Gesellschaft für Aktuelle Kunst

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Dejima. Konzepte von Ein- und Ausschluss

2017-05-20 bis 2017-08-06

tn Dejima – eine künstliche Insel von etwa 9.000 qm, die japanische Kaufleute 1634-36 in der Bucht von Nagasaki aufschütten ließen. Sie diente für mehr als 200 Jahre, bis 1853, als einzige Möglichkeit legalen Handels und Austausches zwischen Japan und Europa. Dejima wurde gebaut, um geschäftliche Beziehungen auch in Zeiten von "sakoku" unterhalten zu können.
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Ib Geertsen in der Bremer GAK

2016-08-20 bis 2016-11-13

tn Ib Geertsen (1919-2009) ist einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Konkreten Kunst und als solcher in seinem Heimatland überaus bekannt. Seine Mobiles, Gemälde und Grafiken befinden sich in den dortigen großen Museumssammlungen, seine Gestaltungen und "Luftzeichnungen" (wie er seine Mobiles selbst nannte) prägen das Gesicht zahlreicher dänischer Städte oder verknüpfen sich mit dem Bereich der Angewandten Kunst und die spielerische Poesie seiner farbenfrohen, geometrischen Formen ist bis heute aktuell.
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Ah, soul in a coma, act naive, attack

2015-11-28 bis 2016-02-21

tn Der Kern der künstlerischen Zusammenarbeit von Anetta Mona Chisa und Lucia Tkacova ist die Suche nach der Vereinbarkeit von politischer und ästhetischer Gültigkeit von Kunst. Wie kann Kunst Widerstand formulieren und tatsächliche gesellschaftliche Veränderungen anstoßen, ohne an ästhetischer Wirkung zu verlieren oder sich instrumentalisieren zu lassen? Dieser Frage geht ihr Schaffen in Filmen, Installationen, Schriftarbeiten, Zeichnungen, Performances, Fotografien und Objekten nach.
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Nina Hoffman - Ich brauche wenig Wirklichkeit

2014-06-28 bis 2014-09-28

tn Die künstlerische Arbeit von Nina Hoffman (*1980, lebt in Berlin) kreist wesentlich um Begehrlichkeiten. Was begehren wir und warum? Wünschen wir uns, was faktisch vorhanden ist oder laufen wir eher einer Vorstellung hinterher, unseren Projektionen? Wie und wo verläuft die Grenze zwischen Realität und Projektion/Ideal und kann man sie sichtbar machen? Das sind einige der Fragen, denen Nina Hoffmann nachgeht. Sie interessieren die Geschichten, die unser Leben schreibt und die uns bei aller Individualität verbinden: Unser tägliches Tun, unsere Zielsetzungen, das, was unsere Auffassung von den Dingen prägt, die Wege, die wir einschlagen, um zu bekommen, was uns erstrebenswert erscheint...
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Peles Empire. Ever build

2014-02-23 bis 2014-06-08

tn Kopien sind eng mit ihrem Original verknüpft und geben doch ein verzerrtes Bild auf das ab, was sie duplizieren. Kopien wiederholen und sichern ihre Vorlage, aber eröffnen auch die Möglichkeit, eine neue Perspektive auf sie einzunehmen – denn bereits der Vorgang der Reproduktion selbst entfernt sich vom Original, so dass die Kopie immer im gewissen Sinne eine Abstraktion ihrer Vorlage ist und eine Verschiebung in Wahrnehmung, Ausformung oder Material stattfindet.
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Girls can tell

2013-09-28 bis 2014-02-02

tn Niemand wird ernstlich behaupten, dass sich die dringenden Themen des Feminismus heute durch gelebte gesellschaftliche Gleichberechtigung erledigt hätten. Es mag aber sein, dass sich die Schwerpunkte seiner Fragestellungen verlagert haben. Was in der feministischen Revolution der 1970er und ihrer Punk-Fortsetzung der 1980er Jahre noch schwer erkämpft war, ist heute wenigstens zum Teil gesellschaftliche Realität und hat eine Fokussierung auf andere Bereiche zur Folge.
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Rauchwolken und Luftschlösser

2013-01-26 bis 2013-02-10

tn Vulkanausbruch, Großbrände und Atomkatastrophen sind die Produzenten großer auch medial dahin treibender Wolkengebilde aus Rauchpartikeln. Diese geradezu physischen Gebilde werden gelesen als Zeichen einer sich ankündigenden Klimakatastrophe, als Konsequenzen schwerwiegender Unfälle sowie auch als bewusste menschliche Stiftungen. So changieren die kleinen wie großen Rauchwolken zwischen Naturschauspiel oder -katastrophe und Zivilisationsindex mit menschlichem Ursprung und Auslöser. Auf alle Fälle bleiben sie immer wieder trotz aller Fortschritte der Wetter- und Klima-Prognostik in ihrer Entwicklung und Bewegung unvorhersehbar.
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Vlassis Caniaris in der GAK Bremen

2012-09-29 bis 2013-01-06

tn Der Grieche Vlassis Caniaris (1928-2011) ist in seinem Heimatland einer der bekanntesten Künstler seiner Generation. So präsentiert er 1958 die erste Ausstellung abstrakter Gemälde in Griechenland, reibt sich Zeit seines Lebens mit klassischen Vorstellungen vom Bild, äußert sich auch mit seiner künstlerischen Arbeit kritisch zu politisch-gesellschaftlichen Fragen und etabliert früh einen Materialumgang, der das objet trouvé auratisch auflädt.
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Mariechen Danz. Cube Cell Stage

2012-03-10 bis 2012-06-03

tn "How to know?" singt die Deutsch-Irin Mariechen Danz (*1980 in Dublin, lebt in Berlin) in einer ihrer Performances. Und "How to know?" entpuppt sich auch als die Hauptfrage ihrer gesamten künstlerischen Arbeit. Wissen in all seinen Facetten – seine Entstehung, seine Geschichte, seine Ausprägung in unterschiedlichen Kulturen und Wissenschaften, seine Vermittlung, seine Objektivität, seine Nutzung als Machtinstrument – ist der Kern, den sie in Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Performances und Musik umkreist.
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