Museum Ludwig

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Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie

2017-09-01 bis 2018-01-07

tn Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll befragt das Museum Ludwig in seinen neuen Fotoräumen Bölls Verhältnis zur Fotografie und dem Fotografieren – als Person des öffentlichen Lebens, als Gegenstand seiner Betrachtung, als Hilfsmittel für sein literarisches Schaffen und als Motiv in seinen Schriften.
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Kunst ins Leben!

2017-06-24 bis 2017-09-24

tn In den 1960er Jahren bildete das Rheinland ein wichtiges Zentrum für ein revolutionäres Kunstgeschehen: Eine neue, international vernetzte Generation von Künstlerinnen und Künstlern widersetzte sich der traditionellen Kunst. Sie nutzte den Alltag als Inspirationsquelle und Alltagsgegenstände als Kunstmaterial. Sie ging hinaus in das städtische Umfeld. Sie durchbrach die Grenzen der Kunstdisziplinen und arbeitete zusammen mit Musikern, Literaten, Filmemachern und Tänzern.
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Reena Spaulings. Her And No

2017-06-03 bis 2017-08-27

tn Wer – oder was – ist Reena Spaulings? Der Name steht seit 2004 für verschiedene kollektivkünstlerische Aktivitäten: Zunächst betitelte Reena Spaulings ein Romanprojekt, an dem eine unbestimmte Anzahl anonymer Autorinnen und Autoren aus dem Umfeld des Künstlerkollektivs Bernadette Corporation mitwirkte. Fast zeitgleich entstand eine kommerzielle Galerie mit Ausstellungsräumen in New York, die seither Künstlerinnen und Künstler wie Merlin Carpenter, Jutta Koether, Claire Fontaine und Klara Lidén repräsentiert. Ebenfalls in 2004 formierte sich ein Künstlerkollektiv, das seitdem unter dem Namen der fiktiven Künstlerin Reena Spaulings operiert und unter diesem eine systemreflexive sowie selbstironische, kollektive Malerei betreibt.
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Trisha Donnelly. Wolfgang-Hahn-Preis 2017

2017-04-25 bis 2017-08-31

tn Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig verleiht den Wolfgang-Hahn-Preis 2017 an Trisha Donnelly. Mit dem seit 23 Jahren jährlich vergebenen Preis ehrt der Förderverein das außergewöhnliche Oeuvre der 1974 in San Francisco, Kalifornien, geborenen und heute in New York lebenden Künstlerin. Der Preis sieht den Erwerb eines Werks oder einer Werkgruppe der Künstlerin für die Sammlung des Museum Ludwig vor. Im Rahmen einer Präsentation im Museum Ludwig wird Donnellys Werk zu sehen sein. Anlässlich der Preisverleihung erscheint eine Publikation.
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Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus

2017-02-18 bis 2017-05-14

tn Er ist einer der originellsten Abstrakten des 20. Jahrhunderts und dennoch einer der am wenigsten bekannten. Fast 40 Jahre nach seiner letzten Retrospektive mit Werkverzeichnis zeigt das Museum Ludwig das Werk von Otto Freundlich (1878–1943). Mit Hilfe von rund 80 Exponaten zeichnet die Ausstellung Werk, Denken und Leben eines Künstlers nach, der Gemälde und Skulpturen ebenso schuf wie Fenster und Mosaike, der in leidenschaftlicher Auseinandersetzung mit den wichtigsten Kunstströmungen seiner Zeit einen eigenen Weg zur Abstraktion fand und der schließlich von den Nazis an den Rand gedrängt, als "entartet" verfemt und als Jude ermordet wurde.
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Gerhard Richter. Neue Bilder

2017-02-09 bis 2017-05-01

tn Seit über 50 Jahren arbeitet er an der fulminanten Erneuerung der Malerei: Gerhard Richter, geboren am 9. Februar 1932 in Dresden und seit 1983 ansässig in Köln. Das weit ausfächernde Œuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Seit den späten 1970er Jahren dominieren abstrakte Bilder das Werk von Gerhard Richter.
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Master of Beauty. Karl Schenkers mondäne Bildwelten

