Museum Folkwang Essen

Goethestraße 41
D - 45128 Essen

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Balthasar Burkhard-Retrospektive im Museum Folkwang

2017-10-20 bis 2018-01-14

tn Das Werk des Schweizer Künstlers Balthasar Burkhard (1944–2010) reflektiert die künstlerische Selbsterfindung eines Fotografen und mehr noch, die künstlerische Karriere des Mediums Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Arbeiten verbindet sich der Anspruch, den Körper als Skulptur und das fotografische Bild als Leinwand zu erfassen – damit war Burkhard einer der Ersten, welche die Fotografie als monumentales "Tableau" in die zeitgenössische Kunst überführten.
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Niklaus Troxler. Jazz’n’more – Plakate

2017-09-29 bis 2018-01-14

tn Niklaus Troxler (*1947) ist vor allem für seine Jazz-Plakate bekannt. Zunächst entstanden diese für sein Festival im schweizerischen Willisau, doch schon bald war er gefragter Bildgeber der gesamten (Free-Jazz) Szene. Seine Arbeiten sind zumeist kraft voll und unverwechselbar – und das trotz ständiger Variationen in Form, Farbe und Typografie.
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Alexander Kluge. Pluriversum

2017-09-15 bis 2018-01-07

tn Alexander Kluge versteht sich selbst als Autor. Mit Filmen, Texten, Interviews und vielem mehr inspiriert er seine Leser, Zuhörer und Zuschauer. Anlässlich seines 85. Geburtstags präsentiert das Museum Folkwang eine umfassende Ausstellung, die den Kern seines multimedialen Werkes sichtbar macht.
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Jorieke Tenbergen – Caution!

2017-08-24 bis 2017-10-08

tn Relativität und Verschiebung von Inhalten wie Sinnzusammenhängen ist Angelpunkt der künstlerischen Arbeit Jorieke Tenbergens (*1993, Zevenaar, NL), die erst 2016 ihren Abschluss an der Arnheimer ArtEZ Academy of Art and Design (NL) machte. Mit Auszeichnung für eine un- wie außergewöhnliche Herrenkollektion. Sie sampelt und loopt, verhandelt neu, was ihr in Printmedien oder digital begegnet. Alles erscheint in gleichwertiger Relevanz, in Motiv, Material und Form oder semantischer Sinnfälligkeit, um schließlich einer Wandlung unterzogen zu werden bis hin zur Entstehung eines neuen Alphabets.
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Susanna Inglada – Ojos de Oro

2017-06-22 bis 2017-08-06

tn Die spanische Künstlerin Susanna Inglada (*1983) widmet sich seit einigen Jahren ausschließlich der Zeichnung. Dabei leistet sie einen bemerkenswerten Beitrag zur Ausdehnung der Zeichnung in die dritte Dimension: Mit ihren figurativen Arbeiten, die in großem Format mit Tusche und Kohle auf Papier gebracht werden, verlässt sie die Wand, platziert die Zeichnungen aufrecht stehend wie eine Kulisse mitten im Raum, überbrückt Winkel und Raumecken, verbindet Wände und Böden.
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Peggy Buth. Vom Nutzen der Angst

2017-06-09 bis 2017-09-03

tn Peggy Buths Ausstellung "Vom Nutzen der Angst" erzählt eine politische Geschichte unserer Städte und Vorstädte. Für die Künstlerin ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überlagern, ihn formen und verformen.
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San Francisco 1967

2017-06-09 bis 2017-09-03

tn Die Hippie-Bewegung fand mit dem Summer of Love 1967 in San Francisco ihren Höhepunkt. Zum 50. Jubiläum widmet das Museum Folkwang der Hippie-Kultur im Sommer 2017 eine umfangreiche Ausstellung. Rund 250 psychedelische Plakate – ergänzt durch Fotografien, Schallplattencover und Konzertkarten – ermöglichen einen umfassenden Einblick in diese wichtige Umbruchphase. "San Francisco 1967" ist die bisher größte Plakatausstellung zum Summer of Love in Europa überhaupt.
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Arwed Messmer. RAF – No Evidence / Kein Beweis

2017-06-09 bis 2017-09-03

tn Über die Rote Armee Fraktion und den Deutschen Herbst 1977 ist aus journalistischer, historischer, literarischer und filmischer Perspektive viel geschrieben und erzählt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich in seiner neuen Arbeit aus fotografischer Sicht diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte.
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Gerhard Richter. Die Editionen

2017-04-07 bis 2017-07-30

tn Am 9. Februar 2017 beging der international gefeierte Künstler seinen 85. Geburtstag. Das Museum Folkwang zeigt ab 7. April Gerhard Richters sämtliche seit 1965 entstandenen Editionen. In Auflage geschaffene Werke – Drucke, Fotografien, Objekte, Gemälde und anderes mehr – bilden eine wichtige Gruppe im vielschichtigen Schaffen Gerhard Richters. Die Ausstellung präsentiert die aktuell über 170 Editionen zum ersten Mal in diesem Umfang und versammelt neben einigen der bekanntesten Motive des Künstlers auch viele nur selten gezeigte Arbeiten.
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Maria Lassnig im Museum Folkwang

