Forum Frohner

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weitere Ausstellungen

Gesellschaft mit beschränkter Schönheit

Okt 21, 2012 bis Mär 17, 2013

tn Das bekannte malerische Oeuvre Adolf Frohners wird von oft unbekannten plastischen Werken begleitet. Dominierend wirkte das Plastische in den ersten Schaffensjahren: Experimente mit Materialien wie Eisen, Schrott, Metallen und der brüchigen Ästhetik von Matratzen und Seegras führten Frohner 1962 zum Aktionismus und positionieren sein Werk international am Puls der Zeit.

Seine Raumskulpturen, Gerümpelplastiken und Materialobjekte eröffnen die sinnliche Qualität des Materials und rufen eine Umdeutung konventioneller Wahrnehmung hervor. "Kunst ist überall", definierte Frohner sein bildnerisches Credo und schuf damit den Ausgangspunkt für jene Beziehung zum Realen, die auch sein weiteres Werk bestimmte.

Die Schönheit des Hässlichen, der Mythos des Weiblichen und die Ironie des Alltäglichen bildeten seit den siebziger Jahren die Themenkreise seiner Arbeit. Das "Wie" bedeutete dabei primär die Möglichkeit eine Idee umzusetzen. Immer wieder erprobte Frohner neue Aspekte der dreidimensionalen Form, griff auf seine Erfahrungen mit den Objekten zurück und fand innovative Ansätze in seinem plastischen Gestalten.

Die Ausstellung "Kunst ist überall" spürt diesem Prozess nach und zeigt anlässlich des fünf jährigen Bestehens des Forum Frohner erstmals einen Überblick über das plastische Schaffen Frohners von den Anfängen bis in die letzte Werkperiode.


Kunst ist überall
Adolf Frohner - Das plastische Werk
21. Oktober 2012 bis 17. März 2013

Kopf, 1970er Jahre; Foto: Christian Redtenbacher. © Familie Frohner
Die Spinne, 1975; Foto: Peter Böttcher. © Adolf Frohner gemeinnützige Privatstiftung
O.T., Figur, 1980er Jahre; Foto: Christian Redtenbacher. © Familie Frohner