Wien Museum

Karlsplatz
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Ganz Wien. Eine Pop-Tour

2017-09-14 bis 2018-03-25

tn Sechs Jahrzehnte Wiener Pop-Geschichte, dargestellt anhand von Hotspots der Musikszene. Die Tour führt zu Lokalen, Diskotheken, besetzten Häusern, Radiostationen und Studios: vom Künstlertreff Strohkoffer, in dem Helmut Qualtinger seine Figur des "Halbwilden" entwickelte, über den Folkclub Atlantis und die 80er-Kultdisco U4 bis zum Studio von Kruder & Dorfmeister, wo in Wohnzimmeratmosphäre der coole Wiener Downbeat der 90er-Jahre erfunden wurde. Das rhiz am Gürtel bietet bis heute der harschen Elektronik ein Domizil.
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Es lebe der Widerspruch!

2017-06-01 bis 2017-08-27

tn 1977 erschien die erste Ausgabe der Stadtzeitung "Falter". Mehr Flugblatt als Zeitschrift, auf billigem Papier, zwölf Seiten gefaltet, comicartige Textcollagen und eine betont lässige Typografie. "Stadtzeitungen" dieser Zeit wie der "Falter" waren Teil der Alternativbewegungen bzw. der Neuen Linken, somit hochpolitische Projekte. Der "Falter" verstand sich als "antibürgerliches Programmheft". Es ging um Gegenpole zur Hochkultur, um "Cafés nach Zwölf", "Lokale mit Programm", um Initiativen, Buchhandlungen, Theater, Kinos, um eine alternative kulturelle Topografie der Stadt.
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Wien von oben. Die Stadt auf einen Blick

2017-03-23 bis 2017-09-17

tn Wie können wir Wien als Ganzes fassen? Der Versuch, der immer größer werdenden Stadt visuell beizukommen, fasziniert seit Jahrhunderten – ob in Form von klassischen Panoramen, Vogelschauen oder Plänen. Doch diese befinden sich stets im Spannungsfeld zwischen Vollständigkeitsanspruch und Fragmentierung, zwischen Sichtbarmachung und Verdecken, zwischen Orientierung und Kontrolle. Sie bilden nie das "reale" Territorium zur Gänze ab, sondern sind auch Modell, Bild oder Vision der Stadt.
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Brennen für den Glauben. Wien nach Luther

2017-02-16 bis 2017-05-14

tn Mit der Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel gab Martin Luther 1517 die Initialzündung für die Reformation. Das Reformationsjubiläum 2017 ist für das Wien Museum Anlass, daran zu erinnern, dass Wien für mehr als ein halbes Jahrhundert eine mehrheitlich protestantische Stadt war. Im 16. Jahrhundert stand Wien unter religiöser und politischer Spannung. Die Stadt war Residenz katholischer Kaiser und Landesherren und gleichzeitig Zentrum des protestantisch dominierten niederösterreichischen Adels. Obwohl die Bevölkerung in ihrer Mehrheit protestantisch wurde, bekämpften die regierenden Habsburger den evangelischen Kultus rigoros. Gleichzeitig entstanden in den Schlössern vor den Toren Wiens blühende protestantische Gemeinden.
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Robert Haas. Der Blick auf zwei Welten

2016-11-24 bis 2017-02-26

tn Robert Haas (Wien 1898 – New York 1997) gehört zu den großen österreichisch-amerikanischen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Das Wien Museum widmet diesem Fotokünstler zwanzig Jahre nach seinem Tod erstmals eine umfassende Personale. Die Ausstellung zeigt anhand noch nie veröffentlichter Bilder einen breiten Überblick über sein herausragendes fotografisches Werk.
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Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam

2016-09-15 bis 2017-01-22

tn Sexualität und Stadt — eine ebenso lustvolle wie anstößige Beziehung. Nie zuvor haben sich Formen, Darstellungen und die Bewertung von Sex so stark verändert wie im Prozess der Urbanisierung. Die moderne Großstadt eröffnete Freiräume und versprach Anonymität, Auswege aus sozialer Kontrolle und die Erfüllung sexueller Wünsche. Zugleich schuf die Stadt neue Möglichkeiten der Überwachung, der Disziplinierung und der Kategorisierung von Sexualität.
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Chapeau! Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes

2016-06-09 bis 2016-10-30

tn Hüte bzw. Kopfbedeckungen bieten nicht einfach nur Schutz vor Wind und Wetter, sie sind auch Zeichen, Statements, Kommunikatoren. Man spricht über sie und – sie sprechen selbst: Sie plaudern von modischen Vorlieben, geben Auskunft über kulturelle und religiöse Zugehörigkeit, verraten politische Einstellungen und unterweisen in Sachen Rang und Stand. Denn – so könnte man frei formulieren – wie man sich "hütet", so ist man.
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Gezeichnete Moderne. Rudolf Weiss, ein Schüler Otto Wagners

2016-04-14 bis 2016-09-18

tn Im Jahr 2014 gelangten mehr als 200 Zeichnungen und Pläne aus dem Nachlass des Architekten Rudolf Weiß (1890-1980), einem der letzten Schüler Otto Wagners, als Schenkung des Freundesvereins in die Sammlungen das Wien Museum. Die Zeichnungen zählen zum Besten, das sich aus Wagners legendärer Meisterschule an der Wiener Akademie der bildenden Künste erhalten hat.
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In den Prater!

2016-03-10 bis 2016-08-21

tn Mit dem 7. April 1766 überließ Joseph II. das bis dahin kaiserliche Jagdgebiet Prater der breiten Öffentlichkeit. Der 250. Jahrestag dieses Ereignisses bietet eine gute Gelegenheit, den Fokus auf die abwechslungsreiche Pratergeschichte zu richten.
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O.R. Schatz & Carry Hauser. Im Zeitalter der Extreme

2016-01-28 bis 2016-05-16

tn Mit Otto Rudolf Schatz (1900–1961) und Carry Hauser (1895–1985) sind zwei bedeutende österreichische Maler zu entdecken, die lange im Schatten von berühmten Zeitgenossen wie Schiele und Kokoschka standen. Vorrangig im Bereich der Grafik tätig, wurden sie international wenig ausgestellt. Kriege, Exil und politische Systemwechsel prägten ihre Biografien. Die einzige Konstante bildet der permanente Neuanfang.
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Andreas Groll. Wiens erster moderner Fotograf

2015-10-21 bis 2016-01-10

tn Der Fotograf als Dienstleister, der in die Welt hinausgeht, um sie einzufangen: Der Berufsstand entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhundert, einige Jahrzehnte nach der Erfindung der fotografischen Methode. In Wien war Andreas Groll sein erster nachhaltiger Vertreter. Aus der rasch wachsenden Gruppe von Männern, die ihren Lebensunterhalt mit Hilfe der Kamera bestritten, war er der erste, dem ein großes gesichertes Oeuvre zugeschrieben werden kann.
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Der Ring. Pionierjahre einer Prachtstrasse

2015-06-11 bis 2015-10-04

tn Zum Jubiläum der Ringstraße 2015 rückt das Wien Museum deren Pionierjahre in den Mittelpunkt: Wien auf dem Weg zur modernen Großstadt, vom Beginn der Planungen bis zur feierlichen Eröffnung des Boulevards am 1. Mai 1865. Noch nie gezeigte Pläne, Entwürfe, Modelle und Fotografien erzählen von Architekten, Malern und Bildhauern auf der Suche nach dem Stil der Zeit, schildern das Nebeneinander von Alt- und Neu-Wien, Baustellen und Brachland, Abbruch und Neubau.
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Mythos Galizien

2015-03-26 bis 2015-08-30

tn Galizien war fast so groß wie das heutige Österreich, die kosmopolitische Hauptstadt Lemberg war um 1900 die viertgrößte Stadt Österreich-Ungarns. Heute weiß man in Wien kaum noch, wo Galizien einst lag. Doch immer noch ist es ein Raum, der Imaginationen auslöst: Als Inbegriff weltverlorener Abgeschiedenheit. Wunderrabbis und die vernichtete Welt des Ostjudentums. Das Armenhaus der Monarchie. Joseph Roth, der aus der galizisch-russischen Grenzstadt Brody stammte, sprach von einem "Zwischenreich".
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Romane Thana. Orte der Roma und Sinti

