Pinakothek der Moderne

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weitere Ausstellungen

Neue Pinakothek München zeigt fünf Neuerwerbungen von Anselm Kiefer

Jun 21, 2017 bis Dez 31, 2017

tn Die Michael & Eleonore Stoffel Stiftung hat in enger Kooperation mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen fünf Werke Anselm Kiefers erworben. Mit den Erwerbungen wird ein Meilenstein im Sammlungsausbau gesetzt. Anselm Kiefer, am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren, hat mit seinem Schaffen das Schweigen über die deutsche Vergangenheit im Dritten Reich gebrochen und zugleich eine eindringliche Sprache für kulturelle Überlagerungen gefunden. Er dringt in alte heidnische, christliche, kabbalistische oder fernöstliche Überlieferungen, in die großen mythischen, religiösen und poetischen Schriften der Welt ein und verknüpft sie mit der aktuellen Erfahrungswelt.

In der Pinakothek der Moderne bilden nun das monumentale Gemälde "Der Sand aus den Urnen" (2009) sowie die zwei großen, 2011 auf Blei ausgeführten Wandbilder "Occupations" (1969/2011) einen weiteren Höhepunkt im Sammlungsprofil. Das bislang einzige Gemälde des Künstlers, "Nero malt" (1974), aus der Sammlung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, wird zu einem exemplarischen Werkkomplex erweitert und steht im Kontext der umfangreichen Bestände von Einzelwerken und/oder Künstlerräumen von Baselitz, Beuys, Laib, Polke, Rainer sowie Flavin, Judd, Twombly und Warhol.


Anselm Kiefer
21. Juni bis 31. Dezember 2017
Eröffnung: 20. Juni 17, 19 Uhr

Anselm Kiefer: Der Sand aus den Urnen, 2009. Acryl, Öl, Schellack, Sand und Kohlestift auf Leinwand, 280 x 570 cm.; © Anselm Kiefer. Foto: Charles Duprat
Anselm Kiefer: Occupations, 1969/2011. Fotografie auf Blei, Elektrolyse, 235 x 425 cm; © Anselm Kiefer. Foto: Charles Duprat
Anselm Kiefer: Occupations, 1969/2011. Fotografie auf Blei, Elektrolyse, 235 x 425 cm; © Anselm Kiefer. Foto: Charles Duprat