Kunsthalle Nürnberg

Lorenzer Straße 32
D - 90402 Nürnberg

T: T 0049 (0)911 231 2853
F: F 0049 (0)911 231 3721

E: kunsthalle@stadt.nuernberg.de
W: http://www.kunsthalle.nuernberg.de/

On with the show

2017-12-07 bis 2018-02-25

tn Die Kunsthalle Nürnberg blickt zurück auf 50 Jahre Ausstellungsprogramm: Welche Künstlerinnen und Künstler wurden in der Kunsthalle Nürnberg seit ihrer Gründung im Jahr 1967 ausgestellt? Welche Namen kennen wir noch heute und welche sind – vielleicht zu Unrecht – in Vergessenheit geraten? Welche kontinuierlichen Entwicklungen und welche innovativen Veränderungen hat es gegeben? Welche Themen und Positionen haben verstört, begeistert oder auch aufgeregt? Die Kunsthalle Nürnberg präsentiert eine vielfältige, multimediale Auswahl aus fünf Jahrzehnten Aus­stellungstätigkeit und unternimmt damit zugleich eine subjektive Zeitreise durch 50 Jahre neueste Kunstgeschichte.
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Benjamin Houlihan. Salad Days

2017-06-01 bis 2017-08-13

tn In seinem Bühnenstück "Antonius und Cleopatra" verwendet William Shakespeare 1606 die Formulierung "Salad Days" als Synonym für die glückliche und unbeschwerte Zeit der Jugend: "My salad days, / When I was green in judgment, cold in blood …" Unter dem Titel "Salad Days" präsentiert die Kunsthalle Nürnberg Werke von Benjamin Houlihan (*1975), der an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold studierte und 2015 den Kunst­preis der Stadt Nordhorn erhielt.
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Mona Ardeleanu in der Kunsthalle Nürnberg

2017-06-01 bis 2017-08-13

tn Im Mittelpunkt der Malerei von Mona Ardeleanu (*1984 in Lörrach) stehen präzise konstruierte, phantastische Objekte, die die Künstlerin selbst als "Körper" bezeichnet. Diese surrealen Körper, die zugleich organisch und geometrisch erscheinen, schweben frei in einem unbestimmten, monochromen Bildraum. Konstruiert aus gemaltem Stoff, Spitze, Schnur oder auch Fell erzeugen die Körper zahlreiche Assoziationen, erinnern beispielsweise an geblümte Sommerkleider oder nostalgische Lampions, an gefiederte Wesen, Architekturelemente oder auch an einen die Hände wärmenden, pelzigen Muff.
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Jorinde Voigt. A New Kind of Joy

2017-02-23 bis 2017-05-07

tn Für ihre Zeichnungen hat Jorinde Voigt ein vielschichtiges Vokabular aus Linien, Diagrammen, Zeichen und handschriftlichen Notizen entwickelt, mit dem sich abstrakte Phänomene wie Raum, Zeit, Erdrotation oder Geschwindigkeit darstellen lassen. Diese Aufzeichnungen bilden eine wissenschaftlich anmutende Matrix, in der Jorinde Voigt ihre eigenen Bewegungen (Egomotion) bei der Arbeit im Studio ebenso verortet wie die Einflüsse durch Kunst, Literatur, Musik, Naturwissenschaft oder Philosophie.
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Manchmal erscheinst du mir sehr abstrakt

2016-06-23 bis 2016-08-28

tn Gekonnt jongliert die Künstlerin Henriette Grahnert (*1977 in Dresden) mit den unterschiedlichsten Malereitraditionen: Ihre Bilder zitieren klassische Abstraktion und konkrete Malerei, minimalistische Traditionen und Bad Painting, amerikanische Farbfeldmalerei und Pop Art. Gestische Pinsel­schwünge und informelle Klekse treffen auf figurative Elemente, harte Kanten auf filigrane Farbverläufe, dünn lasierte auf pastos gespachtelte Farbflächen.
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Fiona Banner. Scroll Down And Keep Scrolling

