Haus der Kunst

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Again and Again — Sammlung Goetz im Haus der Kunst

2017-09-15 bis 2018-04-08

tn In den 1990er-Jahren wurde der Loop – die Technik, mittels derer eine kurze Film- oder Videosequenz am Ende und am Anfang verbunden wird, sodass sich eine Endlosschleife ergibt – zu einem gängigen Stilmittel im Bereich der bewegten Bilder. "Again and Again" erforscht wie der Loop, sowie andere formale und räumliche Methoden wie etwa Mehrkanalinstallationen, Split Screen, oder Experimente mit Serialität das narrative Instrumentarium digitaler Videoarbeiten der 1990er- und 2000er-Jahre erweiterten. Ausgehend von diesen Strategien der Wiederholung durchleuchtet die Ausstellung gattungsspezifische Befragungen des mannigfaltigen Selbst.
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Frank Bowling: Mappa Mundi

2017-06-23 bis 2018-01-07

tn "Frank Bowling: Mappa Mundi" ist eine umfassende Überblicksausstellung seltener und noch nie zuvor gezeigter großer Gemälde und anderer Arbeiten des britischen Künstlers Frank Bowling. 1934 in Bartica in Britisch-Guayana geboren, verließ er mit neunzehn seine Heimat und gelangte – im Zuge der großen Migrationsbewegungen der englischsprachigen Bevölkerung von Westindien und der Karibik nach dem Zweiten Weltkrieg – im Jahr 1953 nach London. Er studierte Malerei an der Slade School, dem University College London und dem Royal College of Art. 1962 wurde er in seiner dortigen Abschlussklasse neben David Hockney, der die Goldmedaille gewann, mit der Silbermedaille für Malerei ausgezeichnet.
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Thomas Struth. Figure Ground

2017-05-05 bis 2018-01-07

tn Die Übersichtsausstellung "Figure Ground" von Thomas Struth präsentiert erstmals eine Auswahl seiner umfassenden Werkgruppen unter dem Aspekt des sozialen Interesses, das die Entwicklung seines künstlerischen, explizit international angelegten Werks durchzieht. Von den ersten Arbeiten bis zu den aktuellen Bildern entwickelt das Werk des international anerkannten Fotografen durch seine Themenwahl, die Art der fotografischen Umsetzung und ihrer Präsentation seinen speziellen Charakter.
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Free Music Production / FMP: The Living Music

2017-03-10 bis 2017-08-20

tn 2017 widmet das Haus der Kunst eine Ausstellungs- und Konzertreihe dem Berliner Avantgarde-Plattenlabel Free Music Production / FMP. Fast fünfzig Jahre nach seiner Gründung lohnt es sich, die Werke dieses innovativen und experimentierfreudigen Musikerkollektivs sowie ihre bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik erneut einer kritischen Analyse zu unterziehen. Ausstellung, Begleitprogramm und Katalog folgen dabei den kuratorischen Grundsätzen, die 2012 mit der richtungsweisenden Ausstellungs- und Konzertreihe "ECM: Eine kulturelle Archäologie" über die herausragende Arbeit von ECM und Manfred Eicher eingeführt wurden.
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Harun Farocki. Counter Music

2017-03-10 bis 2017-05-28

tn Harun Farocki (1944 – 2014) war Leitfigur in einer Szene von Filmemachern und Intellektuellen, die sich in Europa Ende der 60er-Jahre im Zuge brisanter politischer Debatten entwickelt hatte. In dieser turbulenten Zeit wurde nicht nur das Produktionsmodell des Filmemachers/Autorenfilmers definiert, sondern auch die Frage nach dem analytischen Rahmen des Kinos mit Blick auf gesellschaftspolitische Ereignisse aufgeworfen.
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Two Suns in a Sunset

2016-10-28 bis 2017-02-12

tn Sie seien Geschichtenerzähler (storytellers), sagt das Künstlerduo Joana Hadjithomas & Khalil Joreige über sich, und sie erzählen ihre Geschichten mit den Mitteln der Fotografie und des Films, sowie der Installation und Performance. Inhaltlich zieht sich wie ein roter Faden die jüngere Geschichte und Gegenwart des Libanons und von Beirut durch dieses Werk. In dieser Stadt wurden beide 1969 geboren; dort wuchsen sie auf, durch den libanesischen Bürgerkrieg (1975-1990) konfrontiert mit ständiger Unsicherheit, Gewalt und häufigen Ortswechseln, sowie mit den Bildern und Darstellungen dieser Momente.
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Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965

