Fotostiftung Schweiz

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Jojakim Cortis & Adrian Sonderegger. Double Take

2018-06-02 bis 2018-09-09

tn Fünf Jahre lang ar­bei­te­te das Zür­cher Künst­ler­duo Jo­ja­kim Cor­tis & Adri­an Sonde­reg­ger an einem Pro­jekt, das nicht nur durch sein Kon­zept be­sticht, sondern auch die Schau­lust weckt. «Dou­ble Take» ist ein ver­füh­re­ri­sches Spiel mit iko­ni­schen Bil­dern der in­ter­na­tio­na­len Fo­to­ge­schich­te: Auf­nah­men, die sich ins kol­lek­ti­ve Ge­dächt­nis ein­ge­prägt haben, wer­den als drei­di­men­sio­na­le Mo­del­le nach­ge­baut – eine akri­bi­sche Bri­co­la­ge aus Kar­ton, Sand, Holz, Stoff, Watte, Gips und Kleb­stoff.
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Jakob Tuggener – Maschinenzeit

2017-10-21 bis 2018-01-28

tn Im Zentrum der Ausstellung "Maschinenzeit" stehen Fotografien und Filme aus der Welt der Arbeit und der Industrie. Sie reflektieren nicht nur die rasante technische Entwicklung von der Textilindustrie im Zürcher Oberland bis zum Kraftwerkbau in den Alpen, sondern zeugen auch von Tuggeners lebenslanger Faszination für alle Arten von Maschinen: von Webstühlen über Schmelzöfen und Turbinen bis zu Lokomotiven, Dampfschiffen und Rennautos. Er liebte ihren Lärm, ihre dynamischen Bewegungen und ihre unbändige Kraft, und er hielt sie in Bildern fest, die zwischen stiller Poesie und starker Expressivität oszillieren. Gleichzeitig beobachtete er die Männer und Frauen, die mit ihrer Arbeit den Motor des Fortschritts am Laufen hielten – nicht ohne anzudeuten, dass dereinst Maschinen die Menschen beherrschen könnten.
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Dominic Nahr – Blind Spots

2017-05-20 bis 2017-10-08

tn Die Fotografien von Dominic Nahr (geb. 1983) werden in Nachrichtenredaktionen der Weltpresse geschätzt. In Ausstellungen entfalten sie ihre volle Kraft. Die harten Fakten der internationalen Krisenherde sind dabei nur das äussere Gerüst, um tief in die Lebenswelten der Menschen einzutauchen. Nahr vermittelt Befindlichkeiten und Stimmungen, die weder in Worte noch in Statistiken zu fassen sind.
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Fremdvertraut. Aussensichten auf die Schweiz

2017-02-11 bis 2017-05-07

tn Das Bild der Schweiz wurde massgeblich vom Tourismus geprägt. Mit Aufnahmen von spektakulären Bergpanoramen und ländlichen Idyllen liess sich das Land immer wieder erfolgreich vermarkten. Schweiz Tourismus hat das eigene 100-Jahr-Jubiläum 2017 zum Anlass genommen, die Verbindung von Reisen und Fotografieren zu neuer Blüte zu bringen. Unter der Regie von Fotostiftung Schweiz und Musée de l'Elysée wurden fünf international renommierte Fotografen eingeladen, die Schweiz zu beleuchten – frei von jedem Werbeauftrag. Was Alinka Echeverría, Shane Lavalette, Eva Leitolf, Simon Roberts und Zhang Xiao dabei beobachtet haben, ist inspirierend und erhellend zugleich. Ihre lustvollen, poetischen oder rätselhaften Bilder regen an, das Vertraute mit fremden Augen neu zu sehen.
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Thomas Kern - Haiti. Die endlose Befreiung

