Museum für Kunst und Gewerbe

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Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen

2017-05-19 bis 2017-10-08

tn Essen ist ein Sinnbild für das Leben, stiftet Identität, Heimat und kulturelle Regeln. Für den Ethnologen Claude Levi-Strauss markiert das Kochen von Nahrung die erste kulturelle Handlung des Menschen und damit den Beginn von Zivilisation und Handwerk. In der heutigen Überflussgesellschaft hat sich Essen allerdings zum kreativen Selbstdarstellungsmittel und zur Ersatzreligion entwickelt. Auf der anderen Seite machen explosionsartig steigende Bevölkerungszahlen, der Klimawandel, Ressourcenknappheit, Hunger und Überproduktion, wachsende Anforderungen an Gesundheit und Hygiene sowie geopolitische Krisen ein Umdenken bezüglich Produktion, Verpackung, Vertrieb, Konsum und Entsorgung zwingend notwendig.
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Auf der Autobahn in die moderne Welt

2017-01-27 bis 2017-06-02

tn In seiner Reihe "Die Sammlung Fotografie im Kontext" beleuchtet das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) in einer neuen Schau die Fotografie der Nachkriegsmoderne und stellt ihre gestalterischen und thematischen Strategien vor. Im Mittelpunkt steht Heinz Hajek-Halkes "Nächtliche Großstadt" von 1951. Die nächtliche Straßenszene, in der sich die Lichtspuren von Autoscheinwerfern mit einem Raster geometrischer Formen überlagern, erzählt von der Aufbruchsstimmung und Experimentierfreude der Nachkriegszeit und vereint verschiedene stilistische Traditionslinien, die in dieser Arbeit sichtbar werden.
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Re/Vision. Fotografie im MKG

2016-12-21 bis 2017-04-17

tn Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts öffnet sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) als erstes Museum in Deutschland dem Medium der Fotografie und macht es zu einem Sammlungsschwerpunkt. Damit spielt das MKG eine Vorreiterrolle: Fotografien werden als eigenständiges Medium angekauft und ab 1911 in Ausstellungen präsentiert. "Re/Vision. Fotografie im MKG" gibt erstmals in einer Übersichtsausstellung einen breiten Einblick in den einzigartigen Bestand der Sammlung Fotografie und neue Medien, der von der Frühzeit der Fotografie bis zur Gegenwart reicht und heute rund 75.000 Exponate umfasst.
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Game Masters

2016-10-28 bis 2017-04-23

tn In der Ausstellung "Game Masters" beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) erneut mit digitalem Design und der zeitgenössischen Form grafischer Gestaltung: Die Schau gibt einen umfangreichen Einblick in die 40-jährige Entwicklung der Video- und Computerspiele und stellt die Arbeit von über 30 internationalen Videospiel-Designern und Kreativteams vor. Sie haben die Entwicklung neuer Spiele, Genres, Figuren und Spielprinzipien maßgeblich beeinflusst.
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Sneaker. Design für schnelle Füße

2016-05-13 bis 2016-08-28

tn Sneaker, von to sneak (engl., schleichen) … Still, heimlich und leise haben sich Turnschuhe vom zweckgebundenen Sportschuh in die Mitte unserer Gesellschaft geschlichen. Sie sind zu einem entscheidenden Accessoire des modernen Großstadtmenschen geworden. Und das rund um die Welt, globaler denn je.
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Subkultur der 1980er-Jahre in Deutschland

2016-01-23 bis 2016-04-30

tn Im Deutschland der frühen 1980er-Jahre erlangt eine künstlerische Alternativszene mit lautstarkem Protest und gezielter Provokation international Aufsehen und Anerkennung. Ihre Akteure setzen nicht auf virtuoses Können, sie streben stattdessen nach Selbstorganisation im Sinne des Do-It-Yourself-Gedankens. Den Wunsch nach einem radikalen Bruch untermauern sie mit der Gründung von eigenen Plattenlabels, Magazinen, Galerien und Clubs sowie dem unabhängigen Produzieren von Platten und Kassetten.
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Von Maria zu Salome