2016-10-14 bis 2017-03-26

tn Mit der umfassenden Ausstellung "Postwar: Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965", die das Haus der Kunst konzipiert hat, beschreibt zum ersten Mal in der jüngeren Ausstellungsgeschichte eine Schau die Nachkriegszeit als einen wahrhaft globalen Zustand. In dieser pulsierenden und turbulenten Zeit waren künstlerische Blickwinkel verwoben mit sozialen, politischen, kulturellen und technologischen Interessen.
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Michael Buthe - Retrospektive im Haus der Kunst

2016-07-08 bis 2016-11-20

tn Michael Buthe wurde 1944 in Sonthofen geboren und starb 1994 in Köln. Er studierte an der Werkkunstschule Kassel und an der Kunstakademie Düsseldorf. Der Beginn seines künstlerischen Schaffens fiel in die Zeit, in der das deutsche Informel und die American Minimal Art für viele Künstler prägend waren und man dem Medium Malerei eine Krise attestierte. Schon Michael Buthes frühe Stoffobjekte aus den 1960er- und ersten 1970er-Jahren waren hierauf eine Erwiderung mit taktilen Mitteln.
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No Place like Home

2016-05-13 bis 2017-01-08

tn Das Zuhause ist ein ambivalenter Ort - einerseits bietet es Schutz und Rückzugsmöglichkeit, anderseits kann es durch familiäre Erwartungshaltungen auch als erdrückend empfunden werden. Die Sammlung Goetz thematisiert in der Ausstellung "No Place like Home" die große Bandbreite innerfamiliärer Verhältnisse. Mit dem Begriff Zuhause verbindet man die Vorstellung von einem Ort, an dem man sich behütet und angenommen fühlt, wo Traditionen gelebt werden und sich die Identität entfalten kann. Dabei ist es oftmals auch der Platz, an dem Machtkämpfe ausgetragen werden und wo unausgesprochene Feindseligkeiten das Leben schwer machen.
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João Maria Gusmão & Pedro Paiva. Peacock/ Pfau

2016-05-13 bis 2016-09-18

tn João Maria Gusmão (* 1979 in Lissabon) und Pedro Paiva (* 1977 in Lissabon) arbeiten seit 2001 zusammen und haben seitdem zahlreiche institutionelle Einzel- und Gruppenausstellungen realisiert. Schwerpunkt ihrer Präsentation im Haus der Kunst "Peacock/ Pfau" ist der neueste filmische Werkkomplex, der in Japan entstand. Die 16mm-Filme werden im Loop gezeigt und sind stumm. Einziges Geräusch im Raum ist das der Projektoren, wodurch deren Materialität zusätzlich betont wird. Zunächst führt der Film "Mating dance" das Motiv ein: die Konstruktion eines Selbstbildes. Mit seinem auffälligen Federkleid, das er zu einem Rad aufstellen kann, versucht der Pfau seinem weiblichen Gegenüber zu imponieren.
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Sara MacKillop im Haus der Kunst

2016-05-13 bis 2016-09-18

tn Sara MacKillop (*1973 in Bromley, UK) hat sämtliche Arbeiten, die in dieser Kapselausstellung zu sehen sind, eigens für die Ausstellung konzipiert. Ihre Werke stehen in der Tradition der Konzeptkunst sowie des Minimalismus. Die Londoner Künstlerin ist Mitbegründerin der Artist Self-Publishers’ Fair London 2015. Sie hatte bisher Einzelausstellungen in der Kunsthalle Charlottenburg, Kopenhagen (2013), Spike Island in Bristol (2011), White Columns in New York (2011) sowie im Whitechapel Project Space, London (2009).
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Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou

2016-03-25 bis 2016-09-04

tn Mit ca. 160 Arbeiten von über 100 Künstlern bietet "Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou" einen Überblick über künstlerische Positionen in Malerei, Skulptur, Installation, Video, Fotografie und Performance seit den 1980er-Jahren. Die Sammlung zeitgenössischer Kunst des Centre Pompidou wurde außerhalb von Frankreich selten so umfangreich präsentiert. Die Entstehungszeit der ausgewählten Werke reicht von den 1980er- Jahren bis zur Gegenwart.
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James Casebere. Flüchtig

