Stadthaus Ulm

Münsterplatz 50
D - 89073 Ulm

T: 0049 (0)731 161770-0
F: 0049 (0)731 161770-1

W: http://www.stadthaus.ulm.de

Herlinde Koelbl - Mein Blick

2017-07-01 bis 2017-09-17

tn Herlinde Koelbl ist einer der großen Namen der deutschen Fotografie. Bekannt ist sie vor allem für ihre Langzeitprojekte, in denen sie gesellschaftliche Zusammenhänge offenlegt und damit häufig an gesellschaftlichen Tabus rüttelt. Koelbl blickte in "Das Deutsche Wohnzimmer" (1980). Es entstand eine fotografische Gesellschaftsstudie zwischen Bauhaus-Design und Gelsenkirchener Barock, für die sie bundesweit Menschen aus allen Schichten - vom Arbeiter über den Künstler bis zum Industriellen - in ihren guten Stuben ablichtete.
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Bilder aus Nordkorea

2017-03-05 bis 2017-06-18

tn Nordkorea, das derzeit am schwersten zugängliche Land der Welt, schottet sich hermetisch ab. Gelingt es Bildjournalisten, Zugang zu bekommen, wird das Zustandekommen von Fotos streng kontrolliert und manipuliert. Heimliche und angeblich heimliche Schnappschüsse überschwemmen den Markt, zeigen indes die immer gleichen Motive. Aufgabe von Fotografen aber ist es, Wahrhaftigkeit hinter den Fassaden zu suchen, ohne die nordkoreanische Bevölkerung auf alberne Marionetten, Klischees und Feindbilder zu reduzieren.
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On This Earth, A Shadow Falls Across The Ravaged Land

2016-06-19 bis 2016-10-23

tn Sie sind spektakulär und atemberaubend, sind zugleich geheimnisvoll, traurig und schön: Der gebürtige Brite Nick Brandt fotografiert seit 2000 die Tierwelt (Ost)Afrikas. Seine großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien gehen weit über das dokumentarische Genre von Tierfotos hinaus, zeigen die Monumentalität der Wildtiere und ihre Bedrohung.
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Fundstücke. Ulm-Fotografien des Felix Alexander Oppenheim

2016-03-25 bis 2016-06-05

tn Zu den frühesten bekannten Fotografien aus Ulm gehören zwölf Aufnahmen, die der Reisefotograf Felix Alexander Oppenheim (1819 - 1898) im Jahre 1855 anfertigte. Es sind die typischen Touristensujets: Das Rathaus, der Marktplatz mit dem Fischkastenbrunnen und das Münster.
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Die andere Seite des Torre de David

2015-12-18 bis 2016-03-13

tn Die schlimmsten Kriminellen würden in dem unvollendeten Wolkenkratzer im Zentrum von Caracas hausen, hieß es. Tatsächlich lebten im "Torre de David", Venezuelas "vertikalem Slum", Familien, es entstanden Dienstleistungsbetriebe, es wurde umgebaut, gelebt, gearbeitet. Doch das war lange Zeit nicht bekannt, denn die Gemeinschaft, die dort entstanden war, hatte sich abgeschottet. Aus Angst vor Diskriminierung, zum Schutz.
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Nadja Wollinsky. Am Rand

2015-12-17 bis 2016-03-13

tn Diese Fotos soll man sich genau anschauen. Man soll sich Zeit für sie nehmen, denn hier kann es aufs ganz kleine Detail ankommen. In Ulm und Neu-Ulm entdeckt Nadja Wollinsky Randerscheinungen, doch bildet sie keine Tristesse ab. Ihre Settings sind meist menschenleer, doch nicht vereinsamt. Nicht selten erzählen die Bilder von einem Scheitern, doch immer sind sie tröstlich. Sie sind leise lustig, doch nie sich lustig machend. Sie sind subtil und niemals platt.
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Reiner Leist. Window

2015-12-13 bis 2016-03-13

tn Fotografie als Langzeitbeobachtung: das ist das Format, in dem der 1964 in Ingolstadt geborene Fotokünstler Reiner Leist bevorzugt arbeitet. Über Jahre hinweg beschäftigt er sich mit seinen Projekten, um so das Verhältnis zwischen individuellem Leben und Gesellschaft, Veränderungen im Lauf der Geschichte, in einer Landschaft oder Architektur zu untersuchen. Eines seiner Langzeitprojekte machte Leist bereits 1989 bis 93 und 20 Jahre später nochmals in Südafrika, eine andere Arbeit entstand 1994 bis 2001 in den USA.
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Bild, Turm, Bau. Richard Meier und das Ulmer Münster