2017-03-10 bis 2017-05-21

tn Maria Lassnig (1919 – 2014) ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Ausgangspunkt und Gegenstand ihres malerischen und zeichnerischen Werkes ist der Körper: Wie lässt sich das eigene Körperbewusstsein darstellen? Diese Frage hat die erst spät gewürdigte österreichische Künstlerin zeitlebens beschäftigt. Die umfassende Retrospektive zeigt das Spektrum ihres Schaffens anhand von mehr als 40 Gemälden und ausgewählten Filmen.
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Emil Siemeister. Vom Rufen zum semiotischen Fallenstellen

2016-12-09 bis 2017-02-19

tn Siemeisters Plakate sind zumeist – wie seine Fotos auch – integraler Bestandteil seiner Performances, Ausstellungen und Filmprojekte. Damit sind sie von Anfang an Teil eines Gesamtkonzepts und selten "nur" Werbefläche. Seine Gestaltungen stehen oftmals auch in diametralem Gegensatz zur allgemeinen Lehrmeinung, etwa wenn es um die Frage geht, wodurch man Wirkung im öffentlichen Raum erzielen kann. Damit bewegt er sich spielerisch pendelnd zwischen Werbefläche und Kunstprodukt.
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Das rebellische Bild

2016-12-09 bis 2017-02-19

tn In einer städteübergreifenden Kooperation realisieren im Dezember 2016 das Museum Folkwang, C/O Berlin, das Sprengel Museum Hannover ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Ausgehend von der Berliner "Werkstatt für Photographie" und der jungen Essener Szene entdeckt die Ausstellung ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte für Fotografie neu – jenseits der Erfolgsgeschichte der Düsseldorfer Schule.
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Dancing with Myself

2016-10-07 bis 2017-01-15

tn Die große Ausstellungshalle des Museum Folkwang steht vom 7. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 ganz im Zeichen der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Selbst. Was die Arbeiten verbindet, ist die vielfältige Präsenz des Künstlers und der Künstlerin im eigenen Werk. Zum ersten Mal ist damit die herausragende Sammlung von François Pinault in diesem Umfang in Deutschland zu sehen. "Dancing with Myself" ist ein spielerischer, poetischer, politischer, und wilder Tanz durch die Gegenwartskunst seit Ende der 1960er Jahre bis in unsere Zeit.
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Richard Deacon. Drawings and Prints 1968 – 2016

2016-08-26 bis 2016-11-13

tn Richard Deacon (*1949 Bangor / Wales) ist einer der wichtigsten Bildhauer weltweit. Bekannt geworden ist er mit ebenso raumgreifenden wie feingliedrigen Skulpturen, die das Verhältnis von Innen und Außen, offen und geschlossen auf außergewöhnliche Weise neu interpretieren. Darüber hinaus ist Deacon ein leidenschaftlicher Zeichner, der dieser Tätigkeit einen ganz besonderen Stellenwert einräumt: "Ich glaube, Zeichnen und Denken liegen sehr nahe beieinander."
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Peter Keetman. Gestaltete Welt

2016-06-03 bis 2016-07-31

tn Anlässlich des 100. Geburtstags von Peter Keetman richtet das Museum Folkwang gemeinsam mit der Stiftung F.C. Gundlach dem Fotografen die erste umfassende Retrospektive aus. Die Ausstellung basiert auf der wissenschaftlichen Aufarbeitung des Peter Keetman-Nachlasses, der sich in Hamburg und Essen befindet. Die rund 360 Exponate stellen Keetman als jungen Wilden der stilbildenden Gruppe fotoform vor. Sie zeigen ihn aber auch als einen der innovativsten und poetischsten Fotografen der Nachkriegszeit, der in seinem umfassenden Oeuvre Natur- und Bewegungsstudien, fotografische Experimente, Industriefotografie und angewandte Arbeit miteinander verband.
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Schriftbilder – Bilderschrift

2016-06-03 bis 2016-07-31

tn Das Museum Folkwang zeigt vom 3. Juni bis 31. Juli 2016 über 100 Plakate von rund 50 Designern aus verschiedenen Regionen Chinas. Es ist die erste als Überblick angelegte Ausstellung zur aktuellen chinesischen Plakat- und Buchgestaltung in Europa in diesem Umfang. Der zeitliche Schwerpunkt der gestalterischen Arbeiten liegt auf den letzten rund zehn Jahren.
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Katharina Fritsch im Museum Folkwang

2016-05-13 bis 2016-10-30

tn Die Künstlerin Katharina Fritsch ist weltbekannt. Unvergesslich sind ihre einfarbigen, meist überlebensgroßen, stilisierten Figuren. Für ihren berühmten Rattenkönig hat sie beispielsweise zwei Dutzend meterhohe schwarze Ratten in einen Kreis gestellt und hinten am Schwanz zusammengebunden. Konkrete (Kindheits-)Erinnerungen verwebt sie in ihren Arbeiten mit universellen Ängsten und archetypischen Bildern.
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Heinrich Kühns Kasten oder die Liebe eines Fotografen zum Material

2016-05-06 bis 2016-08-21

tn Heinrich Kühn zählt zu den wichtigsten Vertretern der europäischen Kunstfotografie um 1900. Durch seine Studien zur kunstvollen Übersetzung der fotografischen Aufnahme auf Papier trug Kühn maßgeblich zur Entwicklung dieser ersten fotografischen Stilrichtung bei. Anlässlich seines 150. Geburtstages zeigt das Museum Folkwang eine exquisite Auswahl von 40 Arbeiten des deutsch-österreichischen Künstlers.
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Sammlung Looser im Museum Folkwang. Dialoge