2016-02-12 bis 2016-06-12

tn Als sich James Casebere (geb. 1953 in Lansing, Michigan, USA) Mitte der 1970er-Jahre künstlerisch zu betätigen begann, befand sich die Fotografie im Umbruch. Zu dieser Zeit formulierten Künstler für dieses Medium verschiedene neue Ansätze. Casebere gehört zu einer Generation von Künstlern, welche die Wahrhaftigkeit von Bildern von Anfang an hinterfragte, und für die eine Fotografie etwas anderes ist als ein Dokument.
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Laure Prouvost im Haus der Kunst

2015-11-27 bis 2016-09-18

tn Für die vierte Ausgabe der Serie "Der Öffentlichkeit - Von den Freunden Haus der Kunst" wird die französische Künstlerin Laure Prouvost eine ortsspezifische Arbeit für die Mittelhalle im Haus der Kunst konzipieren. Prouvost (geb. 1978, lebt und arbeitet in London) schafft Installationen und Filme von großem visuellem Reiz. Oft lockt sie ihr Publikum in ungewöhnliche Betrachtungssituationen, wobei sie ein komplexes Netz aus Film, Objekt, Skulptur, Zeichnung, Malerei und architekturalen, zuweilen auch kulissenartigen Elementen herstellt.
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Hanne Darboven. Aufklärung

2015-09-18 bis 2016-02-14

tn "Der Reichtum des Werks von Hanne Darboven gibt die Art vor, wie wir es präsentieren", sagt Okwui Enwezor über dieses Ausstellungsvorhaben. Die erste große Retrospektive seit dem Tod der Künstlerin ist im Haus der Kunst auf 2000 qm angelegt und macht neben dem bildnerischen Werk auch die Kompositionen erfahrbar. Beide bestimmen das Schaffen von Hanne Darboven (1941–2009) wesentlich und hängen unmittelbar zusammen.
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Die kalte Libido

2015-06-26 bis 2016-02-28

tn Keren Cytter zeigt in "Disillusioned Love 2" (2003) ein Paar, dem die Liebe abhandengekommen ist und das sich in einem Netz an Lügen, Eifersucht und dem Wunsch nach Neuanfang verstrickt. Mit standardisierten Textbausteinen versichert es sich zwar seiner Liebe ("Do you love me?" – "Sure"), misstraut sich aber gegenseitig ("Where dou you go all the time?"). Heimtückisch mischt einer dem anderen Gift ins Essen, sobald sich der Partner abwendet. Die Situationen wiederholen sich in Loops und werden nur leicht variiert. So wird die Spannung zwischen Liebe, Hinterhalt und Kaltblütigkeit nicht gelöst, das Geschehen bewegt sich zwischen Telenovela und Krimi.
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Geniale Dilletanten

2015-06-26 bis 2015-10-11

tn "Geniale Dilletanten", so wurde 1981 ein Konzert im Berliner Tempodrom angekündigt. Dieser absichtlich falsch buchstabierte Titel steht für die kurze Epoche eines vehementen künstlerischen Aufbruchs in Deutschland zwischen 1979 und 1984. Meist ausgehend von Kunsthochschulen, formierten sich in vielen deutschen Städten subkulturelle Szenen, die mit brachialem Lärm, provokanten Super- 8-Filmen, billig zusammenkopierten Fanzines, selbst produzierten Samplern, Design jenseits von "Geschmack" und einer neuen, wilden figurativen Malerei und Skulptur gegen den herrschenden Zeitgeist in Deutschland opponierten.
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Zufallsmuster

2015-06-26 bis 2016-01-17

tn Die beiden Worte Zufall und Muster zu verknüpfen, scheint zunächst ein Widerspruch in sich zu sein. Denn ein Zufall ist das unbeabsichtigte Zustandekommen einer Begebenheit, die scheinbar zusammenhanglos oder jedenfalls unvorhersehbar eintritt. Ein Muster hingegen hat eine erkennbare Struktur, die auf Wiederholung gründet. Ein Muster folgt einem ordnenden Prinzip.
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Louise Bourgeois. Strukturen des Daseins: Die Zellen

