Kunst Meran

Laubengasse 163
I - 39012 Meran

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Markus Vallazza – Der Weltenzeichner

2016-07-09 bis 2016-09-04

tn Markus Vallazza. Zeichner, Radierer, Poet, Rebell, Weltbürger. Unzählige literarische Werke der Weltliteratur hat der Südtiroler Künstler gezeichnet und mit leidenschaftlicher Geste interpretiert, nie nur illustriert. Mit Oswald von Wolkenstein hat er die Enge seiner Heimat überwunden, mit Dante Alighieri den dunklen Wald beschritten, die Hölle durchlitten und sich einen eigenen Himmel erschaffen, mit Friedrich Nietzsche dessen Lebenswelt und geheimen Obsessionen nachgespürt.
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Gestures – Women in action

2016-02-06 bis 2016-04-10

tn Mit der Ausstellung "Gestures – Women in action", die vom 6. Februar bis 10. April 2016 zu sehen ist, stellt Kunst Meran 40 Werke vor – Fotografien, Videoarbeiten, Objekte, Collagen –, die einen repräsentativen Querschnitt der weiblichen Body Art der 1960er Jahre bis heute vermitteln. Die Arbeiten erforschen die komplexe Thematik des weiblichen Körpers, der als primäres Ausdrucksmittel eingesetzt wird, um Gedanken des Protests und der Insubordination gegen die herrschenden Werte zu transportieren.
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Francesca Woodman & Birgit Jürgenssen

2015-06-27 bis 2015-09-20

tn Kunst Meran zeigt erstmals die Doppelausstellung zu den Werken der amerikanisch-italienischen Künstlerin Francesca Woodman (1958 - 1981) und der österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen (1949 - 2003). Alle 120 gezeigten Werke stammen aus der Sammlung Verbund in Wien. Dies ist bereits die zweite Zusammenarbeit der beiden Kunstinstitutionen, seit der Präsentation des Frühwerks von Cindy Sherman. Diese Doppelausstellung verdeutlicht einmal mehr das große Engagement von Kunst Meran als Forum für zeitgenössische Fotografie.
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Ricette d'Artista. Zwischen Kunst und Küche

2015-04-24 bis 2015-06-14

tn Die Parallelen zwischen Kunst und Kochen sind unübersehbar: Beides hat mit Sinnlichkeit, aber auch mit bewusster Komposition und Ästhetik zu tun. Sowohl im Atelier des Künstlers als auch in der Küche wird mit Rohstoffen und Rezepten experimentiert, um etwas Neues entstehen zu lassen. Erst die Kombination der richtigen Ingredienzien führt zu gelungenen Kunstwerken bzw. Speisen. Ebenso wie Kunst mehr ist als bloße Dekoration, soll Essen nicht nur satt machen. Beides soll die Sinne anregen, wobei der Genuss stets subjektiv und individuell verschieden ist.
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From & To

2015-02-07 bis 2015-04-12

tn Die Projektreihe "From & To" wurde erstmals 2007 auf Initiative von Kunst Meran veranstaltet und 2011 wiederholt. In der Vergangenheit hatten ausgesuchte italienische Künstler einen Kollegen ihrer Wahl aus dem Ausland zur gemeinsamen Arbeit an einem Werk oder Thema eingeladen. Für die jüngste Edition 2014-2015 wurde das Projekt auf einen interkulturellen Austausch zwischen Frankreich und Italien erweitert.
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Architektur und Wein in Mitteleuropa

2014-11-15 bis 2015-01-11

tn Die Ausstellung "Architektur und Wein in Mitteleuropa" zeigt eine Auswahl von 38 Weingütern im mitteleuropäischen Raum. Dabei werden erstmals die Länder der historischen Puffer- und Brückenzone zwischen Westen und Osten zum Thema Wein und Architektur miteinander verglichen. Südtirol, die Steiermark, das Burgenland und Niederösterreich zeigen aktuell in der Weinwirtschaft, wie hochwertige Architektur Wirtschaft und Tourismus einer Region unterstützt.
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Marco Bolognesi. Sendai City

