Alte Nationalgalerie

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Wanderlust

2018-05-10 bis 2018-09-16

tn Wer heute an das Wandern als Motiv in der Malerei denkt, der hat Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde "Wanderer über dem Nebelmeer" vor Augen. Diese herausragende Leihgabe aus der Hamburger Kunsthalle bildet den Ausgangspunkt für eine Sonderausstellung in der Alten Nationalgalerie, die diesem für die Kunst überraschend zentralen Thema durch das gesamte 19. Jahrhundert bis hin zu Beispielen der klassischen Moderne nachspürt.
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August Kopisch. Maler, Dichter, Entdecker, Erfinder

2016-03-19 bis 2016-07-17

tn Mit der Ausstellung zum Werk von August Kopisch (1799 – 1853) rückt die Alte Nationalgalerie einen der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Wie kein Zweiter hat der in Breslau geborene Kopisch in seinem Schaffen Malerei, Dichtung, Forschergeist und Erfindungskraft vereint. Er machte sich einen Namen, als er 1826 auf der Insel Capri die Blaue Grotte entdeckte, die seither ein begehrtes Ziel von Reisenden ist.
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Blinde Blicke. Sehen und Nichtsehen bei Menzel

2015-12-08 bis 2016-02-21

tn Die Kunst ist – oder war zumindest über weite Strecken der Kunstgeschichte – auf Sichtbarkeit und damit den Akt des Sehens hin angelegt. In der Tat hat Adolph Menzel wie wohl kaum ein anderer deutscher Künstler des 19. Jahrhunderts dieses manische Sehen so explizit zum Thema seiner Kunst gemacht. Insbesondere seine Zeichnungen und farbigen Arbeiten auf Papier kreisen um die zentrale Rolle des Auges als Organ und Motiv der ständige Reflexion des Sehens im "Labyrinth der Wirklichkeit" (so der Titel der internationalen Menzel Ausstellung in 1996/97). Besonders interessant und einzigartig wird diese Form der Selbstvergewisserung dann, wenn nicht nur das aufgeregte Sehen, sondern auch das Nichtsehen, die Blindheit, ja selbst die radikale Auslöschung des Auges bzw. des Gesichts zu einem wesentlichen Aspekt der künstlerischen Arbeit wird.
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Impressionismus - Expressionismus. Kunstwende

2015-05-22 bis 2015-09-20

tn Die Gemälde des Impressionismus und des Expressionismus sind weltweit Publikumsmagneten. Im Sommer 2015 präsentiert die Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin eine einzigartige Ausstellung, die sich erstmals dem Vergleich beider Stile widmet. Die Nationalgalerie erwarb seit 1896 durch ihren Direktor Hugo von Tschudi die erste Museumssammlung impressionistischer Bilder, noch vor Paris und anderen Metropolen. Tschudis Nachfolger Ludwig Justi wiederum trug nach 1918 im ehemaligen Kronprinzenpalais eine berühmte Sammlung von Werken der Expressionisten zusammen.
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Turmbewohner

2015-01-23 bis 2015-04-12

tn Die Türme des Deutschen und Französischen Doms auf dem Gendarmenmarkt prägen bis heute das Berliner Stadtbild. Den umfangreichen Figurenschmuck, der neben Szenen aus dem Leben Christi, Heiligen und Aposteln auch Tugenden in allegorischer Form darstellt, entwarfen in den 1780er Jahren zwei der herausragendsten Künstler des friderizianischen Berlins, die zudem auch als Akademiedirektoren fungierten: Christian Bernhard Rode (1725-1797) und Daniel Nikolaus Chodowiecki (1726-1801).
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Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits

2014-11-20 bis 2015-04-12

tn Die Nationalgalerie wird mit der Ausstellung "Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits" erstmals in der Alten Nationalgalerie Gottfried Lindauer (1839-1926) vorstellen, dessen Werke außerhalb von Neuseeland fast unbekannt sind. Es ist das erste Mal, dass die Nachfahren der dargestellten Personen zusammen mit Haerewa (maorische Wissenschaftler und Künstler, die als Berater der Auckland Art Gallery Toi o Tāmaki tätig sind) ihre Erlaubnis erteilt haben, die Bilder außerhalb von Aotearoa/ Neuseeland zu zeigen.
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Rembrandt Bugatti in der Alten Nationalgalerie

2014-03-28 bis 2014-07-27

tn Rembrandt Bugatti (1884–1916) zählt zu den herausragenden Bildhauern des frühen 20. Jahrhunderts. Der Bruder des Automobilkonstrukteurs Ettore Bugatti schuf in seinem kurzen Leben über 300 Plastiken, die in ihrer Intensität und Formenvielfalt einzigartig sind. Die Alte Nationalgalerie Nationalgalerie Berlin widmet Rembrandt Bugatti die die weltweit erste große museale Retrospektive.
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Anton Graff. Gesichter einer Epoche

2013-10-25 bis 2014-02-23

tn Zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert widmet die Nationalgalerie Anton Graff, dem bedeutendsten Bildnismaler der deutschen Aufklärung, wieder eine umfassende Einzelausstellung. Wie kein Zweiter hat Graff das Bild von Aristokratie und Bürgertum, von Dichtern und Denkern an der Schwelle zur Moderne geprägt. "Unter hundert Bildern in meinem Tempel der Freundschaft ist nur eins von Graff; wär ich ein Banquier oder der König der Dänen, so wären sie alle von Graff", schrieb der Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim bewundernd über den Künstler. Für den Berliner Kupferstecher Daniel Chodowiecki war er sogar der "größte Portrait Mahler dieses Jahrhunderts – es ist eine unbeschreibliche Wahrheit in (...) seinen Bildern".
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