2015-02-27 bis 2015-08-02

tn Im Laufe ihrer sieben Jahrzehnte umfassenden Laufbahn hat Louise Bourgeois (1911-2010) Ideen initiiert und entwickelt, die später Schlüsselpositionen in der zeitgenössischen Kunst einnahmen: unter anderem das Format der Installation, das Theatralische und Themen des Feminismus. Ihre unverwechselbaren skulpturalen Formen, die in komplexen ikonografischen und psychologischen Tableaus ausgearbeitet sind, sowie ihre herausragenden Zeichnungen sind unübertroffen.
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David Adjaye. Form, Heft, Material

2015-01-30 bis 2015-05-31

tn Das heterogene Werk des Architekten David Adjaye (geb. 1966) umfasst annähernd 50 abgeschlossene Bauprojekte von Luxusläden über Museen und Bibliotheken bis zu sozialen Wohnbauten. Zu seinen neuesten Aufträgen zählen die Gestaltung des National Museum of African American History and Culture in Washington D.C. sowie des National Museum of Slavery and Freedom in Cape Coast, Ghana.
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Mark Leckey. Als ob

2015-01-30 bis 2015-05-31

tn Flamboyant und dandyhaft - so lassen sich die ersten Werke von Mark Leckey beschreiben. Mit dem Video "Fiorucci Made Me Hardcore", einer Ode an die britische Dancehall- und Clubkultur der 1970er- bis späten 1990er-Jahre, hatte Mark Leckey 1999 seinen Durchbruch. Anschließend nahm seine künstlerische Laufbahn Tempo auf: Fünf Jahre nach seiner ersten Einzelausstellung im Migros Museum in Zürich (2003) gewann Mark Leckey 2008 den Turner Prize für Ausstellungen in Köln und Dijon.
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Victor Man - Zephir

2014-10-24 bis 2015-01-11

tn "Alles geschah so wie es sein muss, nachts, inoffiziell, nur dass sie anschließend bei Sonnenschein dort auf jener Sandbank einschwärzten und aufplatzten; man sah, dass sie voller Würmer waren und sie fuhren fort zu stinken, und die Düfte, die zurück in die Stadt krochen, heiß und schwer, wurden folgendermaßen benannt: "Zephir"." Diese Passage findet sich in einer Kurzgeschichte im Katalog zur Ausstellung. Ihr Autor, der Rumäne Alexandru Monciu-Sudinski beschreibt, wie fünf große Walfische eine mittelalterliche, gleichzeitig aber von deutschen Hakenkreuzträgern heimgesuchte Stadt vor Angst erzittern lassen.
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Tilo Schulz & Mohamed Bourouissa im Münchner Haus der Kunst

2014-10-24 bis 2015-01-11

tn Das Haus der Kunst eröffnet Ende Oktober eine neue Ausstellungsserie, genannt "Kapsel-Ausstellungen". In dieser Reihe werden jüngere, in der Museumslandschaft noch wenig etablierte Künstler und Künstlerinnen präsentiert und neue Produktionen ermöglicht. Die Kapselausstellungen geben auf diese Weise Einblick in künstlerische Praktiken und Produktionsweisen. Den Auftakt zu dieser Serie bilden neue Produktionen des in Leipzig geborenen Künstlers Tilo Schulz (geb. 1972) und des französisch-algerischen Künstlers Mohamed Bourouissa (geb. 1978). Jeder der beiden präsentiert sein Werk autonom in jeweils einem großen Saal, einer sog. "Kapsel".
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Georg Baselitz - Damals, dazwischen und heute

2014-09-19 bis 2015-02-01

tn Seit 2008 hat das Haus der Kunst monografische Überblicksausstellungen wichtiger zeitgenössischer Künstler organisiert und dabei jeweils spezifische Aspekte in deren Arbeit und Entwicklung hervorgehoben. Beispiele für solche Ausstellungen sind "Travelling '70-'76" mit vielen, selten gezeigten Arbeiten aus Pappe und Stoff von Robert Rauschenberg, Gerhard Richters "Abstrakte Bilder", die diese wichtige Werkgruppe zum ersten Mal unabhängig präsentierte, sowie die Ellsworth-Kelly-Retrospektive "Schwarz & Weiß".
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Broken. Slapstick, Comedy und schwarzer Humor