2015-07-09 bis 2015-11-22

tn Das Stadthaus Ulm, entworfen von Richard Meier & Partners Architects, präsentiert eine neue Ausstellung mit bekannten und aktuellen Projekten des Pritzker-Preisträgers Richard Meier. Die ausgestellten Werke zeigen die Entwicklung seiner Arbeit, indem frühe Wohngebäude aktuelleren städtischen Projekten und Großprojekten in New York City, Hamburg, Prag oder Mexiko Stadt gegenübergestellt werden.
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wahnsinn sammeln

2014-12-07 bis 2015-03-08

tn "wahnsinn sammeln" - bewusst zweideutig ist der Titel der Ausstellung im Stadthaus Ulm. Es geht um die Kunst von Psychiatrieerfahrenen, aber auch um das Sammeln an sich. Die Sammlung des Schweizer Ehepaares Gerhard und Karin Dammann zählt zu den interessantesten ihrer Art, nun kommt eine Auswahl nach Ulm.
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Als Brieftauben das Photographieren lernten

2014-11-28 bis 2015-01-18

tn Absonderliche Blickwinkel, schräg liegende Straßenzüge, ins Bild fliegende Schlösser, geschwungene Kanäle – wenn Brieftauben fotografieren, entfaltet sich eine Welt wie eine Traumsequenz, deren Nachklang uns beim Aufwachen noch staunen und in den Traum zurücksehnen lässt. Vor über 100 Jahren erfand der hessische Apotheker Julius Neubronner (1852 - 1932) die Brieftaubenkamera. Sie war 40 Gramm leicht, trug einen komplizierten Selbstauslöser-Mechanismus und zwei Objektive, je eines auf der Vorder- und auf der Rückseite des Apparats. 1908 wurde sie patentiert.
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Westafrikanische Fotografie heute

2014-09-19 bis 2014-11-23

tn In der westlichen Kunstwelt werden seit den 1990er Jahren Fotografinnen und Fotografen vor allem aus Südafrika, zunehmend aber auch aus den westafrikanischen Ländern Senegal und aus Mali mit Aufmerksamkeit wahrgenommen. Insbesondere in den Metropolen Dakar und Bamako hat sich eine lebendige Fotografenszene entlang der Genres der "Straßen-", Presse- und "Studiofotografie" mit eigenen Bildtraditionen und Ästhetiken entwickelt.
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Gesichter des Krieges

2014-06-28 bis 2014-09-07

tn 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Das Stadthaus zeigt drei in sich geschlossene Zyklen mit Arbeiten der drei Ausnahmefotografen Anja Niedringhaus, Jan Banning und Bryan Adams, die extreme Gewalterfahrungen verschiedener Kriegswirklichkeiten portraitieren.
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Thomas Becker - Reale und ideale Landschaften

2014-05-18 bis 2014-06-15

tn Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Thomas Becker gleichermaßen als Fotograf wie als Maler mit Landschaft im Spannungsbogen von Ur- und Kulturland, von "idealen" und "realen" Landschaften. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist die Erkenntnis, dass die jungfräuliche, von Menschenhand unberührte Natur nicht mehr existiert, sondern dass selbst in abgelegensten Naturregionen unserer Welt der Einfluss des Menschen spür- und messbar wird.
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Willy Brandt zum 100. Geburtstag

2013-12-20 bis 2014-04-21

tn Einer der größten Verdienste von Bundeskanzler Willy Brandt war seine Ostpolitik, ausgerichtet auf Entspannung und Ausgleich mit den osteuropäischen Staaten. Dafür wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. Vier der bedeutendsten Vertreter des deutschen Bildjournalismus haben über Jahre hinweg im Auftrag des "Stern" Brandts Karriere von seiner Amtszeit als Regierender Bürgermeister von Berlin bis zum Ende seiner Kanzlerschaft mit der Kamera begleitet.
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Urbanes Leuchten

2013-12-15 bis 2014-04-13

tn Beeindruckende Bilder unseres Planeten bei Nacht hat die US-Raumfahrtbehörde NASA im Herbst 2011 aus über 800 Kilometern Höhe mit einem Spezialsatelliten eingefangen. Deutlich sichtbar: das Phänomen einer auf die Spitze getriebenen Urbanität. Damit beschäftigen sich auch die Fotokünstler Christian Höhn und Wolfgang Reichmann, ihr Blickwinkel ist allerdings von der Erde aus auf und in die Städte hinein. Von allem etwas ist in der Ausstellung "Urbanes Leuchten" zu sehen.
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Daniel Johnston - Welcome to my world!