2016-04-29 bis 2016-10-30

tn Die Schweizer Sammlung Looser zählt zu den herausragenden Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst im europäischen Raum. Ihre Schwerpunkte liegen auf dem Surrealismus, dem Abstrakten Expressionismus, der Minimal Art und der Arte Povera.
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Gediegenes und Kurioses

2016-04-08 bis 2016-10-30

tn Der Sammler Thomas Olbricht bespielt die Rauminstallation Helm/ Helmet/ Yelmo des kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros neu. Auf Einladung des Museum Folkwang zeigt Olbricht in der einzigartigen Konstruktion Lieblingsstücke aus seinen vielfältigen Sammlungen. Ausgestellt sind zudem Gemälde des chinesischen Künstlers Ouyang Chun aus dessen King-Zyklus. Chun ironisiert darin die traditionelle Huldigung des Königs durch Geschenke und thematisiert die Tradition der Grabbeigabe, eine der ältesten Sammlungsformen überhaupt.
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Tomi Ungerer im Museum Folkwang

2016-03-18 bis 2016-05-16

tn Tomi Ungerer erlangte Weltruhm als genialer Kinderbuchzeichner, als provokativer Grafiker und scharfzüngiger Autor. Noch weitgehend unentdeckt ist jedoch Tomi Ungerers künstlerisches Werk abseits von Text und Illustration: Seit den 1950er Jahren entstehen Collagen, Assemblagen und Plastiken als wichtiger Bestandteil seines Gesamtwerks.
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Thomas Struth. Nature & Politics

2016-03-04 bis 2016-05-29

tn Industrielle Produktionsanlagen, Forschungslabore und Operationssäle, aber auch Alltagsarchitekturen oder Erlebnisparks: Thomas Struth untersucht in seinen Bildern der letzten Jahre, wie Ehrgeiz und menschliche Vorstellungswelten zu räumlicher, objekthafter Wirklichkeit werden.
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Pierre Soulages: Neue Arbeiten des Meisters der Abstraktion im Museum Folkwang

2016-01-15 bis 2016-06-26

tn Das Museum Folkwang zeigt vom 15. Januar bis zum 26. Juni 2016 neue Werke des französischen Malers Pierre Soulages. Erstmals seit der umfassenden Ausstellung vor 55 Jahren wird ihm ein Werkraum gewidmet. Gezeigt werden drei neue Gemälde von 2015 sowie Arbeiten der 1950er Jahre aus der museumseigenen Sammlung.
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William Kentridge. Tide Table

2015-12-18 bis 2016-01-13

tn Der südafrikanische Künstler William Kentridge (* 1955 in Johannesburg, SA, lebt in Johannesburg, SA) wurde bekannt durch seine Animationsfilme, in denen er auf metaphorische Weise die Apartheid und ihre Folgen in seinem Heimatland thematisiert. Seine Geschichten entstehen auf der Basis von großformatigen Kohle – und Pastellzeichnungen, die er mit einer 35-mm-Kamera aufnimmt und immer wieder überarbeitet. Die zeichnerischen Veränderungen in den einzelnen Arbeitsschritten werden nicht komplett gelöscht, sondern bleiben als Spur sichtbar.
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Jim Dine. About the Love of Printing

2015-10-30 bis 2016-01-31

tn Zum 80. Geburtstag des US-Amerikaners Jim Dine (*1935, lebt in Walla Walla und in Paris) widmet sich das Museum Folkwang mit der umfassenden Ausstellung "Jim Dine. About the Love of Printing" dem grafischen Werk des Künstlers. Dine zählt neben u.a. Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Wayne Thiebaud zu den Mitbegründern der amerikanischen Pop Art der 1960er Jahre und erlangte schon früh internationale Anerkennung für seine Kunst.
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Der Schatten der Avantgarde

2015-10-02 bis 2016-01-10

tn In der umfassenden von Kasper König und Falk Wolf kuratierten Ausstellung "Der Schatten der Avantgarde. Rousseau und die vergessenen Meister" werden 13 Künstler wiederentdeckt, die in den vergangenen Jahrzehnten fast ausschließlich im Kontext von Naiver- oder Outsider-Kunst relevant waren: André Bauchant, Erich Bödeker, William Edmondson, Louis Michel Eilshemius, Morris Hirshfield, Séraphine Louis, Nikifor, Martín Ramírez, Henri Rousseau, Miroslav Tichy, Bill Traylor, Adalbert Trillhaase und Alfred Wallis.
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Works in Progress. Fotografie aus China 2015

2015-05-15 bis 2015-09-13

tn Im Rahmen des großangelegten Ausstellungsprojektes "China 8" in acht Städten und neun Museen an Rhein und Ruhr präsentiert das Museum Folkwang vom 15. Mai bis 13. September 2015 zeitgenössische chinesische Fotografie: Die Ausstellung, kuratiert von William A. Ewing, gibt eine Bestandsaufnahme der aktuellen chinesischen Fotoszene in Echtzeit wieder.
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Robert Frank. Books and Films, 1947–2014

