Kunstmuseum Bonn

Friedrich-Ebert-Allee 2
D - 53113 Bonn

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F: 0049 (0)228 7762-20

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Von der Liebe in den Dingen

2017-11-09 bis 2018-01-28

tn Als Wilfried Fitting dem Kunstmuseum Bonn 2009 das Aquarell "Von der Liebe in den Dingen" von Max Ernst schenkte, war dies ein deutliches Zeichen seiner langen Verbundenheit mit dem Kunstmuseum Bonn und zugleich ein Blick in die Zukunft, die er für die von ihm und seiner Frau Gisela seit den 1960er-Jahren zusammengetragene Kunstsammlung sah. Sie zeichnet sich durch eindrucksvolle Werkgruppen von Gemälden, Skulpturen, Druckgrafiken von Max Ernst, Hans Arp, Pablo Picasso und Georges Braque aus.
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Gerhard Richter. Über Malen - Frühe Bilder

2017-06-15 bis 2017-10-01

tn Gerhard Richter ist ein Künstler, dessen Werk die Trennung von abstrakter und gegenständlicher Malerei, die die Debatten des 20. Jahrhunderts beherrschte, hinter sich lässt. Weder kultivieren seine Bilder – im Sinne der Moderne – ein selbstgenügsames Spiel von Farben und Formen, noch stiften sie ein ungebrochenes Bild der Wirklichkeit.
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Unheimlich

2016-10-20 bis 2017-01-29

tn Der Umschlag vom Vertrauten, Heimeligen des Heims ins Unheimliche ist eine Erfahrung, für die die Kunst vor allem seit Ende des 19. Jahrhunderts vielfältige und eindrückliche Bilder gefunden hat. Diese Bilder sind Teil einer Geschichte des Interieurs, in der an die Stelle einer häuslich zufriedenen Welt des täglichen Lebens zunehmend Räume des Ungeborgenen und der Angst treten.
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Mit anderen Augen. Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie

2016-02-25 bis 2016-05-08

tn Bereits seit der Antike und durch alle Epochen hindurch haben Künstler Porträts von Menschen geschaffen. Damit ist dieses Genre eines der zentralen Themen innerhalb der Kunstgeschichte. Verbunden mit dem Menschen und der Vergegenwärtigung von Aspekten der Individualität und Identität, Momenten gesellschaftlicher und kultureller Zusammenhänge oder auch sozialer Bindungen gehört das Porträt auch in der aktuellen Kunst – und hier vor allem in der Fotografie – zu den wichtigen und sich immer wieder neu formulierenden bildnerischen Inhalten.
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"TeleGen. Kunst und Fernsehen" im Kunstmuseum Bonn

2015-10-01 bis 2016-01-17

tn Wie lässt sich das scheinbar allmählich zu Ende gehende Fernsehzeitalter und seine visuelle Kultur aus der Sicht der Kunst beschreiben? Für die große Überblicksausstellung "TeleGen – Kunst und Fernsehen" wurden 44 künstlerische Positionen von den frühen 1960er Jahren bis zur Gegenwart ausgewählt, die auf spannende Weise zeigen, wie sehr das Fernsehen unsere Sehgewohnheiten geprägt hat. Das "Prinzip Fernsehen" wird dabei nicht in erster Linie im Kontext seiner technischen Massenmedialität verstanden, sondern als Instrument der Weltkonstruktion, als Denkraum und gesellschaftlicher Sinnstifter gleichermaßen.
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Frank Auerbach im Kunstmuseum Bonn

2015-06-04 bis 2015-09-13

tn Der 1931 in Berlin geborene und seit 1939 in Großbritannien lebende Frank Auerbach zählt gemeinsam mit Francis Bacon (1909-1992) und Lucian Freud (1922-2011) zu den zentralen Malerpersönlichkeiten der "School of London", die, bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Protagonisten, durch eine expressiv-gegenständliche Bildsprache charakterisiert werden kann. In Opposition zum modernistischen Dogma der Abstraktion hält gerade Auerbach an der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit fest, deren Abbild dem Künstler nicht einfach zufällt, sondern in langen Arbeitsprozessen errungen werden muss.
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New York Painting

2015-05-14 bis 2015-08-30

tn Auch wenn die Globalisierung selbst die entlegensten Gebiete in den Blick genommen hat, so schränkt das die Strahlkraft der großen europäischen und amerikanischen Metropolen doch keineswegs ein. Betrachtet man nur das Angebot an bedeutenden Künstlern, die in New York tätig sind, dann zeigt sich, dass die Stadt nichts an Attraktivität verloren hat. Im Besonderen gilt das für die vitale Malereiszene.
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The Call of the Wild

