Museum Kunst Palast

Ehrenhof 4-5
D - 40479 Düsseldorf

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W: http://www.museum-kunst-palast.de/

Magische Natur

2017-10-20 bis 2018-01-07

tn Vier auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Künstler haben eines gemeinsam: Sie sind fasziniert von der Natur und heben das Charakteristische an ihr hervor. Carl Wilhelm Kolbe (1757 – 1835) wurde für seine Radierungen von der Landschaft um Dessau zu "Kräuterstücken" inspiriert, auf denen er wucherndes Blattwerk mit miniaturhaft anmutenden Figuren kombinierte und so das Fantastische der Natur steigerte.
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Axel Hütte. Night and Day

2017-09-23 bis 2018-01-14

tn In einer 70 Werke umfassenden Ausstellung zum künstlerischen Schaffen von Axel Hütte (*1951) zeigt das Museum Kunstpalast zum Teil neue und erstmals öffentlich präsentierte Tag- und Nachtbilder des Fotografen aus mehr als zwanzig Jahren. Das Spektrum der von Ralph Goertz gemeinsam mit dem Künstler kuratierten Ausstellung reicht vom "Furkablick" aus dem Jahr 1994 bis hin zu einem erst Anfang 2017 in der Antarktis entstandenen Werkzyklus. Neben den großformatigen Fotoarbeiten sind zum ersten Mal auch zwei der seltenen Videoarbeiten des Künstlers zu sehen: "Attonitus" (2014) und "Detroit" (2017).
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1937. Die Aktion "Entartete Kunst" in Düsseldorf

2017-07-14 bis 2018-06-30

tn In den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf wurden 1937 über 1.000 Kunstwerke beschlagnahmt – nur Museen in Berlin und Essen waren stärker betroffen. Wenige Werke sind heute wieder im Bestand des Museum Kunstpalast, der weitaus größere Teil ist verschollen oder zerstört, einige Werke befinden sich in anderen Sammlungen.
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Andreas Achenbach. Revolutionär und Malerfürst

2017-07-07 bis 2017-10-01

tn Das Museum Kunstpalast mit seiner einzigartigen Sammlung von Werken der Düsseldorfer Malerschule widmet Andreas Achenbach (1815-1910) als einem ihrer bedeutendsten Protagonisten eine ungewöhnliche Ausstellung mit größtenteils unveröffentlichten Werken und Lebensdokumenten.
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Beauty is a rare thing

2017-04-14 bis 2018-01-07

tn Die Sammlung Ingrid und Willi Kemp ist eine der bedeutendsten ihrer Art in Deutschland. Entstanden durch eine große Leidenschaft für die Kunst und die persönliche Freundschaft mit vielen Künstlern, umfasst sie rund 2.500 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgraphiken.
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Cranach. Meister − Marke − Moderne

2017-04-08 bis 2017-07-30

tn Lucas Cranach der Ältere (1472-1553) zählt zu den bedeutendsten Malern der Deutschen Renaissance, war ein enger Freund Martin Luthers und beeinflusste Künstler über Jahr-hunderte. Als einer der Höhepunkte im Reformationsjahr 2017 widmet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf dem berühmten Wittenberger Maler vom 8. April bis 30. Juli die groß angelegte Werkschau "Cranach. Meister – Marke – Moderne".
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Idea et inventio

2017-03-24 bis 2017-06-18

tn Kaum ein Zeitalter brachte eine solch große Anzahl epochaler Künstler hervor wie das 15. und 16. Jahrhundert in Italien, von Perugino, Raffael und Michelangelo bis hin zu Veronese, Barocci und Vasari. Sie lebten in einer Zeit der grundlegenden, kulturellen und künstlerischen Veränderungen, die sich auf viele der Künstler inspirierend auswirkte.
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Lyonel Feininger - Zwischen den Welten

2016-11-11 bis 2017-01-22

tn Die Graphische Sammlung des Museum Kunstpalast besitzt 25 Arbeiten auf Papier des deutsch-amerikanischen Künstlers Lyonel Feininger (1871 - 1956). Mit diesem Konvolut, ergänzt um Leihgaben aus Düsseldorfer Privatbesitz und dem Museum Folkwang Essen, gelingt ein repräsentativer Überblick. Die Ausstellung zeigt die unterschiedlichen Facetten im graphischen Werk von Feininger, der in frühen Jahren als Karikaturist für verschiedene Zeitungen tätig war.
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Hinter dem Vorhang

