Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
D - 50667 Köln

T: 0049 (0)221 221 21119
F: 0049 (0)221 221 22629

E: wallraf@museenkoeln.de
W: http://www.wallraf.museum

1917 – In Erinnerung an Luise Straus-Ernst

2017-06-23 bis 2017-09-10

tn Sie war eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen in Deutschland, leitete das Wallraf-Richartz-Museum im ersten Weltkrieg, mischte als Dadaistin die etablierte Kölner Kunstszene auf, war elf Jahre vor den Nazis auf der Flucht, die sie 1944 in Ausschwitz ermordeten – und doch ist Luise Straus- Ernst, diese starke Frau mit dem bewegten Leben, vielen nur als die erste Ehefrau von Max Ernst bekannt. Dieser ungleichen Wahrnehmung setzt das Wallraf nun eine eigene Ausstellung entgegen. Dafür rekonstruiert das Museum die 1917 von Straus-Ernst an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, dem "Museum Wallraf-Richartz", gezeigte Sonderschau "Alte Kriegsdarstellungen – Graphik des 15. bis 18. Jahrhunderts".
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Heiter bis wolkig

2017-06-01 bis 2018-02-04

tn Friedlich ruhen ein paar Kühe auf der Weide, doch über ihnen brauen sich schon bedrohlich, dunkle Gewitterwolken zusammen, aus deren Mitte im wilden Zickzack ein gewaltiger Blitz zu Boden rast. Man glaubt, den dazu gehörenden Donnerschlag hören zu können, so bildgewaltig hat Aelbert Cuyp vor knapp 400 Jahren die Szenerie in seinem Gemälde "Gewitter über Dordrecht" eingefangen. Das ebenfalls von ihm um 1645 gemalte "Fischerboote im Mondschein" könnte in keinem größeren Kontrast dazu stehen, so wunderbar still und nächtlich glitzernd hat er das Werk angelegt.
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Paris erwacht!

2017-04-07 bis 2017-07-09

tn Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff.
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Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung

2017-03-24 bis 2017-06-11

tn Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift - mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört aber in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Dennoch und gerade deshalb widmet das Wallraf-Richartz-Museum dem Thema nun eine eigene Sonderausstellung.
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Girolamo Troppa (1637-1710)

2016-12-02 bis 2017-03-12

tn Nach seinen Ausstellungen zu Guilio Cesare Bedeschini (2014) und Giovanni Maria Morandi (2015) widmet sich das Wallraf in seiner Reihe mit Kabinettausstellungen zu italienischen Barockkünstlern dem Römer Girolamo Troppa (1637-1710). Dank der ehemaligen Kölner Jesuiten Sammlung besitzt die Graphische Sammlung des Museums das weltweit größte Konvolut von Troppa-Zeichnungen.
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Von Dürer bis van Gogh – Sammlung Bührle trifft Wallraf

2016-09-23 bis 2017-01-29

tn "Monets Zauber hat mich nie losgelassen, Cézanne, Degas, Manet, Renoir wollte ich in meinem Umkreis an meinen Wänden haben", so blickte Emil Bührle kurz vor seinem plötzlichen Tod im November 1956 auf den Beginn seiner Sammelleidenschaft zurück. In nur wenigen Jahren war es ihm gelungen, eine erstaunliche Vielzahl von herausragenden Kunstwerken aus den bedeutendsten Epochen von Gotik bis Kubismus zusammenzutragen.
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Zwischen Disegno und Design?

