Sprengel Museum Hannover

Kurt-Schwitters-Platz
D - 30169 Hannover

T: 0049 (0)511 168438-75
F: 0049 (0)511 168450-93

E: Sprengel-Museum@Hannover-Stadt.de
W: http://www.sprengel-museum.de/

revonnaH. Kunst der Avantgarde in Hannover von 1912–1933

2017-09-23 bis 2018-01-07

tn Mit Beginn der Amtszeit Albert Gideon Brinckmanns als Direktor des städtischen Kestner-Museums begann 1912 das institutionelle Bestreben, die eher konservative Provinzhauptstadt Hannover auf den Weg der künstlerischen Avantgarde zu bringen. Ebenfalls vor dem Ersten Weltkrieg hat Herbert von Garvens begonnen, seine moderne Kunstsammlung zusammenzugetragen.
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Grafik Ost

2017-09-06 bis 2018-01-14

tn Bereits 2014 widmete sich im Sprengel Museum Hannover die Ausstellung "Zeichnung Ost" den Handzeichnungen von Künstlern in der DDR. In Fortsetzung dieser Sammlungspräsentation nimmt die Ausstellung "Grafik Ost" jetzt die Druckgrafik aus der Zeit der DDR in der eigenen Sammlung in den Blickpunkt.
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Emil Cimiotti. Zum 90.

2017-08-19 bis 2017-11-19

tn Emil Cimiotti ist jedem Bürger in Hannover mit seinen wunderbaren Brunnen bestens bekannt. Als Bildhauer hat er einen festen Platz in der Kunstgeschichte, war Teilnehmer auf der Biennale in Venedig und auf der documenta; sein Werk ist in bedeutenden Museumssammlungen und war international in vielen Ausstellungen zu sehen.
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Sascha Weidner. It's All Connected Somehow

2017-07-29 bis 2017-11-19

tn Die Bildwelt von Sascha Weidner ist in starkem Maße geprägt von den Wahrnehmungen, Sehnsüchten und Traumbildern einer Generation, deren Credo sich vielleicht am trefflichsten mit dem Slogan "No future – much present" überschreiben ließe. Im Hintergrund hämmern die Drums, schrappen die Gitarren. Doch Weidner schaute mit der Zärtlichkeit eines irritierten Romantikers auf diese Welt, die sich ihm bot, in Osnabrück, wo er 1976 geboren wurde und aufwuchs; in Braunschweig, wo er sein Studium 2004 als Meisterschüler von Dörte Eißfeldt abschloss; in Los Angeles, Berlin, Frankfurt, Sydney, Kyoto, Peking oder an einem der vielen "namenlosen" Orte dazwischen, an denen er war, um zu fotografieren. Sascha Weidner verstarb am 9. April 2015 während der Arbeit an einem neuen Projekt in Ostfriesland.
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Produktion. Made in Germany Drei

2017-06-03 bis 2017-09-03

tn Im Sommer 2017 will die Ausstellung "Produktion. Made in Germany Drei" die facettenreiche und vielfältige Kunstszene in Deutschland widerspiegeln und richtet sich dabei thematisch aus. Im Fokus der dritten Ausgabe von "Made in Germany" liegen die Produktionsbedingungen von Kunst in Deutschland und die Frage, wie geografische, politische und institutionelle Strukturen sowie neue Technologien entscheidende Voraussetzungen für die Herstellung von Kunst schaffen. Mit der Konzentration auf die aktuellen Produktionsbedingungen fragt sie, inwieweit sich künstlerische Produktion neu definiert.
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Zwischen den Zeilen

2017-05-10 bis 2017-08-27

tn Der Brief als Kommunikationsmittel zwischen Freunden und Verwandten ist beinahe ausgestorben. Heutzutage werden Briefe überwiegend als amtliches Schreiben oder in Form der Rechnung versendet. Liebevolle Grüße per Brief und Postkarte werden höchstens nur noch zu Geburts- und Feiertagen verschickt. Die Ausstellung "Zwischen den Zeilen" widmet sich diesem fast vergessenen Medium Brief. Gezeigt werden namhafte Künstler aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die das kommunikative Potenzial von Briefen und Postkarten mit ihrem individuellen künstlerischen Ausdruck verbinden.
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Wenzel Storch. Das heiße Eisen der Erinnerung