2016-10-01 bis 2017-01-22

tn Am Anfang steht ein Wettstreit zweier antiker griechischer Maler, die sich in der Virtuosität der künstlerischen Augentäuschung überbieten wollten. Konnte Zeuxis allerdings nur die Tauben täuschen, die an seinen gemalten Trauben picken wollten, gelang Parrhasios die Irreführung des Konkurrenten. So wollte Zeuxis den von Parrhasios gemalten Vorhang beiseiteschieben, um das vermeintlich dahinterstehende Bild betrachten zu können.
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Sommersonne

2016-07-22 bis 2016-10-23

tn Die Graphische Sammlung des Museum Kunstpalast thematisiert die Wonnen des Sommers und lädt ein zum lustvollen Flanieren durch die reichhaltigen Bestände der Kunst ab 1900. Die ausgewählten Blätter zeigen Landschaften in gleißender Hitze, unvergessliche Sonnenuntergänge, Strandvergnügen und die gesellschaftliche Bühne mondäner Seestädte.
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Böse Clowns_reloaded

2016-04-24 bis 2016-06-26

tn In der Bildenden Kunst ist der Clown in Form des Hofnarren und des Harlekin schon lange ein wichtiges Motiv – von Velázquez bis Picasso. Auch wenn er nicht explizit als "böse" dargestellt ist – ambivalent ist die maskierte, geschminkte, oft übertrieben agierende Figur stets, und eine ihrer wichtigsten Aufgaben, schmerzhafte Wahrheiten im Scherz offenzulegen, ließ sie niemals ausschließlich lustig sein.
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Jean Tinguely. Super Meta Maxi

2016-04-23 bis 2016-08-14

tn Das Museum Kunstpalast präsentiert in Kooperation mit dem Stedelijk Museum, Amsterdam, in einer umfangreichen Retrospektive das Werk des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925–1991). Mit seinen kinetischen Objekten, den spielerisch-absurden Maschinen-Plastiken sowie mit seinen theatralischen Groß-Projekten und Aktionen gelang es Tinguely immer wieder aufs Neue, die musealen Grenzen in der Kunst zu überwinden und prägte damit entscheidend die künstlerische Entwicklung und das Erscheinungsbild der Kunst nach 1945.
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Klee, Marc, Nolde. Expressionistische Graphik der Sammlung Lühdorf

2015-10-30 bis 2016-01-24

tn Hans Lühdorf (1910–1983), Düsseldorfer Landgerichtsrat, entdeckte auf der Ausstellung "Entartete Kunst" seine Liebe zum Expressionismus und beschloss, Graphiken dieser Zeit zu sammeln und persönlich mit den Künstlern in Kontakt zu treten. Im Jahr 1964 übereignete er dem damaligen Kunstmuseum Düsseldorf hochkarätige Blätter. Bis 1968 erwarb das Museum von ihm weitere expressionistische Graphiken. Nun zeigt die Ausstellung im Museum Kunstpalast einen Querschnitt von 70 Arbeiten von 19 Künstlern (u. a. Aquarelle, Lithographien und Holzschnitte) dieser bedeutenden, ehemals privaten Kollektion.
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Zurbarán. Meister der Details

2015-10-10 bis 2016-01-31

tn Nach den großen Ausstellungen zu Caravaggio und El Greco im Museum Kunstpalast steht nun das meisterhafte Werk des spanischen Malers Francisco de Zurbarán (1598–1664) im Zentrum einer umfangreichen Sonderschau. In einer ersten großen Ausstellung im deutschsprachigen Raum wird der hier lange als Geheimtipp geltende Künstler vorgestellt, der mit Velázquez zu den herausragenden Malern des Goldenen Zeitalters Spaniens zählt.
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Erika Kiffl. Von Ai Wei Wei bis Gerhard Richter

2015-08-07 bis 2015-10-18

tn Die Fotografin Erika Kiffl (geb. 1939 in Karlsbad) ist die Chronistin der Düsseldorfer Kunstszene seit den 1970er Jahren. Sie hat die Aktivitäten der Kunstakademie ebenso begleitet wie Ausstellungsserien des Kunstpalasts, und sie hat Künstler wie Gerhard Hoehme, Gerhard Richter, Ulrike Rosenbach, Jan Schoonhoven und Günther Uecker in ihren Ateliers aufgenommen.
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Wim Wenders - Landschaften. Photographien