2015-12-01 bis 2016-03-28

tn Madonna, Mutter, Fee, Lichtgestalt mit Heiligenschein oder Königstochter mit edelsteinbesetztem Diadem – dies sind einige der Rollen, die die Fotografen der Jahrhundertwende den Frauen ihrer Zeit zuschreiben. Unter dem Begriff des Porträts versammelt die internationale Bewegung der Kunstfotografie ganz andere Bilder als die Studiofotografen für ihre zahlenden Atelierkunden.
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When We Share More Than Ever

2015-06-19 bis 2015-09-20

tn Mehr denn je wird geknipst und digitalisiert – unzählige Aufnahmen sammeln sich auf Festplatten und in Clouds, werden im Internet geteilt und kommentiert. Portale wie Facebook und Flickr, aber auch professionelle Bilddatenbanken lösen jedoch nur andere, ältere Formen der Archivierung, des Transfers und der Interaktion ab. Seit ihrer Frühzeit Mitte des 19. Jahrhunderts dient die Fotografie dazu, visuelle Eindrücke festzuhalten, aufzubewahren und zu kommunizieren.
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Bilder der Mode. Meisterwerke aus 100 Jahren

2014-12-19 bis 2015-05-03

tn Mit einem einzigartigen Überblick demonstriert das Genre Modezeichnung seine Berechtigung als eigenständige Kunstform. Zwar wird Mode seit der Antike abgebildet und seit dem 19. Jahrhundert auch in Zeitschriften und Grafikserien illustriert, doch entstand die Modezeichnung als eigenständiges Format erst mit dem Aufkommen von Modemagazinen wie Vogue, Gazette du Bon Ton oder Harper’s Bazaar.
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Fette Beute. Reichtum zeigen

2014-10-17 bis 2015-02-08

tn Mit der Ausstellung "Fette Beute" widmet sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) der Darstellung von Reichtum und der Selbstdarstellung von Reichen in der Fotografie und den Massenmedien. Während die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird, wird Reichtum offenbar immer exzessiver vorgezeigt. In einer umfassenden Ausstellung wurde dieses Phänomen bisher noch nicht behandelt. "Fette Beute" versammelt 20 zeitgenössische internationale Positionen, darunter künstlerische Arbeiten, Reportage-Fotografie, Dokumentarfilme und Videoarbeiten. Hinzu kommen Amateuraufnahmen aus dem Fotosharing-Portal Instagram und Ausschnitte aus dem Reality-TV-Format "Rich Kids of Beverly Hills".
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Raubkunst? Provenienzforschung am MKG

2014-09-12 bis 2016-12-31

tn Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat im Mai 2010 als eines der ersten Museen für Angewandte Kunst in Deutschland mit der systematischen Erforschung der Herkunft seiner Sammlung begonnen. Kunstwerke, die während und nach der Zeit des Nationalsozialismus in das Haus gelangt sind, werden von einer Provenienzforscherin mit Blick auf eine mögliche verfolgungsbedingte Zugangsgeschichte untersucht. Die bisher ermittelten Provenienzen dokumentieren eine Vielzahl von spannenden Objekt-Biografien, die den Anstoß dazu gegeben haben, der Provenienzforschung im MKG eine eigene Ausstellung zu widmen.
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Richard Haizmann - Frühe Zeichnungen und Skulpturen

2014-06-05 bis 2015-09-27

tn "Es wächst alles in einer Art inneren Feuers aus mir heraus" – so empfand es Richard Haizmann, als er sich 1924 entschloss, Künstler zu werden. Der Künstler, Jahrgang 1895, tief religiös im Badischen aufgewachsen, zog direkt nach dem Gymnasium als Freiwilliger in den Weltkrieg. Durch einen Freund wurde er in den Kunsthandel eingeführt und eröffnete 1922 in Hamburg seine eigene Galerie, das Graphische Kabinett.
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Covers and more

2014-05-09 bis 2014-09-14

tn Als im Laufe des 20. Jahrhunderts die Fotografie die Medien eroberte, hieß es lange Zeit, Illustration sei von gestern. Doch mitnichten: Sie ist zurück auf den Titelseiten, in den Modemagazinen oder den Zeitgeistbroschüren. Wieslaw Smetek gehört zu den Zeichnern, die am häufigsten auf den Titeln von Zeit, Stern und Spiegel oder über den Leitartikeln zahlreicher weiterer Zeitschriften anzutreffen sind.
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"Aus der Seele muß man spielen ..."