2014-06-27 bis 2015-01-18

tn Seit Frühjahr 2011 zeigt das Haus der Kunst im dafür hergerichteten ehemaligen Luftschutzkeller jährlich zwei Ausstellungen von Medienkunst aus der Sammlung Goetz, die abwechselnd von Haus der Kunst und Sammlung Goetz kuratiert werden. Teil 7 dieser Kooperation ist dem Thema Slapstick, Comedy und schwarzem Humor gewidmet - in der Film- und Unterhaltungsindustrie beliebte Genres, um ungestraft über das Missgeschick von anderen zu lachen.
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Stan Douglas - Mise en scène

2014-06-20 bis 2014-10-12

tn Derzeit steht Stan Douglas an einem ganz besonderen Moment seines künstlerischen Werdegangs: Seit 2008 hat er großformatige fotografische Werkserien produziert, und in den jüngsten Werken Musik, Film, Theater, Fotografie sowie digitale Formate aufs engste verwoben, so dass sie gleichzeitig mehreren Medien zuzuordnen sind.
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Matthew Barney: River of Fundament

2014-03-16 bis 2014-08-17

tn Mit der großen Ausstellung "Matthew Barney: River of Fundament", präsentiert das Haus der Kunst die Weltpremiere des gesamten vielteiligen "River of Fundament"-Projekts von Matthew Barney. Dieses Projekt besteht aus dem symphonischen Film "River of Fundament" von epischer Länge (5 Std.), großformatigen Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Storyboards und Vitrinen, und verdichtet sich damit zu einem der komplexesten und ehrgeizigsten in Barneys Werk.
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"Archiv Galerie" im Haus der Kunst

2014-03-09 bis 2014-12-31

tn Mit der Einrichtung einer dauerhaft angelegten "Archiv Galerie" führt das Haus der Kunst wiederum ein neues Format für die Präsentation seiner historischen Materialien und ihre Vermittlung an ein breiteres Publikum ein. Zu seinem 75-jährigen Bestehen hatte es 2012 die Ausstellung "Geschichten im Konflikt: Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955" gezeigt.
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Ellen Gallagher: AxME

2014-02-28 bis 2014-07-13

tn Mit der Ausstellung "Ellen Gallagher: AxME" stellt das Haus der Kunst die Arbeit der afrikanisch-amerikanischen Künstlerin Ellen Gallagher vor. Ihrer visuellen Sprache liegen drei zentrale Themen zugrunde: Der Kampf um die Kolonien im Zuge der Herausbildung der modernen Welt, die konzeptuellen Errungenschaften der Kunst der 1960er- und 1970er-Jahre sowie der Begriff des Archivs als dialektische Verbindung von Form und Inhalt.
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Bilder in der Zeit

2014-01-25 bis 2014-06-15

tn Seit Frühjahr 2011 zeigt das Haus der Kunst im dafür hergerichteten ehemaligen Luftschutzkeller regelmäßig Filme und Videos aus der Sammlung Goetz. Im September 2013 hat Ingvild Goetz Teile ihrer Sammlung, weltweit eine der bedeutendsten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst, dem Freistaat Bayern geschenkt. Die kongeniale Partnerschaft zwischen dem Haus der Kunst und der Sammlung Goetz schafft durch die kuratorische Fachkenntnis und Erfahrung des Museums eine hervorragende Basis für die weitere Entwicklung und Präsentation der Sammlung.
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The Autoconstrucción Suites

2014-01-25 bis 2014-05-25

tn Mit der Ausstellung "Abraham Cruzvillegas: The Autoconstrucción Suites" setzt das Haus der Kunst sein Engagement für herausragende Positionen skulpturalen Schaffens in der zeitgenössischen Kunst fort. Zu den bisherigen Präsentationen gehört die Ausstellung "Skulpturales Handeln" (2011). Den Objekten, die dort gezeigt wurden, waren die Handlungen eingeprägt, die zu ihrem Entstehen geführt haben: das Umweben, Reißen, Falten, Biegen oder Zerdrücken von Material.
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Munich / Now / Here

2013-11-15 bis 2013-12-01

tn Am 15. November eröffnet das Haus der Kunst das "Festival of Independents – Munich / Now / Here", ein neues Veranstaltungsformat, das der zeitgenössischen Kunst an den Schnittstellen zu Performance, Musik, Film, Architektur und Urbanismus gewidmet ist. Das Festival, das in Zukunft jedes Jahr mit einem anderen geographischen Schwerpunkt stattfinden wird, erkundet die Stadt als Knotenpunkt für unabhängiges Denken und Handeln.
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Lorna Simpson im Haus der Kunst