2017-04-12 bis 2017-07-16

tn Durch die Bildwelt des in Hildesheim lebenden Filmemachers, Autors und Theaterregisseurs Wenzel Storch weht ein lieblich-rauer Luftzug Anarchie. 1961 geboren, wurde Storch mit Kinoproduktionen wie "Der Glanz dieser Tage" (1986-1989), "Sommer der Liebe" (1990-1992) und "Die Reise ins Glück" (1994-2004) bekannt.
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Sprengel Museum Hannover zeigt Arbeiten von Petra Kaltenmorgen

2017-04-01 bis 2017-07-16

tn Das Sprengel Museum Hannover stellt das fotografische Schaffen der Künstlerin Petra Kaltenmorgen in der bisher umfangreichsten Präsentation und ihrer ersten großen Museumsausstellung vor. In sechs Räumen gewährt die Ausstellung Einblick in die Produktion der vergangenen zehn Jahre. Petra Kaltenmorgen, geboren 1964 in Hirschfeld (Hunsrück), lebt seit Ende der 1980er-Jahre in Hannover. Nach einer Ausbildung als Glasmalerin studierte sie von 1989-1995 an der Fachhochschule Hannover Freie Kunst bei Heinrich Riebesehl, Rolf Bier und Ralph Kull. Bei Heinrich Riebesehl war Petra Kaltenmorgen im Anschluss Meisterschülerin.
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Und plötzlich diese Weite

2016-12-11 bis 2017-03-19

tn Mitten im Kalten Krieg initiiert die Werkstatt eine künstlerische "Luftbrücke" zu den USA, ein demokratisches Experimentierfeld jenseits traditioneller Ausbildung und politisch-institutioneller Vorgaben. Aus dem Dialog zwischen anerkannten Fotografen und Amateuren, zwischen technischer Vermittlung und inhaltlicher Kritik und auf der Grundlage dokumentarischer Ansätze entsteht eine spezielle künstlerische Haltung, die durch ihren spezifischen Zugang zur Wirklichkeit über lange Zeit stilprägend sein wird.
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130% Sprengel. Sammlung Pur

2016-06-05 bis 2017-01-29

tn Die Meisterwerke der Klassischen Moderne aus der Sammlung Sprengel sind erstmals in den neuen Räumen des Erweiterungsbaus zu sehen. Den Auftakt bildet ein dem Sammlerehepaar Sprengel gewidmeter Saal, gefolgt von der französischen Avantgarde, von Brücke, Blauer Reiter, Neuer Sachlichkeit und Surrealismus. In einem eigenen Raum begegnen sich Pablo Picasso, Max Beckmann und Paul Klee. Der Rundgang durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts endet mit der Zeit des Nationalsozialismus.
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Niki de Saint Phalle. The Big Shots

2016-04-26 bis 2017-05-07

tn Zum Auftakt der großen Sammlungspräsentation eröffnet das Sprengel Museum Hannover in der Einblickshalle eine Präsentation mit den besten Arbeiten von Niki de Saint Phalle, die auf der großzügigen Schenkung der Künstlerin im Jahr 2000 gründet. "Niki de Saint Phalle – The Big Shots" präsentiert Niki de Saint Phalles Entwicklung anhand ihrer Meisterwerke von der Mitte der 1950er- bis in die 1990er-Jahre.
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Pierre Huyghe. Orphan Patterns

2016-01-30 bis 2016-04-24

tn Der diesjährige Preisträger des Kurt-Schwitters-Preis 2015, Pierre Huyghe (*1962, Paris), wird im Erweiterungsbau des Sprengel Museum Hannover seine neue Installation "Orphan Patterns" zeigen. Für die zehn großen, in einer Folge liegenden Ausstellungsräume hat er einen "parcours" entwickelt, auf dem die Besucherinnen und Besucher durch verschiedene Atmosphären, Helligkeiten und Erscheinungen eine jeweils zeitlich und individuell verschiedene Erfahrung machen können. Wie in den vorherigen großen Installationen des Künstlers werden auch hier sowohl Tiere und Schauspieler als auch künstliche Elemente und Medien eingesetzt.
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Plakativ. Toulouse-Lautrec und das Plakat um 1900

2015-06-13 bis 2016-01-31

tn Seit etwa 1870 eroberten farbige Bildplakate die Straßen Europas und Amerikas. Bis dahin waren Plakatentwurf und -herstellung in den Händen von Druckern und Lithografen gewesen, doch zunehmend nahmen sich Künstlerinnen und Künstler der Gestaltung an, zunächst in Frankreich, später auch in England und den USA, zuletzt Mitte der 1890er-Jahre in Deutschland und den anderen europäischen Ländern.
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Auszeit. Vom Faulenzen und Nichtstun

