Kunstmuseum St. Gallen

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weitere Ausstellungen

Nenn mich nicht Stadt!

Aug 17, 2013 bis Nov 10, 2013

tn Altötting, Hamburg, Berlin, New York, São Paulo… Nenn mich nicht Stadt! Der Titel der thematischen Ausstellung ist einem grossformatigen Gemälde des in Berlin lebenden Künstlers Franz Ackermann (*1962) entliehen. Er mag Ausdruck sein für die Sehnsucht nach einer andern Welt jenseits der überbordenden Signaletik urbaner Metropolen, der ausufernden Megacities, des Unterwegs-Seins zwischen politischen und ökonomischen Zentren, der Erfahrungen von Rast- und Ortlosigkeit in einer globalen Welt.

Die Ausstellung lädt den Besucher ein, das Thema Urbanisierung auf künstlerisch kreative Weise zu erleben und damit auch zu hinterfragen. Ob als Bekenntnis zur metropolitanen Wucherung, als sachliches Registrieren des Existierenden, Phantasie zum Spektakel grenzenloser Urbanität oder als Essay zum Fremdsein im grossstädtischen Umfeld – die Vielfalt der Deutungs- und Verständnismöglichkeiten belegt den diskursiven Charakter der Schau.

Die Ausstellung findet bewusst in der Lokremise statt, einem Brennpunkt der Stadtentwicklung mitten in St.Gallen. Dennoch will die Ausstellung inhaltliche Fragestellungen nicht illustrieren, sondern künstlerisch Position beziehen zu aktuellen Debatten. Im Zentrum stehen Werke, die im räumlichen Dialog miteinander um Themen wie Urbanismus und deren existentielle Dimensionen kreisen: Nenn mich nicht Stadt! - ein visueller Diskurs zur Stadt von heute.

KünstlerInnen: Franz Ackermann, Katalin Déer, Fischli - Weiss, Andrea Geyer, Fabrice Gygi, Rita McBride, Norbert Möslang, Jonathan Monk, Matt Mullican, Manfred Pernice, Gunter Reski, Silke Schatz, Beat Streuli


Nenn mich nicht Stadt!
Künstlerische Positionen zur Urbanität heute
17. August bis 10. November 2013

Franz Ackermann: Nenn mich nicht Stadt, 2003. Kunstmuseum St.Gallen
Matt Mullican: Untitled (City Chart with Elements, World Unframed and World Framed), 1992. Kunstmuseum Liechtenstein Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz; Erworben mit Mitteln der 'Stiftung Freunde des Kunstmuseum Liechtenstein'
Andrea Geyer: Parallax, 2003. C-Print; Courtesy Galerie Thomas Zander, Köln