Kunstmuseum Basel

St. Alban-Graben 16
CH - 4010 Basel

T: 0041 (0)61 20662-62
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Otto Freundlich im Kunstmuseum Basel

2017-06-10 bis 2017-09-10

tn Otto Freundlich (1878–1943) kannte alle und kannte alles. Kaum ein Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich so leidenschaftlich mit den unterschiedlichen Strömungen der Kunst auseinandergesetzt. Persönliche Bekanntschaft, oft auch Freundschaft verband ihn mit den führenden Künstlern fast aller Strömungen der Avantgarde – Expressionismus, Fauvismus, Kubismus, Orphismus, Dadaismus, De Stijl, Bauhaus und den Abstrakten. An gegenseitiger Beeinflussung hat es nicht gefehlt. Und doch verfolgte Freundlich mit seinen Gemälden und Skulpturen, mit seinen Mosaiken und Glasmalereien einen ganz eigenen Weg.
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Der verborgene Cézanne

2017-06-10 bis 2017-09-24

tn Mit 154 Blättern befindet sich im Kupferstichkabinett des Kunstmuseums Basel die weltweit umfangreichste und bedeutendste Zeichnungssammlung von Paul Cézanne (1839–1906). Diese bildet nun den Ausgangspunkt einer umfangreichen Ausstellung mit mehr als 200 Werken, die die Bedeutung der Zeichnung im gesamten Schaffen Cézannes thematisiert, von den Skizzen und Studien über die Aquarelle bis hin zu den Gemälden.
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¡Hola Prado! Zwei Sammlungen im Dialog

2017-04-08 bis 2017-08-20

tn Es ist ein Gegenbesuch unter Freunden und eine noble Geste einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt: Im Sommer 2015 hatte das Kunstmuseum Basel zehn Gemälde Pablo Picassos an das Museo Nacional del Prado in Madrid ausgeliehen, wo sie rund 1.4 Millionen Besucher gefunden haben. Diesem war es ein Anliegen, sich hierfür zu revanchieren, und so dürfen in diesem Jahr 26 Meisterwerke vom späten 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts aus Madrid nach Basel reisen.
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Catharina van Eetvelde / Ilk

2016-11-26 bis 2017-03-12

tn Seit 2004 entwickelt Catharina van Eetvelde (* 1967 Gent) eine herausragende und zukunftsweisende zeichnerische Position. Zeichnen bildet für die in Paris lebende Künstlerin seit jeher die Grundlage ihrer Tätigkeit, doch versteht sie Zeichnen nicht als eine ausschliesslich dem Medium Papier verpflichtete Aktivität. Vielmehr ist Zeichnen die Art und Weise, mit der sich van Eetvelde zur Welt in Beziehung setzt, insbesondere zu den Naturwissenschaften.
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Der figurative Pollock

2016-10-02 bis 2017-01-22

tn "Wenn man aus dem Unbewussten heraus malt, müssen zwangsläufig Figuren hervortreten", sagte Jackson Pollock 1956 in einem berühmten Gespräch mit Selden Rodman. Mit dem amerikanischen Maler verbindet man jedoch üblicherweise die abstrakten Drip Paintings. Das umfangreiche figurative Werk, das er davor schuf, und die figurativen Gemälde, in welche die "Dripping"-Phase mündete, sind dagegen viel weniger bekannt. Die grosse Sonderausstellung im Kunstmuseum Basel widmet sich erstmals dieser Perspektive auf den Künstler und möchte konzentriert diese figurativen Aspekte im Schaffen des Künstlers beleuchten und einen neuen Blick auf sein knapp drei Jahrzehnte umspannendes Werk werfen.
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Archäologie des Heils. Das Christusbild im 15. und 16. Jahrhundert

