Von der Heydt Museum

Turmhof 8
D - 42103 Wuppertal

T: 0049 (0)202 563 6231
F: 0049 (0)202 563 8091

E: info.museum@stadt.wuppertal.de
W: http://www.von-der-heydt-museum.de/

Giganten im Wettlauf zur Moderne

2016-10-25 bis 2017-02-26

tn Sie kannten und sie schätzten sich. Sie beneideten und bewunderten einander. Ihre Werke waren Anmut und Bewegung, Körper, Raum und Zeit. Sie waren fasziniert von Pferden, von Frauen und von der Fotografie. Sie waren Außenseiter und Rebellen – und sie waren Genies. In einem Wettlauf hin zur Moderne warfen Edgar Degas und Auguste Rodin Regeln und Normen über Bord, erfanden das wegweisende Neue. Anfangs verspottet, waren sie am Ende hoch verehrt. Sie starben im selben Jahr, 1917, – kurz nacheinander. Ohne sie wäre die Moderne nicht denkbar.
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Lutz Fritsch – Cosmos

2016-10-09 bis 2017-02-26

tn Seit 1978 beschäftigt sich Lutz Fritsch (geb. 1955) mit der Linie, ihrer Ausdehnung, ihrer Erscheinung, ihrem Ort auf dem Papier und an der Wand. Kennzeichnend für seine künstlerische Arbeit ist die einerseits intuitive, andererseits analytische Auseinandersetzung mit dem Raum, die ihren Ausdruck findet in Skulptur, Zeichnung und Fotografie. Sein Interesse ist, Strukturen zu verändern, andere Räume zu bilden sowie neue Bezugssysteme und Orientierungspunkte zu setzen.
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Terry Fox. Elemental Gestures

2016-09-11 bis 2017-02-19

tn Terry Fox (1943 Seattle-2008 Köln) war eine der wegweisenden Künstlerpersönlichkeiten der 1960er und 1970er Jahre und gehört bis heute zu denjenigen, die von Künstlern hoch geschätzt werden, dem breiten Publikum aber kaum bekannt sind. Künstlerisch zunächst vor allem in Kalifornien beheimatet, war Fox auch mit der Kunstszene in Nordrhein-Westfalen eng verbunden. Neben Joseph Beuys, Wolf Vostell oder Nam June Paik zählt er zu den wichtigsten Vertretern der frühen Performance- und Video-Kunst.
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Roger Ballen. Fotografie und Film 1969-2015

2016-05-22 bis 2016-08-07

tn Die Ausstellung "Roger Ballen. Fotografie und Film 1969-2015" bietet einen Einblick in das sich stets weiterentwickelnde Oeuvre Roger Ballens, von der Anfangszeit, in der der New Yorker Fotograf das Hinterland und die Dörfer Afrikas bereiste, bis zu seinen aktuellen Werken, in denen sich der weltbekannte Künstler mit der inneren Architektur des menschlichen Geistes auseinandersetzt.
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Tony Cragg. Parts of the World - Retrospektive

2016-04-19 bis 2016-08-14

tn Das Von der Heydt-Museum Wuppertal widmet dem bedeutendsten britischen Bildhauer der Gegenwart Tony Cragg (geb. 1949) die erste umfassende Retrospektive. Die Ausstellung gibt auf allen drei Etagen einen Überblick über das gesamte Schaffen, von Craggs Studienzeit bis zu aktuellen Werken aus dem Jahr 2015. Der Künstler zeigt Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken ebenso wie Arbeiten, die bisher noch nie ausgestellt wurden. Bereits 1999 hatte das Von der Heydt-Museum Tony Cragg eine kleinere Einzelschau gewidmet.
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Weltkunst. Von Buddha bis Picasso

2015-09-29 bis 2016-02-28

tn Der deutsch-schweizerische Bankier Eduard Freiherr von der Heydt (1882-1964) ist eine der bedeutendsten Sammlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Mit feinem Gespür für Qualität trug er eine Kunstsammlung von Weltrang zusammen. Neben herausragenden Meisterwerken der europäischen Kunst von den alten Niederländern über die Impressionisten und Expressionisten bis hin zu Picasso faszinierten ihn die Zeugnisse außereuropäischer Kunst und Kultur – aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien.
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Peter Paul Rubens