2015-04-29 bis 2015-08-30

tn So fleißig und betriebsam der Mensch sein kann, so sehr sehnt er sich gleichzeitig und immerfort nach Ruhe, Urlaub, Müßiggang, Freizeit, sprich nach einer kurzen oder langen Auszeit. Ständig sind wir getrieben von dem Gedanken, in immer kürzerer Zeit mehr und mehr schaffen zu müssen. Wer macht in solchen Momenten der mentalen und körperlichen Hetzjagd nicht gerne Pause?
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Vor der Moderne

2015-01-14 bis 2015-04-19

tn Der künstlerische Umschwung, den Picasso im Jahr 1907 mit der Erfindung des Kubismus vollzog, gilt als Geburt der Moderne in der Kunst. Das Sprengel Museum Hannover konzentriert sich in seiner Sammlung vor allem auf die Kunst seit jenem Umbruch, besitzt jedoch vor allem in der grafischen Sammlung umfangreiche Konvolute von Werken jener Künstler, die auf die Moderne hinführen.
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Benjamin Badock. du hier

2014-12-03 bis 2015-03-15

tn Benjamin Badock, der Träger des Sprengel-Preises für Bildende Kunst der Niedersächsischen Sparkassenstiftung 2014, richtet auf dem Museumsplatz eine ortsbezogene Installation mit Wandmalerei, Grafik und Skulpturen ein. Die komplexe Architektur des Museumsplatzes wird in eine auf die Räumlichkeit ironisch reagierende Situation verwandelt.
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Stiftung Niedersachsen präsentiert Julia Schmid

2014-11-26 bis 2015-02-15

tn Julia Schmid (*1969, Wuppertal) arbeitet mit einer Vielzahl von Techniken und Medien. Insbesondere in ihrer malerischen und zeichnerischen Auseinandersetzung, aber auch über die künstlerische Recherche erschließt sich Schmid Umgebungen und Kontexte an der Grenze zwischen Zivilisation und Natur. Es geht dabei um die subjektive Wahrnehmung der Künstlerin, die bekannte und unbekannte Orte auf konzeptueller Ebene und in der künstlerischen Praxis erforscht.
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We love Britain!

2014-10-18 bis 2015-02-23

tn In seinem Interesse an kulturellen Traditionen, Eigenheiten und Ritualen ist der Brite Martin Parr (geb. 1952) einer der einflussreichsten dokumentarisch arbeitenden Fotografen der Gegenwart. Das Alltägliche und Absurde liegen in diesem Werk stets dicht beieinander. Zuspitzungen, Pointen und Klischees schrecken Parr nicht: Mit seinem von trockenem Humor getragenen, direkten Blick ist er einer der unverhohlensten Chronisten unserer Zeit.
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Zeichnung Ost

2014-10-08 bis 2015-01-04

tn Seit 2007 hat die Fama-Kunststiftung im Rahmen eines Projektes zur Erweiterung des Sammlungsbestandes der Handzeichnungen für das Sprengel Museum Hannover 121 Werke erworben. Ziel der Sammlungserweiterung ist ein repräsentativer Querschnitt herausragenden zeichnerischen Schaffens im östlichen deutschen Teilstaat nach 1945.
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The little brown mushroom ping-pong reading room

2014-06-21 bis 2014-10-26

tn Der Amerikaner Alec Soth (*1969) zählt zu den einflussreichsten Fotografen seiner Generation. Seine umfangreichen, mittels Großformatkamera entstehenden Bildserien über den amerikanischen Mittleren Westen haben die Selbstwahrnehmung der USA vor allem in den 2010er-Jahren wesentlich geprägt. Aufgewachsen in Minnesota gelangte Soth über eine Auseinandersetzung mit Land Art, Malerei und einem Studium am Sarah Lawrence College, Yonkers, New York, unter anderem bei Joel Sternfeldt, zur Fotografie.
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Britische und deutsche Kunst nach 1945

2014-06-14 bis 2014-09-28

tn Die Kunst der Nachkriegszeit wird oft allein in einem kulturhistorischen Kontext betrachtet, reduziert auf einen konservativ bürgerlichen Hintergrund. Die durchweg positiv bewertete Aufbruchzeit der 1960er-Jahre hat den 1950er-Jahren gewissermaßen "die Schau gestohlen" und überblendet mit ihren Avantgarden die künstlerischen Errungenschaften der Konsolidierungszeit. Mit mehr als sechzig Jahren Abstand scheint ein neuer Blick auf die skulpturalen und bildnerischen Eigenschaften der Kunst der 1950er-Jahre möglich, zeigen doch nicht nur die Beispiele aus der Sammlung des Sprengel Museum Hannover die Qualität der Werke dieser Zeit.
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Schlachtfelder