2015-04-18 bis 2015-08-30

tn Wim Wenders (*1945 in Düsseldorf) ist vor allem durch Filme bekannt geworden wie "Der Himmel über Berlin", "Pina" oder jüngst "Das Salz der Erde", ein Porträt des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Doch der Filmemacher bekennt: Die photographische Arbeit ist die andere Hälfte meines Lebens. Bereits seit Jahrzehnten entsteht ein von Wenders filmischen Arbeiten unabhängiges fotografisches Werk: Aufnahmen von einsamen, manchmal skurril wirkenden Orten und Landschaften, von "Schau-Plätzen" mit eigenen Geschichten.
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Druckgraphik von Camille Graeser im Museum Kunstpalast

2015-04-18 bis 2015-07-26

tn Camille Graeser (1892-1980) zählt mit Max Bill, Richard Paul Lohse und Verena Loewensberg zur Kerngruppe der Zürcher Konkreten. Seine Kunst folgt geometrisch-mathematischen Prinzipien, zeichnet sich aber auch durch einen spielerischen, lyrischen Umgang mit den Bildelementen aus. Mitte der 60er-Jahre entdeckte Graeser die Möglichkeiten der Serigrafie, welche der demokratischen Haltung der Konkreten entgegenkommt – als Kunst fürs kleine Portemonnaie.
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Katharina Grosse - Inside the Speaker

2014-09-30 bis 2015-02-01

tn Die in Berlin lebende und in der Kunstakademie Düsseldorf lehrende Künstlerin Katharina Grosse (*1961) denkt und handelt in Farben. Seit Mitte der 1990er Jahre expandiert in ihren Arbeiten Malerei in den Raum. In ihrer Ausstellung im Museum Kunstpalast wird der Museumsraum mit Unmengen von Farbe, Erde und Stoffbahnen erweitert, überdeckt und überlagert.
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Christiane Baumgartner. White Noise

2014-09-19 bis 2015-02-08

tn Maschinen und Landschaften, Geschwindigkeit und Stillstand, diese scheinbar widersprüch­lichen Begriffe inspirieren die 1967 in Leipzig geborene Künstlerin Christiane Baumgartner zu immer neuen Werken. Sie interessiert sich für die vom Menschen geschaffene Umgebung, für Autobahnen, Flugzeuge aber auch den deutschen Wald.
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George Grosz - Der grosse Zeitvertreib

2014-04-18 bis 2014-08-17

tn Die Graphische Sammlung des Museum Kunstpalast besitzt mit 120 Arbeiten einen repräsentativen Querschnitt des Werkes von George Grosz (1893 – 1959). Anlässlich des 55. Todestages des Künstlers werden diese Bestände, ergänzt durch hochkarätige Leihgaben aus privaten und öffentlichen Sammlungen, erstmals in einer Einzelausstellung präsentiert.
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Kunst und Alchemie

2014-04-05 bis 2014-08-10

tn Zum ersten Mal in Deutschland wird mit einer alle Epochen und Gattungen übergreifenden Ausstellung die Verbindung von Kunst und Alchemie in Vergangenheit und Gegenwart vorgestellt. 250 Werke von der Antike über den Barock und Surrealismus bis hin zur zeitgenössischen Kunst aus Sammlungen und Museen in den USA, Großbritannien, Frankreich, Mexiko und Israel zeigen, welche Faszination die Alchemie auf viele bildende Künstler ausübte.
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5 Jahre Sammlung Stadtsparkasse im Museum Kunstpalast

2013-11-27 bis 2014-03-02

tn Seit 2008 unterstützt die Stadtsparkasse Düsseldorf mit einem ambitionierten Programm den Aufbau der Sammlung zeitgenössischer Werke im Museum Kunstpalast durch unbefristete Dauerleihgaben von Werken internationaler Künstler, die im Rheinland leben und arbeiten. Diese Ausstellung ist eine Zwischenbilanz und soll in erster Linie jene Werke zeigen, die bislang noch nicht im Museum zu sehen waren.
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Spiegel der Seele

