Pinakothek der Moderne

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Pinakothek der Moderne zeigt Arbeiten von Fritz Winter

Feb 3, 2018 bis Jul 22, 2018

tn Fritz Winter (1905-1976) begann seine künstlerische Laufbahn 1927 am Bauhaus in Dessau als Schüler von Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer und Paul Klee. Parallel zur Ausstellung "Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses" zeigt die Fritz-Winter-Stiftung 18 Arbeiten aus dem Frühwerk des Künstlers von den 1920er- bis in die 1940er- Jahre.

Höhepunkt sind zwei Neuerwerbungen aus der Werkgruppe "Triebkräfte der Erde", die der im Nationalsozialismus als entartet geltende Künstler 1944 im Verborgenen schuf. Die "Triebkräfte" wurden in der Nachkriegszeit als Schlüsselwerke abstrakten Formenreichtums gefeiert und stehen bis heute für die Qualität und das Wirkungsvermögen in innerer Emigration entstandener Kunstwerke.

Die Präsentation in Saal 15 zeigt eine kleine Auswahl des neuen Kernbestandes der Fritz-Winter-Stiftung, der den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen auf unbegrenzte Zeit als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird. Zeitgleich erscheint ein Bestandskatalog der 151 Gemälde und Papierarbeiten dieses neuen Kernbestandes.


Fritz Winter
Pinakothek der Moderne
Sammlung Moderne Kunst
3. Februar bis 22. Juli 2018

Fritz Winter: 3. Rot, 1931. Öl und Gouache auf Karton, 65 x 82 cm; Fritz-Winter-Stiftung München. Foto: Sibylle Forster, Bayerische Staatsgemäldesammlungen; © Fritz-Winter-Stiftung
Fritz Winter: Ohne Titel, 1929. Öl und Gouache auf Karton, 49 x 65 cm; Fritz-Winter-Stiftung München. Foto: Sibylle Forster, Bayerische Staatsgemäldesammlungen; © Fritz-Winter-Stiftung
Fritz Winter: Ohne Titel, 1928. Mischtechnik auf Pappe, 54 x 39 cm: Fritz-Winter-Stiftung München. Foto: Sibylle Forster, Bayerische Staatsgemäldesammlungen; © Fritz-Winter-Stiftung