2016-09-02 bis 2016-11-20

tn Erst jüngst konnte das Wallraf ein Konvolut von mehr als zwanzig gezeichneten Vasenentwürfen dem französischen Bildhauer Louis Claude Vassé (1716-1772) zuschreiben. Zu Lebzeiten genoss der Künstler als Sculpteur du Roi (Königlicher Bildhauer) große Anerkennung, doch heute ist er nur noch der Fachwelt ein Begriff.
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Hommage an Marcel Broodthaers im Wallraf-Richartz-Museum

2016-05-20 bis 2016-08-14

tn Vor vierzig Jahren, am 28. Januar 1976, starb in Köln Marcel Broodthaers. Mit einer eigenen Ausstellung erinnert das Wallraf nun an den international bedeutenden Künstler, Poeten, Fotografen und Filmemacher, der mit der Gründung eines eigenen Museums (Musée d’Art Moderne) bekannt wurde.
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Ein vergessenes Meisterwerk: Das Antwerpener Altarbild der Kölner Kreuzbrüder

2016-03-18 bis 2016-06-12

tn Sieben Meter breit, fünf Meter hoch, prachtvoll bemalt und detailreich verziert sorgte es im Spätmittelalter für Furore: Die Rede ist vom Altarbild der Kölner Kreuzbrüder, den der Orden um 1520 aus Antwerpen an den Rhein holte. Im Kloster unweit des Künstlerviertels, wo einst Stefan Lochner und Kollegen wirkten, besiegelte der beeindruckende Import das Ende der einst so glanzvollen Kölner Malerei.
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Louis-François Cassas und seine Reise in den Orient

2016-02-26 bis 2016-05-08

tn Die einzigartigen Monumente der Ruinenstadt Palmyra faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Touristen wie Wissenschaftler reisten nach Syrien, um die durch Römer, Griechen und Perser geprägte Kultur zu bewundern – bis im Sommer 2015 die Milizen der Terrororganisation "Islamischer Staat" über das Weltkulturerbe herfielen und die bedeutendsten Tempel zerstörten. Ein Ende der Vernichtung ist aktuell nicht in Sicht.
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Provenienz Macht Geschichte

2015-11-06 bis 2016-01-31

tn Spätestens seit dem Fall Gurlitt ist deutlich geworden, wie wichtig die lückenlose Aufklärung aller Kunstankäufe zwischen 1933 und 1945 ist. "Geschah der Erwerb damals rechtens?", so lautet die Frage, die sich nicht nur jeder Sammler sondern auch jedes Museum stellen muss. Einen ersten Einblick in seine eigene Provenienzforschung gewährt das Wallraf-Richartz-Museum ab Freitag, den 6. November 2015.
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Ein Meister aus dem Goldenen Zeitalter

2015-09-25 bis 2016-01-24

tn Stolz, ein wenig keck und zugleich geheimnisvoll blickt uns die bei sanftem Kerzenlicht gemalte junge Dame an. Wie kein Zweiter verstand es Godefridus Schalcken (1643 – 1706) diesen einen magischen Moment so auf der Leinwand festzuhalten, dass er den Betrachter auch noch drei Jahrhunderte später in seinen Bann zieht. Mit seiner großen Winterausstellung "Schalcken – Gemalte Verführung" lädt das Wallraf-Richartz-Museum zur Wiederentdeckung dieses barocken Meisters ein, der zu seiner Zeit ein Starmaler war.
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Amor & Psyche. Über das Begehren

2015-07-10 bis 2015-10-25

tn Die Liebesgeschichte von Amor und der Königstochter Psyche gehört zu den beliebtesten Motiven der italienischen Kunst des 16. Jahrhunderts wie zahlreiche Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Drucke noch heute beweisen. Ihren künstlerischen Höhepunkt fand die entflammte Leidenschaft Amors zur bildschönen Psyche in der Ausgestaltung der römischen Villa Farnesina unter der Leitung von keinem geringeren als Raffael.
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Mit den Impressionisten entlang der Seine

2015-05-19 bis 2015-10-18

tn Caillebottes bunte Ruderboote liegen startklar am Ufer der Seine: Einsteigen, ablegen und im milden Sommerlicht geht es durch eine wilde Auenlandschaft von Renoir, mächtige Lastkähne von Signac und Monet schieben sich stromaufwärts, etwas später passiert man ein pittoreskes Städtchen von der Hand Morisots, um schließlich durch das galante Paris von Luce und Hayet zu treiben.
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Seelenlandschaften