2016-09-10 bis 2017-01-08

tn Karl Schenker (1886–1954): der "geborene Bildner eleganter Gestalten", "a master of several mediums", "Frauenkopfregisseur" – die Presse war voll des Lobes über jene Fotografien, die Karl Schenker in den 1910er- und 20er-Jahren zu einem der bekanntesten Society-Porträtisten machten. Wer Rang und Namen hatte, ließ sich von ihm in seinem Berliner Atelier am Kurfürstendamm porträtieren, denn bei keinem war man so schön, keiner konnte so meisterhaft retuschieren wie er.
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40 Jahre Museum Ludwig Köln

2016-08-27 bis 2017-01-08

tn Die Grup­pe­nausstel­lung "Wir nen­nen es Lud­wig" stellt den Höhep­unkt im Ju­biläum­s­jahr des Mu­se­um Lud­wig 2016 dar. Das The­ma dies­er bre­it an­gelegten Schau ist die In­sti­tu­tion selbst. An­läss­lich der ge­mein­schaftlich vom Di­rek­tor und allen Ku­ra­torIn­nen des Haus­es konzipierten Ju­biläum­sausstel­lung sind 25 in­ter­na­tio­nale Kün­st­lerIn­nen und Kün­stlerkollek­tive ein­ge­la­den, sich in­ten­siv mit der In­sti­tu­tion au­sei­nan­derzusetzen und auf die Frage zu reagieren, was das Mu­se­um Lud­wig für sie be­deutet.
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Fernand Léger. Malerei im Raum

2016-04-09 bis 2016-07-03

tn Im Jubiläumsjahr des Museum Ludwig wirft die Ausstellung "Fernand Léger. Malerei im Raum" ein neues Licht auf einen der vielfältigsten und einflussreichsten Künstler der Moderne, der nach einer Synthese der Künste strebte. "Malerei im Raum" ist die erste Überblicksausstellung, die das Augenmerk auf Fernand Légers Wandgemälde und Wandmalereien richtet. Die intensive malerische Auseinandersetzung mit dem gebauten Raum war für den gelernten Architekturzeichner Léger von höchster Bedeutung.
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Heimo Zobernig. Hier und Jetzt

2016-02-20 bis 2016-05-22

tn Den Auftakt der Ausstellungsreihe "Hier und Jetzt" markiert der für sein vielfältiges Schaffen international bekannte österreichische Künstler Heimo Zobernig. Sein experimenteller Umgang mit dem Skulpturbegriff führt ihn oftmals an neu auszulotende Grenzen zwischen Kunst und Architektur oder Design. So entwickelte er für den österreichischen Pavillon der Biennale in Venedig 2015 zwei raumgreifende schwarze Einbauten an Boden und Decke, die darüber hinaus auch das Verhältnis von Körpern im Raum lustvoll befragen.
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Joan Mitchell-Retrospektive im Museum Ludwig

2015-11-14 bis 2016-02-21

tn Zusammen mit dem Kunsthaus Bregenz und in enger Zusammenarbeit mit der Joan Mitchell Foundation in New York präsentiert das Museum Ludwig eine große Überblicksausstellung der legendären Künstlerin Joan Mitchell (1925–1992). Der Fokus der Schau liegt dabei auf ihrer Malerei – angefangen bei frühen Arbeiten aus den 1950er Jahren bis hin zum Spätwerk ihrer letzten Lebensjahre. Kunsthistorisch wird ihr Schaffen in der Nachfolge des Abstrakten Expressionismus beziehungsweise im Umfeld der New York School verortet. Die Schau im Museum Ludwig stellt mit rund dreißig, teils sehr großformatigen, mehrteiligen Bildern eine der bedeutendsten Protagonistinnen der Kunst des 20. Jahrhunderts vor.
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Danh Võ. Ydob eht ni mraw si ti

2015-08-01 bis 2015-10-25

tn Im Zentrum der von Danh Võ speziell für das Museum Ludwig konzipierten, ersten musealen Einzelausstellung in Deutschland steht sein wohl bekanntestes Langzeitprojekt "We The People", der getreue Nachbau der Freiheitsstatue von New York im Maßstab 1:1. Während die meisten Einzelteile dieses über 150 Fragmente umfassenden Skulpturprojektes auf der ganzen Welt verstreut in öffentlichen und privaten Sammlungen beheimatet sind, wird das Museum Ludwig den bisher größten zusammengesetzten Teil des raumgreifenden Kupferkorpus präsentieren. Zusätzlich wird Danh Võ in der Ausstellung neue eigene Arbeiten mit ausgewählten Werken des US-amerikanischen Fotografen Peter Hujar in Dialog setzen.
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Bernard Schultze. Zum 100. Geburtstag

