Kunstforum Ostdeutsche Galerie

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Artige Kunst. Kunst und Politik im Nationalsozialismus

2017-07-14 bis 2017-10-29

tn "Artige Kunst. Kunst und Politik im Nationalsozialismus" – die Ausstellung, die bereits in Bochum viel Interesse weckte und nun in Rostock Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird ab 14. Juli im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg zu sehen sein. Die Präsentation konfrontiert die regime-konforme Kunst der NS-Zeit mit Werken diffamierter Künstler wie Alexej Jawlensky, Otto Dix, Felix Nussbaum oder Ludwig Meidner: Der Scheinkonstruktion einer heilen Welt wird Deformiertes, Bloßgestelltes und Aufwühlendes entgegengesetzt, das die Realität in vielen Facetten widerspiegelt.
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Stadt Land Tier. Der Farbholzschnitt in Prag um 1900

2017-04-07 bis 2017-06-18

tn Zwischen 1905 und 1908 schufen die deutsch-böhmischen Künstler Walther Klemm und Carl Thiemann im damals wieder-belebten Medium Farbholzschnitt ein umfangreiches und ambitioniertes Werk, das in seiner Avanciertheit erst Jahre später von den deutschen Expressionisten erreicht wurde. Mit unerhört kräftigen Koloriten und mutigen Farbkombinationen, mit ungewohnten Perspektiven und einem durchgeplanten Gesamtprogramm suchten Klemm und Thiemann sich als modernes und erfolgreiches Künstlerduo in der Mitte Europas zu behaupten. Bevorzugt zeigten sie Stadtansichten, Landschaften und Tiere.
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Daniel Spoerri. Das offene Kunstwerk

2016-10-23 bis 2017-02-26

tn Ab 23. Oktober 2016 zeigt das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg eine umfangreiche Retrospektive des Schweizer Ausnahmekünstlers Daniel Spoerri (* 1930 Galatz/Galaţi, Rumänien), der den Lovis-Corinth-Preis für das Jahr 2016 erhält. Die feierliche Preisverleihung wird anlässlich der Eröffnung am Samstag, 22. Oktober 2016, stattfinden.
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Alfred Kubin und seine Sammlung

2016-07-01 bis 2016-09-18

tn Alfred Kubin (Leitmeritz/Böhmen 1877 – 1959 Zwickledt/Österreich) wurde als Zeichner durch seine unverwechselbare, phantasiereiche Bildsprache bekannt. Sein Nachlass umfasst aber nicht nur das eigene Werk, sondern auch eine beachtliche Kunstsammlung. Durch Tausch, Kauf und Schenkung entstand eine vielseitige Sammlung, die über 5000 grafische Arbeiten aus fünf Jahrhunderten umfasst. Die Ausstellung "Alfred Kubin und seine Sammlung" zeigt rund 100 Zeichnungen von Kubin selbst im Kontext von weiteren 100 Werken aus seiner Privatsammlung.
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Detlef Orlopp. Nur die Nähe - Auch die Ferne. Fotografien

2016-03-05 bis 2016-06-05

tn Aus Detlef Orlopps Fotografien spricht die Stille. Seine Motive, überwiegend Landschaften, Wasseroberflächen und Gesichter, spiegeln diese Ruhe wider. Sowohl der Natur als auch dem Menschen begegnet er; seine Bilder entstehen, wenn er das Gegenüber ergründet hat, um das Wesen einzufangen.
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Messerscharf und detailverliebt: Werke der Neuen Sachlichkeit

2015-10-31 bis 2016-01-31

tn Der Erste Weltkrieg erschütterte Deutschland enorm: Die Anfänge der Weimarer Republik waren in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht von schweren Krisen geprägt. Als Reaktion auf diese instabile Lage entwickelten sich insbesondere in der deutschen Kunst Strömungen, die unter dem Begriff Neue Sachlichkeit zusammengefasst werden. Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie widmet dieser Kunstrichtung vom 31. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016 die Sonderausstellung "Messerscharf und detailverliebt. Werke der Neuen Sachlichkeit".
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Stefan Moses. Lovis-Corinth-Preis 2014

2015-03-01 bis 2015-05-31

tn Stefan Moses, Preisträger des Lovis-Corinth-Preises 2014, ist einer der wichtigsten deutschen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Konzept- und Life-Fotografie verbinden sich in seinem Werk zu einer neuen Bildsprache. Deutschland und die Deutschen – das ist seit mehr als einem halben Jahrhundert sein großes Lebensthema. Porträts von Schriftstellern, Wissenschaftlern, Politikern und Künstlern, aber auch von einfachen Bürgern in West und Ost etablierten den Fotografen als Chronisten der deutschen Nachkriegsgesellschaft.
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Oskar Kokoschka und die Prager Kulturszene

2014-09-27 bis 2015-02-01

tn Als Oskar Kokoschka Ende September 1934 in Prag ankam, ahnte er nicht, dass die Heimatstadt seiner Vorfahren für ganze vier Jahre zu seinem Lebensmittelpunkt werden würde. Er porträtierte den tschechoslowakischen Staatspräsidenten Tomáš Garrigue Masaryk, vor allem aber malte er immer wieder die Stadt, die ihn begeisterte. In der damaligen Prager Kulturszene, die auch von deutschsprachigen Emigranten geprägt wurde, spielte Kokoschka eine öffentlich wirksame Rolle. Fast auf den Tag genau 80 Jahre nach Kokoschkas Ankunft in Prag beginnt die Ausstellung im Kunstforum, die sein Œuvre aus der Zeit zwischen 1934 und 1938 mit bedeutenden Leihgaben vorstellt.
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Osteuropa in der zeitgenössischen Fotografie

