Museum für Gestaltung Zürich

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Les Suisses de Paris – Grafik und Typografie

2016-11-04 bis 2017-03-19

tn "Auf nach Paris!" Diesem Ruf folgen ab 1950 viele Schweizer Grafiker und Typografen. Mehrheitlich gut ausgebildete junge Männer aus der deutschen Schweiz suchen hier künstlerische Inspiration, Befreiung von der heimatlichen Enge und vor allem Arbeit. Während zu Hause eine ältere Generation den kleinen Markt dominiert, empfängt man sie in Paris mit offenen Armen. Es locken spannende Aufgaben in Warenhäusern, Agenturen und Verlagen. Und Paris bietet im Unterschied zur Schweiz auch eine nationale Kunstschule an.
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Unterirdisch – Das Spektakel des Unsichtbaren

2014-07-04 bis 2014-09-28

tn Unvorstellbar, wie unser Leben wäre ohne all die unterirdischen Bahnhöfe und Kinosäle, ohne die Tunnels, Wasserreservoirs und Leitungsrohre. Diesen von Menschen geschaffenen Räumen im Untergrund nimmt sich mit "Unterirdisch – Das Spektakel des Unsichtbaren" erstmals eine grosse Ausstellung in der Schweiz an. Das Thema ist hierzulande besonders aktuell, hat sich das Volumen aller Tunnel- und Stollenbauten in der kurzen Zeit seit der Jahrtausendwende doch praktisch verdoppelt. Nicht zuletzt mit den Alpenbasis-Tunnels sowie der Durchmesserlinie in Zürich. Doch warum bauen wir vermehrt im Untergrund?
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Weingart Typografie

2014-05-07 bis 2014-09-28

tn Wolfgang Weingart gilt als "enfant terrible" der modernen Schweizer Typografie. Schon Mitte der 1960er-Jahre verstösst er gegen ihre etablierten Regeln: Er befreit die Buchstaben aus dem Korsett des rechten Winkels, sperrt, unterstreicht oder verformt sie und ordnet das Satzbild neu. In den 1970er-Jahren beginnt er, Rasterfilme in Collagen umzusetzen und nimmt damit das digitale Sampling des postmodernen New Wave vorweg.
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Henry van de Velde – Interieurs

2014-02-28 bis 2014-06-01

tn Henry van de Velde (1863–1957) hat als Architekt und Designer der Moderne weltweiten Ruhm erlangt. Ab Ende des 19. Jahrhunderts setzt sich der reformorientierte Flame dafür ein, "die Welt von ihrer Hässlichkeit zu befreien" und das Leben der Menschen mit einer neuen Ästhetik zu verbessern. Die Werke, Vorträge und Schriften des in Antwerpen geborenen Künstlers beeinflussen das kulturelle Geschehen weit über die Landesgrenzen Belgiens hinaus.
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Kirschblüten und Askese

2014-02-12 bis 2014-05-25

tn Japan fasziniert mit einer einzigartigen Plakatkultur. Subtile Poesie, mystische Botschaften und leuchtende Farbigkeit fesseln das westliche Auge ebenso wie freche Provokation und die Negierung aller vermeintlichen Regeln visueller Kommunikation. Als kultureller Beitrag zum 150-jährigen Jubiläum diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz präsentiert die Ausstellung die japanische Plakatgeschichte, die das Medium vorwiegend als künstlerisches Statement und als Imagewerbung kennt.
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Vintage – Design mit bewegter Vergangenheit

2013-11-13 bis 2014-04-06

tn Immer neue Dinge müssen her! Unsere Konsumkultur lebt davon. Neuerdings darf dieses Neue aber auch alt sein und gebraucht – oder zumindest so aussehen. "Vintage" heisst diese Bewegung, die sich ursprünglich als Alternative in der Konsumkultur des ausgehenden 20. Jahrhunderts eingerichtet, mittlerweile breite Kreise und Teile der Massenproduktion erfasst hat.
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Martin Parr – Souvenir

2013-07-12 bis 2014-01-05

tn Beispiel ist eine Bestandsaufnahme, wie Menschen ihren Reichtum und ihr ganzes Repertoire von Statussymbolen an Kunstmessen oder Pferderennen demonstrativ zur Schau stellen. Die Serie wird ausserdem als Bild- und Tonprojektion gezeigt. Neben den etablierten Brennpunkten des Reichtums in Europa oder den USA rückt Martin Parr auch die aufstrebenden Länder der arabischen Welt oder Asiens in den Blick.
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René Burri – Doppelleben