2016-09-17 bis 2017-01-29

tn Seit seiner ersten Reise nach Haiti 1997 kehrt Thomas Kern (*1965) immer wieder dorthin zurück, um die wechselhafte Geschichte der ehemaligen "Perle der Antillen" festzuhalten. Zurückhaltend und zugleich ganz nahe bei den Menschen dokumentiert er in klassischem Schwarzweiss den Alltag in einem der ärmsten Länder der Welt. Seine Bilder zeigen die grossen individuellen Anstrengungen und die kleinen Freuden in einem Land, das geprägt ist von Naturkatastrophen, politischer Instabilität und einem schleichenden ökologischen Desaster. Darüber hinaus erzählen sie von der Geschichte der Sklaverei und vom vermeintlichen Ausweg in die spirituelle Welt des Vodou.
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Roberto Donetta. Samenhändler und Fotograf aus dem Bleniotal

2016-05-28 bis 2016-09-04

tn Der Tessiner Roberto Donetta (1865-1932) gehört zu den grossen Aussenseitern der Schweizer Fotografie. Er fristete sein Leben als wandernder Fotograf und Samenhändler und hinterliess nach seinem Tod rund 5000 Glasplatten, die sich durch Zufall erhalten haben: sie halten das archaische Leben seiner Landsleute im damals noch abgeschotteten Valle di Blenio und den langsamen Einzug der Moderne präzis und einfühlsam fest.
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Barbara Davatz. As Time Goes By, 1972 bis 2014

2016-02-27 bis 2016-05-16

tn 1982 porträtiert Barbara Davatz (*1944) 12 junge Paare aus der Zürcher Szene, die verliebt, befreundet oder verwandt sind. Sie fotografiert vor neutralem Hintergrund und konzentriert sich auf die Ausdruckskraft der Porträtierten, die Gesichter, die Blicke, die Körpersprache sowie das subtile Spiel mit Kleidern und Accessoires.
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Rudolf Lichtsteiner. Zum Stand der Dinge

2015-10-24 bis 2016-02-14

tn Mit der Ausstellung "Rudolf Lichtsteiner – Zum Stand der Dinge" präsentiert die Fotostiftung Schweiz die erste umfassende Retrospektive des Fotografen Rudolf Lichtsteiner (geboren 1938 in Winterthur). Sie zeigt ausgewählte Werkgruppen aus dessen Vorlass, den die Fotostiftung Schweiz seit 2012 betreut und erforscht. Sein Gesamtwerk umfasst rund 1.000 Originalabzüge, Foto-Objekte und Leporellos, die über einen Zeitraum von 50 Jahren entstanden sind.
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Jules Decrauzat – Pionier der Fotoreportage

2015-05-30 bis 2015-10-11

tn Eine Entdeckung: rund 1’250 Glasnegative aus der Zeit zwischen 1910 und 1925, die im Archiv der Schweizer Bildagentur Keystone dem Zahn der Zeit getrotzt haben. Die Qualität dieser Fotografien war bekannt, doch die Umstände ihrer Entstehung lagen weitgehend im Dunkeln. Erst dank intensiven Recherchen kann nun ein neues Kapitel der Schweizer Fotogeschichte geschrieben werden:
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Meinrad Schade – Krieg ohne Krieg

2015-03-07 bis 2015-05-17

tn Seit über zehn Jahren arbeitet Meinrad Schade (geboren 1968) an seinem Langzeitprojekt "Vor, neben und nach dem Krieg". Er bereiste Regionen im heutigen Russland und in Staaten der ehemaligen Sowjetunion wie die russischen Teilrepubliken Tschetschenien und Inguschetien, Kasachstan, Berg-Karabach und die Ukraine, um sich in ausführlichen Reportagen mit ehemaligen, noch schwelenden und vielleicht wieder ausbrechenden Konflikten zu befassen.
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Rudy Burckhardt – Im Dickicht der Grossstadt

2014-10-25 bis 2015-02-15

tn Der Schweizer Rudy Burckhardt (1914–1999) liess sich 1935 in New York nieder. Überwältigt von der schieren Grösse dieser Metropole, dem Kontrast zwischen den monumentalen Wolkenkratzern und dem hektischen Treiben in den Strassenschluchten, begann er, seine Eindrücke fotografisch und filmisch zu verarbeiten. Als zurückhaltender Mensch widmete er sich vorerst den Details der Fassaden sowie den auffälligen Werbeschriften und grafischen Zeichen aller Art.
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1914/18 – Stephan Schenk, Kreuzweg