2015-05-30 bis 2015-11-22

tn Bernard Schultze (1915-2005) war ein führender Protagonist der gestisch-abstrakten Malerei in Europa. Als er 1952 mit Karl Otto Götz und anderen die Künstlergruppe Quadriga gründete, war dies die Geburtsstunde des Informel in Deutschland. Schon früh bildete Bretons Postulat eines schöpferischen Arbeitens unter dem Diktat des Unbewussten den Leitfaden für Schultzes Schaffen. In der Folge entwickelte er eine ureigene, zugleich vielfach kunstgeschichtlich vernetzte Bildsprache, die ihn als singuläre Persönlichkeit in Malerei und Zeichnung etablierte.
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Wolfgang-Hahn-Preis 2015

2015-04-15 bis 2015-08-30

tn Erstmals in der über 20-jährigen Geschichte des Wolfgang-Hahn-Preises und ohne eine Regel daraus machen zu wollen, ehrt die Auszeichnung 2015 zwei Künstler: Michael Krebber und R. H. Quaytman. Ziel des Wolfgang-Hahn-Preises ist, vorrangig Künstler zu ehren, die sich in der Kunstwelt durch ihr anerkanntes Oeuvre einen Namen gemacht haben, die aber noch nicht die ihnen zukommende Aufmerksamkeit - vor allem in Deutschland - gefunden haben, und deren Werk in der Sammlung des Museum Ludwig noch nicht vertreten ist.
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Alibis: Sigmar Polke. Retrospektive

2015-03-14 bis 2015-07-05

tn Sigmar Polke – 1941 in Oels (Schlesien) geboren und 2010 in Köln gestorben – gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Die Ausstellung "Alibis: Sigmar Polke. Retrospektive" präsentiert Werke von 1963 bis 2010. Das umfangreiche Schaffen Polkes wurde zuletzt vor annähernd zwanzig Jahren in einer Retrospektive vorgestellt – 1997 in der Bundeskunsthalle Bonn und dem Hamburger Bahnhof in Berlin.
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Ludwig goes Pop

2014-10-02 bis 2015-01-11

tn Das Museum Ludwig Köln verfügt über eine der international bedeutendsten Sammlungen amerikanischer Pop Art. Außer in Köln befinden sich Teile dieser Bestände noch im mumok Wien, im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, im Kunstmuseum Basel sowie in den Ludwig Museen in Budapest, Koblenz, St. Petersburg und Peking. "Ludwig goes Pop" führt im Herbst 2014 erstmals ca. 150 zentrale Werke der führenden Protagonisten dieser Kunstrichtung aus so gut wie allen Häusern, die dem Namen Ludwig verbunden sind, zusammen und breitet darüber hinaus das historische Bild einer Privatsammlung von Weltrang aus.
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Andrea Büttner. 2

2014-09-05 bis 2015-03-15

tn "2" – der Titel ist Programm. Der größte Raum des Museums ist in zwei Teile geteilt, einen hellen und einen dunklen. Im dunklen zeigt Andrea Büttner ihre neueste Video-Installation "Piano Destructions 2014". Zu sehen ist einerseits historisches Material – Künstler, fast ausschließlich Männer, die Klaviere zerstören –, andererseits eine eigene Performance, in der neun Pianistinnen synchron Stücke von Schumann und Chopin spielen.
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Das Museum der Fotografie: Eine Revision

2014-06-28 bis 2014-10-05

tn Seit Jahrzehnten geistert ein Phantom durch die Podien, Zeitschriften und Feuilletons: das Museum der Fotografie. Man brauche es, sagen die einen, "wirklich?" erwidern die anderen. Der Chemiker und leidenschaftliche Sammler Erich Stenger (1878–1957) betrachtete Fotografien nie als Kunst, sondern als Belege einer Technik. Seine Vision ihrer Präsentation war aber eine museale. Schon früh plädierte er für ein (Technik-)Museum der Fotografie, für das er sammelte und auch einen Ordnungsplan entwarf.
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Unbeugsam und ungebändigt

