Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

Luisenstraße 33
D - 80333 München

T: 0049 (0)89 2333 200-0
F: 0049 (0)89 2333 200-3/4

E: lenbachhaus@muenchen.de
W: http://www.lenbachhaus.de/

Bildschön – Ansichten des 19. Jahrhunderts

2017-02-21 bis 2017-12-31

tn Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Bilder. Sie erreichten eine größere Öffentlichkeit als je zuvor. Künstlerinnen und Künstler prägten auf wirkmächtige Weise die Kultur ihrer Zeit, ein sehr viel breiteres Themenspektrum wurde bildwürdig und im Idealfall vom Publikum als "bildschön" gelobt. Die damals erfundenen Motive bestimmen bis heute, was wir als romantisch, als traurig oder als schön empfinden. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entstand ein enorm vielfältiges erzählerisches Bilduniversum, das immer wieder durch seine formale Innovationskraft begeistert.
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Thomas Bayrle im Münchner Lenbachhaus

2016-12-13 bis 2017-03-05

tn Thomas Bayrle (geb. 1937) führte in die Gegenwartskunst das Bewusstsein für die Sinnlichkeit von Maschinen und für die Ästhetik maschineller Produktion ein. In den 1950er Jahren ließ er sich zum Weber und Grafiker ausbilden. Als einer der ersten Künstler in Deutschland arbeitete er mit computergenerierten Bildern und bediente sich des Prinzips des Seriellen, ein Ansatz, der ihn zu einem Pionier der Pop Art machte. Dies lässt sich in seinen frühen Filmen nachvollziehen, die vollständig in der Ausstellung zu sehen sind. Bayrle befasst sich künstlerisch mit den sozialen Organisationsgesetzen von Individuum und Masse, wobei er seine Bildmotive der Alltagswirklichkeit und Waren- und Konsumwelt des Menschen entnimmt.
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Friedrich Wilhelm Murnau. Eine Hommage

2016-10-25 bis 2017-02-26

tn Mit "Nosferatu", "Faust", "Der letzte Mann", "Sunrise" und "Tabu" schrieb Friedrich Wilhelm Murnau (1888 – 1931) Filmgeschichte. 21 Filme drehte er zwischen 1919 und 1930 in Deutschland, Amerika und Tahiti. Ursprünglich hieß der große Regisseur der Stummfilmzeit Friedrich Wilhelm Plumpe. Seinen Künstler­namen gab er sich nach einem wunderbaren Sommer im Jahr 1910 im vom "Blauen Reiter" und der Kunstszene der Moderne heimge­suchten oberbayerischen Ort Murnau.
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Rochelle Feinstein. I Made A Terrible Mistake

2016-06-07 bis 2016-09-18

tn "I Made A Terrible Mistake", "Find your Own Damn Voice", "Wrong!". Wie diese drei Werktitel vermuten lassen, haben die Malereien der US-Künstlerin Rochelle Feinstein (*1947) viel zu sagen. Und sie sind äußerst eigensinnig. Über einen Zeitraum von dreißig Jahren hat Feinstein, langjährige Professorin für Malerei und Drucktechnik an der Yale University in New Haven, ein Oeuvre entwickelt, das sich mit den Implikationen und Ideologien des Kunstmachens auseinandersetzt. Wie kaum eine Künstlerin hat Feinstein den Diskurs um die abstrakte Malerei in den vergangenen Jahrzehnten perspektivisch geöffnet und vorangetrieben.
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Michaela Melián. Electric Ladyland

2016-03-08 bis 2016-06-19

tn Die Münchner Künstlerin Michaela Melián (geb. 1956) ist dem Lenbachhaus seit langer Zeit eng verbunden. Sie ist mit Werken in der Sammlung des Museums vertreten und war an zahlreichen Wechselausstellungen beteiligt. Dem Münchner Publikum ist sie durch viele Projekte in hiesigen Institutionen und im öffentlichen Raum gut bekannt. Auch überregional und international ist Melián künstlerisch aktiv. Nun richtet ihr das Lenbachhaus die erste museale Einzelausstellung in München aus.
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Der Blaue Reiter kehrt zurück