2013-10-25 bis 2014-02-09

tn Die erste europäische Museumsretrospektive der von der Kritik gefeierten amerikanischen Künstlerin Lorna Simpson (geb. 1960 in Brooklyn, New York) umfasst dreißig Jahre ihres Schaffens und demonstriert die Kontinuität ihres konzeptuellen und performativen Ansatzes in Fotografie, Film, Zeichnung und Collage. Mit der Kamera als Katalysator konstruiert Simpson Montagen aus Text und Bild und vereint Teile zu Ganzheiten, wobei sie die dokumentarische Qualität gefundener oder inszenierter Bilder zur Diskussion stellt. Ihre Arbeit geht kritisch auf die Genres Fotografie und Film ein und stellt Fragen nach Identität und Erinnerung, Gender und Geschichte, Fakt und Fiktion.
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Manfred Pernice - Tutti IV

2013-10-18 bis 2014-09-21

tn Die zweite Auftragsarbeit im Haus der Kunst der 2012 ins Leben gerufenen Reihe "Der Öffentlichkeit – Von den Freunden Haus der Kunst" wurde an den in Berlin lebenden Künstler Manfred Pernice vergeben. Mit diesem Projekt machen das Haus der Kunst und die Gesellschaft der Freunde auf ihr Engagement aufmerksam, sich für die Entstehung neuer Werke zeitgenössischer Kunst einzusetzen, bei denen das Haus im Brennpunkt der Diskussion steht.
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Richard Artschwager!

2013-10-11 bis 2014-01-26

tn Seit Richard Artschwagers Werk Mitte der 1960er-Jahre in kurzer Abfolge zunächst in den USA und dann in Deutschland in der Kunstwelt bekannt wurde, hat dessen Bedeutung für die Gegenwartskunst weltweit Anerkennung erfahren. Umso bemerkenswerter ist es, dass die vom Whitney Museum in New York organisierte Retrospektive die erste umfassende Präsentation seit der von Richard Armstrong 1988 an gleichem Ort ausgerichteten Ausstellung ist.
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Paper Weight

2013-07-12 bis 2013-10-27

tn Mit der Präsentation von "Paper Weight – Stilbildende Magazine von 2000 bis heute" ermöglicht das Haus der Kunst einen frischen Blick auf unabhängiges Publizieren im 21. Jahrhundert. Kuratiert von Felix Burrichter, Herausgeber und Creative Director des in New York ansässigen Magazins "Pin-Up", bietet "Paper Weight" die Perspektive eines Insiders auf die Welt des unabhängigen Veröffentlichens. Gleichzeitig untersucht die Ausstellung die umfassende kulturelle Bedeutung redaktioneller und gestalterischer Perspektiven von bestimmten Nischenmagazinen.
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Freiheit ist ein seltener Vogel

2013-06-21 bis 2013-09-22

tn Ende der 1940er-Jahre beendete Ivan Kožarić (geb. 1921 in Petrinja, lebt und arbeitet in Zagreb) seine Ausbildung an der Kunstakademie in Zagreb. Seitdem entwickelte er sich zu einem der einflussreichsten Künstler der Nachkriegs-Avantgarden im ehemaligen Jugoslawien. "Freiheit ist ein seltener Vogel" bildet sechs Jahrzehnte seines komplexen künstlerischen OEuvres ab und ist gleichzeitig die umfassendste Übersichtsausstellung, die dem Bildhauer jemals außerhalb seines Heimatlandes Kroatien gewidmet wurde.
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Joëlle Tuerlinckx: World(K) in Progress?

2013-06-09 bis 2013-09-29

tn Die Ausstellung ist eine Retrospektive in drei Teilen und an drei Orten: Brüssel, München und Bristol. Joëlle Tuerlinckx (geb. 1958 in Brüssel) zeigt Arrangements aus Skulpturen, Fundobjekten, Vitrinen, Fotografien sowie Collagen aus Papier, Zeitungsausschnitten und Zeichnungen. Dabei zitiert sie Konventionen, die wir nutzen, um Archivmaterial, oder allgemein: unser Wissen zu präsentieren. Sie erinnert mit Steinen an die Präsentation von Mineralien in Naturkundemuseen, mit Kompassen an Marinemuseen, und erweckt mit Zeitungsausschnitten den Eindruck, es handle sich um dokumentarisches Material.
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So Much I Want to Say