2013-11-16 bis 2014-01-26

tn In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandten sich viele Künstler gegen festgeschriebene akademische Regeln und suchten in der damals noch wenig theoretisierten Gattung Landschaft nach individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Landschaftsdarstellungen sind häufig "Spiegel der Seele", d.h. Projektionsfläche der Sehnsüchte und zugleich Experimentierfeld der Könnerschaft.
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Hommage à Gotthard Graubner

2013-09-27 bis 2014-01-19

tn Gotthard Graubner starb am 24. Mai 2013. Zu seinem Gedenken organisiert das Museum Kunstpalast eine Ausstellung mit Werken aus dem umfangreichen Bestand des Hauses. Die Stiftung der Sammlung Kemp hat diesen Bestand wesentlich erweitert und macht es nunmehr möglich, eine Ausstellung mit Werken des Künstlers aus allen Schaffensperioden und in verschiedenen Medien zu präsentieren.
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Candida Höfer. Düsseldorf

2013-09-14 bis 2014-02-09

tn Das Museum Kunstpalast zeigt erstmals eine Ausstellung von Candida Höfer, einen Überblick von etwa 70 Werken, die im Laufe von 40 Jahren ausschließlich in Düsseldorf entstanden sind. Präsentiert werden großformatige Einzelbilder, Bildergruppen, Projektionen und ein früher Film der Künstlerin, den sie 1975 gemeinsam mit Tony Morgan im Düsseldorfer Eiscafe "Da Forno" drehte. Die meisten der Arbeiten waren bisher noch nicht öffentlich zu sehen.
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Farbenfroh

2013-07-26 bis 2013-10-27

tn Durch eine großzügige Schenkung von Willi Kemp erhält die Graphische Sammlung der Stiftung Museum Kunstpalast dieses Jahr 1000 Blatt Druckgraphik, die das Ehepaar Kemp in nahezu 60 Jahren zusammengetragen hat. Einen ersten Einblick in diese großartige und facettenreiche Sammlung bietet eine Auswahl unter dem Motto "farbenfroh". Alle Blätter, ob gegenständlich oder abstrakt, verbindet ihre intensive Farbigkeit.
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Konrad Klapheck. Bilder und Zeichnungen

2013-04-26 bis 2013-08-04

tn In enger Zusammenarbeit mit Konrad Klapheck (*1935) wurde für die Retrospektive im Museum Kunstpalast eine Auswahl von etwa 70 seiner wichtigsten Werke aus allen Schaffensperioden getroffen. Der in Düsseldorf geborene, hier lebende und arbeitende Maler und Zeichner gehört zu den international bekannten Vertretern der hiesigen Kunstszene. Klaphecks Werk ist gekennzeichnet durch seine Liebe zur Präzision und seine Leidenschaft für metallisch-glänzende Oberflächen.
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Fantastisch bis nüchtern

2013-04-20 bis 2013-08-04

tn 45 Werke sind in der Ausstellung "Fantastisch bis nüchtern" zu sehen, die die figurative Kunst aus der Sammlung Kemp vorstellt. Die Sammlung Kemp ist besonders bekannt wegen ihres umfangreichen Bestandes an informell geprägter oder farbstarker gegenstandsloser Malerei aus dem Umfeld des amerikanischen Color Field Painting. Die aktuelle Präsentation legt ihr Augenmerk auf Beispiele figurativer Kunst, von der es in der Sammlung Kemp zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichen stilistischen Bereichen gibt.
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Akademie. Sammlung. Krahe

2013-04-13 bis 2013-08-04

tn Der Düsseldorfer Künstler und Gründungsdirektor der Kunstakademie Lambert Krahe (15. März 1712 bis 2. November 1790) legte den Grundstock seiner heute international renommierten Sammlung während eines langjährigen Aufenthaltes in der Kunstmetropole Rom. Die Sammlung von Lambert Krahe ist eine der wenigen, wenn nicht die einzige in toto erhaltene Künstlersammlung für Künstler des 18. Jahrhunderts.
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Graphiken von Pablo Picasso im Museum Kunstpalast

2013-03-28 bis 2013-07-07

tn Pablo Picasso (1881–1973), ein Jahrhundertkünstler und Zeitgenosse gleichermaßen, glänzte auch im Bereich der Druckgraphik mit originellen Lösungen. In über sieben Jahrzehnten schuf er mehr als 2000 Werke in verschiedensten Verfahren. Jedes Mal, wenn er eine neue graphische Technik eroberte, setzte er sie ein, um die von ihm bevorzugten Themen wie Stierkampfszenen, Zirkusdarstellungen, Porträts seiner Familie und Paraphrasen alter Meister neu zu entwickeln.
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AFORK: 10 Jahre - 10 Fotos