2015-04-14 bis 2015-07-12

tn Herzog-Premiere in Europa! Am 14. April 2015 startet allerdings kein neuer Film des genialen Regisseurs, sondern das Wallraf zeigt als erstes europäisches Museum überhaupt Werner Herzogs Videoinstallation "Hearsay of the soul" (Hörensagen der Seele). Dafür holt die Gemäldegalerie die außergewöhnliche Arbeit, mit der Herzog auf der New Yorker Whitney Biennale 2012 für Furore sorgte, exklusiv nach Köln. Hier bildet das Werk bis zum 12. Juli 2015 den Mittelpunkt der Sonderausstellung Werner "Herzog & Hercules Segers – Seelenlandschaften", die endlich beide Künstler zusammenbringt.
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Giovanni Maria Morandi. Ein Barockkünstler in Rom

2015-04-02 bis 2015-06-28

tn Römische Adelige, Habsburger, Kardinäle und sogar Päpste: Morandi hat sie alle gemalt und saß als beliebter Porträtist so nah an der Macht wie kaum ein anderer Künstler des 17. Jahrhunderts. Dennoch ist sein Name heutzutage nur noch einigen Kennern ein Begriff. Dies könnte sich nun bald ändern, denn dann lädt das Wallraf zu einer Wiederentdeckung des italienischen Meisters ein.
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Dürers Mysterien

2014-12-12 bis 2015-03-22

tn Zu den bahnbrechenden Neuerungen um 1500 gehört die Entwicklung der Druckgraphik zu einem selbständigen künstlerischen Medium. Albrecht Dürer erreichte in kürzester Zeit nicht nur eine bis dahin ungeahnte Virtuosität in allen graphischen Techniken, er etablierte auch eine Vielzahl von Bildgattungen, mit denen er das Feld der bildenden Künste erheblich erweiterte. Während die zahlreichen Bilderserien (etwa zum "Marienleben") traditionelle Bildthemen neu variieren, bleiben manche Einzelblätter in hohem Maße rätselhaft.
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Epochale Kathedralen-Ausstellung in Köln

2014-09-26 bis 2015-01-18

tn Caspar David Friedrich hat es getan, genauso wie Alfred Sisley und Auguste Rodin; Claude Monet sogar 33-mal. Und auch Feininger, Ernst, Picasso, Warhol, Lichtenstein und Gursky, um nur die bekanntesten Künstler zu nennen. Sie alle ließen sich von der Anmut, Größe und Symbolkraft berühmter Kathedralen zu wunderbaren Werken inspirieren. Den spannenden Weg dieses Bildmotivs von der Romantik bis in die heutige Zeit zeichnet das Wallraf in seiner großen Sonderausstellung "Die Kathdrale" nach.
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Der Abklatsch - Eine Kunst für sich

2014-08-29 bis 2014-11-23

tn Mit der Schau zum zeichnerischen Phänomen des Abklatsches endet ein Zyklus von Ausstellungen mit dem sich das Wallraf ganz dem Marginalen in der Zeichenkunst gewidmet hat. Der Abklatsch markiert dabei gewissermaßen den Nullpunkt der Zeichnung, kommt der Prozess doch ohne jeden künstlerischen Anspruch aus. Auf die originale Zeichnung wird einfach ein angefeuchtetes Papier gelegt und allein durch leichtes Pressen entsteht eine gespiegelte Kopie des Originals.
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Max Klinger rettet Liebende

2014-05-23 bis 2014-08-10

tn Eine junge Frau, deren Liebe unerwidert bleibt, verwandelt sich in einen Felsen. Der von ihr Angebetete kann zur Strafe auf ewig nur noch sein eigenes Spiegelbild lieben. Und ein anderes Paar tötet sich vor lauter Leidenschaft gleich selbst. Die Jahrtausende alten Verwandlungsgeschichten (Metamorphosen) von Ovid enden für die Protagonisten meistens schlecht.
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Bedeschini – ein früher Meister des cut & paste

