Von der Heydt Museum

Turmhof 8
D - 42103 Wuppertal

T: 0049 (0)202 563 6231
F: 0049 (0)202 563 8091

E: info.museum@stadt.wuppertal.de
W: http://www.von-der-heydt-museum.de/


weitere Ausstellungen

Lutz Fritsch – Cosmos

Okt 9, 2016 bis Feb 26, 2017

tn Seit 1978 beschäftigt sich Lutz Fritsch (geb. 1955) mit der Linie, ihrer Ausdehnung, ihrer Erscheinung, ihrem Ort auf dem Papier und an der Wand. Kennzeichnend für seine künstlerische Arbeit ist die einerseits intuitive, andererseits analytische Auseinandersetzung mit dem Raum, die ihren Ausdruck findet in Skulptur, Zeichnung und Fotografie. Sein Interesse ist, Strukturen zu verändern, andere Räume zu bilden sowie neue Bezugssysteme und Orientierungspunkte zu setzen.

Lutz Fritschs Skulptur "Rheinorange" (1992) markiert als erste künstlerische Landmarke im Ruhrgebiet die Mündung von Rhein und Ruhr in Duisburg. Die zweiteilige Skulptur "Standortmitte" (2008) steht leuchtend rot als weithin sichtbares Zeichen in Köln und Bonn, lässt Raum und Zeit, Ferne und Nähe, Anfang und Ende und den Raum zwischen den Polen erlebbar werden. Sein außergewöhnlichstes Projekt ist sicher die "Bibliothek im Eis" (2005) in der Antarktis, die als Ort der Kultur einen Gegenpol zu der weißen Weite des ewigen Eises setzt.

In der Ausstellung wird durch Wandarbeiten, Objekte, Arbeiten auf Papier, Künstlerbücher und Fotografien ersichtlich, dass der Bildhauer Lutz Fritsch von der Zeichnung ausgeht. Das weiße Blatt suggeriert hier den unendlichen Raum; durch die Wandarbeiten wird der Innenraum zum Spannungsfeld, Farbflächen werden zu Farbräumen und Linien zu Bewegungsspuren. Im Kleinen lösen diese Setzungen aus, was im Außenraum im Großen erlebbar wird.


Lutz Fritsch – Cosmos
9. Oktober 2016 bis 26. Februar 2017

Wuppertaler Parameter, 2014. C-Print; Fotomontage: Steffen Missmahl, 2014. © VG Bild-Kunst, Bonn, 2016
Bibliothek im Eis, Antarktis, 2005. 20-Fuß-Container 6,30 x 2,30 x 2,30 m, lackiert; Foto: Lutz Fritsch. © VG Bild-Kunst, Bonn, 2016
Aus der Reihe: Architektur für Emotionen, 2014. Acryl auf Wand, Maße ortsbezogen. Foto: Simon Vogel; © VG Bild-Kunst, Bonn, 2016
Outline 250314, 2014. Acryl auf Stahl 95 x 125 x 56 cm. Foto: Simon Vogel; © VG Bild-Kunst, Bonn, 2016