2016-09-10 bis 2017-01-08

tn 1516 veröffentlichte Erasmus von Rotterdam (1466–1536) in der Basler Offizin von Johannes Froben seine epochale Neuübersetzung des griechischen Neuen Testaments. Den 500. Jahrestag dieses Ereignisses feiert die Stadt Basel mit einer Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, zu der das Kunstmuseum im Herbst mit "Archäologie des Heils" beiträgt. Gestellt werden soll dabei die Frage nach dem Christusbild, das Erasmus und die Gesellschaft, in der er lebte, geprägt hat, und nach den Wandlungen dieses Bildes.
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Bestechend gestochen

2016-08-20 bis 2016-11-13

tn Ende des 16. Jahrhunderts begeisterte Hendrick Goltzius (1558–1617) das Publikum mit seinen Kupferstichen, deren technische Perfektion und unkonventionelle Bildfindungen wir auch heute noch bewundern. Die Ausstellung des Basler Kupferstichkabinetts präsentiert eine Auswahl von rund 80 der attraktivsten Werke des Meisters aus Haarlem, darunter biblische und mythologische Darstellungen sowie gelehrte Allegorien. Seinen prominenten Platz in der Kunstgeschichte nimmt Goltzius vor allem durch seine dreifache Funktion als Erfinder, Stecher und Verleger ein, die er jeweils ungewöhnlich kreativ und höchst professionell auszufüllen vermochte.
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Sculpture on the Move 1946–2016

2016-04-19 bis 2016-09-18

tn 2002 fand in Basel die Ausstellung "Painting on the Move" in drei Teilen statt, nicht nur im Kunstmuseum und im Museum für Gegenwartskunst, sondern auch in der Kunsthalle. Sie machte in einem grossen Spannungsbogen die malerische Weltbefragung vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Aufbruch ins neue Jahrtausend erlebbar. "Sculpture on the Move" ist das kuratorische Gegenstück, das sich auf das künstlerische Medium der Skulptur vom Ende des 2. Weltkrieges bis heute konzentriert.
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Barnett Newman. Zeichnungen und Druckgrafik

2016-04-19 bis 2016-08-07

tn Der Amerikaner Barnett Newman (1905–1970) ist einer der prominentesten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Die Geschichte von Newman und Basel geht zurück auf das Jahr 1959, in dem das Kunstmuseum als weltweit erstes Museum ein Gemälde des Künstlers als Jubiläumsgeschenk der Schweizerischen National-Versicherungs-Gesellschaft in die Sammlung aufnahm.
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Von Bildern. Strategien der Aneignung

2015-08-29 bis 2016-01-24

tn Die Ausstellung "Von Bildern. Strategien der Aneignung" vom 29. August 2015 bis 24. Januar 2016 im Kunstmuseum Basel zeigt Kunst, die auf der Aneignung existierender Bilder basiert – gleich, ob diese Bilder dem Bereich der bildenden Kunst oder den Massenmedien entnommen wurden. Technisch gesehen gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Verfahren des Aneignens.
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Martin Boyce im Kunstmuseum Basel

2015-04-25 bis 2015-08-16

tn Martin Boyce ist ein schottischer Bildhauer und Installationskünstler. Die Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst präsentiert vor allem skulpturale Werke und Installationen des Künstlers, wie die mehrteilige Installation "Do Words Have Voices", für die Boyce 2011 den renommierten Turner-Preis erhielt. Aber auch Fotografien, Collagen und Materialbilder aus einem Zeitraum von 14 Jahren werden in der zweiten Einzelausstellung des Künstlers in der Schweiz (nach der im Centre d’Art Contemporain Genève 2007) und der bisher umfassendsten Einzelausstellung überhaupt präsentiert.
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Holbein. Cranach. Grünewald. Meisterwerke aus dem Kunstmuseum Basel

2015-04-11 bis 2016-02-28

tn Wenn das Kunstmuseum Basel heute in aller Herren Länder bekannt ist, so liegt dies zu einem Gutteil daran, dass es weltweit den grössten Bestand von Werken Hans Holbeins d. J. unter einem Dach vereint. Hier in Basel war Holbeins Genie zur vollen Entfaltung gekommen. Den Bilderschatz, den er hinterliess, haben die Basler um andere Spitzenwerke aus Spätmittelalter und Renaissance vermehrt.
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Cézanne bis Richter – Meisterwerke aus dem Kunstmuseum Basel