2014-06-04 bis 2014-09-28

tn Im Sommer 2014 jährt sich zum 100. Male der Beginn des Ersten Weltkrieges. Anlässlich des Gedenkens an die "Urkatastrophe" des vergangenen Jahrhunderts zeigt das Sprengel Museum Hannover unter dem Titel "Schlachtfelder" Werke, in denen sich Künstlerinnen und Künstler mit den Themen Krieg, Gewalt und Konflikt insgesamt und weltweit auseinandergesetzt haben.
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Michael Raedecker. tour

2014-03-09 bis 2014-06-15

tn Das Sprengel Museum Hannover stellt den seit vielen Jahren in London lebenden niederländischen Maler Michael Raedecker (geb. 1963) in seiner ersten deutschen Museumsausstellung vor. Charakteristisch für Raedeckers Arbeiten ist die Kombination von Farbe und Faden. Bildgegenstände, Architekturen, Objekte oder Pflanzen werden in ihren Konturen, manchmal auch in weiteren Details ihrer Gestaltung mittels in die Leinwand gestickter, farbiger Wollfäden dargestellt.
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"Alles Mögliche, was uns interessiert"

2014-02-12 bis 2014-05-25

tn Anlässlich der Publikation von Schwitters’ bisher weitgehend unbekannten Notizbüchern aus der Anfangszeit seiner Merzkunst präsentiert das Sprengel Museum Hannover Werke und Archivalien, die den Dichter und Collagekünstler als Sammler vorstellen. Schwitters hat nicht nur Fundgegenstände für seine Materialkunst aufgehoben und eine eigene "Sammlung Merz" mit Werken anderer Avantgarde-Künstler aufgebaut, sondern auch umfangreiche Textsammlungen angelegt. Damit gestaltete er einzigartige Kladden u. a. unter dem Titel "Alles Mögliche, was uns interessiert".
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Report - Künstlerische Strategien der Dokumentation

2014-02-12 bis 2014-05-25

tn Information, Dokumentation und Vernetzung zählen zu den wesentlichen Charakteristika einer internationalen Kunstszene der 1960er- und 1970er-Jahre. Die Ausstellung "Report" widmet sich der Frage, wie Information innerhalb dieser Dekaden zum künstlerischen Material wird, aus dem durch Sammlung, Verarbeitung und Wiedergabe eigene Werke entstehen.
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Von Kollwitz bis Picasso

2013-09-25 bis 2014-02-02

tn Der Bestand an herausragenden Blättern der Grafik des 20. Jahrhunderts, die das Sprengel Museum Hannover beherbergt, wird durch die Leihgabe der Sammlung Ernst-Joachim Sorst, Hannover, nachhaltig ergänzt. Präsentiert werden in der Ausstellung rund 50 Arbeiten auf Papier und vier Skulpturen, die den Zuwachs auf dem Feld der Moderne und den Ausbau der Sammlung auf willkommene Weise unterstützen.
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Edvard Munch im Sprengel Museum Hannover

2013-09-25 bis 2014-01-26

tn Erstmalig präsentiert das Sprengel Museum Hannover anlässlich des 150. Geburtstages des norwegischen Künstlers Edvard Munch (Løten, Hedmark 1863 - 1944 Ekely in Oslo) das druckgrafische Werk aus dem Bestand des Museums. Munch gilt als Wegbereiter des Expressionismus, der die Psyche des modernen Menschen in eindringlichen Darstellungen erforscht. Arbeiten auf Papier aus zwei Dekaden, von den 1890er-Jahren bis in die 1910er-Jahre hinein, ermöglichen die vertiefte Betrachtung einer wesentlichen Schaffensperiode des Künstlers.
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Sturtevant. The House of Horrors

2013-09-22 bis 2014-02-02

tn Mit Sturtevant als Preisträgerin des Kurt-Schwitters-Preises 2013 wird eine Künstlerin geehrt, die mit großer Insistenz gegen viele Widerstände ihr Werk entwickelt hat. Dabei hat sie unterschiedliche Medien genutzt und immer wieder zentrale Begriffe der künstlerischen Moderne, wie die des Originals oder der Autorenschaft, unterlaufen.
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Bilder aus Deutschland