2014-09-26 bis 2015-01-11

tn Sendai City ist eine Metropole, eine Kulisse, ein postmoderner, dekadenter Ort, ein von Cyborgs bewohnter Nicht-Ort, der von einer künstlichen Intelligenz geschaffen wurde und von multinationalen Konzernen regiert wird. Marco Bolognesi (* 1974) schildert uns seine Welt, die er aus Elementen des Pop und der Sciencefiction konstruiert, aus Spielzeug, alten B-Movies und Comicfiguren, die er in einer Technik zusammenfügt, die seit jeher sein Kennzeichen ist: die Collage. Ein Gegenstand, eine Figur, eine Geschichte, irgendwo herausgegriffen und dann mit etwas anderem verknüpft, das ergibt etwas Drittes, das sich mit einer neuen Bedeutung auflädt und mit neuem Leben erfüllt ist.
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Matthias Schönweger - Janus

2014-09-20 bis 2014-11-09

tn Das Ausstellungsprojekt "Janus – 1914 nach wie vor 2014" nimmt das Gedenken an den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren zum Anlass, um einen pazifistischen und antimilitaristischen Standpunkt gegenüber sämtlichen Kriegen des letzten Jahrhunderts und der Gegenwart zum Ausdruck zu bringen. Als Symbol und Titel für die Ausstellung hat Matthias Schönweger bewusst die Gestalt des römischen Gottes gewählt, der als zweiköpfig gilt, da er Vergangenheit und Zukunft gleichzeitig sieht.
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Traumland Alpen

2014-05-30 bis 2014-09-07

tn Seit der "Entdeckung der Alpen" im 18. Jahrhundert und ihrer bis heute andauernden "Eroberung" durch eine städtische Zivilisation, veränderte sich das Verhältnis zwischen Mensch und Natur grundlegend. Der anfängliche Respekt und die Bewunderung der Erhabenheit der Bergwelt (dem "Sublimen") wich zusehends einer hemmungslosen Ausnutzung durch den alpinen Massentourismus, als auch durch die grenzenlose Vermarktung ihres Abbilds, etwa in Form von Panoramen und Erlebniswelten auf Weltausstellungen und Vergnügungsparks, wie z.B. "Dreamland" auf Coney Island bei New York. Die Architektur ist Spiegel dieser wechselhaften Beziehung.
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Hans Knapp - What is it like?

2014-04-12 bis 2014-05-18

tn Für Hans Knapp ist die Zeichnung ein natürliches Ausdrucksmittel und eine Form zu existieren und die Existenz zu spüren. Die besondere Sensibilität des Künstlers für philosophische Fragestellungen rund um die menschliche Existenz findet ihren Ausdruck in grafischen Zeichen, die wie Spuren von Gedanken aufwarten. "Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?" lautet der Titel eines berühmten Gemäldes von Gauguin.
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Ugo Mulas - Circus Calder

2014-01-31 bis 2014-05-18

tn Die Geschichte, die Ugo Mulas (1928–1973) und Alexander Calder (1898–1976) miteinander verband, war die einer großen Freundschaft. Sie fand ihren Ausdruck in einer umfangreichen Serie von Aufnahmen des großen italienischen Fotografen, die nicht nur die Werke des amerikanischen Bildhauers, sondern auch den Künstler bei der Arbeit und den Menschen Calder zeigen.
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Franz Pichler – Hab keine Angst

2014-01-29 bis 2014-04-06

tn Anlässlich seines 75sten Geburtstages widmet Kunst Meran dem Künstler Franz Pichler eine erste umfassende Zusammenschau seines künstlerischen Schaffen von den 60er Jahren bis heute. Franz Pichler wurde 1939 in Schenna geboren, ab 1959 studierte er Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München, wo er in Rekordzeit in die Meisterklasse aufgenommen wurde und 1964 mit Diplom abschloss.
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Constructive Alps

2013-11-24 bis 2014-01-06

tn "Constructive Alps" ist die Ausstellung zum alpenweiten Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen, ausgeschrieben vom Bundesamt für Raumentwicklung der Schweiz und dem Amt für Umwelt Liechtenstein, sowie mit Unterstützung des internationalen Dachverbandes zum Schutz der Alpen CIPRA.
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Die Darstellung der Stille

2013-11-13 bis 2014-01-06

tn Kunst Meran zeigt vom 12. November bis zum 6. Januar eine Einzelausstellung von Walter Moroder. Die Ausstellung – kuratiert von Valerio Dehò – umfasst 20 neue Arbeiten in den Techniken Holz, Lehm, Gips und Pellett aus den Jahren 2010 – 2013. In der Kunst von Moroder (Jahrgang 1963), wie in seinem Erfahrungsschatz, finden sich einige zentrale skulpturale Elemente wieder: Körperausdruck und Formgebung.
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Die Welt der Dinge