2014-03-07 bis 2015-01-05

tn Zum 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) Musikinstrumente aus der Epoche des Spätbarock und der Empfindsamkeit. "Aus der Seele muß man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel", so beschreibt Bach in seinem berühmten "Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" sein Musikverständnis und prägt damit eine ganze Epoche.
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Die Zukunft fotografieren

2014-02-07 bis 2014-05-04

tn "Die Zukunft fotografieren" – das klingt zunächst paradox. Gewöhnlich ist die Fotografie immer mit der Gegenwart oder der Vergangenheit verknüpft. Mehr als jedes andere Medium thematisiert sie das Verrinnen von Zeit. Der Fotograf drückt den Auslöser und dokumentiert die Spuren dessen, was stattgefunden hat. Fünf deutsche und fünf russische Fotografinnen und Fotografen, eingeladen vom Goethe Institut, unternehmen das Experiment in die andere Richtung zu schauen.
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Comic-Leben

2013-12-20 bis 2014-05-04

tn Mit der Ausstellung "comicleben_comiclife" wendet sich das MKG als führendes Haus für angewandte Kunst einer besonders facettenreichen Form grafischer Gestaltung zu. Der Comic gilt seit dem letzten Jahrhundert als eigenständige und vielfältige Kunstform zwischen Zeichnung, Illustration und Grafikdesign. Oft pendelte er zwischen Hoch - und Populärkultur. Seit dem Aufkommen der Graphic Novel ist das öffentliche Interesse am Comic so groß wie nie.
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Überraschung als Konzept

2013-12-17 bis 2014-03-30

tn Ausstellungsplakate: das sind in der Regel Abbildungen vom besten Exponat einer Ausstellung, versehen mit einem Text, der über Zeit und Ort informiert. Mit ihren attraktiven Reproduktionen von Kunstwerken sind sie eine beliebte Dekoration in Wohnungen. Die Plakate des Museums für Gestaltung in Zürich sehen anders aus. Das renommierte Designmuseum verfügt über eine der besten Plakatsammlungen der Welt – und anspruchsvolle Plakate sind ein großes Thema.
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Kleine Welten

2013-12-08 bis 2014-06-29

tn Sie sind so klein, dass man sie einfach einatmen könnte – die Skulpturen des englischen Bildhauers Willard Wigan. Ihm selbst ist das schon passiert. Die Wolkenkratzer, Bäume und Märchenszenen sind weniger als 0,005 Millimeter groß. Schon als Kind faszinieren Wigan Ameisen, er baut für sie Häuser mit Inneneinrichtung – maßstabsgetreu.
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Die Speicherstadt vermessen

2013-11-28 bis 2014-02-16

tn Hamburgs südliche Altstadt wird in den 1880er Jahren von einem Wohngebiet zu einer Lagerhausinsel umgebaut. Bevor man ein ganzes Viertel niederreißt, lässt die Baudeputation es von Georg Koppmann fotografieren. Der Fotograf wird zum Archivar und dokumentiert die historisch bemerkenswerten Häuser, Straßen und Plätze auf der Kehrwieder-Wandrahm-Insel, entlang des heutigen Zollkanals.
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Im Kampf um die Moderne Kunst

2013-06-14 bis 2014-01-28

tn Die Neupräsentation der Sammlung der Hamburger Sparkasse im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) widmet sich den Künstlern, mit denen Max Sauerlandt (1880-1934), zweiter Direktor des MKG, einen besonders intensiven Austausch pflegt. Hierzu zählen vor allem Richard Haizmann, Rolf Nesch, Karl Ballmer und Karl Kluth, die in den 1920er Jahren maßgeblich die lokale Hamburger Kunstszene prägen.
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Böse Dinge

2013-05-16 bis 2013-10-27

tn Machen schöne, wohl geformte Dinge einen besseren Menschen? Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zeigt eine Ausstellung des Museum der Dinge Berlin, das den Spuren Gustav E. Pazaureks und seine Kategorein von Geschmacksverirrungen im Design und Kunsthandwerk auf den Prüfstand stellt. Vor 100 Jahren eröffnete er in Stuttgart die "Abteilung der Geschmacksverirrungen" für die er in den folgenden Jahren 900 abschreckende Negativbeispiele sammelte: Ein Antikanon, der den modernen Produkten und Vorbildern von Werkbund und Bauhaus, der "guten Form" warnend gegenüberstand.
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Typisch Japan

