Alfred Ehrhardt Stiftung

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Nautilus. Schnecken, Muscheln und andere Mollusken in der Fotografie

2018-01-13 bis 2018-04-15

tn Neben Pflanzen und Kristallen gehören Gehäuse von Schnecken, Muscheln und anderen Mollusken (Conchylien) zu jenen "Bauformen der Natur", die die Fotografen der Moderne besonders fasziniert haben. Die Alfred Ehrhardt Stiftung widmet diesem fotografischen Bildthema eine eigene Ausstellung mit begleitendem Katalogbuch. Den Ausgangspunkt dafür bilden die im Nachlass des Fotografen erhaltenen Aufnahmen, die Alfred Ehrhart in seinen Fotobüchern "Muscheln und Schnecken" (1941) und "Geprägte Form" (1968) veröffentlicht hat.
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Jörn Vanhöfen - Loop

2015-01-10 bis 2015-04-26

tn Es sind die kleinen und die gigantischen Umwälzungen, die Materialmetamorphosen, von denen Jörn Vanhöfens Bilder künden. Die Gletscherschmelze ist nicht aufzuhalten, auch nicht durch kunstvoll angebrachte Dämmschichten. Erdflächen werden freigesetzt, die Jahrtausende lang bedeckt waren. Kontinente treten zutage, während ganze Küstenstriche von der Landkarte verschwinden werden. Aber die Zukunft ist hier keine apokalyptische Vision. Es ist die Vision einer Natur, die sich in einem posthumanen Zeitalter ihren Raum auf zwingende Weise zurückerobern wird.
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Wild - Tiere in der zeitgenössischen Fotografie

2014-07-05 bis 2014-09-14

tn Manche Tiere werden von uns Menschen mythisch aufgeladen und verehrt, andere unterworfen, geopfert, überzüchtet und ausgerottet. Dabei begleitet das Tier uns in wichtigen Bereichen unseres Daseins: sozial, ökonomisch, materiell, kulturell, religiös und symbolisch. All dies spiegelt sich auch in der zeitgenössischen Fotografie wider. Wir begegnen Tieren zuhause, im Wald oder im Zoo, kennen sie von Bildern, aus dem Film, als Spielzeug und nehmen sie als Nahrung zu uns.
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Hans-Christian Schink: Tōhoku

2014-05-03 bis 2014-06-29

tn In vielen seiner vorherigen Serien hat sich Hans-Christian Schink mit dem Gegensatz zwischen Natur und Kultur auseinander gesetzt, in denen der Mensch mächtiger erscheint als die Natur, welche zum Opfer der Zivilisation wird. Mit der Serie "Tōhoku", die in der gleichnamigen Region Japans ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami entstand, macht Schink eine Kehrtwende und zeigt, dass es auch andersherum sein kann. Im Vergleich zu seinen vorherigen Bildkonstruktionen, in denen die Menschenleere ein Ergebnis war von Auswahl und Perspektive, wurde hier menschliches Leben von einer brachialen Naturgewalt ausgelöscht.
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Alfred Ehrhardt: Das Watt

2014-01-18 bis 2014-04-27

tn Seit Gründung der Alfred Ehrhardt Stiftung im Jahr 2002 laufen die Vorbereitungen der kommenden Ausstellung, die nun durch einen Ankauf sowie eine Schenkung ermöglicht wurde: Die ausschließlich aus eigenen Beständen bestückte Zusammenstellung von 70 Vintageprints aus der Serie "Das Watt" (1933–1936) konzentriert sich auf Ehrhardts fotografisches Erstlingswerk, das zu den herausragenden Bildleistungen der Avantgarde-Fotografie der 1930er Jahre zählt.
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Henrik Spohler: The Third Day

2013-09-28 bis 2013-12-22

tn "Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag." Erst am vierten Tag schuf Gott jenes "Licht am Himmel", ohne das Leben nicht gedeihen kann. Die Sonne war jedoch nur so lange für organisches Wachstum unabdingbar, bis Gott am sechsten Tag die Menschen schuf und sie aufforderte: "Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan."
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Conifer Club / Second Glance

2013-07-06 bis 2013-09-22

tn Ute Behrend arbeitet mit Bildpaaren, die sich wie in ihren in der Alfred Ehrhardt Stiftung gezeigten Serien "Second Glance" und "Conifer Club" zu Bilderzählungen zusammenfügen. Ihre Zusammenstellungen schaffen Assoziationsräume, die über das Einzelbild hinaus weisen. Dabei berücksichtigt die Künstlerin, dass das visuelle Assoziationsvermögen dem Sprachsystem voraus geht.
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Hanns Zischler - Nach der Natur

2013-05-25 bis 2013-06-30

tn Am 24. Mai 2013 eröffnet die Berliner Alfred Ehrhardt Stiftung die Ausstellung "Hanns Zischler - Nach der Natur (camera obscura)". Zischler ist als Schauspieler und Publizist bekannt. Seit 1970 arbeitet er im Windschatten seiner anderen Tätigkeiten auch als Fotograf. Seit den 1990er Jahren widmet er sich nach dem Kauf einer Rigby-pin-hole-camera (4 x 5 inch) verstärkt der Lochbildfotografie.
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Das Paradies ist hier

2013-03-23 bis 2013-05-19

tn Frank Darius zeigt Bilder der Leere, in denen die Natur, anders als in seinem letzten Buch Willkommen im Garten, auf minimale Spuren reduziert ist: Die geknickten Gräser auf einer Schneefläche werden zu kalligraphischen Zeichen, das Schilf im Wasser zu schwimmenden Linien auf weißem Grund, die sich an einem Drahtgeflecht windenden zarten Linien entpuppen sich als Hopfenschnüre vor einer hellgrauen Himmelsfläche.
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Artverwandte

2013-01-12 bis 2013-03-17

tn Am 11. Januar 2013 eröffnet die Berliner Alfred Ehrhardt Stiftung die Ausstellung "Arvid Gutschow und Alfred Ehrhardt – Artverwandte". Anlass für diese fotografische Gegenüberstellung ist eine umfassende Schenkung von Aufnahmen Gutschows, diesem bedeutenden Vorreiter der Neuen Fotografie, dessen Blick und Bildthematik denen von Alfred Ehrhardt nahe stehen und vergleichbar sind.
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