2013-02-02 bis 2013-04-07

tn In einem Kabinett der ständigen Sammlung zeigt das im Museum Kunstpalast angesiedelte AFORK (Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene) anlässlich seines zehnjährigen Bestehens zehn fotografische Porträts. Es handelt sich mit Ausnahme von Manfred Leve um Neuerwerbungen aus den Jahren 2011 und 2012. Nic Tenwiggenhorn, Claudia van Koolwijk und Klaus Mettig werden zudem erstmalig in einer AFORK-Präsentation ausgestellt.
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Spot on: Wolfgang Tillmans

2013-02-02 bis 2013-04-07

tn Seit zwanzig Jahren entwickelt Wolfgang Tillmans, der im Jahr 2000 als erster Deutscher den renommierten Turner-Prize gewann, ein durch seine Vielseitigkeit und Sensibilität beeindruckendes fotografisches Werk. Im Mittelpunkt seines Werks stehen der Mensch und seine Umwelt. In den 1990er-Jahren war Tillmans, der 1967 in Remscheid geboren wurde, ein Chronist der Jugendkultur seiner Zeit und schuf persönliche und zugleich allgemeingültige Bilder. Später wendete sich Tillmans der bildlichen Abstraktion zu, die er teilweise kameralos im Fotolabor mit Chemie und Licht produzierte.
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Arbeiten aus der Sammlung H-Quadrat

2012-11-03 bis 2013-01-13

tn Die Ausstellung "Jan Fisar, Lino Tagliapietra, Jörg Zimmermann. Arbeiten aus der Sammlung H-Quadrat" hat ein Vermächtnis zur Grundlage, das dem Glasmuseum Hentrich im Museum Kunstpalast dankenswerterweise vom Ehepaar Michaela Horn und Kai Habermehl zugesagt wurde. Die vorzügliche Sammlung umfasst über 50 zeitgenössische europäische Glaskunstarbeiten an der Schwelle zwischen Design und Studioglas, vornehmlich aus den 1980er- und 90er-Jahren.
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50 Jahre Studioglas

2012-10-26 bis 2013-01-13

tn Vom 26. Oktober 2012 bis 13. Januar 2013 zeigt das Glasmuseum Hentrich im Museum Kunstpalast seine 17 Objekte des Künstlers und Pioniers der Studioglas-Bewegung Erwin Eisch. 1962 gilt als Gründungsjahr der amerikanischen Studioglas-Bewegung, die es Künstlern ermöglichte, Glas im eigenen Ofen, also im eigenen "Studio" zu blasen. Der US-amerikanische Künstler Harvey K. Littleton, Gründervater der Bewegung, setzte sich erfolgreich für die Aufnahme des Themas Glas in die Lehrpläne amerikanischer Hochschulen ein.
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Zig versus Zag

2012-10-26 bis 2013-01-13

tn Tal Rosenzweig Tekinoktay − Sohn einer dänischen Mutter und eines tschechischen Vaters − wurde während des Sechstagekrieg 1967 in Tel Aviv, Israel, geboren. Die Familie zog ein halbes Jahr später nach Dänemark. Tal R studierte von 1986 bis 1988 an der Kopenhagener Billedskolen u.a. bei Erik Steffensen. Von 1991 und 1993 war er als Lehrer an der Nut Cracker-Art School in Kopenhagen tätig. Anschließend begann er 1994 ein Studium an der Dänischen Königlichen Akademie der Bildenden Künste, das er im Jahr 2000 beendete.
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Andreas Gursky im Museum Kunstpalast

2012-09-23 bis 2013-02-03

tn Das Werk des in Düsseldorf lebenden und arbeitenden, weltweit anerkannten Fotokünstlers Andreas Gursky (*1955 in Leipzig) steht innerhalb der zeitgenössischen Fotografie für eine Neubewertung des Realismus durch die konzeptuelle Inszenierung bzw. Bildmontage mit den Mitteln digitaler Technologie. Für seine Ausstellung im Museum Kunstpalast hat Gursky aus seinem Oeuvre 60 Arbeiten ausgewählt. Unter Verzicht einer chronologischen Hängung wird die Durchmischung alter und neuer, kleiner und zum Teil sehr großformatiger Arbeiten dem Betrachter neue und auch ungewohnte Ansichten von Gurskys Fotokunst ermöglichen.
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Das rätselhafte Weib