2016-03-24 bis 2016-05-29

tn Bekannt wurde Fiona Banner in den 1990er Jahren mit medienübergreifenden konzeptuellen Arbeiten, die sich mit Sprache, deren Möglichkeiten und Limitierungen auseinandersetzten. Mit einer großen Bandbreite von Zeichnungen, Installationen, Performances, Skulpturen und Publikationen hinterfragte die Künstlerin ihre gleichzeitige Faszination und Abscheu gegenüber Kriegsfilmen, der Darstellung von Gewalt und Pornografie. Fiona Banner verwandelt Sprache in Form und unterwandert so herkömmliche Erzählformen und Mythenbildungen.
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Homebase. Das Interieur in der Gegenwartskunst

2015-12-03 bis 2016-02-21

tn In unserer gegenwärtigen Welt scheint der Mensch zwischen widersprüchlichen Bedürfnissen zu pendeln: Seine Sehnsucht nach Freiheit und Mobilität steht neben dem Wunsch nach Geborgenheit und einem vertrauten Refugium. Im Zeitalter global vernetzter Aktivität gewinnt – nur scheinbar widersprüchlich – gerade der private Mikrokosmos an Bedeutung.
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Peter Piller in der Kunsthalle Nürnberg

2015-06-13 bis 2015-08-16

tn Die Ausstellung "Belegkontrolle" von Peter Piller gibt einen umfassenden Überblick über das vor allem aus gefundenen, aber auch aus eigenen Fotografien bestehende Werk. Der Titel "Belegkontrolle" verweist auf Peter Pillers Arbeit bei einer Werbeagentur, für deren Kunden er ab Mitte der 1990er Jahre prüfte, ob und wo ihre Anzeigen erschienen waren. Beim täglichen Durchblättern der Zeitungen fielen ihm formale Übereinstimmungen bei bestimmten Fotografien auf, die er sammelte, ordnete und lakonisch betitelte wie etwa "Schießende Mädchen", "Noch ist nichts zu sehen (Bauerwartungsflächen)", "Auto berühren" oder "In Löcher blicken".
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Alicja Kwade. Warten auf Gegenwart II

2015-03-12 bis 2015-05-24

tn Was ist Realität? Was ist Wirklichkeit? Welche Gewissheiten sind nur ein Konstrukt? Ist die Wahrheit naturwissenschaftlicher Gesetze absolut? Oder ist etwas nur wahr oder wertvoll, weil in diesem Punkt ein gesellschaftlicher Konsens besteht? Gibt es parallele Realitäten und kann Kunst diese visualisieren? In ihren Installationen, Skulpturen, Videoarbeiten und Fotografien stellt Alicja Kwade solche Fragen nach unserer Wahrnehmung von Realität.
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Tatiana Trouvé in der Kunsthalle Nürnberg

2014-11-13 bis 2015-02-08

tn Tatiana Trouvé wurde 1968 in Cosenza (Italien) geboren, hat in Nizza studiert und lebt heute in Paris. Sie war mit ihren Arbeiten nicht nur auf den Biennalen in Venedig (2007) und Sao Paulo (2010) vertreten, sondern auch an der Ausstellung 30 Künstler/30 Räume (2012) in der Kunsthalle Nürnberg beteiligt. Hier präsentierte die Künstlerin teils großformatige Zeichnungen, in denen sich Innen- und Außenräume zu hybriden Konstruktionen von surrealen Orten und Wirklichkeiten verbinden. Im Zentrum ihres Werkes, das Bronzeskulpturen, Installationen, Objekte, Zeichnungen und Eingriffe in die vorgefundene Architektur von Räumen umfasst, steht eine intensive Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Raum und Zeit.
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Off the Wall!

2014-07-17 bis 2014-10-12

tn Traditionell basiert Malerei auf Zweidimensionalität und kann lediglich das Abbild eines dreidimensionalen Raums wiedergeben. Die Gruppenausstellung "Off the Wall! Bildräume und Raumbilder" präsentiert jedoch Positionen gegenwärtiger Malerei, die diese klassische Zweidimensionalität selbstbewusst infrage stellen. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler erweitern die Malerei, indem sie ihre Werke nicht auf den flachen Bildträger beschränken, sondern den externen, architektonischen Umraum einbeziehen.
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Johannes Kahrs - Tropical Nights