2015-02-14 bis 2016-02-21

tn Während der einjährigen Schliessung des Hauptbaus des Kunstmuseums Basel ab dem 2. Februar 2015 bietet dieses insbesondere im Museum für Gegenwartskunst ein reichhaltiges Ausstellungsprogramm an, das mit einem besonderen Highlight beginnt: Cézanne bis Richter – Meisterwerke aus dem Kunstmuseum Basel. Die von Direktor Bernhard Mendes Bürgi kuratierte Ausstellung macht die wesentlichen künstlerischen Entwicklungen in der europäischen Malerei bis in die 1970-er Jahre auf unmittelbare Weise nachvollziehbar.
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Joseph Beuys. Installationen, Aktionen & Vitrinen

2014-12-19 bis 2016-01-31

tn Mit "The Hearth (Feuerstätte) 1968 –1974" und "Feuerstätte II 1978–1979" präsentiert die Ausstellung "Joseph Beuys. Installationen, Aktionen & Vitrinen" zwei zentrale Installationen von Beuys. Sie werden um die Gruppe "11 Vitrinen. Laboratorien der Imagination 1949/1984" bereichert, eine Dauerleihgabe aus schweizer Privatbesitz. Das Arrangement wird durch Aktionsfilme und Dokumentationen ergänzt, die Beuys als Künstler zeigen, der die Auseinandersetzung mit seiner Umwelt aktiv gesucht hat.
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Albrecht Dürer und sein Kreis

2014-11-01 bis 2015-02-01

tn Unter den reichen Beständen des Kupferstichkabinetts an deutschen und schweizerischen Zeichnungen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts befindet sich eine Reihe von Werken Albrecht Dürers (1471–1528) und von Künstlern, die zeitweise in seinem engeren Umfeld oder seiner Werkstatt in Nürnberg tätig gewesen sind: Hans Baldung Grien (um 1485–1545), Hans Schäufelein (um 1480–1539/40), Hans von Kulmbach (um 1485–1522) und Hans Springinklee (um 1495–um 1540).
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Caspar Wolf und die ästhetische Eroberung der Natur

2014-10-19 bis 2015-02-01

tn Die Alpen als grandioses Naturspektakel – diese Sicht ist erstaunlich neu. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts begann man, schroffe Gebirgszüge als "erhaben" und ästhetisch reizvoll zu empfinden. Der Schweizer Landschaftsmaler Caspar Wolf (1735–1783) war einer der ersten, der auf ausgedehnten Streifzügen die noch weitgehend unerschlossene Alpenwelt als künstlerisches Sujet eroberte. Riesige Felsbrocken, tosende Wildbäche und bizarre Gletscherformationen versperren in seinen furiosen Bildschöpfungen den Weg. Gewaltige Panoramen tun sich auf, vor denen der staunende Mensch als winzige Figur erscheint.
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One Million Years – System und Symptom

2014-10-11 bis 2015-04-06

tn Vom 11. Oktober 2014 bis zum 6. April 2015 zeigt das Museum für Gegenwartskunst Basel Kunstwerke, die unsichtbare gesellschaftliche Systeme und Normen sichtbar werden lassen. Aus der Perspektive der Gegenwartskunst behandelt die Ausstellung die ästhetischen, kulturellen und politischen Implikationen der Systemlogik und führt künstlerische Projekte zusammen, die auf unterschiedliche Weise mit Systematik umgehen. Arbeiten von KünstlerInnen, die sich Systematik auf besondere Weise zu eigen machen treffen auf solche, in denen die systematische Ordnung des Lebens dargestellt und der Kritik unterzogen wird.
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For your eyes only