2015-02-12 bis 2015-05-17

tn Die Ausstellung "Romane Thana. Orte der Roma und Sinti" gibt Einblicke in die Lebenssituation von Roma und Sinti in Österreich und erzählt deren Geschichte und Geschichten. Phasen der Zwangsassimilierung wechselten mit solchen der Ausgrenzung. Im Fokus stehen Orte: die seit dem 18. Jahrhundert bestehenden Siedlungen der Burgendland-Roma ebenso wie traditionelle Plätze in Wien oder Zwangsorte der Verfolgung.
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Ich bin Ich

2014-11-06 bis 2015-03-01

tn Aus Anlass des 100. Geburtstags von Mira Lobe (1913 – 1995) und Susi Weigel (1914 – 1990) widmet das Wien Museum dem erfolgreichen Kinderliteratur-Duo eine Ausstellung. Mira Lobe zählt zu den bedeutendsten Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit der Illustratorin Susi Weigel veröffentlichte sie fast 50 Jahre lang zahlreiche bekannte Kinderbücher, darunter Klassiker wie "Das kleine Ich bin Ich", "Die Omama im Apfelbaum" oder "Die Geggis".
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Wien im Ersten Weltkrieg

2014-10-16 bis 2015-01-18

tn Der Erste Weltkrieg tobte nicht nur an der Front, er hatte auch auf das Stadtleben unmittelbare Auswirkungen. Nach einer kurzen Phase der Begeisterung folgte schnell die Ernüchterung an der "Heimatfront", Stimmungsmache und Realität klafften immer weiter auseinander. Das Leben der Wiener und Wienerinnen veränderte sich radikal: Nächtelanges Schlangestehen um Lebensmittel, Schulen als provisorische Spitäler, Gemüseanbau mitten in der Stadt, verstümmelte und bettelnde Soldaten auf der Straße, hohe Kindersterblichkeit und fast 200.000 Flüchtlinge prägten den Alltag.
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Experiment Metropole

2014-05-15 bis 2014-09-28

tn Nach der Großausstellung "Kampf um die Stadt", die Politik, Kunst und Alltag um 1930 darstellte, zeigt das Wien Museum wieder ein Epochenpanorama. Diesmal geht es um die Zeit um 1873, eine entscheidende Transformationsphase Wiens auf dem Weg zur großstädtischen Metropole. 1873 war mit der Abhaltung der gigantisch dimensionierten Weltausstellung ein Schlüsseljahr. Diese war Ausdruck des Anspruchs Wiens, internationale Bedeutung zu gewinnen, und Höhepunkt einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs und des Fortschrittsoptimismus.
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Die grüne Nachkriegsmoderne

2014-04-10 bis 2014-08-31

tn Der neue Donauturm mit seinem futuristischen Drehrestaurant, ein Sessellift, mit dem man über Blumenbeete schweben konnte, und eine Liliputbahn, die sich zwischen Rosengärten, modernen Pavillons und dem frisch angelegten "Irissee" dahinschlängelte – das waren nur einige der Attraktionen, mit denen die Wiener Internationale Gartenschau aufwartete. Vor 50 Jahren, im April 1964, wurde die damals größte Gartenschau Europas eröffnet, zu der rund 2,3 Millionen BesucherInnen kamen.
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Franz Sedlacek - Chemiker der Phantasie

2014-01-30 bis 2014-04-21

tn Der Maler und Grafiker Franz Sedlacek (1891–1945) zählt zu den wichtigsten österreichischen Künstlern der Zwischenkriegszeit. Befremdend, bizarr und abgründig sind seine surrealen Bilderwelten, von denen eine unheimliche Sogwirkung ausgeht. Sedlaceks einzelgängerisches Werk ist von der Kunst der Romantik inspiriert, der technisch virtuose Autodidakt stand aber auch der Neuen Sachlichkeit nahe. Zu Lebzeiten international erfolgreich, wurde sein Schaffen erst in den 1990er-Jahren wieder neu entdeckt.
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Uptight