2014-02-14 bis 2014-05-04

tn Im digitalen Zeitalter gehört das Verfahren cut & paste wie selbstverständlich zu unserem Alltag. Jederzeit können wir interessante Bild- oder Textteile ausschneiden und woanders platzieren. Doch diese Methode praktizierten schon Künstler in früheren Jahrhunderten. Geradezu eine Meister des cut & paste war der Italiener Giulio Cesare Bedeschini (1582 – 1627). Er korrigierte seine Zeichnungen, indem er Teile davon ausschnitt und neu aufklebte oder seine alten Kompositionen mit neuen Entwürfen überklebte.
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Piranesis Antike. Befund und Polemik

2013-10-25 bis 2014-01-26

tn Rom oder Athen? - Diese simple und doch so komplexe Frage stand im 18. Jahrhundert im Zentrum eines hitzig geführten Streits um die Vorbildfunktion der Antike für die damalige Kunst. Ein wichtiger Befürworter Roms war der Ausnahmekünstler Giovanni Battista Piranesi (1720–1778). In rund 30 Jahren schuf er mehr als 130 großformatige Radierungen mit Ansichten des antiken und modernen Roms sowie von Bauten aus der näheren Umgebung.
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Zeitgenössische Fotokunst trifft alte Meister

2013-09-27 bis 2014-02-02

tn Die großformatigen, oft mehrteiligen Fotografien von Sarah Westphal (geb. 1981, Wermelskirchen) sind rätselhaft und oft auch unheimlich. Faltungen und Spiegelungen, Schleier und Vorhang sind wiederkehrende Motive in ihren Bildern. Auf ebenso tiefgründige wie faszinierende Weise lotet Westphal mit ihren Arbeiten im Wallraf-Richartz-Museum den Themenbereich des Verhüllens und Enthüllens aus. Damit steht sie in einer langen Tradition: Der Ausstellungstitel "Timpano" bezieht sich auf eine historische Gattung aufgespannter Textilien, die dem Schutz oder der Verhüllung kostbarer Gemälde dienten.
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Geheimnisse der Maler - Köln im Mittelalter

2013-09-20 bis 2014-02-09

tn Die Gemälde der Altkölner Malerei gehören zu den wichtigsten Werken des deutschen Mittelalters und sind weltberühmt. Doch wissen wir nur wenig über die Meister, die sie vor rund 600 Jahren schufen. So können wir bis auf Stefan Lochner keinem anderen Maler ein Werk zuordnen. Aber jetzt bringt das Wallraf-Richartz-Museum Licht in dieses Dunkel. Mit seiner großen Sonderausstellung "Geheimnisse der Maler – Köln im Mittelalter" präsentiert die Gemäldegalerie erstmals die spannenden Ergebnisse, die ein Team von Kunsttechnologen, Naturwissenschaftlern und Kunsthistorikern in einem mehrjährigen Forschungsprojekt zutage gefördert hat.
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Zwischen Fingerübung und Seelenschau

2013-08-09 bis 2013-10-13

tn Langsam tropft die Tinte von der Feder und landet verspritzt auf dem Papier, wo sie sich rasend schnell ausbreitet. Was im Privaten ein Ärgernis ist, betrat um 1800 die Bühne des künstlerischen Geschehens: der Klecks. Maler wie William Turner und Gustave Moreau aber auch Schriftsteller wie Victor Hugo und George Sand waren begeistert von der geheimnisvollen Schönheit des amorphen Gebildes.
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Ungewöhnlicher Dialog zwischen Malerei und Fotografie