2014-06-28 bis 2014-10-05

tn Roland Barthes unterschied im Jahr 1979 in seiner Schrift "Die helle Kammer" zwei Umgangsweisen mit der Fotografie – ihre Zähmung durch ästhetische Kategorien wie Autorschaft, Oeuvre und Genre oder das Zulassen ihrer ungebändigten Wirkung, die in dem "Erwachen der unbeugsamen Realität" in der Fotografie begründet liege. Etwa zwanzig Jahre später zeigten die documenta 10 und documenta 11 1997 und 2002, dass die zweifache Betrachtung der Fotografie als Kunst und als Abbild der Wirklichkeit sich nicht widersprechen muss. Im Gegenteil – nach Okwui Enwezor ist gerade die Fotografie als Dokument dazu in der Lage, Ästhetik und Ethik in ein neues Verhältnis zueinander zu setzen. Heute – 35 Jahre nach Erscheinen von Barthes’ Essay "Die helle Kammer" – zeigt die Ausstellung dokumentarische Fotografien, die um 1979 entstanden sind, um sie auf ihre ästhetischen und ethischen, performativen und politischen Bezüge zur "unbeugsamen Realität" zu befragen.
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Pierre Huyghe im Museum Ludwig

2014-04-11 bis 2014-07-13

tn Eine Eiskunstläuferin, die auf einer schwarzen Eisbahn abstrakte Figuren zeichnet, ein weißer Hund mit pinkfarbener Pfote, der sich durch die Ausstellungssäle bewegt, Krebse, die in einem maritimen Ökosystem in der Ausstellung leben: der französische Künstler Pierre Huyghe (1962* in Paris) lädt den Besucher ein auf eine magische Entdeckungsreise durch seine Arbeit der letzten zwanzig Jahre.
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Oscar Tuazon im Museum Ludwig

2014-02-15 bis 2014-07-13

tn Oscar Tuazon (*1975 in Tacoma, Washington) arbeitet im Außen- und Innenraum. Seine raumgreifenden Konstruktionen können Architekturen sprengen oder neue Räume, sichtbar und unsichtbar, schaffen. Tuazon ist interessiert an körperlicher Arbeit und am Entstehungsprozess eines Kunstwerks. Das zeigt sich in seinen Arbeiten, die sich zwischen Skulptur und Architektur bewegen, auch durch die verwendeten Materialien, wie insbesondere Holz, Metall, Stein und Beton.
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Louise Lawler. Adjusted

2013-10-11 bis 2014-01-26

tn Das Museum Ludwig richtet der amerikanischen Konzeptkünstlerin Louise Lawler (geb. 1947, lebt und arbeitet in New York) ihre erste umfassende Werkschau in Deutschland aus. Die Ausstellung umfasst rund 80 Werke, die sich über das gesamte Haus erstrecken und in der Begegnung mit der Sammlung des Museum Ludwig überraschende Situationen hervorbringen.
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Neu und für immer im Museum Ludwig

2013-10-11 bis 2014-01-26

tn Mit "Not Yet Titled" präsentiert Museumsdirektor Philipp Kaiser im Herbst 2013 eine umfassende Sammlungsneupräsentation, die sich nicht bloß als Bestandsaufnahme versteht, sondern ebenso Neuankäufe präsentieren wird und damit eine programmatische Perspektive formuliert. Die Ausstellung, die sich über das ganze Haus erstreckt, hat deswegen noch keinen Titel gefunden, weil sie den prozessualen und temporären Charakter dieser subjektiven Sichtung hervorheben will.
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Museum Ludwig zeigt Arbeiten von Jo Baer

2013-05-25 bis 2013-08-25

tn Vom 25. Mai bis zum 25. August 2013 wird das Museum Ludwig als erste deutsche Institution der US-amerikanischen Künstlerin Jo Baer (*1929 in Seattle, lebt seit 1984 in Amsterdam) eine Einzelausstellung widmen. Baer gilt als Wegbereiterin des Minimalismus und erreichte einen ersten Höhepunkt ihrer Karriere mit einer großen Retrospektive im Whitney Museum of American Art 1975.
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Special Meat Occasional Drink