2013-06-05 bis 2013-10-13

tn Der Schweizer Magnum-Fotograf René Burri hat die Geschichte der Dokumentarfotografie des 20. Jahrhunderts massgebend mitgeprägt. Viele seiner Bilder in Schwarz-Weiss wie der Zigarre rauchende Che Guevara oder die Arbeiten zu Le Corbusier sind weltbekannt. Seine Farbfotografie hingegen fand bis anhin weniger Beachtung. Das Museum für Gestaltung Zürich schliesst diese Lücke und gewährt dem Publikum Einblick in die zwei Leben des Fotografen.
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Verbrechen lohnt sich: Der Kriminalfilm

2012-12-07 bis 2013-06-02

tn Intrigen, Raubzüge, Mordfälle – Der Krimi gehört zu den populärsten Filmgenres, sowohl im Kino als auch im Fernsehen. Dabei geht es oft um die Frage: Wer war es? Die Lösung dieses Rätsels ist in jedem Kriminalfall mit der Frage nach dem Motiv verbunden: Was hat die Figuren zu ihrem Tun veranlasst? Diese menschlichen Beweggründe eines Verbrechens haben eine ganze Reihe von namhaften Regisseuren und Schauspielerinnen inspiriert. Sie gaben den Geschichten von Raub oder Mord eine oftmals hoch stehende filmische Form. Das Museum für Gestaltung Zürich ermittelt ab Anfang Dezember im Milieu des Kriminalfilms. Serien sind ebenso Gegenstand der Untersuchung wie abendfüllende Werke. Im Fokus des Interesses stehen deren Entstehung, Machart und Ankündigung.
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Die Magie der Dinge

2012-08-29 bis 2013-01-06

tn Die Ausstellung "Magie der Dinge" erkundet eine weitgehend ausgediente Werbestrategie im Bereich des Produktplakats: Banale Alltagsdinge – Butter, Nähmaschine oder Schuhe – verleiten als Objekte der Begierde zum Kauf. Frei von weiterer Kontextualisierung erhalten sie im Plakat eine sinnliche Präsenz und magische Aura.
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Endstation Meer?

2012-07-04 bis 2012-09-28

tn Seit Massenprodukte aus Plastik unser Leben erleichtern, hat sich das Meer schleichend in eine gigantische Plastiksuppe verwandelt. Riesige Mengen an Plastikmüll schwimmen in den Meeren – bereits heute gibt es keinen Kubikmeter Meerwasser frei von Plastikteilen. Da diese in der Regel nicht biologisch abbaubar sind, werden sie in immer kleinere Stücke aufgebrochen und gelangen in die Nahrungskette. So finden wir den Müll auf unserem Teller wieder, mit gravierenden gesundheitlichen Konsequenzen.
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Freitag – Out of the Bag

2012-04-04 bis 2012-07-29

tn Aus einer Tasche wird eine Firma. Aus einem Produkt wird eine Marke. Am Beispiel Freitag zeigt das Museum für Gestaltung Zürich, wie Designdenken und Unternehmertum zusammenwirken. Swissness ist angesagt, lokale Produkte gehören zum urbanen Lebensstil, und wenn früher mit Innovation oder Individualität geworben wurde, sind es heute Schlagworte wie Authentizität oder Nachhaltigkeit. Sie alle treffen auf Freitag zu.
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100 Jahre Schweizer Grafik

2012-02-10 bis 2012-06-03

tn Grafik ist allgegenwärtig. Wer kennt nicht das Signet der SBB, die neun leuchtfarbenen Punkte der Plastiktasche von ABM oder die legendären Werbekampagnen für Toni-Joghurt? Die grafischen Zeichen des alltäglichen Lebens schreiben sich in unser kollektives Gedächtnis ein und prägen die visuelle Kultur nachhaltig. "100 Jahre Schweizer Grafik" beleuchtet aus der Aktualität heraus die Vielfalt gegenwärtiger visueller Kommunikation wie auch die feinen Traditionslinien, die zwischen Werken verschiedener Epochen verlaufen.
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Schwarz Weiss - Design der Gegensätze

2011-11-09 bis 2012-03-04

tn Schwarz und Weiss polarisieren, gelten als radikal und besonders ausdrucksstark. Mit einer kontrastreichen Ausstellung beleuchtet das Museum für Gestaltung Zürich die Idee, Anwendung und Wirkung dieser beiden Farben in Architektur, Design und Mode und führt in deren kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung ein.
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