2014-09-20 bis 2015-01-04

tn Mit der Erweiterung des Kunstbegriffs geht eine Betrachtungsweise einher, die Kunst nicht mehr streng nach Epochen und Genres gliedert, sondern als Ganzes und Simultanes wahrnimmt. "Crossover" bezeichnet nicht mehr nur eine künstlerische Praxis, sondern die Wahrnehmung von Kunst allgemein. Die Basler Sammlung Richard und Ulla Dreyfus-Best leistet hier Pionierarbeit.
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Paul-Martials Welt der gewöhnlichen Dinge

2014-07-05 bis 2014-10-19

tn Ab 5. Juli 2014 zeigt das Kunstmuseum Basel eine Auswahl von hundert Fotografien der Pariser Werbeagentur Éditions Paul-Martial. Die Schwarzweiss-Aufnahmen dienten als Rohmaterial für Plakate, Inserate und Werbebroschüren und zeigen gewöhnliche Dinge: Gebäude, Autos, Schreibmaschinen, Radiatoren, Schaufensterpuppen. Ungewöhnlich und neu hingegen waren Komposition, Beleuchtung und Belichtung der Bilder.
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Charles Ray. Skulpturen 1997–2014

2014-06-15 bis 2014-09-28

tn Der amerikanische Künstler Charles Ray ist einer der wichtigsten Skulpteure seiner Generation. Nach einem Jahrhundert der Dominanz skulpturaler Abstraktionen arbeitet er an einer neuen plastischen Figuration. Das Kunstmuseum Basel und das Museum für Gegenwartskunst geben in Zusammenarbeit mit dem Art Institute of Chicago einen Überblick über sein Schaffen seit 1997. Zu sehen sind bekannte Arbeiten wie "Unpainted Sculpture" (1997) oder "Boy with Frog" (2009), aber auch ganz neue Skulpturen wie "Mime" oder "School Play", beide 2014, die alle in langjährigen Arbeitsprozessen entstanden sind.
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Le Corbeau et le Renard

2014-03-22 bis 2014-08-17

tn Gezeigt werden Filme des belgischen Künstlers Marcel Broodthaers (1924 –1976) aus dem Besitz der Emanuel Hoffmann-Stiftung. Die Aus­wahl wird um Leihgaben des Estate Marcel Broodthaers und Werke von Hans Arp, Alighiero Boetti, Lszl Moholy-Nagy u.a. erweitert. Titel­gebend ist eine zentrale Installation Broodthaers’, die nach La Fontaines Fabel "Le Corbeau et le Renard" benannt ist.
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Die Welt als Ungegenständlichkeit

2014-03-01 bis 2014-06-22

tn Kasimir Malewitsch, der Schöpfer des schwarzen Quadrats, das längst zur Ikone der Moderne geworden ist, publizierte 1927 im Verlag des Bauhauses seine Vision einer "Welt als Ungegenständlichkeit". In enger Verbindung aus Text und Bild bietet die zu Lebzeiten des Künstlers einzige Publikation in westlicher Sprache einen Zugang zu dieser Welt jenseits der sichtbaren Dinge, der zunächst gar nicht einfach ist.
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Die überraschten Masken: James Ensor

2014-02-16 bis 2014-05-25

tn James Ensor (1860 - 1949) ist ein visionärer Künstler, dessen skurriles, phantasievolles, ironisches und zuweilen aggressives Werk die Kunst des 20. Jahrhunderts stark beeinflusst hat. Die umfangreiche Retrospektive im Kunstmuseum Basel beruht auf der weltweit grössten und bedeutendsten Ensor-Sammlung des Königlichen Museums für Schöne Künste Antwerpen und wichtigen Werken aus Schweizer Sammlungen.
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Kunstmuseum Basel zeigt flämische Expressionisten

2014-02-16 bis 2014-05-25

tn Die flämischen Expressionisten sind eine heterogene Gruppe von Künstlern, die zwischen 1920 und 1930 in Belgien ihre wichtigsten Werke schufen. Sie sind geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem französischen Kubismus und dem deutschen Expressionismus. In der Sammlungspräsentation mit beinahe zwanzig Werken von Künstlern wie Frits van den Berghe, Constant Permeke und Gustaaf de Smet sind hauptsächlich Gemälde aus dem Bestand der Emanuel Hoffmann-Stiftung zu sehen – ergänzt um Bilder aus der Öffentlichen Kunstsammlung Basel.
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Ein Basler Landschaftsmaler zwischen Rom und St. Petersburg