2015-02-27 bis 2015-04-19

tn Der Tanz der Schneeflocken im spärlichen Lichttunnel der Scheinwerfer wirkt ausnahmsweise einmal nicht pittoresk, sondern zutiefst bedrohlich; das Erlöschen des Überlebenswillens im Sog der unmenschlichen nächtlichen Kälte Sibiriens beschreibt die Männerstimme aus dem Off – Christina Picchis dokumentarische Videoarbeit "Zima" (Winter) ist eine von 38 Positionen der Ausstellung "The Call of the Wild" der Videonale.15 im Kunstmuseum Bonn.
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Larry Sultan im Kunstmuseum Bonn

2015-02-05 bis 2015-05-17

tn Larry Sultan (1946–2009) ist in Deutschland bislang nur Kennern bekannt, zählt aber im amerikanischen Kunstdiskurs zu den zentralen Positionen der post-konzeptuellen Fotografie. Nachdem Sultan bereits 1977 zusammen mit Mike Mandel durch die medienkritische Serie "Evidence" einen ganz wichtigen Beitrag zur neueren Geschichte der Fotografie geliefert hatte, sorgte er zu Beginn des 21. Jahrhunderts erneut durch den Blick hinter die Kulissen der Pornoindustrie in der Reihe "The Valley" für großes Aufsehen.
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Andreas Schulze. Nebel im Wohnzimmer

2014-10-09 bis 2015-01-18

tn Das Kunstmuseum Bonn gehört zu den wenigen Museen in Deutschland, die sich in ihrem Ausstellungsprogramm systematisch mit den verschiedenen Formen der Malerei auseinandersetzen. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei die amerikanische und die deutsche Bildtradition. So wurden unter den idealen Lichtbedingungen des Schultes-Baus schon Ausstellungen von Robert Ryman, Philip Guston, Laura Owens, David Reed, Ernst Wilhelm Nay, Franz Ackermann, Mary Heilmann und Blinky Palermo vorgestellt.
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Eine Künstlerfreundschaft

2014-09-25 bis 2015-01-04

tn Am 6. Januar 1910 besuchte August Macke zum ersten Mal Franz Marc in seinem Münchener Atelier. Damit begann eine Freundschaft, die nicht nur in menschlicher, sondern vor allem in künstlerischer Hinsicht eines der besonderen Ereignisse der Kunst der frühen Moderne ist. Die Einsichten, die diese Bekanntschaft erbrachte, beschränkten sich in ihrer Bedeutung nicht nur auf die beiden Künstler, sondern waren wirksam für die künstlerische Diskussion der Zeit überhaupt. 1914 starb August Macke zu Beginn des Ersten Weltkriegs. 1916 wurde auch Franz Marc ein Opfer des Krieges.
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Enthüllung und Verzauberung

2014-06-12 bis 2014-09-07

tn Im Jahr 1994 hat das Kunstmuseum Bonn begonnen, die Kunstform der Fotografie regelmäßig in sein Ausstellungsprogramm zu integrieren. Die Ausstellung "Enthüllung und Verzauberung" reflektiert nun, welche Spuren diese systematische Beschäftigung des Museums mit der Fotografie in seiner Sammlung hinterlassen hat.
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Juan Uslé im Kunstmuseum Bonn

2014-02-27 bis 2014-05-25

tn Das Kunstmuseum Bonn zeigt erstmalig in Deutschland die Werkgruppe der sogenannten schwarzen Bilder, der "Soñé que revelabas" ("Ich träumte, dass du erscheinst") des spanischen Malers Juan Uslé (u.a Documenta IX). Diese für das Schaffen des Künstlers zentrale Bildreihe entsteht in loser Folge seit 1997 und umfasst gegenwärtig knapp 50 Arbeiten. In den "Soñé que revelabas", die in der Regel nur nachts entstehen, realisiert Uslé eine hochkonzentrierte, meditative Abhandlung über die strukturellen Bedingungen der Malerei und des Malprozesses.
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Tatiana Trouvé - I tempi doppi

2014-01-30 bis 2014-05-04

tn Tatiana Trouvé ist 1968 in Cosenza (Italien) geboren und lebt heute in Paris. Obgleich die Bildhauerin und Installationskünstlerin bereits in den vergangenen Jahren auf zahlreiche größere Ausstellungen u.a. im Kunsthaus Graz, im Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich oder Centre Pompidou in Paris sowie auf die Teilnahme an der São Paulo Biennale und der Biennale Venedig zurückblicken kann, handelt es sich bei der groß angelegten Präsentation des Kunstmuseum Bonn um ihre erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum.
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Transfer Korea - NRW