2013-08-14 bis 2013-11-24

tn Vielleicht kann man sich die BRD in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre so vorstellen: Am westlichen Rand, in etwa dort, wo Wilhelm Schürmann fotografiert, erlebt die Idee von Europa (der zollfreie Verkehr war im Bereich der Stahl- und Bergbauindustrie hier bereits 1951/52 mit der Gründung der Montanunion eingeführt worden) nach dem Ende des Wirtschaftswunders eine ihrer frühen Krisen.
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Schwitters in England

2013-06-02 bis 2013-08-25

tn "Schwitters in England" widmet sich als umfassende Ausstellung dem Spätwerk von Kurt Schwitters, einem der Hauptakteure der europäischen Moderne. Ins Zentrum rückt seine Exilzeit in England: Von den Nationalsozialisten als "entartet" verfemt, hatte Schwitters 1937 Deutschland verlassen, von 1940 bis zu seinem Tod 1948 lebte er in England. Als deutscher Staatsangehöriger wurde Schwitters, gemeinsam mit anderen Exilanten, darunter auch Künstler, auf der Isle of Man interniert und 1941 nach London entlassen.
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Purer Zufall

2013-05-15 bis 2013-09-15

tn Welche Rolle spielt der Zufall in der Kunst? Wann wird der Zufall in eine bestimmte Richtung gelenkt und wann wird er als willkommener "Gehilfe" genutzt, der für Künstlerin bzw. Künstler Entscheidungen in der Komposition und in den Bilddetails trifft, der konstruiert, zerstört und transformiert? Die Einführung des Zufalls in den Prozess der Werkentstehung ist ein wiederkehrendes Konzept der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Niki de Saint Phalle - Méchant Méchant

2013-03-03 bis 2013-10-27

tn "Es war einmal ein Dorf ...“, so beginnt das Bilderbuch von Niki de Saint Phalle. In bunten Bildern werden die glücklich spielenden Kinder und alle anderen Mitbewohnern des Dorfes vorgestellt. Doch mit der nächtlichen Ankunft von Méchant Méchant, einem großen bösen Wesen, verändert sich das unbeschwerte Leben. Mutig stellen sich die Kinder Lita und Joe und der Hund Bluke dem wilden Ungeheuer entgegen. Einige Abenteuer müssen sie bestehen, bevor auch Méchant Méchant ein glücklicher Bewohner des Dorfes wird.
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Boris Mikhailov. Die Bücher. 1968 - 2012

2013-02-24 bis 2013-05-20

tn Mit Boris Mikhailov ehrt die Stiftung Niedersachsen einen der herausragenden Fotografen der Gegenwart. Anlässlich der Verleihung des renommierten "Spectrum"-Preises zeigt das Sprengel Museum Hannover ab Februar 2013 die Ausstellung "Boris Mikhailov. Die Bücher. 1968 - 2012". Es ist die bislang umfangreichste Retrospektive des Künstlers: Rund 20 Bildzyklen von Mikhailov stellen ihn erstmals explizit als "Büchermacher" vor, als jemanden, der sein Werk in Buchform denkt und entwickelt.
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Meret Oppenheim. Über den Bäumen

2013-02-20 bis 2013-05-05

tn Die Schau "Meret Oppenheim. Über den Bäumen" bietet mit zirka 60 Werken aus dem Zeitraum von 1936 bis 1984 einen abwechslungsreichen Überblick über nahezu fünf Jahrzehnte ihres Schaffens. Die Präsentation folgt der Chronologie und fokussiert zugleich grundlegende Inhalte wie die Erotik- und Androgynitäts-Thematik, das Verhältnis zur Natur und zum Unbewussten. Überschaubare Werkgruppen schaffen Orientierung in der stilistischen Vielfalt und geben einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Künstlerin wie Modedesign, Literatur-Illustration, Naturstudium und druckgrafische Experimente.
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Weiße Federn, schwarzes Fell

2012-09-02 bis 2013-02-10

tn Tiere sind dem Menschen vertraut und zugleich fremd. Unter Fell und Federn stecken das gezähmte Haus- und Hoftier, das gebändigte Zoo- und Zirkustier und das exotische Wildtier. Das Tier wird verniedlicht und vermenschlicht, geliebt oder gefürchtet. Auch in Gestalt der Chimäre bevölkert das Tier Fabeln, Märchen und Mythen und hat, beispielsweise in Werken der Künstlergruppe Der Blaue Reiter, auch die Kunst "animalisiert".
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