Neues Museum Nürnberg

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Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen

2017-10-27 bis 2018-02-18

tn Das Neue Museum Nürnberg zeigt ab dem 27. Oktober 2017 eine große Japan-Ausstellung. Sie handelt von der Kunst ein Teehaus zu bauen und lädt ein zu Streiftzügen durch die Welt der japanischen Ästhetik. Ausgangspunkt der musealen Entdeckungsreise ist das traditionelle japanische Teehaus, ein Ort spiritueller Praxis. Begründet wurde diese Praxis durch den berühmten Teemeister Sen no Rikyû (1522 – 1591), der die Teezeremonie als ein synästhetisches Ereignis verstand. Teehäuser, so Rikyûs Empfehlung, sollen betont einfach sein und aus Materialien bestehen, die dem Verschleiß und den Witterungseinflüssen kaum widerstehen können. Aus der japanischen Teekultur und ihrer Verbindung zum Zen-Buddhismus geht eine Ästhetik der Leichtigkeit, der Fragilität und des Ephemeren hervor, der wir Objekte von überwältigender Schönheit verdanken.
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100 beste Plakate 16 in Nürnberg

2017-07-27 bis 2017-09-10

tn Die Ausstellung der 100 besten Plakate aus den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz wird 2017 zum inzwischen siebten Mal in Folge im Neuen Museum Nürnberg gezeigt. Die Schau basiert auf einem jährlichen Wettbewerb des Vereins 100 Beste Plakate e. V., der seit sechzehn Jahren länderübergreifend angelegt ist.
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Peter Buggenhout. Kein Schatten im Paradies

2017-07-14 bis 2017-09-24

tn Peter Buggenhouts Arbeiten lassen sich kaum in Worte fassen. Es sind rätselhafte Objekte undefinierbarer Beschaffenheit –immer wieder ähnliche und doch mutierende, amorphe Materialassemblagen, voluminöse, teils raumgreifende Akkumulate aus vielerlei Werkstoffen. Seine Skulpturen entstehen in der fortwährend sich verändernden Wiederholung, in langen Schaffensprozessen wachsen sie heran. Der Faktor der Zeit ist ein wichtiger Aspekt ihrer Entstehung. Sie verwehren sich der narrativen Darstellung wie auch jeglicher symbolischen Referenz. Allein ihre Betitelungen weisen Fährten zu möglichen Deutungen auf.
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Boris Lurie. Anti-Pop

2017-03-17 bis 2017-06-18

tn Der US-amerikanische Künstler Boris Lurie (1924-2008) hat ein radikales Werk hinterlassen, das in Bild und Wort den bürgerlichen Kunstbegriff attackiert. Allen idealistischen Erwartungen an Kunst, jeder Form von Ästhetizismus, aber auch dem kapitalistischen Kunstmarkt erteilte Lurie eine unmissverständliche Absage. Als Mitbegründer der "NO!art"-Bewegung (zusammen mit Sam Goodman und Stanley Fisher) im Jahre 1959 trat der Künstler für eine soziale Kunst ein, die ästhetische Innovation als Nebenprodukt ungehemmten Ausdrucks erzielt.
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Sherrie Levine. After All

2016-10-28 bis 2017-02-12

tn Auch 35 Jahre nach ihrem ersten, legendären Auftritt auf dem Parkett der damals vibrierenden New Yorker Kunstszene überraschen und polarisieren Levines Arbeiten. Denn sie hat damals eine künstlerische Praxis radikalisiert und bis heute fortgesetzt, die von Künstlern – in unterschiedlichem Maße – immer schon betrieben wurde: die Aneignung, Wiederholung, Variation und Weiterentwicklung von kunsthistorischen Ikonen.
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Gotthard Graubner. Chroma

2016-07-15 bis 2016-10-03

tn "Farbe ist mir Thema genug", so lautete das künstlerische Bekenntnis Gotthard Graubners (1930-2013). In seinen "Farbraumkörpern" entfaltete der Düsseldorfer Maler die Farbe in ihrer Tiefenräumlichkeit. Als Bildträger dienen Leinwände, die sich sanft über einer Unterfütterung aus Synthetikwatte wölben. Im Unterschied zur traditionellen zweidimensionalen Bildfläche, die als Ausschnitt einer umfassenderen Totalität gesehen und gedacht werden kann, sind Graubners Farbkissen in sich abgeschlossen. Die "Farbraumkörper" verleihen der Farbe einen Leib, der zu atmen scheint. Weichheit und Rundungen des "Farbleibs" gewinnen sinnliche Qualitäten.
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We transform. Kunst und Design zu den Grenzen des Wachstums

2016-03-18 bis 2016-06-19

tn Unter dem Titel "Die Grenzen des Wachstums" schaffte es 1972 ein kleinformatiges Buch, herausgegeben vom Club of Rome, den Fortschrittsglauben der westlichen Wohlstandsgesellschaften zu erschüttern. Die darin dargelegten Sorgen um das Überleben der Menschheit auf dem Planeten Erde sind heute längst in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Damals wie heute stehen Fragen um die Endlichkeit der Ressourcen, wie auch die Dringlichkeit einer nachhaltigeren Lebensweise im Zentrum der Debatten. Medien, Kunst und Design haben die Folgen globaler Naturnutzung zu einem zentralen Gegenstand ihrer Auseinandersetzung gemacht.
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Olaf Metzel. Deutsche Kiste

2015-11-13 bis 2016-02-14

tn Unsere Gesellschaft abzubilden und dabei dreidimensionale Bilder entstehen zu lassen, ist das bildhauerische Anliegen des Künstlers Olaf Metzel (geb. 1952 in Berlin). Der Wunsch, unserer Zeit eine Form zu geben, Sichtbarkeit herzustellen für aktuelle Themen und damit eine Auseinandersetzung mit gegenwärtig wichtigen soziokulturellen Fragen anzuregen, liegt seiner Arbeit zugrunde.
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Gesichter – ein Motiv zwischen Figur, Porträt und Maske

2015-03-20 bis 2015-06-21

tn Gesichter ziehen in den Bann. Sie sind das Merkmal nicht nur von Personen, sondern schlechthin vom Menschen selbst. Wenige Elemente ergeben schon das Schema, das die menschliche Figur unweigerlich wach ruft und so Geborgenheit vermitteln, Witz erzeugen oder auch Schrecken einjagen kann.
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Gerhard Richter. Ausschnitt

2014-11-14 bis 2015-02-22

tn Nürnberg ist um einen Schatz reicher: Mit 28 Werken widmet das Neue Museum dem Maler Gerhard Richter eine Ausstellung, die vom Künstler selbst eingerichtet ist. Die aus der Sammlung Böckmann stammenden Gemälde sind zum Großteil erst vor Kurzem als Dauerleihgaben ins Neue Museum gelangt – die drittgrößte Gerhard-Richter Sammlung weltweit.
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100 Beste Plakate in Nürnberg

2014-07-24 bis 2014-09-07

tn Das Plakat hat sich im Verlauf seiner langjährigen Geschichte als feste Größe in der visuellen Kultur der Moderne etabliert und behauptet bis heute seinen Platz im öffentlichen Erscheinungsbild unserer Städte. Doch nicht nur im Alltagsgeschehen ist das Plakat verankert, es gilt ebenso als attraktives Sammelobjekt für Museen. Im Rahmen der Kooperation des Neuen Museums mit der Neuen Sammlung konnten die Besucher in den letzten Jahren immer wieder Einblick in das Sammelobjekt "Plakat" gewinnen.
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Farbe im Quadrat

2014-07-18 bis 2014-10-19

tn Als Amish Quilts werden Textilien bezeichnet, die etwa zwischen 1870 und 1950 hergestellt wurden und spezifische Eigenschaften besitzen. Es handelt sich dabei um ornamental gesteppte Bettdecken, deren Oberseiten aus einzelnen Stoffstücken so zusammengefügt werden, dass ein strenges Muster aus klaren geometrischen Formen entsteht. Zu ihrem charakteristischen Formenkanon gehören die sogenannten "Bars", die Streifen- bzw. Stabornamentik, das "Center Square", das im Zentrum stehende Quadrat, bzw. das "Center Diamond", das auf den Kopf gestellte Quadrat oder mit "Tumbling Block" ein illusionistisches Würfelmuster. Trotz dieser Beschränkung auf ein Formenrepertoire entstehen durch den Einsatz der Farben und der Steppornamentik sehr individuelle Setzungen.
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Unschärfe