2013-10-18 bis 2014-02-09

tn Schon seit längerer Zeit hat sich in Südkorea eine dynamische und vielfältige Kunstszene entwickelt, die es in Deutschland erst noch zu entdecken gilt. Gemeinsam mit der Kunsthalle Düsseldorf, dem Osthaus Museum Hagen und drei Museen in Seoul beteiligt sich das Kunstmuseum Bonn an dem Projekt "Transfer Korea-NRW".
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Marcel Odenbach. Papierarbeiten 1975 - 2013

2013-09-19 bis 2014-01-05

tn Marcel Odenbach ist einer der Pioniere und zentralen Protagonisten der Videokunst. In den vergangenen 35 Jahren hat er eine Bildsprache entwickelt, die sich spezifischen, dokumentarischen Materials bedient und mit der er sowohl gesellschaftliche und zeitgeschichtliche Themen als auch die Rolle des Individuums diskutiert. Immer wieder kreisen seine Videos um die Konstruktion von Individualität, die stets in Abhängigkeit von geschichtlichen Prozessen und kulturellen Identitäten gesehen wird.
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Mary, Blinky, Yay!

2013-07-11 bis 2013-09-29

tn 1940 in San Francisco geboren, begann Mary Heilmann ihre künstlerische Karriere als Keramikerin. Doch schon mit ihrer Übersiedlung nach New York im Jahre 1968, wechselt sie zu der – damals noch stark männlich dominierten – Malerei und entwickelt eine ungegenständliche Bildsprache, die stilistisch nicht eindeutig festgeschrieben werden kann. So dominiert in ihrem Werk mal eine eher organische, dann wieder eine geometrische Abstraktion, ohne dass sich die Künstlerin dabei in einem selbstgefälligen "l’art pour l’art" verliert.
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Ein Expressionistischer Sommer – Bonn 1913

2013-06-27 bis 2013-09-29

tn "Die rheinischen Expressionisten habe ich gemacht in Bonn, so nebenbei, erstens um Cassirer zuvorzukommen, und die Leute hier zusammenzubringen, zweitens als eine Probe für den Herbstsalon", beschrieb der Ausnahmekünstler August Macke seine Motivation für die Zusammenstellung der legendären Werkschau am Vorabend der Ausstellungseröffnung 1913.
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Unsichere Räume in der Kunst der Gegenwart

2013-05-09 bis 2013-08-25

tn Das Haus, das eigene Heim gilt seit jeher als der Ort, an dem das Subjekt sich seiner selbst versichert und in der Heimkehr auch sich selbst findet. Das Haus ist in diesem Sinn nicht nur einfach Behausung und Schutz für das Ich, sondern ebenso Ausdruck seiner Persönlichkeit. Redewendungen wie "Trautes Heim – Glück allein" oder "Zuhause ist es doch immer noch am schönsten" zeigen die positiven Gedanken, das Wohlgefühl, das mit dem eigenen Heim verknüpft wird. Doch entspricht das wirklich der Realität?
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Videonale 14

2013-02-15 bis 2013-04-07

tn Aus über 2.100 Einsendungen aus aller Welt ausgewählt, zeigt die Videonale 14 vom 15. Februar bis 7. April 2013 im Kunstmuseum Bonn 41 internationale Positionen der aktuellen Videokunst. Präsentiert werden Ein- und Mehrkanalvideoarbeiten in einer eigens für diese Ausstellung konzipierten Ausstellungsarchitektur. Begleitet wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Festivalprogramm mit Performances, Künstlergesprächen, Diskussionsrunden und Retrospektiven. Teil des Festivalprogrammes wird auch der erstmals stattfindende Videonale-Parcours sein, mit das Festival auch an verschiedenen Orten in der Bonner Innenstadt Präsenz zeigt.
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Lewis Baltz im Kunstmuseum Bonn

2012-05-10 bis 2012-09-02

tn Das Kunstmuseum Bonn zeigt die erste Retrospektive eines schon heute legendären amerikanischen Fotografen in einem deutschen Kunstmuseum. Bereits in den frühen siebziger Jahren ist der 1945 in Newport Beach (Kalifornien) geborene Lewis Baltz durch Bilder hervorgetreten, die ihn zu einem der wesentlichen Wegbereitern einer (neuen) künstlerischen Fotografie gemacht haben.
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