2015-04-17 bis 2015-08-16

tn Robert Frank (*1924, lebt in New York und Mabou) gehört zu den einflussreichsten Fotografen des 20 Jahrhunderts. Das Museum Folkwang richtet in der Schau "Robert Frank. Books and Films, 1947–2014" den Blick auf die vielen publizierten Bücher und Manuskripte dieses Revolutionärs der subjektiven Dokumentarfotografie; außerdem wird Franks filmisches Werk vollständig gezeigt.
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Conflict, Time, Photography

2015-04-10 bis 2015-07-05

tn Ausgehend von den Ikonen der Kriegsfotografie, befasst sich die Ausstellung "Conflict, Time, Photography" im Museum Folkwang mit der künstlerischen Auseinandersetzung von Krieg und Kriegsschauplätzen durch Fotografinnen und Fotografen. Eine Besonderheit der Ausstellung ist die zeitliche Dimension, mit der sich das Medium Fotografie den Bildern und Augenblicken des Krieges nähert. Der Blick renommierter Fotokünstler wie Jane und Louise Wilson, Walker Evans oder Michael Schmidt reflektieren in ihren Arbeiten die (politischen) Konflikte.
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Joan Mitchell. The Sketchbook Drawings

2015-02-27 bis 2015-05-31

tn Joan Mitchell (1925-1992) gehört zu den wichtigsten Künstlerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mitchell studierte Bildende Kunst am Smith College in Northampton (MA), sowie am Art Institute of Chicago und an der Columbia University in New York u.a. bei Hans Hofmann. Sie wurde von Van Gogh und Cezanne, Matisse und Kandinsky beeinflusst und in New York von Willem de Kooning, Franz Kline und Philip Guston und stand in enger Beziehung zu Dichtern und Malern der New York School wie Jackson Pollock, Clyfford Still oder Mark Rothko.
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Nur die Nähe – auch die Ferne

2015-02-06 bis 2015-04-19

tn Seit nunmehr sechs Jahrzehnten entwickelt Detlef Orlopp (1937*) ein äußerst eigenständiges fotografisches Werk, das sich ganz der plastischen Vielfalt von Landschaften und Gesichtern widmet. Die nun kommende, erste umfassende Werkschau zeigt in rund 150 Fotografien die fortwährenden Grenzgänge dieses Fotografen zwischen seiner Arbeit am Bild und seiner Faszination am morphologischen Reichtum unserer Erde.
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Otobong Nkanga. Tracing Confessions

2015-01-23 bis 2015-05-18

tn Wo kommen Objekte des Museums her? Welche Geschichten erzählen sie? In der Ausstellung "14 Rooms" in Basel forderte die Künstlerin Otobong Nkanga die Besucher auf, einen Blumentopf durch die Ausstellungshalle zu tragen – auf dem Kopf balancierend, wie es in Afrika üblich ist. Auf der Berlin Biennale erzählte sie in einer faszinierenden Installation die Geschichte und Wege von Glimmer-Gesteinen von ihren Lagerstätten in Afrika bis zu ihrer Verwendung in der Kosmetikproduktion in Europa.
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dis order

2014-11-29 bis 2015-11-01

tn Eine zentrale Idee der Folkwang Museumsgründung war das Zeigen einer Inspirationssammlung. Wie verhält sich ein Museum zu Beginn des 21. Jahrhunderts, in Zeiten von Blogs und Pinterest, zu diesem Konzept? Quer durch die Sammlungen des Museum Folkwang folgt die Ausstellung Mustern und Strukturen in ihren vielfältigen Formen und Bedeutungen: von der Gründung des Museums im Kontext der Entwicklung der Abstrakten Malerei, von dem Konzept einer Inspirationssammlung mit Mustertextilien und -fliesen, über Formenstudien der Konkreten Kunst, gebaute Raster und Betrachtungen des Ornaments der Masse, hin zu Fragen der kulturellen Identität und die Entdeckung der Unordnung in der Subjektiven Fotografie und in der Kunst der Gegenwart.
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Museum Folkwang zeigt Plakate von Martin Kippenberger

2014-10-18 bis 2015-01-18

tn Martin Kippenberger, der nach seinem exzessiven Leben mit nur 44 Jahren verstarb, gilt als einer der wichtigsten Künstler seiner Generation. Kippenberger war Maler, Schriftsteller, Musiker und vieles mehr. Ein Enfant terrible in der Kunstwelt der 1980er Jahre. Die von Kippenberger überwiegend für seine eigenen Arbeiten und Ausstellungen geschaffenen Plakate zeigen eine zentrale Seite seines multimedialen Schaffens. In der Schau "Du kommst auch noch in Mode" – Plakate von Martin Kippenberger offenbart sich auf ganz eigenständige Weise der für Kippenberger charakteristische, häufig ins Absurde getriebene Humor und die ihm eigene Ironie.
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Yann Mingard im Museum Folkwang

2014-10-18 bis 2015-01-18

tn Mit den Mitteln der Fotografie dringt Yann Mingard auf ein aktuelles und hochpolitisches Terrain unserer modernen Welt vor, das sich zunächst dem Blick und der einfachen Verbildlichung entzieht: Wie greift der Mensch heute auf vielfältige Weise in die Keimbahnen des Lebens ein? Wie verwaltet unsere säkulare Gesellschaft ihr Erbe und damit ihre Zukunft? Indem sie mit religiösem Eifer Daten sammelt und archiviert.
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Inspiration Japan