2013-09-21 bis 2013-11-03

tn Die moderne Gesellschaft, so schreibt Karl Marx 1867 in den Eingangssätzen des "Kapital", erscheint uns phänomenologisch als eine ungeheure Ansammlung von Waren und Dingen. Für heutige Ohren klingt das auf eine kuriose Weise selbstverständlich - und zugleich prophetisch. Im Vergleich zur Warenwelt der Gegenwart würde das 19. Jahrhundert, auch das "Jahrhundert der Dinge" genannt, wohl wie ein Dorfladen neben einem glitzernden Einkaufszentrum ausschauen.
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Desiring the Real

2013-06-22 bis 2013-08-25

tn Kunst Meran zeigt die Werke von neun Künstlerinnen und Künstlern aus Österreich, die sich mit unterschiedlichen Modellen der Wirklichkeit beschäftigen und die Bedeutsamkeit von Realität ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Die Sehnsucht, das Begehren als schöpferische Kraft ist die Triebfeder und die Wirklichkeit ist das Material, aus dem die Kunst entsteht. Die Sehnsucht nach der Realität ist eine künstlerische Suche, die mit Bildern, Worten, Installationen und Filmen unsere Existenz zu ergründen versucht.
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Murano - Merano

2013-06-08 bis 2013-09-08

tn Die Ausstellung "Murano - Merano" führt Arbeiten von international bekannten zeitgenössischen Künstlern zusammen und möchte einen Weg der Erforschung und kritischen Auseinandersetzung mit dem Material Glas aufzeigen, der Möglichkeiten eröffnet, seine Grenzen zu erweitern und es zu einem neuen Werkzeug künstlerischen Ausdrucks zu machen. Der "rote Faden" der Ausstellung ist mithin das Verhältnis zwischen Künstler und Glas, seine Auseinandersetzung mit den Eigenheiten und technischen Gegebenheiten des Materials und der Dialog zwischen der Vorstellung des Gestalters und der Hand des Meisters.
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Wechselspiel aus abbildender Hommage und virtuoser Überformung

2013-05-03 bis 2013-06-02

tn Es scheint, als sammle Elisabeth Oberrauch Ideen und Projekte für ein zukünftiges Museum, in welchem die Kunst ebenso Platz findet wie die wunderbare Welt des Staunens über die Natur. Mit der Schau "Naturalien-Kabinett" gelingt ihr eine ganz besondere Ausstellung: Aus Papier, ihrem bevorzugten Werkstoff, mit dem sie weltweit Anerkennung erlangt hat, kreiert sie natürliche Objekte vom Tannenzapfen bis zur Koralle. Pflanzen und andere Lebewesen werden auf diese Weise gesammelt und in eigenen, selbst entworfenen Vitrinen ausgestellt.
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Fade in the Past. Cut!

2013-04-12 bis 2013-06-02

tn Sissa Micheli präsentiert in ihrer Einzelausstellung bei Kunst Meran eine Reihe von neuen Arbeiten – einige Werkserien sind erstmals für diese Ausstellung produziert worden. Unter dem Titel "Fade in the Past. Cut!" (Die Vergangenheit wird eingeblendet. Schnitt!) geht es der Künstlerin inhaltlich um eine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, welche die Fotografie als geschichtenerzählendes Medium an der Schnittstelle zu den filmischen Medien Kino und Fernsehen darstellt.
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Cindy Sherman. That’s me – That’s not me

2013-02-02 bis 2013-05-26

tn Cindy Sherman beginnt mit achtzehn Jahren 1972 am State University College Buffalo Malerei zu studieren. 1975 wechselt sie ihr Hauptfach von Malerei zu Fotografie. Im Sommer 1976 schließt sie ihr Studium ab und im Jahr darauf verlässt die Künstlerin Buffalo und zieht nach New York City. Entgegen der bisherigen Annahme sind nicht die berühmten Untitled Film Stills (1977-1980) Shermans erste Arbeiten, vielmehr entstand während der Jahre 1975 bis 1977 in Buffalo ein umfassendes Frühwerk, welches das Fundament ihres zukünftigen OEuvre werden sollte.
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