Kunsthalle Bremen

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weitere Ausstellungen

TanzKunst

Mär 25, 2012 bis Mai 28, 2012

tn Der Tanz wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein bevorzugtes Thema der bildenden Kunst. Ausgehend von der Metropole Paris erfasste die Tanzbegeisterung ganz Europa: Als Inbegriff von Modernität faszinierte der Tanz die Künstler und forderte sie heraus, Bewegung sichtbar zu machen. Das vielfältige Spektrum der Tänze inspirierte Künstler wie Edgar Degas, Auguste Rodin, August Macke und Max Beckmann.

Aber wie veranschaulichen die Künstler die flüchtige Aktion der Tanzenden im Raum? Wie übersetzen sie Rhythmus und Dynamik? Um 1900 waren es vor allem spannungsvolle Kompositionen, schneller Strich und exaltierte Posen, mit denen sie in statischen Medien Bewegung suggerierten. Der Zero-Künstler Günther Uecker versetzte dagegen seine Skulptur "New York Dancer III" tatsächlich in heftige Rotation, während bei Otto Pienes "Lichtballett" wenig später immaterielle Lichter und Schatten tanzen.


TanzKunst
Von der klassischen Ballerina zum Lichtballett
25. März bis 28. Mai 2012

August Macke: Russisches Ballett I, 1912. Öl auf Pappe, 103 x 81 cm; Kunsthalle Bremen - der Kunstverein in Bremen / Foto: Lars Lohrisch
Edgar Degas: Drei Tänzerinnen, um 1896/99. Pastell auf Pauspapier auf Pappe, 52,3 x 49,1 cm. Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen / Foto: Lars Lohrisch
Henri de Toulouse-Lautrec: Plakat für eine Tournee der Revuetruppe von Mlle. Églantine in London, 1896. Kunsthalle Bremen − Der Kunstverein in Bremen
Max Beckmann: Apachentanz, 1938. Öl auf Leinwand, 171,5 x 151 cm; Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen I Foto: Lars Lohrisch; © VG Bild-Kunst, Bonn 2012