2013-04-24 bis 2013-11-03

tn Blühende Kirschbäume, Lotosblüten, Geishas im Kimono, stille Tempelstätten: Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zeigt aus seiner Sammlung handkolorierte Fotografien der 1880er Jahre, Lack-Alben und Fotopostkarten, die um die Jahrhundertwende entstanden. Die rund 100 Exponate werden ergänzt durch Exportartikel, die für den europäischen Markt produziert und in Japan wie auch auf den Weltausstellungen in Europa verkauft wurden.
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Antike als Dekor

2013-04-12 bis 2013-08-04

tn Wie sah das Zeitalter der Aufklärung die Antike? Welche Bilder dienten damals der Anschauung? Die Grafiken dieser Ausstellung vermitteln ein vielschichtiges und intensives Bild vom Geistesleben des 18. Jahrhunderts. Es war die Zeit, als Johann Joachim Winckelmann, der Begründer der klassischen Archäologie, oder auch der junge Goethe Italien bereisten. Als Vertreter der Aufklärung suchten sie nach einer idealen antiken Welt, die Vorbilder für die eigene Zeit liefern könnte.
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Emil Orlik in Japan

2012-10-12 bis 2013-04-14

tn Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ehrt Emil Orlik anlässlich seines 80. Todestages am 28. September 2012 mit einer Ausstellung. Orlik (1870-1932), ein Grafiker aus Prag, übernahm 1904 die Leitung der angesehenen Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Ein reiches und vielfältiges OEuvre legitimierte ihn für diese Aufgabe, vor allem aber sprach seine Affinität zum japanischen Farbholzschnitt für den Künstler. Er galt als einer der führenden Vertreter des Japonismus.
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Picasso im Fotoporträt

2012-07-13 bis 2012-10-21

tn Picasso hatte nicht nur eine Leidenschaft für die Malerei, sondern ließ sich auch leidenschaftlich gerne fotografieren. Die bemerkenswertesten seiner Porträts, von der klassischen Atelierszene über die Momentaufnahme bis hin zur inszenierten Pose, sind ab dem 13. Juli im MKG zu sehen. Die Ausstellung versammelt rund 250 Fotoporträts verschiedener Fotografinnen und Fotografen, darunter Berühmtheiten wie Richard Avedon, Brassaï, Henri Cartier-Bresson, Man Ray, Cecil Beaton oder Madame d’Ora.
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Patente Instrumente

2012-06-15 bis 2012-12-30

tn Das MKG präsentiert die hochkarätige 250 Stücke umfassende Instrumentensammlung Wolfgang Hanneforths, die der Sammler in 30 Jahren aufgebaut und im Herbst 2011 dem MKG als Geschenk übergeben hat. Das Interesse des Sammlers galt technisch außergewöhnlichen, in ihrer Konstruktion innovativen Instrumenten. Den Hauptbestandteil bilden Streich- und Holzblasinstrumente des 19. und 20. Jahrhunderts.
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Der Berliner Skulpturenfund

2012-04-22 bis 2012-10-07

tn Im April 2012 kehren fünf verschollen geglaubte expressionistische Werke nach mehr als 70 Jahren an ihren ursprünglichen Ausstellungsort im MKG zurück. Der "Kopf" von Otto Freundlich aus dem Jahre 1925, Richard Haizmanns "Figur" (1929), Naum Slutzkys "Weibliche Büste" (vor 1931) sowie die "Stehende Gewandfigur" (1925) und "Stehender weiblicher Akt" (o.J.) von Gustav Heinrich Wolff wurden im Januar 2010 zusammen mit 11 weiteren Skulpturen bei einem spektakulären Fund in Berlin geborgen.
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Was da ist

2012-03-04 bis 2012-05-06

tn Das MKG präsentiert das künstlerische Schaffen der diesjährigen KAIROS-Preisträgerin Katell Gélébart. Die französische Recycling-Designerin kreiert Kleidung, Taschen, Lampen, Möbel und andere Objekte und nutzt mit beeindruckender Konsequenz ausschließlich Materialien, die bereits vorhanden sind: Verpackungen aus neuseeländischen Haushalten, Seide aus indischen Produktionsüberschüssen, Filz aus sowjetischen Armeebeständen oder alte Leinensäcke der Deutschen Post.
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