2016-02-03 bis 2016-12-31

tn Das Lenbachhaus besitzt die weltweit größte Sammlung zur Kunst des "Blauen Reiter", eine der wichtigsten Bewegungen der künstlerischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Der "Blaue Reiter" war ein Künstlerkreis, der sich 1911 um Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Franz Marc in München gebildet hat. Anders als etwa die "Brücke"-Expressionisten in Dresden und Berlin, war der "Blaue Reiter" keine Gruppe mit enger Lebensgemeinschaft und einheitlichem Stil, sondern ein loser Zusammenschluß von Künstlern unterschiedlicher Ausprägung.
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Klee & Kandinsky. Nachbarn, Freunde, Konkurrenten

2015-10-23 bis 2016-01-24

tn Paul Klee (1879-1940) und Wassily Kandinsky (1866-1944), zwei Namen, die heute geradezu als Synonyme für die Klassische Moderne gebraucht werden. Fundamentale Bewegungen der Avantgarde wie "Der Blaue Reiter" oder das Bauhaus sind mit den Lebensläufen dieser Künstler verwoben; sie gelten als Gründungsväter und Schrittmacher der abstrakten Kunst. Zugleich gingen Klee und Kandinsky als eines der großen Freundespaare in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts ein.
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Lea Lublin-Retrospektive im Münchner Kunstbau

2015-06-25 bis 2015-09-13

tn Mit nur zwölf Jahren beginnt Lea Lublin ihr Studium an der Akademie der Künste in Buenos Aires. 1968 stellt sie sich für drei Wochen mit ihrem achtmonatigen Sohn in einem Pariser Museum aus. Zwei Jahre darauf wird eines ihrer Gemälde in Argentinien konfisziert und Lublin wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. In ihrer Ausstellung "Der Striptease des Jesuskindes" bei dem Pariser Galeristen Yvon Lambert wirft sie 1983 die Frage nach der unterschwelligen Erotik in der christlichen Malerei auf. Auf den Spuren Marcel Duchamps in Buenos Aires entwendet sie 1990 dessen Briefkasten als Beweisstück für ihre eigene Theorie des Readymades.
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So ein Ding muss ich auch haben

2015-05-19 bis 2017-05-01

tn Echte Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald, schw*le Hochzeitspaare aus Plastik, knallbunte Nippes-Highheels, rote Porsche 911 im Miniformat neben der quietschgelben Plastikente und der Londoner Telefonzelle – dies alles und noch tausend kleine Objekte mehr werden ab 19. Mai 2015 im Lenbachhaus zu sehen sein. Zwei Jahre nach der Wiedereröffnung des Lenbachhauses wird der Bereich "Kunst nach 1945" komplett neu konzipiert und präsentiert. Aus der umfangreichen Sammlung sollen im Wechsel von zwei Jahren neue Werke gezeigt werden, die dem Publikum bislang weitgehend unbekannt sind.
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Katastrophenbilder und Zukunftsszenarien

2015-05-19 bis 2015-09-13

tn Unsere Welt ist voller Bilder. Gerade in medial vermittelter Form begleiten sie uns täglich auf den Bildschirmen, die wir inzwischen immer mit uns tragen. Besonders dominant sind dabei Bilder von Gewalt und globalen Katastrophen, die sich in unserem kollektiven Gedächtnis tief verankern. Diese apokalyptischen Vorstellungen prägen uns heute genauso wie Endzeitvorstellungen seit jeher die Phantasie des Menschen beschäftigt haben.
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"Eine Künstlerfreundschaft" im Münchner Lehnbachhaus

2015-01-28 bis 2015-05-03

tn Rund 100 Jahre nach dem Tod von August Macke zeigt das Lenbachhaus in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bonn erstmals eine Ausstellung, die sich mit der Freundschaft von August Macke und Franz Marc und ihrem künstlerischen Austausch auseinandersetzt. Rund 200 Gemälde, Arbeiten auf Papier, kunstgewerbliche Objekte und private Dokumente führen Leben und Werk der beiden Künstler von 1910 bis 1914 vor Augen und verdeutlichen nicht nur, wie sich Macke und Marc gegenseitig inspirierten, sondern auch wie eng und herzlich ihre Freundschaft war.
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Dan Flavin im Münchner Kunstbau

