Kunsthalle Mainz

Am Zollhafen 3–5
D - 55118 Mainz

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Forster 1754 – 2015

2015-10-02 bis 2016-01-24

tn "Vor allen Dingen aber ist zu bemerken, daß man einerley Dinge oft aus verschiedenen Gesichtspunkten ansiehet, und daß dieselben Vorfälle oft ganz verschiedene Ideen hervorbringen." Das Zitat stammt von Georg Adam Forster (1754 – 1794), dem zwischen 1788 und 1792 in Mainz als Bibliothekar wirkenden Wissenschaftler und republikanisch gesinnten Vordenker. Bereits als Siebzehnjähriger begab er sich zusammen mit seinem Vater Johann Reinhold Forster an Bord des Schiffes, mit dem Kapitän James Cook seine zweite Weltumseglung unternehmen sollte. Die Erfahrungen und Beobachtungen, die er während der dreijährigen Reise machte, sollten seine gesamte Sicht der Welt prägen.
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Lois Weinberger in der Kunsthalle Mainz

2015-03-20 bis 2015-09-06

tn Die Kunsthalle Mainz zeigt vom 20. März bis 6. September 2015 eine Einzelausstellung mit Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Modellen und Notizen Lois Weinbergers (geb. 1947). Weinberger ist in vielfacher Hinsicht ein ungewöhnlicher Künstler. Trotz seines großen Erfolgs, beispielsweise mit der Teilnahme an der documenta X und der Biennale in Venedig 2009, behauptet er seine Rolle als Außenseiter des Kunstbetriebs – als einer, der sich nicht den üblichen Rahmenbedingungen anpasst, sondern ganz eigene Wege erkundet.
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Matt Mullican. Books Representing Books

2014-11-21 bis 2015-02-22

tn Matt Mullican (* 1951 in Santa Monica, Kalifornien) gehört zu den international hoch beachteten Künstlern der Gegenwart. Erkenntnis und Vergegenwärtigung der Welt und Erleben stehen im Zentrum seines Werkes. In Mainz gibt der US-amerikanische Künstler erstmals einen Überblick über sein ausführliches Schaffen an Büchern und Druckwerken.
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Ed Atkins & Bruce Nauman in der Kunsthalle Mainz

2014-07-04 bis 2014-10-26

tn Bruce Nauman (*1941 in Fort Wayne, USA) ist einer der herausragenden Künstler der Gegenwart. Er stellte mehrmals auf der Biennale in Venedig und der documenta in Kassel aus. Eine kürzlich erschienene Monografie nennt ihn den "Wahren Künstler" ("True Artist"), in Anlehnung an einen Werktitel aus dem Jahr 1967. Nauman arbeitet mit Videos, Neonschriften, Korridorräumen und abgehängten Skulpturen. Intensität, Hemmung, Zwang und die Arbeit am Körper sind für ihn kennzeichnend. Seine Bezüge zu Sprache, Rhythmik und Wiederholung sind das Thema der Ausstellung in der Kunsthalle Mainz.
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Das Reich ohne Mitte

2013-07-05 bis 2013-10-06

tn Staatliche Gemeinwesen schaffen sich bildhafte Beständigkeit: Herrscherbildnisse, Siegeszeichen, Allegorien und Tempel. Besonders an öffentlichen Orten sind Statuen Sinnbild politischer Selbstbehauptung. Sie markieren Plätze, urbane Prägepunkte und politische Herrschaftsordnung. Einmal aufgestellt dienen sie der zeitlosen Demonstration mit dem Nachdruck unumstößlicher Geltung. Wie aber steht es mit der Darstellung der Macht heute? Sind Standbilder demokratisch vertretbar? Wie verhalten sich Staatsbilder im heutigen Europa?
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