Kunstforum Wien

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weitere Ausstellungen

Meret Oppenheim-Retrospektive im Kunstforum Wien

Mär 21, 2013 bis Jul 14, 2013

tn Meret Oppenheim (1913–1985) zählt zu den bedeutendsten und eigenwilligsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit Frühstück im Pelz, einer in Pelz gekleideten Tasse, wurde die skandalumwitterte Muse bereits in jungen Jahren zur Legende und wichtigsten Vertreterin des französischen Surrealismus. Ihr vielfältiges und unabhängiges Œuvre umfasst Malerei, Skulptur, Dichtung und Design und entzieht sich stilistischen Einordnungen und stringenten Entwicklungslinien.

Oppenheims Interesse gilt der Verwandlung zwischen den Geschlechtern, zwischen Mensch und Tier, Natur und Kultur, Traum und Wirklichkeit. Mythen, Spiele und Träume dienen ihr ebenso als Ausgangspunkt wie literarische Vorlagen und die Schriften C.G. Jungs. In den 1970er-Jahren wird Oppenheim, die sich vehement gegen gesellschaftlich zugewiesene Geschlechterrollen einsetzt, zu einer zentralen feministischen Identifikationsfigur. "Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie sich nehmen", lautete ihr Credo.

Das Kunstforum Wien präsentiert 2013 anlässlich Oppenheims 100-jährigen Geburtstags die erste posthume Retrospektive dieser faszinierenden Künstlerpersönlichkeit in Österreich. Anschließend wird die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt.


Meret Oppenheim
21. März bis 14. Juli 2013

Pelzhandschuhe, 1936. Ursula Hauser Collection, Switzerland; Foto: Stefan Altenburger Photography, Zürich. © VBK, Wien, 2012/13 / VG Bild-Kunst, Bonn, 2012/13
Das Paar, 1956. Privatbesitz; © VBK, Wien, 2012/13 / VG Bild-Kunst, Bonn, 2012/13
Die alte Schlange Natur, 1970. Centre Pompidou, Paris, Musée national d’art moderne; Foto: CNAC / MNAM Dist. RMN / © Jacqueline Hyde. © VBK, Wien, 2012/13 / VG Bild-Kunst, Bonn, 2012/13
Margit Baumann: Meret Oppenheim mit »Frühstück im Pelz«, 1971. © Margrit Baumann, Bern