2016 bis 8. Januar 2017

John Dixon nach Joshua Reynolds, Ugolino, 1774. Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung
Richard Earlom nach Joseph Wright of Derby, Die Schmiede, 1771. Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung
Rembrandt, Flucht nach Ägypten (Nachtstück), 1651. Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung