Hamburger Kunsthalle

Glockengießerwall
D - 20095 Hamburg

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F: 0049 (0)40 428 5434 09

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W: http://www.hamburger-kunsthalle.de/

Art and Alphabet

2017-07-21 bis 2017-10-29

tn Das vielschichtige Wechselverhältnis von Schrift und Bild in der Gegenwartskunst steht im Fokus der groß angelegten Ausstellung "Art and Alphabet", die ab Mitte Juli 2017 zwei Etagen der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle bespielen wird. Präsentiert werden Werke verschiedenster Medien von rund 20 internationalen Künstler*innen, die unterschiedlichste Sprachen und Schriftsysteme mit ihren Bestandteilen erforschen, als visuelle Zeichen verstehen, erweitern und künstlerisch transformieren.
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Vom Kunstverein zur Kunsthalle

2017-06-23 bis 2017-09-10

tn Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Hamburger Kunstvereins präsentiert die Hamburger Kunsthalle anhand von rund fünfzig Werken aus ihrem Bestand ausgewählte Schlaglichter auf die bewegte Geschichte des ältesten Kunstvereins in Deutschland. Obwohl der Kunstverein 1817 und damit fast fünfzig Jahre vor der Kunsthalle gegründet worden ist, geht die Geschichte der beiden Hamburger Kunst-Institutionen auf gemeinsame Anfänge zurück. Sowohl der Kunstverein als auch die Kunsthalle sind aus dem Anliegen Hamburger Bürger entstanden, eine Öffentlichkeit für die Kunst zu schaffen.
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Sammeln für Hamburg

2017-06-09 bis 2017-09-17

tn Die Lebendigkeit ihrer Sammlung veranschaulicht die Hamburger Kunsthalle mit der Präsentation einer kleinen Auswahl ihrer bedeutendsten Neuerwerbungen und Schenkungen für das Kupferstichkabinett in der Ausstellung "Sammeln für Hamburg". Im Harzen-Kabinett werden dafür herausragende Zeichnungen und Druckgraphiken vom 17. Jahrhundert bis in die Klassische Moderne aus den insgesamt weit mehr als 4.000 getätigten Neuerwerbungen der letzten 15 Jahre vorgestellt.
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Help Me Hurt Me

2017-04-07 bis 2018-01-07

tn Mit "Help Me Hurt Me. Zwischen Fürsorge und Grausamkeit" zeigt die Hamburger Kunsthalle den zweiten Teil der Ausstellungstrilogie "Honey, I rearranged the collection". In drei Akten kreist diese Trilogie um grundlegende Erfahrungs- und Erlebnisbereiche des Menschen: Seiner Beziehung zum Ding, zum Mitmenschen und zum Raum.
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Die Poesie der venezianischen Malerei

2017-02-24 bis 2017-05-21

tn "Die Poesie der venezianischen Malerei" würdigt das umfangreiche Œuvre des venezianischen Malers Paris Bordone (1500-1571) im Schatten seines Lehrers Tizian und stellt es im Kontext herausragender venezianischer Künstler wie Palma il Vecchio und Lorenzo Lotto vor. Erstmalig werden dabei die Hauptwerke Paris Bordones in einer Schau zusammengeführt – eine derart umfangreiche Würdigung seines facettenreichen Werkes ist im deutschsprachigen und internationalen Raum bisher einmalig. Die Ausstellung umfasst rund 100 Exponate, darunter überwiegend Gemälde – viele in großen Formaten – sowie Zeichnungen und Druckgraphik aus renommierten nationalen und internationalen Museen.
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Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit

2017-02-17 bis 2017-06-18

tn Mit einer großen Ausstellung widmet sich die Hamburger Kunsthalle erstmalig einem ebenso universalen wie vielfältigen, aber auch gesellschaftlich brisanten und hochaktuellen Thema: "Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit". In der Galerie der Gegenwart sowie an verschiedenen Orten innerhalb und außerhalb des Museums werden Arbeiten von 23 internationalen Künstler*innen präsentiert. In Fortsetzung der Ausstellung "Besser Scheitern" (2013), die auf breites Interesse stieß und international Beachtung fand, nähert sich die Kunsthalle einem anachronistischen Phänomen unserer beschleunigten, auf unmittelbare Bedürfnisbefriedigung angelegten Gesellschaft.
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Zeichnungsräume II. Positionen zeitgenösischer Graphik

2016-11-25 bis 2017-05-21

tn Das Medium Zeichnung ist so aktuell wie nie: Junge Künstler_innen widmen sich wieder ausschließlich der Zeichnung und setzen neue Akzente. Der erste Teil der Ausstellung hat die Entwicklung ab den 1950er Jahren bis zu aktuellen Positionen dargestellt (Laufzeit bis 30. Oktober 2016).
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Dalí, Ernst, Miró, Magritte ... Surreale Begegnungen

2016-10-07 bis 2017-01-22

tn Mit der groß angelegten Schau "Dalí, Ernst, Miró, Magritte …" präsentiert die Hamburger Kunsthalle über 150 teils nie gereiste Meisterwerke des Surrealismus aus vier der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden weltbekannte Ikonen wie das Mae-West- Lippensofa (1938) und ein vier Meter großer Paravant des jungen Salvador Dalí, geheimnisvolle Bildrätsel von René Magritte wie Reproduktion verboten (1937), poetische Formfindungen von Joan Miró und zukunftsweisende bildnerische Experimente von Max Ernst.
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Clemens von Wedemeyer. Orte unter Einfluss

2016-09-30 bis 2017-01-08

tn Die Hamburger Kunsthalle widmet dem Filmemacher und Videokünstler Clemens von Wedemeyer ab Herbst 2016 die erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum. In enger Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstler und seinen Galerien wird ein umfassender Überblick des Gesamtwerks präsentiert. Clemens von Wedemeyer beschäftigt sich in seinen Filmen mit den Wahrnehmungen des Betrachters und vor allem mit dem Kino als Denk-, Projektions- und Produktionsraum und mit der Leinwand als Schnittstelle.
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Mit dem inneren Auge sehen

2016-09-18 bis 2017-01-01

tn Klaus Hegewisch (1919-2014), dem verstorbenen Hamburger Sammler, und dessen vorzüglicher Auswahl von Zeichnungen und Druckgraphiken soll im Jahr 2016 eine Gedenkausstellung gewidmet werden. Unter dem Titel "Mit dem inneren Auge sehen" versammelt die Schau im Harzen-Kabinett, dem neuen Saal zur Präsentation von Zeichnungen und Graphik, Höhepunkte seiner Sammlertätigkeit. Referenzpunkt bildet dabei, wie im Ausstellungstitel angedeutet, das Thema der inneren Versenkung, das subtil in Selbstporträts von Rembrandt bis Beckmann verhandelt wird oder expliziter in Meisterblättern wie etwa in Dürers Melencolia (1514) zum Ausdruck kommt.
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Manet – Sehen. Der Blick der Moderne

2016-05-27 bis 2016-09-04

tn Ab Ende Mai 2016 zeigt die Hamburger Kunsthalle aus Anlass ihrer Wiedereröffnung mit "Manet – Sehen. Der Blick der Moderne" eine Ausstellung der Superlative: Mit Meisterwerken von Édouard Manet (1832-1883) präsentiert sie einen der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Malerei, der die Kunst im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter revolutioniert hat. Das Thema der Ausstellung, Manets Blicke, zeigt das Werk des Künstlers in einer neuen Perspektive.
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Geta Brătescu. Retrospektive

2016-04-30 bis 2016-08-07

tn Geta Brătescu (geb. 1926) gilt als Grande Dame der konzeptuellen Kunst Rumäniens. Zu ihrem 90. Geburtstag richtet die Hamburger Kunsthalle eine umfassende Werkschau aus, die wichtige Schlüsselwerke und Werkserien aus über sechs Jahrzehnten versammelt. Es ist die erste retrospektiv angelegte Museumsausstellung der Künstlerin außerhalb ihres Heimatlandes Rumänien.
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Eckersberg – Faszination Wirklichkeit

2016-02-11 bis 2016-05-16

tn Mit einer großen, erstmals außerhalb Dänemarks in Europa stattfindenden Retrospektive zu Christoffer Wilhelm Eckersberg (1783–1853) würdigt die Hamburger Kunsthalle den bedeutendsten dänischen Maler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Am 9. Mai 1814 kaufte sich Eckersberg einen tragbaren Malkasten und einen Klappstuhl, um in der Ewigen Stadt und der römischen Campagna zu malen. Er begründete damit in Rom die dänische Tradition der Freilichtmalerei.
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Franz Ludwig Catel. Italienbilder der Romantik

2015-10-16 bis 2016-01-31

tn Die Hamburger Kunsthalle zeigt ab Mitte Oktober 2015 die erste Retrospektive des Werks von Franz Ludwig Catel (1778–1856), der zu den gefragtesten Landschaftsmalern seiner Zeit gehörte. Seine Ansichten von Rom und seine stimmungsvollen Ausblicke auf Neapel, den Vesuv und die Amalfi-Küste haben unser Bild vom italienischen Süden bis heute geprägt. In der Verschmelzung von naturalistischer Landschaftsdarstellung und pittoresken Motiven des italienischen Landlebens schuf Catel die ihm eigene Form der romantischen Landschaft. Die Ausstellung spannt den Bogen vom Frühwerk Catels als Zeichner und Illustrator in Berlin und Paris bis hin zu seinem OEuvre als romantischem Landschaftsmaler in Rom und Neapel.
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Nolde in Hamburg

2015-09-18 bis 2016-02-10

tn Hamburg spielte für Emil Nolde (1867–1956) eine zentrale Rolle. Die Hansestadt inspirierte Nolde nicht nur zu zahlreichen Werken, hier wurde seine Bedeutung auch zu einem frühen Zeitpunkt erkannt. Dieser engen Verbindung zwischen Künstler und Stadt geht die Hamburger Kunsthalle erstmalig nach und versammelt dafür in einer umfangreichen Ausstellung rund 150 Werke Noldes: farbintensive Gemälde und Aquarelle, dynamische Tuschpinselzeichnungen sowie atmosphärische Radierungen und Holzschnitte.
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When there is hope

2015-06-19 bis 2015-09-13

tn Die Hamburger Kunsthalle präsentiert im Rahmen der Triennale der Photographie Hamburg 2015 ca. 100 Werke von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern unter dem Titel "When there is hope". Die Fotografie ist trotz des Anspruchs auf Realität und Wirklichkeit immer auch Vermittler von Träumen, Phantasien und Sehnsüchten gewesen. Vor allem in der zeitgenössischen Kunst ist das fotografierte Bild einerseits Abbild sozialer und politischer Umbrüche sowie globaler Veränderungen und Umwälzungen.
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Feministische Avantgarde der 1970er Jahre

2015-03-13 bis 2015-05-31

tn Mit Werken von mehr als 30 Künstlerinnen zeigt die Hamburger Kunsthalle in einer umfassenden Ausstellung einen Überblick über die Anfänge der internationalen feministischen Kunstbewegung. Anhand von über 150 Arbeiten aus der Sammlung Verbund, Wien zeigt die Ausstellung, wie Künstlerinnen in den 1970er Jahren zum ersten Mal in der Kunstgeschichte kollektiv ein eigenes "Bild der Frau" kreieren. Um die Pionierleistung der Künstlerinnen hervorzuheben, hat die Kuratorin Gabriele Schor den Begriff der "Feministischen Avantgarde" geprägt.
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Ars viva 2014/15

2014-10-19 bis 2015-02-19

tn Die Hamburger Kunsthalle präsentiert vom 19. Oktober 2014 bis 19. Februar 2015 die Preisträger des renommierten "Ars viva"-Preises für Bildende Kunst 2014/15: Aleksandra Domanović, Yngve Holen und James Richards. Die Ausstellung in der Galerie der Gegenwart umfasst mit rund 25 skulpturalen Werken und Videoinstallationen auch neue, eigens für die Ausstellung geschaffene Werke.
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Max Beckmann. Die Stillleben

2014-09-05 bis 2015-01-18

tn Das facettenreiche Werk von Max Beckmann (1884–1950) wurde vielfach erforscht und ausgestellt. Das Interesse lag dabei meist auf seinen Figurenbildern, Selbstporträts, mythologischen Werken oder Landschaften. Den faszinierenden Stillleben Beckmanns widmet nun die Hamburger Kunsthalle erstmalig eine umfassende Ausstellung – bisher hat es eine solche Schau weder in Deutschland noch im Ausland gegeben.
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Spot On

2014-08-01 bis 2016-01-31

tn Die Ausstellung "Spot On" rückt die Meisterwerke der Hamburger Kunsthalle ins Scheinwerferlicht. Eine Auswahl von mehr als 200 Werken spannt den Bogen von der Kunst der Alten Meister über das 19. Jahrhundert und die Klassische Moderne bis hin zur Gegenwart. Auf knapp 2.000 Quadratmetern entfalten sich im Sockelgeschoss der Galerie der Gegenwart nahezu 600 Jahre Kunstgeschichte.
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Lichtwark revisited

2014-05-23 bis 2014-09-14

tn Im Jahr 2014 jährt sich zum 100. Mal der Todestag des ersten Direktors der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark (geboren am 14. November 1852, gestorben am 13. Januar 1914). Eine der weitblickendsten Ideen Alfred Lichtwarks war es, Künstler nach Hamburg einzuladen, um vor Ort Landschaften und Portraits anfertigen zu lassen und diese dann in die Sammlung der Kunsthalle aufzunehmen.
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C'est la vie

2014-05-16 bis 2014-08-03

tn Erstmals unternimmt es eine Ausstellung, die beiden größten französischen Lithographen des 19. Jahrhunderts, Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901) und Honoré Daumier (1808–1879), in einer Gegenüberstellung zu würdigen. Nicht nur gleichen sie sich darin, dass sie der Technik des Steindrucks höchsten Stellenwert einräumen, auch zeichnen sich beide Künstler durch einen Blick aus, der gleichsam von außen, von einer Randposition her, die französische Hauptstadt Paris durch Momentaufnahmen in den Fokus nimmt.
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Verwandlung der Welt

2014-03-21 bis 2014-06-15

tn Zum ersten Mal widmet sich unter dem Titel "Verwandlung der Welt" eine Ausstellung der Arabeske in der Romantik. Im 18. Jahrhundert erhebt Friedrich Schlegel (1772-1829) das verschlungene Spiel der Arabeske zum Strukturprinzip aller Dichtung. Die Arabeske verbindet die Teile einer als zerfallen erfahrenen Welt. Ihre Form dominiert den Gegenstand. Dieser umfassende Anspruch wird ihr auch in der bildenden Kunst zugesprochen: Sie ist Ornament, Poesie und geistreiches Linienspiel.
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Feuerbachs Musen – Lagerfelds Models

2014-02-21 bis 2014-06-15

tn Ab Februar 2014 präsentiert die Hamburger Kunsthalle eine ungewöhnliche Doppelschau zu Anmut, Erotik und der Verehrung von Musen und Models, indem sie Gemälde von Anselm Feuerbach mit noch nie gezeigten Photographien von Karl Lagerfeld zusammenführt. Auf ähnliche Weise suchen Feuerbach und Lagerfeld nach einer Aktualisierung der in der Antike begründeten idealen, zeitlosen Schönheit. In der Ausstellung wird der Kult um Schönheit, der das Modell zur Ikone stilisiert, thematisiert.
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Eva Hesse - One more than one

2013-11-29 bis 2014-03-02

tn Eva Hesse (geboren 1936 in Hamburg, gestorben 1970 in New York) gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Das Serielle und Reduzierte des Minimalismus der sechziger Jahre verband sie mit Emotion, Sinnlichkeit und Körperhaftigkeit. Das Transparente und das Vergängliche der von ihr verwandten neuen Materialien machen zu großen Teilen die solitäre Stellung von Eva Hesse in der Kunst ihrer Zeit aus. Die Hamburger Kunsthalle präsentiert ab 29. November 2013 mit einer Ausstellung erstmals eine Werkschau der Künstlerin in ihrer Geburtsstadt.
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Line as object to play with

2013-11-29 bis 2014-03-02

tn Gertrud Goldschmidt, gen. Gego (geboren 1912 in Hamburg, gestorben 1994 in Caracas) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen Südamerikas. Gego wurde vor allem bekannt für ihre groß angelegten Rauminstallationen. Sie verstand ihre Werke nicht als Skulpturen, sondern vielmehr als Strukturen oder Zeichnungen im Raum. Große Objekte aus Draht, Seilen oder filigranen Aluminiumsträngen sind die auffälligsten ihrer Werke, die häufig als Kunst am Bau ausgeführt wurden. Die Hamburger Kunsthalle präsentiert ab November 2013 einige der wichtigsten Werke der Künstlerin.
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Auf Stein gezeichnet

2013-11-03 bis 2014-03-09

tn Nachdem die Lithographie von Aloys Senefelder Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt wurde, erlebte das Medium gerade in Frankreich einen ungeahnten Siegeszug und erstreckte sich auf unterschiedliche Anwendungsgebiete: Von der Illustration über die Karikatur bis hin zur Reproduktion von Malerei. Doch machte man sich diese Technik auch für private Experimente dienstbar.
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Von der Schönheit der Linie

2013-10-25 bis 2014-01-26

tn Stefano della Bella (1610-1664) zählt zu den bedeutendsten italienischen Künstlern des 17. Jahrhunderts. Er hinterließ ein umfangreiches Werk von über 1000 Radierungen und mehr als 3000 Zeichnungen. Während das graphische Schaffen della Bellas in den letzten Jahrzehnten mehrfach vorgestellt wurde, wird nun weltweit erstmals der geniale Zeichner in einer umfassenden Ausstellung gewürdigt.
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Dänemarks Aufbruch in die Moderne

2013-09-20 bis 2014-01-12

tn Die Sammlung Hirschsprung besitzt eine der qualitätsvollsten und umfangreichsten Kollektionen dänischer Malerei des 19. Jahrhunderts. Der dänische Tabak-Fabrikant Heinrich Hirschsprung (1836-1908) baute die Sammlung als leidenschaftlicher Kunstsammler auf, die seit 1911 in einem eigenen Museum in Kopenhagen ausgestellt wird.
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R. B. Kitaj - Retrospektive in Hamburg

2013-07-19 bis 2013-10-27

tn Der amerikanische Maler Ronald B. Kitaj (1932-2007) gehört zusammen mit David Hockney, Frank Auerbach und anderen Künstlern zu den zentralen Vertretern der School of London, die in den frühen sechziger Jahren begannen, mit einer farbintensiven, figürlichen Malweise Alternativen zur vorherrschenden Stilrichtung der Abstraktion zu formulieren.
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Richard Long in der Hamburger Kunsthalle

2013-07-14 bis 2013-10-20

tn Richard Long (geb. 1945) ist ein englischer Künstler, der zu den wichtigen Vertretern der so genannten Land Art zählt. Der mehrfach bei der Documenta in Kassel vertretene und international ausgezeichnete Künstler (z.B. Turner Preis 1989, Praemium Imperiale 2009) nutzt die Bewegung des eigenen Körpers, das Wandern und Gehen in der Landschaft als Maßstab und Medium für seine Kunst.
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Jochen Lempert in der Hamburger Kunsthalle

2013-06-22 bis 2013-09-29

tn Jochen Lempert nimmt in der zeitgenössischen Photographie eine besondere, höchst eigenständige Position ein. Seit den frühen 1990er Jahren arbeitet Lempert – als studierter Biologe – in diesem Bereich. Seine Herkunft als Naturwissenschaftler ist in seiner Kunst zu spüren, wenn auch auf unaufdringliche, bereichernde Art und Weise. In seinen schwarz-weißen, analogen Aufnahmen und Photogrammen beschäftigt sich Jochen Lempert mit der Natur- und Tierwelt.
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Jean Leppien - Vom Bauhaus zum Mittelmeer

2013-06-16 bis 2013-09-22

tn 1910 in Lüneburg geboren, ging Jean Leppien Ende der zwanziger Jahre ans Dessauer Bauhaus, wo er Schüler von Kandinsky und Albers war. Nach einem Zwischenaufenthalt in Berlin emigrierte er auf der Flucht vor den Nationalsozialisten 1933 nach Paris. Nach der Besetzung der französischen Hauptstadt floh er nach Südfrankreich, wo er 1944 als Mitglied des französischen Widerstandes zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt wurde.
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Monika Grzymala. Mono Meros

2013-05-26 bis 2013-08-25

tn Monika Grzymala zählt mit ihren Raumzeichnungen und handgeschöpften Papierarbeiten zu den außergewöhnlichsten Künstlerinnen in der zeitgenössischen Graphik. Ausgangspunkt ihrer mit Klebeband in den Raum gespannten, großflächigen Interventionen ist immer die suchende Bewegung der Zeichnung, die sie durch Überschneidungen oder Verknotungen in die dritte Dimension überführt.
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Paul Klee. Engel

2013-04-26 bis 2013-07-07

tn Paul Klees Engel gehören zu den beliebtesten Werken des Künstlers. Sie sprechen nicht nur Kunstliebhaber an, sondern haben auch als poetische Lebenshelfer eine hohe Popularität gewonnen. Als geflügelte Mischwesen – halb Mensch, halb Himmelsbote – bilden sie eine Übergangsform zwischen irdischer und überirdischer Existenz, die dem aktuellen Bedürfnis nach Spiritualität entgegen kommt. Zugleich spiegeln Klees Engel die moderne Skepsis gegenüber Religion und Glaubensfragen. Sie sind keine perfekten Wesen, sondern können vergesslich, hässlich oder sorgenvoll sein.
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Franz Erhard Walther in der Hamburger Kunsthalle

2013-03-24 bis 2013-06-23

tn Franz Erhard Walther (*1939 in Fulda) entwickelte Anfang der 1960er Jahre einen Werkkomplex, der eine grundlegende Befragung des Begriffs der Skulptur vornahm. Die aus Textilien, Holz, Stahl und Schaumstoff gefertigten skulpturalen Objekte – Bänder, Rechtecke, Winkel und Laschen – entsprechen den formalen Kriterien des Minimalismus, werden von Walther jedoch als Arbeitsmaterialien verstanden.
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Besser scheitern

2013-03-01 bis 2013-08-11

tn "Wieder versuchen/ Wieder scheitern/ Besser scheitern", formulierte es der bekannte irische Schriftsteller Samuel Beckett, der sich bei seiner Deutschlandreise vor rund 75 Jahren besonders gern und ausgiebig in der Hamburger Kunsthalle aufhielt. Gemäß des Beckettschen Credos präsentiert das Haus ab März eine Ausstellung zum Thema Scheitern in der Kunst mit rund 20 Video- und Filmarbeiten von den 1960er Jahren bis heute. International bekannte Künstlerinnen und Künstler gehen hierbei den vielschichtigen Aspekten des Scheiterns nach: Spielerisch, lustvoll, tragisch, komisch, trauernd und überraschend.
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Giacometti - Die Spielfelder

2013-01-25 bis 2013-05-19

tn Ab Januar 2013 ermöglicht die Hamburger Kunsthalle einen neuen Blick auf die Kunst von Alberto Giacometti (1901-1966) und macht dabei deutlich, warum das Werk des bedeutendsten Bildhauers des 20. Jahrhunderts bis heute wegweisend ist. Dafür werden erstmals überhaupt Giacomettis in Deutschland kaum bekannte surrealistische Frühwerke zum Ausgangspunkt genommen und ihre Folgen für das gesamte, berühmte Nachkriegswerk aufgezeigt: In den fragilen Unikaten aus Holz, Marmor und Gips der 1930er Jahre richtet Giacometti die Skulptur horizontal aus und entwickelt mit diesen tischbrettgroßen "Spielfeldern" das bis in die heutige Kunst reichende Konzept der "Skulptur als Platz".
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Oscar Troplowitz - Ein Leben für Hamburg

2013-01-18 bis 2013-06-30

tn Von der einfachen Apotheke zur internationalen Firma, von der Architektur bis zum Film, von Nivea bis Renoir – das vielseitige Wirken von Oscar Troplowitz (1863-1918) in Hamburg weist auch heute noch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Anlässlich seines 150. Geburtstags würdigt die Hamburger Kunsthalle den Nivea-Erfinder, Politiker und Kunstmäzen mit einer Ausstellung.
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Im Banne des Dunkels

2012-11-11 bis 2013-03-03

tn Ab Herbst 2012 zeigt die Hamburger Kunsthalle anhand der Graphiken des in Paris geborenen Künstlers Charles Meryon (1821-1868), dass die Renaissance der Radierkunst ihren Mittelpunkt in Frankreich hatte. Meryons Sonderstellung rührt daher, dass er zu den frühen Wiederentdeckern der Radierung gehörte. Schon in den 1850er Jahren radierte er, der "Piranesi Frankreichs", Ansichten des mittelalterlichen Paris. Und immer wieder ließ er in seinen Bildern, bedingt durch seine zunehmende geistige Erkrankung, die Stadt von phantastischen Wesen befallen. Damit rückte er die Erscheinung der Großstadt in ein geradezu visionäres Licht.
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Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom

2012-10-26 bis 2013-01-27

tn Johann Christian Reinhart (geboren 1761 in Hof a. d. Saale, gestorben 1847 in Rom) gehört zu den zentralen Künstlergestalten der Zeit um 1800. In Leipzig und Dresden ließ er sich zum Künstler ausbilden, unter anderen von Adam Friedrich Oeser. Ab 1785 war er freundschaftlich mit Friedrich Schiller verbunden, und wirkte einige Jahre am Hofe Herzog Georgs I. von Sachsen-Meiningen, bevor er sich 1789 nach Rom begab, wo er bis zu seinem Tode blieb. Dort wurde er im Laufe der Jahre zu einem Mittelpunkt der deutschen Künstlerkolonie.
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15 Jahre Galerie der Gegenwart

2012-09-08 bis 2013-06-23

tn In diesem Jahr feiert die Galerie der Gegenwart ihr 15-jähriges Jubiläum. 1997 wurde das von Oswald Mathias Ungers konzipierte Gebäude als neuer, der zeitgenössischen Kunst gewidmeter Teil der Hamburger Kunsthalle der Öffentlichkeit übergeben. Seitdem ist es dank der großzügigen Unterstützung von Künstlern, Freunden, Förderern und Stiftungen gelungen, die Sammlung durch bedeutende Erwerbungen zu erweitern und die Galerie der Gegenwart zu einem international renommierten Haus für Gegenwartskunst auszubauen.
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Alice im Wunderland der Kunst

2012-06-22 bis 2012-09-30

tn Seit fast 150 Jahren fasziniert eine der herausragenden literarischen Erfindungen Kinder wie Erwachsene gleichermaßen: Lewis Carrolls Geschichte von der kleinen Alice im Wunderland. Die Abenteuer des Mädchens im rätselhaften Kaninchenbau und hinter den Spiegeln verzauberten schon kurz nach ihrem Erscheinen Königin Viktoria von England wie Oscar Wilde gleichermaßen. Bis heute ziehen sie im Kino ein Millionenpublikum in ihren Bann. Nun wird Alice und den mannigfachen künstlerischen Reaktionen, die sie entfachte, erstmals eine Ausstellung gewidmet.
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Lost Places

2012-06-08 bis 2012-09-23

tn In den letzten Jahren hat die Photographie innerhalb der künstlerischen Medien einen neuen Höhepunkt erreicht. Ausgehend von der Düsseldorfer Schule mit Künstlern wie Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff oder Candida Höfer hat sich eine junge Generation von Künstlern entwickelt, die auf unterschiedliche Weise das Thema "Raum" und "Ort" im Zeichen historischer Veränderungen und sozialer Krisen aufzeigen.
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Vögel sind das Gedächtnis der Landschaft

2012-03-25 bis 2012-07-08

tn Vögel inspirierten Georg Jappe sein Leben lang: Aus Beobachtungen ihrer Arten, Gesänge, Flüge und Geschichte entwickelte er ein vielschichtiges Werk in den Grenzbereichen von Bildender Kunst, Poesie und Ornithologie: "Ornithopoesie" - eine Wortschöpfung Georg Jappes. Ob am Niederrhein, im Hochgebirge, auf der Hallig, im Teufelsmoor, auf Spitzbergen oder Grönland: stets notierte er Vogelarten in ihrem – oft beschädigten – Umfeld.
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Müde Helden

2012-02-17 bis 2012-05-13

tn Im Mittelpunkt der Ausstellung "Müde Helden: Ferdinand Hodler – Aleksandr Dejneka – Neo Rauch", die vom 17. Februar bis 13. Mai 2012 in der Hamburger Kunsthalle zu sehen ist, steht die Entwicklung der Utopie des "Neuen Menschen" im 20. Jahrhundert. Im Werk der drei Maler dieser Ausstellung wird die Geschichte dieses Ideals wie in einem Brennspiegel gebündelt reflektiert.
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Passage dangereux

2012-02-11 bis 2012-06-17

tn Die Hamburger Kunsthalle ehrt mit einer Ausstellung eine Jahrhundert-Künstlerin: Louise Bourgeois (1911-2010). Aus Anlass des 100. Geburtstags der Künstlerin werden Skulpturen, Rauminstallationen, Radierungen, Arbeiten aus Stoff und Tapisserien gezeigt, die in den letzten 15 Lebensjahren entstanden sind. Das Werk einer der bedeutendsten und einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit offenbart eine ganz eigene Form- und Materialsprache.
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Paul Wunderlich - Das frühe lithographische Werk

2012-02-06 bis 2012-07-01

tn Zum ersten Mal würdigt ein Hamburger Museum das Werk von Paul Wunderlich (1927-2010) mit einer Einzelausstellung. Wunderlich zählte bis zu seinem Tod im Jahr 2010 zu jenen Künstlern der Stadt, die international ein hohes Ansehen genossen. Noch während seines Studiums an der Landeskunstschule in Hamburg wurde ihm die Leitung der graphischen Werkstatt übertragen, wo er als Drucker für Emil Nolde und Oskar Kokoschka arbeitete und seinen Kommilitonen Horst Janssen in die Kunst der Radierung einführte.
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Minimal and beyond

2011-10-22 bis 2012-07-29

tn In den 1960er Jahren veränderte sich mit dem Aufkommen der so genannten Minimal Art der Begriff des Kunstwerks radikal. Elementare Formen, serielle Anordnungen, industrielle Materialien und Fertigungsweisen sind Kennzeichen dieser Kunstrichtung, die von den USA ausging und zu deren Hauptvertretern Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Morris zählen. Jeglicher Illusionismus, jegliche Symbolik wurden getilgt: Das Werk ist das, was es ist.
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