2012-10-16 bis 2013-02-28

tn Peter Paul Rubens war das künstlerische Genie des 17. Jahrhunderts. Er schuf Porträts, Landschaften, Genrebilder und mythologische Werke, vor allem aber historisch-politische Bilder und religiöse Werke aus dem Geist der katholischen Reform. Rubens verkehrte mit Königen, Fürsten und den bedeutendsten Heerführern seiner Zeit, er bewegte sich auf den politischen Bühnen Europas und korrespondierte mit wichtigen Intellektuellen.
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Bella Italia

2012-07-08 bis 2012-09-09

tn Wohl kaum eine europäische Kulturlandschaft hat in den vergangenen Jahrhunderten auf Künstler, Schriftsteller und Gelehrte eine vergleichbare Faszination ausgeübt wie das mediterrane Italien. Die Schönheit der Natur und das reiche Kulturerbe zogen Reisende nördlich der Alpen in ihren Bann, die häufig beseelt von der Sehnsucht nach einem "besseren" Leben dort ihre physische und geistige Rekonvaleszenz suchten.
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Kleine Abbilder des realen Lebens

2012-04-03 bis 2012-06-17

tn Karl Röhrig ist bis heute einer der unbekannten Bildhauer Deutschlands. Zugleich ist er einer der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Röhrig trat Ende der 1920er Jahre mit den 10 bis 15 Werken auf den Plan, die ihm einen Platz im Kreis der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts sichern. Seine Holzskulpturen "Autofahrt" und "Sonntagsspaziergang", die 1932 entstanden, sind nicht nur komisch anzusehen, sondern an Sarkasmus kaum zu überbieten.
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Der Sturm – Zentrum der Avantgarde

2012-03-13 bis 2012-06-10

tn Mit der Eröffnung der Galerie "Der Sturm" schlug Herwarth Walden 1912 ein neues Kapitel in der faszinierenden Geschichte der modernen Kunst auf. Bis 1928 war der "Sturm" das Zentrum der Avantgarde und eine der wichtigsten Galerien Deutschlands. Hier waren die prominentesten Künstlergruppierungen zu Hause: der "Blaue Reiter", die Futuristen, die Kubisten und die neuen konstruktivistischen Bestrebungen.
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Ein Feuerwerk an Sinneslust fürs Auge

2012-02-26 bis 2012-05-27

tn Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet Cornelius Völker (geb. 1965) kontinuierlich an den Möglichkeiten, die Malerei bieten kann. Von der riesigen Schokoladentafel zum kleinformatigen Meerschweinchen, von Teebeuteln, Badeschlappen und Küchentüchern bis hin zu Halbfiguren, die sich Pullover über den Kopf ziehen oder in Feinripp daherkommen – für Cornelius Völker gibt es kein noch so banales, alltägliches Motiv, das er nicht in ein veritables "Gemälde" verwandeln würde.
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Dead Lines. Todesbilder in Kunst – Medien – Alltag

2011-10-16 bis 2012-02-14

tn Seit jeher suchen Menschen nach Umgangsformen mit dem Tod. Heute gibt es im Alltag viele bisher noch un- bzw. verkannte mediale Bewältigungsstrategien und neue Todesrituale. In Alltagsmedien, wie Games, Film, Clip und Internet findet keine generelle Verdrängung statt. Vielmehr werden neue Formen erprobt, mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Auch in Kunst und Subkulturen finden sich Umgangsweisen mit Tod und Sterblichkeit, die in anderen gesellschaftlichen Bereichen nicht existieren: KünstlerInnen oder jugendliche Subkulturen setzten sich intensiver, aber auch exzessiver mit dem eigenen und dem Tod der Anderen auseinander. Die Ausstellung "Dead Lines" lenkt den Fokus auf diese Sichtweisen.
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Alfred Sisley – der wahre Impressionist

2011-09-13 bis 2012-01-29

tn Zeit seines Lebens hat sich Alfred Sisley um die französische Staatsbürgerschaft bemüht – vergeblich. Aber obwohl der in Paris geborene Sohn britischer Eltern nie einen französischen Pass bekam, wird er wie selbstverständlich mit Monet, Renoir, Degas, Pissarro in einem Atemzug genannt. Er gilt heute als einer der wichtigsten Künstler des französischen Impressionismus. Umso erstaunlicher ist, dass Sisley in Deutschland nie eine große Einzelausstellung gewidmet wurde.
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