2013-11-16 bis 2014-02-16

tn Der Basler Jakob Christoph Miville (1786–1836) hat die frühromantische Landschaftsmalerei der Schweiz wesentlich geprägt. Er wurde zum Pionier, indem er nicht nur die Umgebung von Rom und die Schweizer Alpen erkundete, sondern mehrere Jahre in Russland verbrachte. In dieser ungewohnten Umgebung schärfte er seine Wahrnehmung der Natur. Ferner wirkte er als innovativer Zeichenlehrer in St. Petersburg und Basel auf die nachfolgende Künstlergeneration ein.
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Every time you think of me, I die a little

2013-09-28 bis 2014-04-27

tn Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Memento Mori, einem Symbol der Vanitas, in den Werken von Andy Warhol und Douglas Gordon aus eigenen Beständen. Im kunsthistorischen Rückblick betrachtet, erscheint es mehrheitlich als ein Stilllebenmotiv mit Darstellungen von die Vergänglichkeit symbolisierenden Objekten wie faulenden Früchten oder Totenschädel.
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Manor Kunstpreis Basel 2013

2013-09-28 bis 2014-01-05

tn Lena Maria Thüring (geb. Basel 1981) beschreibt ihre mit grosser Sorgfalt hergestellten Filme als Reflexion auf gesellschaftliche Systeme und ihre Konstruktion vermittels individueller Geschichten. Thürings Arbeiten zeigen die Faszination, die die menschliche Erfahrung und insbesondere die durch Erinnerung, Geschichte und Orte verwobenen Erzählungen für sie besitzen.
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Piet Mondrian - Barnett Newman - Dan Flavin

2013-09-08 bis 2014-01-19

tn Piet Mondrian, Barnett Newman und Dan Flavin sind drei eminent wichtige Künstler der Moderne, die je einer anderen Generation angehören und sich unter jeweils ganz anderen geistigen und gesellschaftlichen Vorzeichen der abstrakten Kunst verpflichtet haben. Mit drei in sich schlüssigen Einzelpräsentationen schafft die Ausstellung in chronologischer Abfolge ein Spannungsfeld mit überaus erhellenden Zusammenhängen zwischen Analogie und Widerspruch und fügt sich zu einem Gesamtorganismus.
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Niklaus Stoecklin im Kunstmuseum Basel

2013-08-10 bis 2013-11-03

tn Das Kunstmuseum Basel widmet dem Basler Künstler Niklaus Stoecklin eine eigene Ausstellung und zeigt dabei einem breiten Publikum den integralen, lange nicht zugänglichen Bestand an Gemälden der Öffentlichen Kunstsammlung. Seine Bilder zeichnen sich – entgegen der dominierenden Tendenzen der Abstraktion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – durch ihre figürliche Darstellung alltäglicher Gegenstände und Szenerien aus und begründen Stoecklins Rang als bedeutendster Schweizer Vertreter der Neuen Sachlichkeit.
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Ed Ruscha - Los Angeles Apartments

2013-06-08 bis 2013-09-29

tn Die Ausstellung befasst sich mit Fotografien, Fotobüchern und Zeichnungen des amerikanischen Künstlers Ed Ruscha (geb. 1937). Er hat sich 1965 mit Wohngebäuden in Los Angeles und in der Umgebung der Stadt beschäftigt. Ruscha fotografierte sie und reproduzierte einen Teil dieser Aufnahmen in seinem dritten Fotobuch "Some Los Angeles Apartments". Manche der Fotografien dienten ihm als Vorbild für lineare Bleistift- und Graphitzeichnungen. Letztere lassen sich in ihrem Anspruch und ihrer Ausarbeitung mit monochromen Gemälden vergleichen.
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Some End of Things

