Kunst Halle St. Gallen

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weitere Ausstellungen

Petrit Halilaj in der Kunst Halle Sankt Gallen

Jul 21, 2012 bis Sep 23, 2012

tn Petrit Halilaj scheut sich nicht, seine persönliche Biografie als Quelle für seine Arbeit zu nutzen. So sind die Kindheitserinnerungen des kosovarischen Künstlers, in deren Zentrum das Kriegsdrama und die folgende Flüchtlingstragödie stehen, der Motor für die Erschaffung komplexer und oft monumentaler Installationen. Die Suche nach einem Verständnis von Heimat ist für die betroffenen Menschen noch heute ein brisantes Thema. Dieses wird sowohl von der Weltgeschichte als auch von der persönlichen Definition der eigenen Identität beeinflusst.

Halilaj verwendet einfache Materialien wie Erde, Holzlatten, aber auch lebendige Hühner und gefundene Archive aus verschwundenen Museen im Kosovo, um diese permanente Suche sichtbar zu machen. Trotz seines jungen Alters sind Halilajs Ausstellungen präzis konzipierte Narrationen, die das Publikum zu berühren wissen. Petrit Halilaj (*1986, Kosovo, lebt und arbeitet in Berlin, Kosovo and Mantova IT) studierte an der Brera Academy in Mailand.

Einzelausstellungen fanden in folgenden Institutionen und Galerien statt: Kunstraum Innsbruck (AT); Statement, Art Basel (2011); Center for Contemporary Art Prishtina, Kosovo; Chert, Berlin (2009). Des Weiteren war er an diversen Gruppenausstellungen beteiligt, darunter: Museion, Bolzano (IT); Museum Schloss Moyland (DE); ERROR ONE, a nomadic initiative for contemporary art, Antwerpen; Kunstverein Nürnberg (2012); RaebervonStenglin, Zürich; Bonner Kunstverein; New Museum, New York; Atelierhaus Monbijoupark, Berlin; Westfälischer Kunstverein, Münster (2011); The Institute of Social Hypocrisy, Paris; 6. Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst (2010); Siemens Gallery, Istanbul; Kunstverein Arnsberg (DE) (2009).


Petrit Halilaj
21. Juli bis 23. September 2012

The places I’m looking for, my dear, are utopian places, they are boring and I don’t know how to make them real; Installationsansicht. 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, Berlin, 2010; Photo: Uwe Walter
Astronauts saw my work and started laughing; Berlin, 2010