2014-09-27 bis 2015-02-01

tn Mit "Monet, Gauguin, van Gogh … Inspiration Japan" widmet das Museum Folkwang einem der faszinierendsten Kapitel der französischen Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine große Sonderausstellung. Der Fokus liegt dabei auf dem Zeitraum von 1860 bis 1910, der Anfangs- und Hochphase der Rezeption japanischer Kunst in Frankreich. Erstmals seit mehr als fünfundzwanzig Jahren wird der sogenannte Japonisme damit Thema einer facettenreichen Ausstellung.
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Grafik zwischen Foto und Druck

2014-06-28 bis 2014-09-28

tn In den 1960er Jahren findet in der Druckgrafik eine mediale Revolution statt: Erstmals entstehen grafische Blätter, deren Motive ganz wesentlich auf Fotografien zurückgehen. Bei der Überführung in eine Druckgrafik erfahren die Fotos eine Umarbeitung und Interpretation, doch bleibt für den Betrachter die Ableitung des Motivs vom fotografischen Bild immer erkennbar.
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Think Big

2014-06-28 bis 2014-09-28

tn Intermedio (Zwischenstück): In unregelmäßigen Abständen wird das Museum Folkwang unter jeweils einem speziellen Blickwinkel Plakate aus der Sammlung präsentieren. Plakate vor allem, die auf Grund ihrer Position im Sammlungsprofil eher selten in regulären Ausstellungen den Weg in die Öffentlichkeit finden würden, aber trotzdem bestimmte Aspekte der Plakatentwicklung beleuchten. Das visuelle Erlebnis steht bei den "Zwischenstücken" im Vordergrund.
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Ende eines Zeitalters

2014-06-28 bis 2014-09-28

tn In drei Kapiteln mit rund 50 Arbeiten spiegelt die Ausstellung "Ende eines Zeitalters. Künstlerische Praktiken und Techniken analoger Fotografie" fotografische Arbeitsweisen und Ästhetiken wider, die mit dem "digital turn" des Mediums verschwinden werden. Der Verlust des Negativs bildet den Auftakt der Ausstellung, da das erste bildnerische Ergebnis, das ein Fotograf in seinen Händen hielt, immer zunächst das fotografische Negativ war. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der unterschiedlichen Materialität von Print und Platte.
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(Mis)Understanding Photography

2014-06-14 bis 2014-08-17

tn "Was ist Fotografie? Ist der Abzug gemeint, ein Objekt oder ein JPEG auf deinem Bildschirm? Existiert sie nur, wenn du sie ausdruckst? Zählt sie nur, wenn sie als große Datei vorliegt, als TIFF? Oder meint Fotografie den Schnappschuss auf deinem Telefon oder eine Diaprojektion oder eher das Bild, das du im Sinn hast, bevor du den Auslöser drückst? Ist damit jenes großartige Bild gemeint, das du nicht machen konntest, weil dein Film voll war oder die Kamera klemmte oder weil du sie schlichtweg nicht dabei hattest? Um es kurz zu machen: Ist Fotografie ein Objekt oder ein Bild, oder ist Fotografie eine Art des Sehens?" (Zoe Leonard)
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Videorebellen

2014-05-31 bis 2014-11-02

tn Das Video wurde von Künstlern der 1970er Jahre als Medium einer Bildproduktion alternativ zum Fernsehen entdeckt. Die Videokünstler Klaus vom Bruch, Marcel Odenbach und Ulrike Rosenbach gründeten ein gemeinsames Produktionsstudio und unternahmen den Versuch, ein alternatives Fernsehen auf Sendung zu bringen: von 1976 an produzierten sie Videos unter dem Label ATV, ab 1980 unter Videorebellen. Mit ihrem Wirken beeinflussten sie die Entwicklung des Mediums Video maßgeblich.
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Plakate für das Theater

2014-03-08 bis 2014-06-15

tn Plakate für das Theater zu entwerfen, gehört zu den diffizilsten Aufgaben, die ein Plakatgestalter zu leisten hat. Das Stück und die Aufführungspraxis, Ensemble und Regisseur, Auftraggeber und Hausherr – alle diese Gewerke haben ihre Ansprüche. In der gespannten Atmosphäre aber entstehen die kreativsten Entwürfe. Die eindrucksvollen Resultate dieses so besonderen Schaffensprozesses werden ab dem 8. März 2014 in der Ausstellung "Theater für die Straße – Plakate für das Theater" im Museum Folkwang präsentiert.
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Was war und was ist

2014-03-08 bis 2014-06-15

tn Seit nunmehr zwanzig Jahren vergibt die Wüstenrot Stiftung im zweijährigen Turnus Förderpreise an herausragende Absolventen deutscher Hochschulen im Bereich der Dokumentarfotografie. Aus diesem Anlass wurden unter den vierzig Preisträgerinnen der letzten zwanzig Jahre siebzehn aktuelle Projekte ausgewählt, die nun in der kommenden Ausstellung und in einem Katalog präsentiert werden.
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Karl Lagerfeld - Parallele Gegensätze

2014-02-15 bis 2014-05-11

tn Für Karl Ernst Osthaus, den Gründer des Museum Folkwang, war "Kunst in Handel und Gewerbe" nicht weniger bedeutend als das freie Schaffen. Grund genug für das Museum Folkwang, dem weltweit erfolgreichsten und einflussreichsten deutschen Gestalter der letzten Jahrzehnte eine große Ausstellung zu widmen. Karl Lagerfeld ist seit über fünfzig Jahren sehr erfolgreich als Modedesigner tätig.
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Douglas Gordon im Folkwang Museum