2014-04-03 bis 2014-06-22

tn Er gilt als einer der heimlichen Stars des Kunstbetriebs, und das darf man gerne wörtlich nehmen, denn Einzelausstellungen des in Berlin lebenden Künstlers sind äußerst rar, jedenfalls in Deutschland. Ab 3. April 2014 wird nun die erste umfangreiche Ausstellung von Johannes Kahrs in der Kunsthalle Nürnberg präsentiert. Unter dem Titel "Tropical Nights" sind rund 25 neue Gemälde versammelt, die sowohl frisch aus dem Atelier wie auch aus Privatsammlungen in Europa und den USA kommen. Sie werden erstmals in einem größeren Zusammenhang gezeigt und in einer begleitenden Publikation dokumentiert.
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Forever Young

2013-10-31 bis 2014-01-19

tn Im Oktober 2013 feiert das Gebäude der heutigen Kunsthalle Nürnberg seinen 100. Geburtstag. Dieses Jubiläum ist Anlass für die internationale Gruppenausstellung "Forever Young. Über den Mythos der Jugend", in der zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler psychologisch vielschichtige Darstellungen der Kindheit und Jugend zeigen. Ihre Werke belegen, wie unterschiedlich die Wahrnehmung dieser ersten Lebensphase sein kann und wie individuell auch die Gefühle und Erinnerungen sind, die sich mit diesen Jahren verbinden.
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Das Glück kommt aus dem Nichts

2013-07-13 bis 2013-10-06

tn Die Ausstellung "Das Glück kommt aus dem Nichts" in der Kunsthalle Nürnberg skizziert das Porträt einer umfangreichen Kölner Privatsammlung, die seit Mitte der 1980er Jahre entstanden ist. Mit dem Namen Slg. Wilhelm Otto Nachf. erinnert der Kölner Unternehmer, der ungenannt bleiben möchte, an seine beiden Großväter Wilhelm und Otto.
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Henning Bohl in der Kunsthalle Nürnberg

2013-02-07 bis 2013-03-31

tn Henning Bohls Werk umfasst großformatige Papierschnitte, reliefartig besetzte Leinwände, hybride Installationen aus Keilrahmen und tischähnlichen Skulpturen sowie Collagen und Zeichnungen, in denen häufig literarische Fundstücke mit kalligraphischen oder fantastischen Formen und Zeichen zusammentreffen. Bohls meist fragile Arbeiten resultieren aus einem vielschichtigen Sampling von Bezügen, das sich einer schnellen Einordnung in gängige Raster verweigert.
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Ulrich Pester. Goodbye Old Paint

2013-02-07 bis 2013-03-31

tn In dem Countrysong "Goodbye Old Paint", den Ulrich Pester als Ausstellungstitel für seine Präsentation in der Kunsthalle Nürnberg nutzt, hat "Paint" weder etwas mit Farbe noch mit Malerei zu tun. Bei dem Lied handelt es sich vielmehr um eine Abschiedshymne auf ein in die Jahre gekommenes American Paint Horse — eine Pferderasse, die sich durch ihr schwarz-weiß geschecktes Fell auszeichnet.
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Goldrausch

2012-10-18 bis 2013-01-13

tn Gold (von indogermanisch ghel: glänzend, gelb) ist ein chemisches Element mit dem Symbol Au und der Ordnungszahl 79 ... So sachlich beginnt der Wikipedia-Eintrag über ein Edelmetall, um das sich seit Jahrtausenden Mythen und Legenden ranken, das nicht weniger als die Ewigkeit, die göttliche Sphäre und unermesslichen Reichtum repräsentiert, das Expeditionen wie Kriege provoziert und Alchimisten motiviert hat. In der Kunst- und Kulturgeschichte war Gold aufgrund seiner guten Verarbeitungseigenschaften, seiner Kostbarkeit und Beständigkeit, seiner dekorativen Qualität und hohen Symbolkraft lange ein bevorzugtes Material.
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Now or Else

2012-07-11 bis 2012-09-30

tn Charline von Heyls Gemälde und Papierarbeiten erzeugen durch den Einsatz verschiedenster Mittel und Techniken vibrierende Energien und Spannungen: Große dynamische Formen umfangen feine grafische Strukturen, grelle Farben treffen auf stumpfe Töne, abstrakte Gestik prallt auf die flüchtige Erinnerung an Reales. Figur und Grund stehen in einem ständigen schillernden Austausch. Die Verhältnisse in diesen Bildern sind kompliziert, kühn und rätselhaft, aber so mit Atmosphäre und Emotion aufgeladen, dass sie uns unmittelbar anspringen, obwohl sie sich einer schnellen Einordnung verweigern.
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