2013-05-25 bis 2013-09-15

tn Die Gruppenausstellung "Some End of Things" richtet den Blick auf die Dynamik zeitgenössischer Kunstproduktion. Die eingeladenen Künstler verbindet die Frage, inwieweit sich prozessorientierte Arbeiten, die der Flüchtigkeit, dem Gestischen und dem Provisorischen verpflichtet sind, zugleich wichtiger Problemstellungen der Ästhetik annehmen können. Gemeinsam ist ihnen eine gewisse Verunsicherung der Form, ihre Loslösung aus festgelegten Bedeutungszusammenhängen, in der sich Hyperpräsenz mit einer Ästhetik des Entzugs auf meist humorvolle Art begegnet.
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Die Picassos sind da!

2013-03-17 bis 2013-07-21

tn Pablo Picasso ist eine Schlüsselfigur der Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit seinem umfangreichen und vielgestaltigen Werk prägte er die Moderne wie kein anderer. Vom 17. März bis 21. Juli 2013 zeigt das Kunstmuseum Basel eine gross angelegte Retrospektive, die allein aus Basler Sammlungen zusammengetragen wird. Zum ersten Mal werden die hochkarätigen Picasso-Bestände des Kunstmuseums Basel und der Fondation Beyeler vereint ausgestellt. Dazu treten Werke aus zahlreichen Basler Privatsammlungen, die zum Teil erstmals öffentlich gezeigt werden und die Museumsbestände ideal ergänzen.
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Tell It To My Heart

2013-02-02 bis 2013-05-12

tn Die Ausstellung "Tell It To My Heart. Collected by Julie Ault" im Museum für Gegenwartskunst Basel zeigt eine erlesene Auswahl von Arbeiten der Sammlung Julie Ault. Sie war ein Gründungsmitglied von Group Material (neben Tim Rollins und Doug Ashford), eines in New York ansässigen Künstlerkollektivs, das sich 1979 formierte und Ausstellungen und öffentliche Projekte zu aktuellen politischen Themen und Fragen zu Ästhetik bis ins Jahr 1996 organisierte.
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Porträtzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts

2013-01-15 bis 2013-04-07

tn Das Kupferstichkabinett des Kunstmuseums Basel besitzt eine grossartige Sammlung von Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts, von denen viele im Gebiet des Oberrheins und der Schweiz entstanden sind. Sie geben eine gute Vorstellung von der Blüte der Kunst in der Zeit um 1500. Der Basler Jurist Basilius Amerbach (1533–1591) hatte diese Zeichnungen (insgesamt etwa 2000), druckgrafische Werke, Gemälde und eine Fülle anderer Kunstwerke in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vorwiegend in Basel und in der näheren Umgebung gesammelt und in einem dafür errichteten Sammlungsbau, dem eigentlichen Amerbach-Kabinett, untergebracht.
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Markus Raetz – Zeichnungen

2012-10-20 bis 2013-02-17

tn Das Kupferstichkabinett des Kunstmuseums Basel widmet dem Berner Markus Raetz (*1941) eine retrospektive Zeichnungsausstellung. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler wurden über 200 Aquarelle, Zeichnungen und Polaroids, 60 Skizzenbücher und ein Trickfilm, die zwischen 1960 und 2012 entstanden sind, ausgewählt. Sie geben Einblick in Raetz’ vielfältige, technisch versierte und oft humorvolle Auseinandersetzung mit Wahrnehmungsprozessen.
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Kunstmuseum Basel zeigt Arbeiten von Robert Gober

2012-10-06 bis 2013-02-10

tn In den Jahren 1994–95 schuf Robert Gober (*1954, Wallingford, Connecticut) die eigens für den Erdgeschossraum des Museums für Gegenwartkunst (MGK) entwickelte Installation "Split Wall with Drains". Nach der von Theodora Vischer kuratierten Einzelausstellung wurde das Werk 1995 für die Öffentliche Kunstsammlung Basel angekauft. Nicht zuletzt wegen der Komplexität der Installation bot sich jedoch seit langem keine Möglichkeit, sie ein weiteres Mal einem Publikum zu präsentieren. Der lange Zeit gehegte Wunsch, die spektakuläre Installation erneut aufzubauen, konnte nun in enger Zusammenarbeit mit Robert Gober und seinem Studio umgesetzt werden.
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Arte Povera. Der grosse Aufbruch