2013-11-30 bis 2014-03-16

tn Douglas Gordon sieht seine Arbeitsweise als eine Art zeitgenössischen Bildersturm: So verbrennt er u.a. Bilder von Rockstars, dehnt Alfred Hitchcocks Psycho über 24 Stunden zu Einzelbildern aus oder erschafft Zinédine Zidane ein Monumentalportrait. In der Dokumentation "Zidane – ein Portrait des 21. Jahrhunderts" (2006) filmten Douglas Gordon und Philippe Parreno während eines Fußballspieles mit 17 Kameras ausschließlich den französischen Sportler. Mit diesem einzigartigen Portrait Zidanes, eröffnen sich dem Zuschauer Gordons Betrachtungsweisen: Man beginnt über den Akteur nachzudenken, über sich, den Voyeur, oder über den Sinn des Filmes, die Regiearbeit.
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Bilder unter Freunden

2013-11-30 bis 2014-02-15

tn Am 30. November 2013 wird der Schweizer Fotograf und Grafiker Ernst Scheidegger 90 Jahre alt. Als Bildjournalist und Künstlerporträtist hat er ein Kapitel der Fotogeschichte geschrieben, als Bildredakteur der Neuen Zürcher Zeitung Jahrzehnte lang das Layout der Wochenendbeilage gestaltet. Mit einer kleinen Ausstellung ehrt das Museum Folkwang diesen Bildermacher und stellt den Fotografen als Sammler vor.
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There Are Some Who Are in Darkness

2013-11-09 bis 2014-03-16

tn "Evidence" – dieser Begriff ist ein zentraler Aspekt der künstlerischen Arbeit von Taryn Simon. Auf vielfältige Weise setzt sich die amerikanische Fotografin mit der vermeintlichen Beweiskraft der Fotografie auseinander, mit ihrer faktischen Macht, Behauptungen in Realitäten zu verwandeln. International bekannt wurde sie Mitte des letzten Jahrzehnts mit ihrer Arbeit "Innocents", einer Serie inszenierter Porträts von zu Unrecht verurteilten, oftmals sozial deklassierten Menschen in den USA.
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30 Jahre Künstlerförderung der Krupp-Stiftung

2013-09-28 bis 2014-02-16

tn Das Verb "ausstellen" provoziert eine Fülle von Fragestellungen, die in den vergangenen Jahren von Künstlern und Theoretikern kontrovers diskutiert wurden. Wie wird Kunst präsentiert? Was sind die Erwartungen der Betrachter? Wie reflektieren Künstler die Bedingungen, die mit dem Ausstellen in einer Institution einhergehen? In welcher Weise stellen sie den damit verknüpften Prozess der Kanonbildung infrage?
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Der Logopionier Wilhelm Deffke

2013-09-28 bis 2014-02-16

tn Wilhelm Deffke (1887–1950) gehört zu den Gestaltern, die im Gegensatz zur Bedeutung und Verbreitung ihrer Arbeiten nur in Fachkreisen bekannt sind. Mit der ersten umfassenden Ausstellung und einer opulenten Monografie soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dies zu ändern. Als Grundlage dient der im Jahre 2010 von der Bröhan Design Foundation erworbene und nunmehr erschlossene, umfangreiche Nachlass von Wilhelm Deffke.
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Thomas Schütte - Frauen

2013-09-21 bis 2014-01-12

tn Die Ausstellung "Thomas Schütte - Frauen" präsentiert die Werkgruppe Frauen, eine Serie von 18 großen, in Bronze, Stahl und Aluminium ausgeführten Plastiken, die Thomas Schütte zwischen 1999 und 2009 geschaffen hat. Einzelne der liegenden, hockenden und aufgerichteten Figuren erinnern an klassische Frauenakte, andere hingegen sind derart verformt, dass weibliche Formen kaum mehr wiedererkannt werden können.
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Everything Is Nothing without Its Reflection

2013-08-24 bis 2013-11-17

tn Douglas Gordon sieht seine Arbeitsweise als eine Art zeitgenössischen Bildersturm: So verbrennt er u.a. Bilder von Rockstars, dehnt Alfred Hitchcocks Psycho über 24 Stunden zu Einzelbildern aus oder erschafft Zinédine Zidane ein Monumentalportrait. In der Dokumentation "Zidane – ein Portrait des 21. Jahrhunderts" (2006) filmten Douglas Gordon und Philippe Parreno während eines Fußballspieles mit 17 Kameras ausschließlich den französischen Sportler.
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Nowhere and Everywhere

2013-08-24 bis 2013-09-08

tn William Forsythe, der amerikanische Choreograf und Künstler, nutzt die Große Halle im von David Chipperfield entworfenen Neubau des Museum Folkwang erstmals in seiner Gänze: Die Realisation von "Nowhere and Everywhere at the Same Time No. 2" im Rahmen der Ruhrtriennale eröffnet ein völlig neues Kapitel in der Entwicklung dieses choreografischen Werks.
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Nur was nicht ist ist möglich