2013-05-17 bis 2013-08-11

tn Kokett sitzt die Dame auf einer Chaiselounge, raucht Pfeife und mustert ihr Gegenüber mit kühlem Blick. Der Mann neben ihr wirft sich theatralisch in Pose und himmelt sein exzentrisches Pendant scheinbar sehnsüchtig an. Beide sind nur wenige Zentimeter voneinander entfernt und doch trennt sie ein halbes Jahrhundert. "Die junge Pariserin" wurde 1869 von Wilhelm Leibl in Öl verewigt und der "Tenor" um 1928 von August Sander fotografisch in Szene gesetzt.
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Tizian und Tintoretto in der Druckgraphik

2013-05-03 bis 2013-07-28

tn Die beiden italienischen Maler Tizian und Tintoretto sind weltberühmt und im Gegensatz zu vielen Meistern, die erst nach ihrem Tod die gebührende Anerkennung fanden, waren die beiden venezianischen Künstler schon zu Lebzeiten einem breiten Publikum bekannt. Wie es dazu kam, zeigt eine Ausstellung im Graphischen Kabinett: Rund zwanzig Druckgraphiken verdeutlichen, wie Holzschnitte und Kupferstiche die Bildideen der beiden Künstler über die Stadtmauern Venedigs hinaustrugen und ihre Namen in Europa verbreiteten.
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Die Erfindung der Landschaft um 1500

2013-01-25 bis 2013-04-21

tn Die Ausstellung "Die Erfindung der Landschaft um 1500" zeigt eine kleine Gruppe von Landschaftszeichnungen aus dem Bestand des Dresdner Kupferstich-Kabinetts, die zu den ältesten Darstellungen von Landschaften in der niederländischen Zeichenkunst überhaupt gehören. Bislang wurde mit dem Einsatz der Landschaft als eigenständigem Motiv der Name Joachim Patinir verbunden, der in den 1520er Jahren tätig war.
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1912 – Mission Moderne

2012-08-31 bis 2012-12-30

tn Wir schreiben das Jahr 1912. In Köln findet die "Internationale Kunstausstellung des Sonderbundes Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler" statt. Was den Organisatoren gelingt, gleicht einem Supercoup: Mit rund 650 Ausstellungsstücken (125 Werke von van Gogh, 26 von Cézanne, 25 von Gauguin, 32 von Munch und 16 von Picasso) wird die Sonderbundausstellung zur wichtigsten Präsentation europäischer Moderne in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg.
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Augenblicke und Fiktionen

2012-06-15 bis 2012-09-02

tn Mit der Ausstellung "Augenblicke und Fiktionen" zeigt das Wallraf-Richartz-Museum nach langer Zeit wieder Zeichnungen aus der Hand von Johann Anton de Peters (1725-1795). Der in Köln geborene Künstler verbrachte fast ein halbes Jahrhundert in Paris, bevor er während der Französischen Revolution in die Domstadt zurückkehrte. Hier kaufte Ferdinand Franz Wallraf einen umfangreichen Bestand seiner Pariser Zeichnungen. Peters Werke gehören somit zum ältesten Kern der Graphischen Sammlung des Wallraf.
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Artisten der Linie

2012-03-16 bis 2012-06-10

tn Rund 200 Werke namhafter niederländischer Künstler des 16. und 17. Jahrhunderts wie Hendrick Goltzius, Jacob van Ruisdael, Jan Gillisz van Vliet und last but not least Rembrandt kommen im Frühjahr 2012 im Wallraf zusammen. Es handelt sich dabei um Druckgraphiken von höchster künstlerischer Qualität, die eine ungewöhnlich breite Palette von Motiven abdecken: Genredarstellungen, Portraits und Karikaturen gehören ebenso dazu wie mythologische und biblische Szenen oder Arbeiten, die sich mit der Skulptur der klassischen Antike auseinandersetzen.
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Die entfesselte Antike

2012-03-02 bis 2012-05-28

tn Der Hamburger Bankierssohn Aby Warburg (1866-1929) zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Kunstwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Seine Studien zur Antikenrezeption in der Renaissance, durch die er Weltruhm erwarb, haben an Aktualität und Erkenntniswert nicht eingebüßt und üben nach wie vor eine faszinierende Anziehungskraft auf die Forschung aus.
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