2013-04-19 bis 2014-01-12

tn Um das Aufbrechen von Rollenmustern geht es in den Beiträgen von Tracey Moffatt und Rosemarie Trockel. Tracey Moffatt beschäftigt sich mit der reduzierenden Darstellung insbesondere von farbigen Frauen in Filmen. In ihrer gemeinsam mit Gary Hillberg produzierten Videocollage "Lip" (1999) reiht sie Szenen aus Hollywoodproduktionen aneinander. In der Rolle der Bediensteten, hat die Farbige oder Schwarze höchstens die Wahl, entweder aufmerksam und unterwürfig, oder nachlässig und aufsässig zu sein; der Titel des Videos bezieht sich auf den Ausdruck "to give lip" – pampige Antworten geben. Durch die pointierte Montage wird die unangemessen eindimensionale Auffassung der Charaktere bloßgestellt.
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Wenn sich die Farbe ändert

2013-03-07 bis 2013-06-23

tn Mel Bochner (geb. 1940 in Pittsburgh, Pennsylvania) gilt als einer der Begründer der Konzeptkunst, die zu Beginn der 1960er-Jahre die Vorrangstellung der Malerei in der Kunst radikal aufbrach. Bochner realisierte dies unter anderem durch die Verwendung von Sprache in seinen Arbeiten. In der jüngeren Werkentwicklung beschäftigt er sich zunehmend mit einer Überprüfung des einst verschmähten Mediums, wobei ihm die eigene konzeptuelle Bildsprache zu Erkenntnissen über die neuen Möglichkeiten der Malerei verhilft.
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Aufstieg und Fall der Apartheid

2013-02-15 bis 2013-05-26

tn Als bislang umfassendste Ausstellung über dieses Thema zeigt "Aufstieg und Fall der Apartheid: Fotografie und Bürokratie des täglichen Lebens" auf vielschichtige, aufrüttelnde und dramatische Weise das Erbe der Apartheid in Südafrika in dokumentarischen Bildern. Diese Bilder reagierten auf die Methoden und Prozesse des Apartheid-Regimes von seinen Anfängen 1948 bis zu den ersten demokratischen, nicht von der Hautfarbe bestimmten Wahlen 1994, die das Ende der Apartheid markierten.
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Kendell Geers im Haus der Kunst

2013-02-01 bis 2013-05-12

tn Die künstlerische Arbeit von Kendell Geers umfasst die unterschiedlichsten Medien und Gattungen wie Installation, Skulptur, Zeichnung, Video, Performance und Fotografie. Die Ausstellung vollzieht die Veränderungen und die Entwicklung seiner künstlerischen Sprache in zwei je zwölf Jahre umfassenden Werkphasen nach: von 1988 bis 2000 und von 2000 bis heute. Über seine erste, politische Phase gibt die Ausstellung zum ersten Mal in Europa einen Überblick.
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ECM – Eine kulturelle Archäologie

2012-11-23 bis 2013-02-10

tn ECM (Edition of Contemporary Music) wurde 1969 von Manfred Eicher gegründet. Zu einem Zeitpunkt, als der Status von zeitgenössischer Musik genreübergreifend neu definiert wurde, gelang es ECM, Jazz und improvisierte sowie komponierte Musik aus dem Tonstudio in die Welt zu bringen. Mit einem klaren und transparenten Klangbild setzte ECM neue Maßstäbe. Unter den Produktionen von Manfred Eicher finden sich einige der außergewöhnlichsten Musiken überhaupt. Sie führten zu einem neuen räumlichen Verständnis von Klang, mit dem sich das Label von anderen, ebenbürtigen, unterschied.
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Haegue Yang im Haus der Kunst

2012-11-09 bis 2013-09-22

tn Das Haus der Kunst zeigt eine neu entstandene Installation von Haegue Yang, "Accommodating the Epic Dispersion – On Non-cathartic Volume of Dispersion" (Epische Streuung beherbergen – über nichtkathartisches Volumen von Zerstreuung). Diese Installation bildet den Auftakt der im Mai angekündigten Serie von Auftragsarbeiten, die jeweils ein Jahr in der 800 qm großen Mittelhalle gezeigt werden.
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Ends of the Earth