2013-07-13 bis 2013-11-17

tn Daniel Johnston (geb. 1961, Sacramento, USA) ist eine Kultfigur der US-amerikanischen Alternativszene und als Songwriter, Sänger und Künstler ein Phänomen mit einer treuen Fangemeinde auf der ganzen Welt. Was 1985 mit einem Auftritt bei MTV begann, entwickelte sich zu einer nicht enden wollenden Karriere, die allerdings starken Schwankungen unterworfen war und ist, da Johnston an einer bipolaren Störung leidet. Sie brachte ihn mehr als einmal in Kliniken und sogar in lebensbedrohliche Situationen.
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Der Stand der Dinge

2013-07-05 bis 2013-09-08

tn Er zählt zu Deutschlands bekanntesten Porträtfotografen: Jim Rakete. 1951 in Berlin geboren hat sich Rakete, der übrigens wirklich so heißt, als Fotograf einen Namen gemacht, aber ebenso bekannt ist er als Manager von Popbands wie der Nina Hagen Band, Spliff, Die Ärzte oder Nena. Zwischen 2009 und 2011 fotografierte Jim Rakte für das Deutsche Filmmuseum Legenden, Macher und Talente des deutschsprachigen Kinos.
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Oliver Hartung. The Arabian Monument

2013-04-21 bis 2013-06-23

tn Seit 2007 bereist der in Ulm aufgewachsene und nun in Berlin und Leipzig lebende Künstler Oliver Hartung (* 1973) den Nahen und Mittleren Osten, um Bilder zu finden, die unsere medial stark einseitige Wahrnehmung der Region hinterfragen oder ergänzen. Sein besonderes Interesse gilt Monumenten, Schildern, "gefundenen" Objekten und semi-urbaner Architektur und Landschaft.
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Industriedenkmal oder Schrott?

2013-03-22 bis 2013-04-16

tn Seit 1908 wird im Schwäbischen Donaumoos Kies für Bau und Straßenbau abgebaut, "entnommen aus den Lagerstätten der letzten Eiszeit" (Karl Ganser). Die einstige Donaulandschaft wurde tiefgreifend verändert. 1995 erhielten die Eigner des Kieswerks Vollmer in der Gemarkung Riedhausen bei Günzburg den Rekultivierungsbescheid. Nach 30 Jahren sollte das Werk, wie vorgesehen nach Beendigung des Kiesabbaus, abgerissen werden. Doch Anfang 2013 steht es immer noch.
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Franziska Agrawal im Stadthaus Ulm

2012-12-16 bis 2013-02-10

tn Die 1979 in Ulm geborene Künstlerin und diplomierte Designerin Franziska Agrawal betreibt in ihrer Kunst gelebte Globalisierung. Mal ist sie beim Snowsculpture-Festival in Norwegen oder Japan dabei, dann streift sie mit ihrer Kamera durch den südamerikanischen Dschungel, um Ureinwohner zu porträtieren. Im Stadthaus Ulm zeigt sie ihre Fotoserie über die Elendsviertel der peruanischen Hauptstadt Lima, von der ein Teil Anfang 2012 in der Zentrale der Weltbank in New York zu sehen war.
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Brasília

2012-12-14 bis 2013-04-07

tn Sieben Jahre lang reisten die in São Paulo geborene Lina Kim und der Deutsche Michael Wesely immer wieder nach Brasília, um in zeitaufwändigen und rechercheintensiven Verfahren ihre Arbeiten zu entwickeln. Es entstanden großformatige Fotografien, belichtet jeweils von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Auf faszinierende Weise betonen gerade die schattenlosen Langzeitbelichtungen den utopischen Charakter der Stadt. Was sich bewegt - Menschen, Tiere, der Verkehr -, wird in der Langzeitbelichtung zur beinah vollständig entschwindenden Silhouette.
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Between Darkness and Light

2012-07-06 bis 2012-09-02

tn Die in Johannesburg aufgewachsene Jodi Bieber absolvierte ihre Fotografen-Ausbildung zunächst am Market Photography Workshop in Johannesburg, einer 1989 von David Goldblatt gegründeten Fotoschule und Galerie. 1993 ging sie zur damals größten Tageszeitung Südafrikas The Star in Johannesburg, wo sie zunächst unter der Leitung von Ken Oosterbroek weiter ausgebildet wurde. Für The Star arbeitete sie auch während der ersten freien demokratischen Wahlen Südafrikas.
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