2014-06-07 bis 2014-10-12

tn Als Gegenstück zur Ausstellung "Bilder von der Grenze" mit Fotopostkarten aus den Jahren 1914-1918 präsentiert die Fotostiftung Schweiz eine Installation mit grossformatigen Werken von Stephan Schenk, in welcher der Künstler die Darstellbarkeit der Weltkriegs-Katastrophe hinterfragt — über 8 Millionen Soldaten und 7 Millionen Zivilisten verloren dabei ihr Leben. Die in den letzten drei Jahren entstandene Arbeit "Kreuzweg" basiert auf 14 Fotografien von den grössten Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs in Europa und Übersee.
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Iren Stehli – So nah, so fern

2014-03-08 bis 2014-05-25

tn Iren Stehli (geb. 1953) hat sich mit ihren fotografischen Essays aus Tschechien einen Namen gemacht. Während Jahrzehnten begleitete sie die in Prag lebende Roma-Frau Libuna durch die Wechselfälle ihres Lebens – eine einzigartige Langzeitstudie, bei der die Fotografin nicht nur aussenstehende Beobachterin blieb, sondern auch zur Freundin und engen Vertrauten wurde. Neben diesem "Lebenswerk" hat Iren Stehli aber seit 1974 auch viele weitere Projekte realisiert, die sich durch eine besondere Mischung aus Faszination und Anteilnahme auszeichnen.
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Emil Schulthess – Retrospektive

2013-09-07 bis 2014-02-23

tn Emil Schulthess (1913-1996) gehört zu den Klassikern der Schweizer Fotografie der Nachkriegszeit. Seine monumentalen Bildbände über Destinationen wie Afrika, China oder die Sowjetunion waren internationale Bestseller. Ab den 1970er Jahren wurde er als Erfinder der Flugpanoramen bekannt. Die Sonne zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Emil Schulthess – überall auf der Welt versetzte ihn ihr Anblick in ungläubiges Staunen. Sein berühmtestes Werk ist ein 24-Stunden-Panorama der Mitternachtssonne in Farbe, das 1950 in Norwegen entstand und weltweit Aufsehen erregte.
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Adieu la Suisse!

2013-06-08 bis 2013-08-25

tn Erhabene Gipfel, liebliche Seen, friedliche Täler – das klassische Bild der Schweizer Landschaft wurde schon früh von Fotografen mitgeprägt. Was ist aus dieser Landschaft geworden? Die Fotostiftung Schweiz geht in ihrer aktuellen Ausstellung "Adieu la Suisse!" nicht nur dem objektiven Wandel der Wirklichkeit nach, sondern auch den Veränderungen des Blicks auf die helvetische Landschaft. Aus der Dekonstruktion der älteren fotografischen Mythen sind neue, zeitgenössische Bilder der Schweiz entstanden.
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Wovon wir leben

2013-03-15 bis 2013-05-26

tn Georg Gerster gehört weltweit zu den bedeutendsten Vertretern der Flugfotografie. 50 Jahre nach seinem ersten Fotoflug, zu dem er 1963 im Sudan startete, widmet ihm die Fotostiftung Schweiz in Winterthur eine monografische Ausstellung. Unter dem Titel "Wovon wir leben – Flugbilder von Georg Gerster" geht es dabei um das Thema Welternährung, ein Schwerpunkt in seinem Schaffen. Neben einigen Ikonen präsentiert die Schau auch viele unbekannte Werke.
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Huai He – Alles im Fluss

2012-10-27 bis 2013-02-17

tn Nach seiner vielbeachteten Arbeit über das Leben der chinesischen Wanderarbeiter ("From Somewhere to Nowhere – China’s Internal Migrants", 2008) widmet sich der in Tokio lebende Schweizer Fotograf Andreas Seibert einem neuen brisanten Thema. Mit dem Projekt "Huai He – Alles im Fluss" beleuchtet er die alltägliche Wirklichkeit und die Herausforderungen des heutigen China.
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