2014-07-26 bis 2014-09-07

tn Während der Sommerpause wird im Kunstbau, dem unterirdischen Raum über der U-Bahnstation Königsplatz die Lichtarbeit "Untitled (For Ksenija)" des amerikanischen Künstlers Dan Flavin (19331996) gezeigt. Flavin entwickelte diese raumgreifende Installation zur Eröffnung des von dem Architekten Uwe Kiessler gestalteten Kunstbaus 1994. Es handelt sich um eine seiner letzten und überzeugendsten Lichtinstallationen. Heiner und Philippa Friedrich schenkten dem Lenbachhaus zum Gedenken an ihre Eltern diese Arbeit, mit der Auflage, dieses herausragende Werk in regelmäßigen Abständen zu zeigen.
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Menschliches, Allzumenschliches

2014-07-22 bis 2014-12-31

tn Im Jahr 1911 las der junge Otto Dix Friedrich Nietzsches "Menschliches, Allzumenschliches", ein Buch für "freie Geister", das der Ausstellung den Titel gibt. Die Auseinandersetzung mit Nietzsches Philosophie prägte Dix' gesamtes Lebenswerk, das einen unerschrockenen Blick auf den Menschen wirft. Eindringliche Porträts und Gesellschaftsbilder bilden auch einen Schwerpunkt der Sammlung "Neue Sachlichkeit" im Lenbachhaus. Dieser Bestand erhält ab Juli 2014 wieder einen großen Auftritt.
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Playtime

2014-03-15 bis 2014-06-29

tn Arbeit ist mehr als das halbe Leben – sie ist zentraler Bezugspunkt unseres Lebens. Die Geschichte der Arbeit beginnt mit der Geschichte der Menschheit. Der Mensch muss arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Heute dient Arbeit nicht mehr ausschließlich der materiellen Existenzsicherung, sondern wirkt zudem identitätsstiftend. Spätestens seit dem Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft hat sich das lebenslang lernende und sich selbst optimierende Subjekt als Norm durchgesetzt.
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Gerhard Richter: Atlas - Mikromega

2013-10-23 bis 2014-02-09

tn Gerhard Richter wird den "Atlas", an dem er seit 1962 arbeitet, mit einer Reihe weiterer Tafeln 2013 zum Abschluss bringen. Dieses große Werk begleitet Richters gesamten künstlerischen Werdegang und stellt zugleich ein Kompendium seiner Bildideen dar. Im "Atlas" sind Photographien, Zeitungsausschnitte, Skizzen und Collagen zusammengefasst, die vielfältige Einblicke in sein künstlerisches Vorgehen erlauben.
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"„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit*"“

2012-11-09 bis 2013-02-10

tn Das Lenbachhaus wird im Frühjahr 2013 nach Umbau und Generalsanierung wieder eröffnet. Die Neueinrichtung eines Museums ist der ideale Anlass, die Geschichte des Hauses zu rekapitulieren, die Sammlung zu sichten, neue Konstellationen auszuprobieren, abgeschlossene und laufende Restaurierungsprojekte vorzustellen, altvertraute und kaum bekannte Werke einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Ein noch leeres Gebäude von Grund auf neu zu bestücken, ist jedoch auch Ansporn, grundsätzlich über die Institution Museum und deren Aufgaben nachzudenken.
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Marcel Duchamp in München 1912

2012-03-31 bis 2012-07-15

tn Zum hundertjährigen Jubiläum von Marcel Duchamps Aufenthalt in München hat sich das Lenbachhaus für 2012 das Ziel gesetzt, diese folgenreiche Station im Leben des Künstlers mit einer Ausstellung zu würdigen. Marcel Duchamp hat die Kunstgeschichte verändert. Sein Gemälde "Akt, ein Treppe herabsteigend Nr. 2" (1912) hat die Gedanken und Einflüsse einer ganzen Epoche zu einem ikonischen Bild verdichtet.
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Das unrettbare Ich

2011-12-03 bis 2012-03-04

tn Egon Schiele ist einer der populärsten Künstler der Moderne. Sein Werk wird wie bei kaum einem anderen Künstler mit seiner Biografie in Verbindung gebracht. Dabei gerät häufig aus dem Blickfeld, wie sehr seine Bilder mit kulturellen Diskursen seiner Zeit in Zusammenhang stehen. Zu spektakulär erscheinen die turbulente Beziehung zu seinem Modell Wally, der Aufenthalt im Gefängnis sowie sein früher Tod.
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