2013-06-08 bis 2013-07-28

tn Im Juni lädt das Museum Folkwang Künstlerinnen und Künstler ein, in der großen Ausstellungshalle neue Arbeiten entstehen zu lassen. Arbeiten, die aus dem Bilderrahmen ausbrechen, die Perspektive des Ausstellungsraumes verändern und die räumliche Existenz der Malerei thematisieren. "Nur was nicht ist ist möglich", aus einem Song der Band "Einstürzende Neubauten" von 1996, zeigt Arbeiten, die Offenheit und Reflexion kennzeichnen.
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Sebastian Rug - Im Zeichnen sehen

2013-05-11 bis 2013-09-01

tn Sebastian Rug (*1974) gehört zu den interessantesten deutschen Zeichnern der jüngeren Künstlergeneration. Seit mittlerweile zehn Jahren realisiert er Arbeiten in Bleistift – vereinzelt auch in Buntstift oder Tusche –, die durch ihre kleinteiligen, geflechtartigen Strukturen faszinieren. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Leonhardi-Museum Dresden realisiert wird, gibt erstmals einen Überblick über das zeichnerische Oeuvre Sebastian Rugs und kombiniert Arbeiten aus verschiedenen Phasen seines Schaffens.
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Leonard Freed - Made in Germany

2013-05-11 bis 2013-09-01

tn Die umfangreiche Reportage über die junge Bundesrepublik Deutschland fotografierte Leonard Freed hauptsächlich 1965 und publizierte sie 1970 als Fotobuch unter dem Titel Made in Germany. Die im Sommer 2013 stattfindende Ausstellung im Museum Folkwang stellt nun die Erzählung dieses wichtigen fotografischen Essays in 107 Originalabzügen vor.
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Der Titel wird im Bild fortgesetzt

2013-05-11 bis 2013-09-01

tn Hans Hillmann (*1925) gehört zu den wichtigsten Erneuern des Filmplakats. Seiner konzeptionell orientierten Entwurfstätigkeit ist es zu verdanken, dass sich eine neue Qualität von Gestaltung ab den frühen 1950er Jahren bis Mitte der 1970er Jahre für anspruchsvolle Filme durchzusetzen begann. Zahlreiche nationale wie internationale Auszeichnungen honorierten seine Entwurfsarbeit.
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Blumenfeld Studio - Farbe, New York, 1941–1960

2013-03-02 bis 2013-05-05

tn Der in Berlin geborene Fotograf Erwin Blumenfeld zählt in den 1940er und 1950er Jahren zu einem der international gefragtesten Porträt- und Modefotografen. Aufgrund seiner ideenreichen und eigenwilligen Bildschöpfungen wird er von den führenden amerikanischen Magazinen, wie Vogue, Harper’s Bazaar, Life und Look engagiert. Die von Nadia Blumenfeld-Charbit, dem Museum Folkwang in Essen und dem Musée Nicéphore Niépce in Chalon-sur-Saône gemeinsam kuratierten Werkschau veranschaulicht die bislang kaum bekannte Geschichte seines Fotoateliers am 222 Central Park South in New York.
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Kairo. Offene Stadt

2013-03-02 bis 2013-05-05

tn "Kairo. Offene Stadt" lässt sich auf zwei verschiedene Weisen lesen. Die erste handelt von dem politischen und sozialen Erwachen einer Generation, die mit dem Beginn der Massenproteste am 25. Januar 2011 auf dem Kairoer Tahrir-Platz sichtbar geworden ist. Diese Geschichte wird vornehmlich von ägyptischen Künstlerinnen und Fotografen, Aktivistinnen und Kuratoren erzählt. Die zweite hat mit der Rolle der Bilder und der neuen digitalen Netzwerke zu tun, die teilweise dazu dienten, den Aufstand zu initiieren, aufzuzeichnen und in die Welt zu tragen.
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Paul Klees Engel im Museum Folkwang

2013-02-02 bis 2013-04-14

tn Paul Klees Engel gehören zu den beliebtesten Werken des Künstlers. Sie sprechen nicht nur Kunstliebhaber an, sondern haben auch als poetische Lebenshelfer eine hohe Popularität gewonnen. Als geflügelte Mischwesen, halb Mensch halb Himmelsbote, repräsentieren sie eine Übergangsform zwischen irdischer und überirdischer Existenz, die dem Bedürfnis nach Spiritualität entgegen kommt.
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Berliner Leben

2013-02-02 bis 2013-04-14

tn Die Arbeiten von Volker Noth, Jg. 1941, haben über viele Jahre das kulturelle Plakat in Berlin bereichert und profiliert. Hervorzuheben ist seine Jahrzehnte andauernde Zusammenarbeit mit den Internationalen Filmfestspielen (Berlinale) und das daraus resultierende Plakatwerk. Bedeutende Institution in Berlin, z.B. Theater und Museen beauftragten ihn darüber hinaus mit der Werbung für ihre Institution, so z.B. das Film Museum Berlin, der Berliner Zoologische Garten, das Deutsche Historische Museum, zahlreiche Abteilungen der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz und das Berliner Schiller-Theater.
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Kleiden – Verkleiden