2013-12-05 bis 2014-03-23

tn Der Radiomacher, DJ und Labelbetreiber Werner Geier (1962–2007) war der einflussreichste Musikvermittler seiner Generation. Als charismatischer Radiogestalter (Ö3-Musicbox, Ö1, FM4) suchte er neue Wege in Soundmontage und Stimminszenierung, als Autor war er widerständiger Zeitbeobachter. Ab 1989 leitete er mit Fritz Ostermayer die Musicbox. Vor allem prägte Werner Geier als Begeisterter und Begeisterer die Rezeption von "alternativem" Pop und Hip-Hop in Osterreich.
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Wien entdeckt das Meer

2013-11-14 bis 2014-03-30

tn Um 1880 war das Fischerdorf Abbazia (Opatija) noch unbekannt, 20 Jahre später gehörten der planmäßig angelegte Kurort und seine Nachbarorte an der "österreichischen Riviera" zu den erfolgreichsten Tourismuszielen der Monarchie. Am Beispiel von Adriaorten wie Abbazia, Porto Rose (Portorož), Grado oder der Insel Brioni (Brijuni) erzählt die Ausstellung von der von Wien ausgehenden touristischen "Kolonisierung" der kroatischen und dalmatinischen Küste.
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Schnelle Jahre

2013-10-05 bis 2014-01-06

tn Im Oktober vor zehn Jahren wurde mit der Ausstellung "Quasi ein Genie. Helmut Qualtinger (1928-1986)" die neue Marke "Wien Museum" eingeführt: Startschuss für die Neupositionierung des Hauses, das sich seitdem sowohl in Österreich als auch international einen hervorragenden Ruf erarbeiten konnte.
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Im Schatten der Diktaturen

2013-09-26 bis 2014-01-12

tn Nach Barbara Pflaum, Elfriede Mejchar und Trude Fleischmann widmet das Wien Museum abermals einer großen österreichischen Fotografin eine Personale: Edith Tudor-Hart (1908–1973), die in der Fotogeschichte auch unter ihrem Mädchennamen Edith Suschitzky bekannt ist. Sie zählt zur Riege jener politisch engagierten Fotografinnen und Fotografen, die ab den 1920er-Jahren mit sozialkritischem Impetus den politischen Entwicklungen begegneten – sowohl in Österreich als auch im englischen Exil, wo sie zu einer bedeutenden Vertreterin der Arbeiterfotografie-Bewegung wurde.
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Wien Außen

2013-06-13 bis 2013-09-08

tn "Das Wesentliche an der fotografischen Arbeit ist für mich die Begegnung mit Menschen." Mit seinen uninszenierten und einfühlsamen Bildern wurde Didi Sattmann zu einem bedeutenden "Menschenfotografen", der stets versucht, die Porträtierten nicht aus ihrem Lebenszusammenhang zu reißen. Auch bei den Stadtfotos, die ab 2009 bei Streifzügen durch Wiens äußere und innere Peripherien entstanden, sind die Bewohner und Benutzer des Soziotops Stadt die Hauptpersonen, ob im Nahblick oder indirekt.
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Blutrausch

2013-05-12 bis 2013-10-06

tn Exzessive Shows, Tabubrüche und Attacken auf die Spießermoral: Damit wurden die Band Drahdiwaberl und ihr Mastermind Stefan Weber – trotz eines Boykotts durch Ö3 – in den 80er-Jahren populär. Die aus dem Geist des Wiener Aktionismus geborene Chaos-Truppe war das Sprungbrett für Falco und Jazz Gitti, hatte mit dem Kottan-Duett "Lonely" einen Tophit und spielte in Wien vor 30.000 Leuten. Bei großen Festivals trat Drahdiwaberl neben internationalen Acts wie King Diamond, WASP oder Manowar auf.
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Wiener Typen - Klischees und Wirklichkeit