2012-10-11 bis 2013-01-20

tn Als erste große Museumsausstellung über Land Art liefert "Ends of the Earth" den bisher umfassendsten historischen Überblick über diese Kunstbewegung. Die Land Art benutzte die Erde als Material und Land als Medium und schuf dabei Werke außerhalb der vertrauten Handlungsräume des Kunstsystems. Der zeitliche Rahmen von "Ends of the Earth" erstreckt sich von den 1960er-Jahren bis 1974, als sich im Kontext von Land Art Strömungen wie Konzeptkunst, Minimal Art, Happening, Performancekunst und Arte povera stärker herausbildeten und auseinander bewegten.
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Open End

2012-09-28 bis 2013-04-07

tn Seit April 2011 zeigt das Haus der Kunst Film- und Medienkunst aus der umfangreichen Sammlung von Ingvild Goetz. Mit über 500 Werken ist sie die bedeutendste Sammlung ihrer Art in Europa. "Open End" ist die vierte Präsentation von Werken aus der Sammlung Goetz, die in den 14 unterirdischen Räumen des ehemaligen Luftschutzkellers im Haus der Kunst gezeigt wird.
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Geschichten im Konflikt

2012-06-10 bis 2013-01-13

tn 2012 jährt sich die Eröffnung des Haus der Kunst zum 75. Mal; gleichzeitig blickt das Haus auf sein 20-jähriges Bestehen als Stiftung Haus der Kunst GmbH zurück. Im Bewusstsein seiner Geschichte und seines Erbes als Machtinstrument des Nationalsozialismus wird die Ausstellung "Geschichten im Konflikt: Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst 1937-1955" den internationalen Kontext des Hauses erforschen: die Beziehungen zwischen der "Großen Deutschen Kunstausstellung" und der Femeschau "Entartete Kunst" etwa, oder dem von Albert Speer gestalteten deutschen Pavillon der Pariser Weltausstellung, in dem das Modell des Hauses der Deutschen Kunst gezeigt wurde, und dem spanischen Pavillon, der Picassos "Guernica", eine Ikone der Antikriegskunst, ausstellte.
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Bild-gegen-Bild

2012-06-10 bis 2012-09-16

tn Die Ausstellung "Bild-gegen-Bild" stellt künstlerische Positionen vor, die sich kritisch mit der Darstellung von gewalttätigen Konflikten in den Medien befassen. Der adressierte zeitliche Rahmen reicht vom Irak-Krieg 1991 über die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 bis zu den Ereignissen des Arabischen Frühlings 2011. Da Bilder nicht isoliert wahrgenommen werden, sondern in Hinblick auf andere, schon bestehende, geht es bei den ausgewählten Werken auch um die Frage, in welcher Bildtradition sich eine Darstellung bewegt und welche Inhalte sie über das Einzelbild hinaus thematisiert.
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Klang und Stille

2012-04-13 bis 2012-09-09

tn Für die dritte Ausstellung der Kooperation zwischen Sammlung Goetz und Haus der Kunst wurden Film- und Videoarbeiten ausgewählt, in denen die auditive Seite des Werkes genauso einbezogen wird wie die visuelle. Dabei bildet das Verhältnis von Bild und Ton ein breites Spektrum. Am engsten geht beides in der Stille zusammen, dem unbewegten oder stummen Bild, das sich damit anderen Medien wie der Malerei oder der Fotografie annähert.
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Janet Cardiff & George Bures Miller

2012-04-13 bis 2012-07-08

tn In diesem Jahr zeigt das Haus der Kunst drei Ausstellungen, in denen Geräusch, Ton, Klang und Musik zentral sind: die acht Installationen des kanadischen Künstler-Duos Janet Cardiff und George Bures Miller, zeitgleich dazu die Ausstellung "Klang und Stille", und im Herbst eine kulturelle Archäologie des Plattenlabels ECM. Janet Cardiff (geb. 1957 in Brussels, Ontario) wurde mit der Serie von "Walks" (1991 bis 2006) bekannt, Spaziergängen, bei denen sie die Schritte des Zuhörers mit der eigenen Stimme und über Kopfhörer dirigierte. 1983 begegnete sie George Bures Miller (geb. 1960 in Vegreville, Alberta); seitdem sind beide ein Paar, in der Kunst wie im Leben.
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