2013-02-02 bis 2013-04-14

tn Die Fotografische Sammlung rückt mit der Ausstellung "Kleiden – Verkleiden" die Darstellungen des Menschen und seiner Kleidung in den Blick: Welche Bedeutung haben das Sich-Kleiden und Verkleiden für das Bild, das wir von uns oder anderen haben? Die Auswahl der Porträts und Reportagebilder zeigen, wie sich unterschiedliche Fotografen auf faszinierende Weise dieser sozialen Praxis nähern und hinter der Kleidung die Maskerade und hinter der Verkleidung das kulturelle Gedächtnis einer Zeit entdecken.
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Objekt Studio

2012-12-01 bis 2013-11-03

tn In der globalen Gegenwart stellen sich an europäischen Museen mit Sammlungen der sogenannten außereuropäischen Kunst neue Fragen nach kultureller Identität, Transferprozessen und Postkolonialismus. Die Sammlung des Museum Folkwang mit Objekten aus dem neolithischen Zentralasien, dem antiken Ägypten und Griechenland, dem islamischen Kulturkreis und dem präkolonialen Südamerika, aus Afrika, Indien, Ostasien und Polynesien trägt einen besonderen Anspruch, der sie von ethnographischen Sammlungen unterscheidet. Ihr Gründer Karl Ernst Osthaus folgte mit ihr der Vision, Künstlern und Gestaltern diese Objekte als Inspirationsquellen zur Verfügung zu stellen.
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Video Vision

2012-11-17 bis 2013-04-07

tn Im Jahr 1969 richtete das Museum Folkwang ein Schnittstudio für Videofilme ein. Damit wurde das Museum Folkwang als erstes Museum Deutschlands zu einem Produktionsort für das damals noch junge Medium. Das Archiv des 1994 geschlossenen Studios wurde in den letzten Jahren digitalisiert und aufgearbeitet. Mit der Einrichtung des neuen Videostudios erschafft das Museum Folkwang erstmals einen neuen Raum für die Sammlung der Film- und Videokunst sowie für wechselnde Positionen aktueller Medienkunst.
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Bond, ... James Bond

2012-11-10 bis 2013-01-13

tn Das Deutsche Plakat Museum im Museum Folkwang zeigt anlässlich des 50-jährigen James Bond-Filmjubiläums in acht thematischen Kapiteln ca. 200 Plakate und Fotografien rund um den populärsten Geheimagenten der Welt. Die seit 1962 entstandenen James Bond-Filme – 2012 kommt der neue Film "Skyfall" in die Kinos – sind über die Jahre auch zu umfassenden kulturhistorischen Dokumenten und zu einem wichtigen Teil der Pop-Kultur geworden.
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Im Farbenrausch

2012-09-29 bis 2013-01-20

tn Das Museum Folkwang widmet einem der spannendsten Kapitel der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts eine einzigartige Ausstellung. Sie stellt erstmals die "Fauves", die sogenannten Wilden in der französischen Kunst – Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck –, den Norweger Edvard Munch und die jungen deutschen und russischen Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Franz Marc einander gegenüber.
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Ganze Teile

2012-08-25 bis 2012-10-21

tn Die Grafische Sammlung stellt mit Friedemann von Stockhausen einen in Berlin lebenden Künstler vor, der sich in besonderer Weise dem Medium der Zeichnung verschrieben hat. Seine Arbeiten auf Papier sind geprägt von einer innovativen Verwendung unterschiedlichster zeichnerischer Techniken bis hin zur Collage. Stilistisch bewegen sich die Zeichnungen, die unmittelbar und ohne vorbereitende Skizzen entstehen, zwischen einer völlig freien Formgebung und dem Aufscheinen biomorpher Elemente.
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Afrika – Reflexionen im Plakat

2012-08-25 bis 2012-10-21

tn Der "Arabische Frühling", die Dürrekatastrophen in Zentralafrika und nicht zuletzt die neue Aufmerksamkeit, die sich auf Afrikas Bodenschätze gerichtet hat, richten unseren Blick wieder neu auf einen Kontinent, den wir oftmals recht klischeehaft und als Ganzes betrachten. In Wirklichkeit stellt er sich weitaus differenzierter mit der Verschiedenheit seiner Sprachen und Kulturen als Europa dar.
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Afrika, hin und zurück

2012-08-25 bis 2012-10-21

tn Unter dem Titel "Afrika, hin und zurück" präsentiert die Fotografische Sammlung des Museum Folkwang aus ihren Sammlungsbeständen Arbeiten von Wolfgang Weber, Germaine Krull, Robert Lebeck, Rolf Gillhausen, Malick Sidibé und Pieter Hugo. Im Zentrum der Ausstellung steht dabei die Frage nach der Verhandlung politischer und kultureller Machtverhältnisse im Medium Fotografie. Der zeitliche Rahmen umspannt dabei rund 80 Jahre und reicht von der Kolonialzeit bis zum globalen Kapitalismus der Gegenwart.
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12 Rooms

2012-08-17 bis 2012-08-26

tn Ein schmales Mädchen in T-Shirt und Sneakers spricht mit leiser Stimme. Sie stellt sich als Manga-Comicfigur vor, die in ein menschliches Wesen verwandelt wurde. Ein Mann in Camouflagehosen wendet uns seinen Rücken zu. Eine junge Frau verliert den Boden unter den Füßen. Das Manga-Mädchen, der Veteran und die Frau im freien Fall, sie alle sind Darsteller in einem Ausstellungsprojekt, zu dem zwölf internationale KünstlerInnen eingeladen wurden, den Museumsraum zur Bühne zu machen.
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