2013-04-25 bis 2013-10-06

tn Als "Wiener Typen" bezeichnete man populäre Bildserien mit stereotypen Darstellungen von Straßenhändlern und anderen als "volkstypisch" geltenden Figuren. Sie zirkulierten als Kupferstiche und Fotografien, waren aber auch beliebte Sujets im Feuilleton und Wienerlied: Lemoni-Verkäufer und Bandelkramer, Wäschermädel und Werkelmann, Lavendelfrau und Schusterbub.
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Unter 10 - Wertvolles en Miniature

2013-01-31 bis 2013-05-26

tn Die Ausstellung "Unter 10 - Wertvolles en Miniature" - Schätze aus den Sammlungen des Wien Museums, die vom 31. Januar bis 26. Mai 2013 zu sehen ist, präsentiert mit strikter Spielregel: Kein Exponat ist größer als 10 Zentimeter. Das betrifft Breite, Höhe, Tiefe oder Durchmesser. Lupen sind vorhanden. Ein Festival der Schaulust, ein Parcours des Entdeckens und Staunens, der zur Feinjustierung des Blicks einlädt.
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Hans Scheugl - Die Fotografien des Filmemachers

2012-11-15 bis 2013-02-24

tn Als Filmemacher ist Hans Scheugl (geb. 1940 in Wien) seit den 1960er-Jahren international bekannt. Seine Arbeiten umfassen Avantgarde- und Dokumentarfilme sowie Aktionen des Expanded Cinema. Auch als Theoretiker und Autor trat er hervor. Gemeinsam mit Ernst Schmidt jr. leistete er mit dem Lexikon des Avantgarde-, Experimental- und Undergroundfilms "Eine Subgeschichte des Films" (1974) Pionierarbeit. Kaum bekannt ist hingegen die Bedeutung der Fotografie in seinem Werk.
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Spiele der Stadt

2012-10-25 bis 2013-04-02

tn Keine Stadtgesellschaft ist denkbar ohne Spiele. Die Räume der Stadt waren und sind stets Orte des Spiels – für Kinder wie für Erwachsene. Es geht um Glück, Gewinn und Zeitvertreib. Am Beispiel von Wien wird das Spektrum der urbanen Spielräume gezeigt. Dieses reicht von den Straßen und Parks bis zu den Cafés, Hinterzimmern der Wirtshäuser und privaten Salons. Welche Spiele wurden von wem wo gespielt? Welche Bedeutung hatten illegale Spiele? Wie veränderten sich die Spiele in den unterschiedlichen sozialen Milieus?
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Ein Manifest des neuen Wohnens

2012-09-06 bis 2013-01-14

tn Die Werkbundsiedlung in Lainz, zu der über 100.000 Besucher kamen, war eine Leistungsschau des internationalen modernen Wohnbaus. Der Gesamtplan zu dieser internationalen Bauausstellung stammt von Josef Frank, 30 österreichische und internationale Architekten und Architektinnen – unter ihnen Richard Neutra und Ernst Plischke – entwarfen 70 vollständig eingerichtete Musterhäuser.
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Klimt. Die Sammlung des Wien Museums

2012-05-16 bis 2012-10-07

tn Das Wien Museum verfügt über eine äußerst hochkarätige Klimt-Sammlung, die im Rahmen des Jubiläumsjahres 2012 zum 150. Geburtstag des Künstlers erstmals zur Gänze präsentiert wird. Mit rund 400 Blättern besitzt das Wien Museum den weltweit größten Bestand an Zeichnungen Klimts, der absolute Meisterwerke sowie Skizzen und Vorstufen aus allen Phasen des Klimt'schen Schaffens umfasst.
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Besetzt! Kampf um Freiräume seit den 70ern

2012-04-12 bis 2012-08-12

tn Der Sommer 1976 ist heiß. Mit der Besetzung der "Arena", des ehemaligen Auslandschlachthofes in St. Marx, beginnt ein "Happening der 100 Tage", das Wien aufrüttelt. Erstmals treten neue politische und gegenkulturelle Bewegungen in den Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit. Hier, jetzt und für alle! "Die Arena-Besetzung war unser 1968", erinnert sich eine Besetzerin, "ein anarchischer Freiraum, der Energien und Fantasien freisetzte". Gefordert wird ein selbstverwaltetes Kulturzentrum ohne Bevormundung, und zwar "Hier, jetzt und für alle!".
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