2012-09-08 bis 2013-01-06

tn Zu den großen Themen des ausgehenden 19. Jahrhunderts gehörte die Beziehung der Geschlechter. Das Hauptinteresse galt dabei der "Enträtselung" des weiblichen Wesens, das als Abweichung von der Norm, d.h. von der Natur des Mannes, verstanden wurde. Auch der Maler, Bildhauer und Graphiker Max Klinger (1857- 1920) beschäftigte sich in seinem Werk immer wieder mit den gesellschaftlichen Bedingungen von Liebe und Sexualität. In der Ausstellung "Max Klinger. Das rätselhafte Weib" wird die Auseinandersetzung mit diesem Thema anhand von zwei sehr unterschiedlichen graphischen Zyklen des Fin de Siecle-Künstlers visualisiert.
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Überirdisch Nordisch

2012-06-02 bis 2012-09-09

tn In Kooperation mit dem Musee d'Orsay in Paris und dem Helsinki Art Museum zeigt das Museum Kunstpalast in Düsseldorf vom 2. Juni bis 9. September 2012 eine Überblicksausstellung zu einem der wichtigsten nordeuropäischen, zugleich dem bedeutendsten finnischen Künstler des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts: Axel Gallen, der sich ab 1907 Akseli Gallen-Kallela (1865-1931) nennt.
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Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung Hanck

2012-05-19 bis 2012-08-12

tn Die Ausstellung "Aus Passion" zeigt beispielhaft, was es für ein Museum bedeutet, Freunde zu haben. Was es bedeutet, wenn diese Freunde Sammler sind. Und was es bedeutet, wenn diese Sammlerfreunde so großzügig sind, dass sie zu Schenkenden werden. Der Neusser Pfarrer Wolfgang Hanck übergab dem Museum Kunstpalast 2008 seine 1.800 Werke umfassende Kunstsammlung, die er im Verlauf von zwei Dekaden zusammengetragen hatte und mit Arbeiten von annähernd 400 Künstlern als abgeschlossen betrachtete. Sein Hauptinteresse galt Zeichnungen bzw. Arbeiten auf Papier seit 1980, doch sind auch Gemälde, Fotos und Plastiken in seiner Sammlung vertreten.
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El Greco und die Moderne

2012-04-28 bis 2012-08-12

tn Die exklusiv im Museum Kunstpalast in Düsseldorf präsentierte Ausstellung "El Greco und die Moderne" setzt erstmals in Deutschland die Malerei und Bildwelt des 1541 als Domenikos Theotokópoulos auf Kreta geborenen und 1614 in Toledo verstorbenen Künstlers ins Zentrum einer großen Ausstellung. Viele Vertreter der frühen Moderne nennen El Greco als wichtige Quelle der Inspiration und Faszination für die eigene Kunst, darunter so große Namen wie Cezanne, van Gogh, Picasso und Delaunay.
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Recycling-Design in Finnland

2012-04-19 bis 2012-08-26

tn Design, das ist in erster Linie Zeichnung, Gestaltung, Formgebung. Aber nicht nur: Designer mussten sich schon immer mit vielen Faktoren auseinandersetzen, die dem fertigen Produkt kaum mehr anzumerken sind. Wie kann ein Produkt günstig hergestellt, verpackt und transportiert werden, welche Materialeigenschaften muss es besitzen und welche Eigenschaften darf es auf keinen Fall mitbringen - das sind Fragen, die sich der "Endverbraucher" normalerweise nicht stellt. Oder vielleicht doch?
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"... das Land der Griechen mit der Seele suchend"

2012-04-19 bis 2012-08-12

tn "spot on" ist der Titel einer im Jahr 2008 erfolgreich gestarteten Ausstellungsreihe im Museum Kunstpalast bei der im halbjährlichen Rhythmus in unterschiedlich inszenierten Projekträumen Werke oder auch Werkgruppen gezeigt werden, die es neu oder wieder zu entdecken gilt: zum Beispiel Neuerwerbungen für die Sammlung, neue Forschungsergebnisse oder auch Restaurierungserfolge.
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