2012-09-09 bis 2013-02-03

tn In den 60er Jahren formiert sich in Italien mit heute so berühmten Künstlern wie Alighiero Boetti, Jannis Kounellis, Mario Merz oder Michelangelo Pistoletto eine neue künstlerische Bewegung. Charakteristisch ist der Einsatz einfacher Mittel und ärmlicher Materialien wie Erde, Glas, Äste, Neonlicht oder Wachs. Er steht im durchaus kritischen Gegensatz zur immer technologischer werdenden Umwelt und zu den Produktionsmechanismen der Massenkultur. In stilistischer Anarchie streben Bilder, Objekte, Rauminstallationen und Performances danach, zu natürlichen Prozessen und Gesetzmässigkeiten zurückzufinden.
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Die ganze Welt mit einem Blick

2012-06-02 bis 2012-10-07

tn Das Panorama (griechisch für "Alles sehen") hatte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert, als die grossen Rundbauten entstanden, in denen man von zu Hause aus "auf Reisen" ging. In der Vogelschau erhob man sich über Berge, Städte, weite Täler und ihre Flussläufe. Man wollte "Alles" sehen und im Bild festhalten. Berggipfel wurden genau vermessen und der Rundblick in die Fläche übertragen; auf Faltkarten gedruckt passten diese Welten im Miniaturformat in jede Hosentasche.
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Hilary Lloyd im Kunstmuseum Basel

2012-05-12 bis 2012-09-16

tn Das Museum für Gegenwartskunst präsentiert die erste Überblicksausstellung der britischen Künstlerin Hilary Lloyd (*1964, lebt in London) in der Schweiz. Lloyds verstohlenes Kameraauge fixiert unter anderem Schauplätze des urbanen Lebens und beleuchtet die moderne Stadt als Ort des Voyeurismus, Fetischismus und der sexuellen Ambivalenz. Menschen in alltäglichen Ritualen und routinierten Gesten der Selbstdarstellung interessieren die Künstlerin ebenso wie Architektur, Werbung und das Spielen mit Lichteffekten auf unterschiedlichen Oberflächen.
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Zwischen Bohème und Bourgeoisie

2012-04-01 bis 2012-08-12

tn In der spektakulären Ausstellung "Renoir. Zwischen Bohème und Bourgeoisie: Die frühen Jahre" richtet das Kunstmuseum Basel vom 1. April bis 12. August 2012 erstmals den Blick auf die frühen Jahre des grossen Malers Pierre-Auguste Renoir (1841–1919). 50 Gemälde, Porträts, Landschaften und Stillleben – darunter Hauptwerke aus grossen Museumssammlungen wie dem Musée d’Orsay, Paris, der National Gallery, London, dem Metropolitan Museum, New York, und dem Art Institute of Chicago, sowie kaum bekannte Werke aus Privatbesitz vermitteln einen prächtigen und umfangreichen Einblick in die künstlerisch entscheidenden Jahre Renoirs.
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Róza El-Hassan - In Between

2012-02-11 bis 2012-05-20

tn Róza El-Hassan (geb. 1966 in Budapest) zählt zu den prominentesten Vertretern der zeitgenössischen Kunst Ungarns. Mit Zeichnungen, Objekten, Installationen und Aktionen hat sich die Künstlerin in den letzten zwanzig Jahren international einen Namen gemacht. 1993 begann sie an der Aperto der Biennale von Venedig ihre internationale Ausstellungstätigkeit und 1997 bespielte sie dort den Ungarischen Pavillon. In den 1990er-Jahren war ihre Kunst stark konzeptuell geprägt.
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