Kunsthalle Jesuitenkirche

Pfaffengasse 26
D - 63739 Aschaffenburg

T: 0049 (0)6021 218698
F: 0049 (0)6021 581146

E: kunsthalle-jesuitenkirche@aschaffenburg.de
W: http://www.kunsthalle-jesuitenkirche.de/

Johannes Heisig. Klimawechsel

2017-07-01 bis 2017-11-26

tn Die Ausstellung "Johannes Heisig. Klimawechsel" wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entwickelt. Bereits 1996 stellte Heisig unter dem Titel "Caput mortuum" in Aschaffenburg aus. Damals standen naturgemäß seine künstlerischen Anfänge im Fokus. Nun, gut 20 Jahre später, widmet sich diese Ausstellung seinem künstlerischen Schaffen der letzten 25 Jahre und führt Leihgaben aus zwei Museen und diversen Privatsammlungen bundesweit zusammen.
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A. R. Penck in der Kunsthalle Aschaffenburg

2016-11-26 bis 2017-03-05

tn A. R. Penck, der als "Meister der Strichmännchen" bekannte und 1939 in Dresden als Ralf Winkler geborene Maler, Grafiker und Bildhauer steht für künstlerisches Arbeiten ohne Kompromisse. Aus diesem Grund wurde Penck in Ostdeutschland der Besuch einer Kunstakademie verwehrt; er bewarb sich ab 1956 viermal erfolglos an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und an der Hochschule für Bildende und Angewandte Künste Berlin (Ost). Auch eine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR war ihm nicht möglich.
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Wladimir Nemuchin. Unangepasst und vielschichtig

2016-07-30 bis 2016-11-01

tn Der Moskauer Künstler Nemuchin (1925 - 2016) gilt als einer der führenden Köpfe der sogenannten Nonkonformisten, die aufgrund ihrer Hinwendung zur Abstraktion als zu "westlich" von der offiziellen sowjetischen Kulturpolitik noch bis in die achtziger Jahre diskreditiert wurden. Nemuchins Werk zeichnet sich durch eine abstrakt-figürliche Darstellungsweise aus.
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Die Malweiber von Paris

2016-02-20 bis 2016-05-29

tn Man fand sie unerhört und nannte sie verächtlich "Malweiber". Im erzkonservativen deutschen Kaiserreich galt es als unanständig, wenn Frauen künstlerischen Ehrgeiz entwickelten. Zwar durften Damen im häuslichen Bereich durchaus kreativ sein, aber an den Kunstakademien waren sie nicht zugelassen. Für alle, die es ernst mit der Kunst meinten, gab es um 1900 nur ein leuchtendes Ziel: Paris.
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Getrennte Welten – Formen des Eigensinns

2015-09-26 bis 2016-01-31

tn Noch nach 25 Jahren löst die vierzigjährige Trennung der Kunstwelt in Deutschland Konflikte im Rahmen der Rezeption aus, wie es nicht zuletzt die "Tübke-/Triegel"- Präsentation zu Beginn des Jahres in der Kunsthalle Jesuitenkirche ganz aktuell wieder deutlich werden ließ. Beide Kunstwelten sind nicht bloß auf den Widerstreit der politischen Systeme zu reduzieren. Schließlich war eine gemeinsam geteilte Geschichte anfänglich der Ausgangspunkt ihrer trennenden Entwicklung mit oft schmerzhaften Eingriffen.
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Bittersüße Zeiten

2015-05-09 bis 2015-09-06

tn Daniel Koninck trifft auf Norbert Bisky, Jim Butler und Moritz Schleime begegnen Pieter Verelst. Jan Miense Molenaer lädt mit Daniel Richter zum Tanz, und Egbert van Heemskerck diskutiert mit Neo Rauch über das Thema "Arbeit". Wenn das flämische Barock aus dem 17. Jahrhundert mit zeitgenössischen Künstlern in einem Raum hängt, scheinen die Gegensätze nicht größer sein zu können …
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Werner Tübke – Michael Triegel. Zwei Meister aus Leipzig

2015-01-24 bis 2015-04-19

tn Erstmalig vereint die Kunsthalle Jesuitenkirche in einer Ausstellung Hauptwerke der beiden Leipziger Künstler Werner Tübke (1929 – 2004) und Michael Triegel (* 1968). Mit einer umfangreichen Auswahl an Gemälden werden die markantesten Stufen aller Schaffensperioden beider Maler präsentiert. Darunter befinden sich zahlreiche Leihgaben aus wichtigen deutschen Museen, die jahrelang der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
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Kämpfe – Passionen – Totentanz

2014-09-27 bis 2015-01-15

tn Seit Beginn des Jahres 2014 ist der Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren Thema diverser Ausstellungen und einer Fülle von Medienbeiträgen. Diese als Wanderausstellung konzipierte Präsentation mit Werken überwiegend aus der Sammlung Gerhard Schneider sowie aus Künstlernachlässen beleuchtet das Kriegsgeschehen anhand von künstlerischen Erzeugnissen in vorwiegend expressiver Manier. Ergänzung findet die Präsentation in Aschaffenburg durch Werke zweier weiterer Privatsammlungen sowie mit einem Meidner-Blatt aus eigenem Bestand.
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Lebensräume