2014-06-06 bis 2014-09-07

tn "Heimat" – ein häufig verwendeter Begriff mit vielschichtiger Bedeutung. Was meint "Heimat"? Den Ort der Herkunft oder der Kindheit, einen frei gewählten Lebensmittelpunkt, Freunde oder Verwandte, Sprache, Religion oder einen Kulturkreis? Dreizehn Fotografinnen und Fotografen aus Bulgarien, Deutschland, Rumänien, Russland und Tschechien nähern sich dem Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten.
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Zeitspuren. Reisen in die Vergangenheit

2014-03-15 bis 2014-05-18

tn Erzählungen von Großmüttern sind oft nostalgisch oder verklärt, manchmal auch berührend oder aufwühlend. Immer aber bringen sie die Enkelkinder zum Nachdenken – über die eigene Herkunft und Identität. Der Zweite Weltkrieg führte für viele Familien zu großen Umbrüchen, das Wissen darüber liegt bei der älteren Generation, wirkt aber über die Generationen hinweg nach.
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Jiří Kolář – Collagen

2013-11-24 bis 2014-02-23

tn Anlässlich des 100. Geburtstages von Jiří Kolář widmet das Kunstforum dem bedeutendsten tschechischen Künstler eine Ausstellung, die sowohl sein schriftstellerisches Oeuvre als auch seine Leistungen auf dem Gebiet der Collage-Kunst würdigt. Nicht nur eine Vielzahl seine unterschiedlichste Collage-Techniken vereinenden Werke ist zu sehen, sondern auch der zeitgenössische Kontext wird beleuchtet. Zum einen durch die Präsentation von Arbeiten, die Kolář gemeinsam mit seinen Künstlerfreunden geschaffen hat, zum anderen anhand der Gegenüberstellung von Werken anderer tschechischer Collage-Künstler.
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Käthe Kollwitz – Akt im Fokus

2013-08-24 bis 2013-11-03

tn Krieg, Tod und die Not der Arbeiterschicht sind die Themen, die üblicherweise mit dem Namen der Ausnahmekünstlerin verbunden werden. Das Kunstforum präsentiert die bedeutende deutsche Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867–1945) mit einer bislang wenig bekannten Facette ihres Schaffens: den Aktdarstellungen. Die Sonderausstellung, die am Freitag, dem 23. August, eröffnet wird, bietet über das Thema des Aktes einen neuen Blick auf ihr Werk.
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Dokoupil. Lovis-Corinth-Preis 2012

2013-06-02 bis 2013-08-04

tn Die Sommerausstellung im Kunstforum bringt die experimentelle Kunst von Jiří Georg Dokoupil nach Regensburg. Anlässlich der Verleihung des Lovis-Corinth-Preises 2012 an den Künstler präsentiert das Museum ab dem 2. Juni Werke von Dokoupil aus den letzten zehn Jahren. Die Ehrung des Künstlers findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 1. Juni um 18 Uhr statt.
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Dialog über Grenzen. Die Sammlung Riese

2013-02-17 bis 2013-05-12

tn Mit "Dialog über Grenzen" stellt das Kunstforum die exklusive Sammlung des ehemaligen FAZ- und ARD-Journalisten Hans-Peter Riese vor. Die repräsentative Auswahl an Exponaten von Künstlern wie Klaus Staudt, Barbara Klemm, Günther Uecker, Eduard Steinberg, Grisha Bruskin oder Jan Kubíček und Zdeněk Sýkora zeigt parallele Stilentwicklungen im Osten und Westen während des Kalten Krieges auf.
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Rhythmus und Struktur

2012-11-29 bis 2013-02-24

tn Mit der Ausstellungsreihe "Schaufenster" bietet die Grafische Sammlung im Kunstforum Einblick in ihre umfangreichen Bestände mit rund 30.000 Blättern. Rhythmus und Struktur präsentiert Arbeiten von deutschen und tschechischen Künstlern aus der Michaela-Riese-Stiftung, die über 30 grafische Mappenwerke konkret-konstruktiver Kunst mit dem Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa umfasst. Die Sammlung wurde dem Kunstforum im Jahr 2008 von dem Kulturjournalisten Hans-Peter Riese im Andenken an seine verstorbene Frau übereignet.
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Zwischen Japan und Amerika

2012-11-18 bis 2013-02-03

tn Emil Orlik (1870–1932) hat sich selbst als einen "Vielgewanderten" beschrieben. Das Leben des deutsch-böhmischen Zeichners, Grafikers und Malers ist durch eine rege Reisetätigkeit gekennzeichnet: Die Länder Europas wie auch Ägypten, Japan, China und Amerika gehörten zu seinen Zielen. Geboren in Prag, studierte Orlik in den frühen 1890er Jahren in München. Wirkungsstätten waren zunächst die Heimatstadt, später Wien und ab 1905 auch Berlin.
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Manege frei

2012-07-26 bis 2012-11-11

tn Mit der Ausstellungsreihe "Schaufenster" präsentiert sich die Grafische Sammlung im Kunstforum in einem eigenen Raum. Hier wird Einblick in die umfangreichen Bestände gegeben, die rund 30.000 Zeichnungen, Druckgrafiken, illustrierte Bücher und Mappenwerke umfassen. Aufgrund ihrer Lichtempfindlichkeit können Werke auf Papier anders als Malerei und Skulptur nicht dauerhaft ausgestellt werden. Um dennoch den Reichtum der Grafischen Sammlung und das weite, dort vertretene Spektrum an Papierarbeiten sichtbar zu machen, werden temporär in kleineren Präsentationen einzelne künstlerische Positionen und thematische Querschnitte vorgestellt.
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