2014-04-11 bis 2014-06-29

tn Das Institut für Architektur und Städtebau (IAS) wurde 2004 gegründet, um dem Studiengang Architektur an der Hochschule Biberach eine Forschungsplattform zur Verfügung zu stellen. Schwerpunkt der Arbeit bildet das Experimentelle Bauen. Dabei ist die grundlegende Idee, den planerischen Ansatz so weit zu treiben, dass es möglich wird, Entwürfe nicht nur zu denken und an Modellen darzustellen, sondern auch praktisch umzusetzen bis hin zum realisierten Bauwerk im Maßstab 1:1. Alle Projekte werden im Rahmen der Masterausbildung an der Hochschule mit den Studierenden entwickelt und umgesetzt, wobei nicht immer das ganze Projekt durch die Hochschule realisiert wird, sondern auch durch Beteiligung von Fachfirmen.
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Die fabelhafte Welt der Laurie Simmons

2014-04-05 bis 2014-06-22

tn Im Jahr des 175-jährigen Jubiläums der Fotografie würdigt das Neue Museum die amerikanische Fotokünstlerin Laurie Simmons als erste europäische Ausstellungsinstitution mit einer umfänglichen Werkschau. Die Ausstellung zeigt Werke aus dem Bestand der Sammlung Goetz, die seit Anfang 2014 im Rah­men von Dauerleihgaben auch dem Neuen Museum zur Verfügung stehen, ergänzt um Leihgaben der Künstlerin.
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Ernst Neufert im Neuen Museum Nürnberg

2013-12-04 bis 2014-01-19

tn Als Architekt, Hochschullehrer und international renommierter Autor der "Bauentwurfslehre" wirkte Ernst Neufert in drei Epochen deutscher Geschichte und setzte vor allem durch seine vielfach publizierten Industriebauten markante Zeichen des Wiederaufbaus im Westen Deutschlands. Eine Ausstellung im Foyer des Neuen Museums gibt nun nicht nur vielfältige Einblicke in Leben und Werk des Architekten, sondern offenbart im Rückblick auf die verschiedenen Stationen seines Lebenswegs neben den tiefen Brüchen im Wandel der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse zugleich erstaunliche Kontinuitäten.
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Patricia Urquiola im Neuen Museum Nürnberg

2013-11-15 bis 2014-02-16

tn Patricia Urquiola zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen des internationalen zeitgenössischen De­signs. 1961 in Oviedo (Spanien) geboren, studierte sie Architektur in Madrid und später in Mailand bei dem Industriedesigner Achille Castiglioni. Heute lebt die mehrfach ausgezeichnete Designerin in Mai­land, wo sie seit 2001 ihr eigenes Studio für Produktdesign, Architektur, Installation und Concept Crea­tion führt.
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Funktion / Dysfunktion

2013-10-18 bis 2014-02-09

tn Aus der Idee heraus, Zentren von künstlerischer Dynamik vorzustellen, ist eine Ausstellung mit Künstlern aus Schottland erwachsen. Die Ausstellung "Funktion / Dysfunktion. Kunstzentrum Glasgow" stellt innerhalb der Reihe "prospekt" sechs Künstler aus Glasgow in den Fassadenräumen des Neuen Museums vor. Hinter der geschwungenen Glasfassade sind die eigens für die Ausstellung entworfenen Installationen rund um die Uhr von außen sichtbar.
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"When Now is Minimal" im Neuen Museum Nürnberg

2013-07-19 bis 2013-10-20

tn Das Ausstellungsprojekt "When Now is Minimal. Die unbekannte Seite der Sammlung Goetz" zeigt, wie sich die unterschiedlichen Künstlergenerationen mit dem Thema des Minimalismus beschäftigen und ihre Ideen in der großen Vielfalt aller zeitgenössischen Ausdrucksmöglichkeiten umgesetzt haben. Neben Künstlern, die den minimalistischen Kunstdiskurs seit den 1960er Jahren maßgeblich mitbestimmt haben, präsentiert die Ausstellung auch jüngere Positionen, die in oft lässiger, freier, spielerischer und nicht zuletzt weitaus unorthodoxerer Weise die Ideen ihrer Vorgänger aufgreift, variiert und daraus eine eigene künstlerische Handschrift entwickelt.
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