2014-05-18 bis 2014-09-07

tn Das umfangreiche Werk des Malers Adalbert Hock (1866 - 1949) wird in einer Retrospektive vorgestellt, die erstmals auch sein unbekanntes, gleichwohl sehr qualitätvolles Frühwerk der Jahre zwischen etwa 1890 und 1910 einbezieht. In diesem Zeitraum orientierte sich Hock in seinen Gemälden am Stil der Münchener Malerschule, aber auch an der Salonmalerei des ausgehenden Jahrhunderts. Nach dem Akademie-Studium in München kehrte Hock in seinen Geburtsort Aschaffenburg zurück, wo er ein begehrter Auftragsmaler des Bürgertums wurde.
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Die Natur des Menschen

2014-02-15 bis 2014-05-04

tn Der Ausstellungstitel "Die Natur des Menschen" spielt auf den großformatigen Portraitzyklus dieser malerisch suggestiven Werkschau an. Jochen Hein sieht sich in der Tradition der Alten Meister, er möchte sich nicht einem künstlerischen Zeitgeist unterordnen und damit begrenzen, kategorisierbar sein. Insbesondere Vertreter der Renaissance scheinen dem 1960 in Husum Geborenen bei den Portraits künstlerisch Pate gestanden zu haben: Dürer, Leonardo, Memling und da Messina sind nur einige der großen Ahnherren, die aus seinen Werken zu sprechen scheinen.
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Eiskalte Emotionen

2013-09-28 bis 2014-01-26

tn Den expressiven Farbenrausch auf der einen Seite, der unterkühlte, gesellschaftskritisch geprägte neusachliche Stil auf der anderen Seite – beide Darstellungsformen scheinen sich diametral gegenüberzustehen und deuten doch die gestalterische Vielfalt der ersten vier Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts an. In dieser Ausstellung werden Expression und Kalkül miteinander konfrontiert.
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Leo Grewenig – Retrospektive eines Malerlebens

2013-06-22 bis 2013-09-08

tn Mit Leo Grewenig (1898-1991) entdeckt die Kunsthalle Jesuitenkirche einen der wandelbarsten Künstler innerhalb der figürlichen und abstrakten Malerei des 20. Jahrhunderts neu: Ca. 120 Ölgemälde und Papierarbeiten zeugen von einem ungebändigten Schaffensdrang bis ins hohe Alter – wir sprechen von einer über siebzigjährigen Schaffensperiode.
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Jörg Immendorff - Affentheater

2013-03-23 bis 2013-06-09

tn Mit der Ausstellung "Jörg Immendorff - Affentheater" ehrt die Kunsthalle Jesuitenkirche einen der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart. In 74 Werken, darunter 36 Gemälde, 30 Skulpturen, 2 Objekte und 6 Arbeiten auf Papier, kann sich der Besucher einem eindrucksvollen künstlerischen Lebenswerk annähern, zu dem – zu Lebzeiten des Künstlers – nahezu untrennbar seine medienwirksame Selbstinszenierung gehörte.
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Phantastische Welten

2012-12-01 bis 2013-03-03

tn André Breton, der Gründer des Surrealismus, beschwor 1924 die "Allmacht des Traumes" und die Freisetzung des Unterbewusstseins als wegweisend für eine neue Kunst. Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Axel Hinrich Murken zeigt, dass Künstler dreier Generationen sich seitdem immer wieder mit dem Imaginären und Surrealen beschäftigen und mit traumhaften Bildwelten an tiefer liegende Bewusstseinsschichten des Menschen appellieren.
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Moderne am Pranger

2012-07-20 bis 2012-11-11

tn Die Kunsthalle Jesuitenkirche nimmt in Kooperation mit der Fördergesellschaft "Museum für Verfemte Künste", Solingen, den 75. Jahrestag der Feme-Ausstellung "Entartete Kunst" in München (Eröffnung: 19. Juli 1937) zum Anlass, eine Auswahl von ca. 150 Kunstwerken aus der Sammlung Gerhard Schneider zu zeigen.
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Zähne und Krallen – Justine Otto

2012-04-28 bis 2012-07-08

tn Seit einigen Jahren macht Justine Otto (*1974) in der zeitgenössischen Kunstszene Furore. Ihre virtuos gemalten, großformatigen Bilder sind unverwechselbar. Die jugendliche Schönheit der Protagonistinnen in Justine Ottos Bildwelt zieht die Betrachter magisch an, nimmt sie gefangen. Und doch haftet den Werken immer auch etwas Irritierendes an: Wölfe und Bären tauchen als Begleiter dieser Frauen auf, mal bis zur Absurdität domestiziert, dann wieder meint man, das Animalische mit der ihm innewohnenden Aggressivität geradezu greifen zu können. Bei all dem herrscht eine eigentümliche Spannung, bleiben die dargestellten Personen seltsam unbeteiligt.
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