2013-05-25 bis 2013-08-25

tn Das Museum Ludwig richtet der kalifornischen Künstlerin Kathryn Andrews (geb. 1973 in Mobile, Alabama) ihre erste institutionelle Einzelausstellung aus. Andrews beschäftigt sich in ihren konzeptuellen Skulpturen auf vielfältige Art und Weise mit den Bedingungen der Aufführung und Präsentation. Dabei übernehmen ihre Skulpturen die Aufgabe eines Bühnenaufbaus oder einer Requisite, die den Betrachter dazu auffordern, selbst als Akteur zwischen ihnen aufzutreten.
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Andrea Fraser. Wolfgang-Hahn-Preis 2013

2013-04-21 bis 2013-07-21

tn In Andrea Frasers choreografierten Performances bleibt nichts dem Zufall überlassen: Die amerikanische Künstlerin (*1965 in Billings, Montana) und Preisträgerin des Wolfgang-Hahn-Preises 2013, widmet sich existentiellen und gesellschaftlichen Fragestellungen mit präzisen, oft auch humorvollen Analysen und setzt sich dabei auch immer wieder kritisch mit dem Kunstbetrieb und seinen Akteuren auseinander.
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Phil Collins. In every dream home a heartache

2013-04-18 bis 2013-07-21

tn Aufgewachsen in Nordengland in den 70er und 80er Jahren, gelten Phil Collins (*1970 in Runcorn, UK) Interessen der Musik, dem Fernsehen und im weitesten Sinne der Popkultur, die in dieser Zeit gründet. In seinen Filmen und Fotografien untersucht er das Verhältnis von Mensch und Kamera und die Eigenschaften des jeweiligen Mediums im alltäglichen Kontext. Durch die Instrumentalisierung der Unterhaltungsindustrie führt er vor, wie Strategien populärer Medien in einem künstlerischen Kontext kritisch eingesetzt werden können.
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Saul Steinberg. The Americans

2013-03-23 bis 2013-06-23

tn Das Museum Ludwig zeigt erstmals seit ihrer Entstehung zur Weltausstellung in Brüssel im Jahre 1958 die vollständige Wandarbeit "The Americans" von Saul Steinberg – eine insgesamt 70 Meter lange Collage. Ergänzt wird die Präsentation durch thematisch verwandte Zeichnungen und Collagen aus den fünfziger Jahren sowie zahlreiche Zeitschriftenillustrationen des Künstlers, der die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst immer wieder in Frage stellte.
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Die Man Ray-Sammlung von Renate und L. Fritz Gruber

2013-01-31 bis 2013-05-05

tn Seit 1911 arbeitete Man Ray (1890-1976) in New York als Maler und Bildhauer. Er gilt als einer der ersten abstrakten Maler der USA, der früh enge Kontakte mit der Avantgarde der europäischen Kunst suchte. Seit 1915 befasste er sich mit der Fotografie, arbeitete als Filmemacher und Maler und wurde 1917 Mitbegründer der New Yorker Dada-Sektion. In Paris fand er ab 1921 Anschluss an die Surrealisten, nahm aber in der folgenden Zeit auch häufig kommerzielle Aufträge für Mode- und Porträtfotografien an. Zu Kriegsbeginn ging er in die USA zurück und kehrte erst 1951 nach Paris zurück.
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Your Time Is My Rolex

2012-11-30 bis 2013-03-17

tn "Der Rabe raucht. Der Rabe raucht die ganze Nacht. Er raucht und raucht und raucht..." posaunt die kinetische Skulptur Rabenrohr von Andreas Fischer, bestehend aus einem Stab mit einem aufgesetzten Sprachrohr, während sie ungeduldig auf den Boden klopft und auf der Stelle tänzelt. Seit 2007 befindet sich der Rabe in der Sammlung des Museum Ludwig und zieht die Aufmerksamkeit der Besucher seit jeher durch seine beharende Mitteilung auf sich.
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David Hockney. A Bigger Picture

2012-10-27 bis 2013-02-03

tn Seine Swimmingpool-Paintings gehören zu den populärsten Bildformeln der 1960er Jahre. Als schillernde Figur des "Swinging London" und Bildchronist eines coolen Californian Way of Life wurde David Hockney weltbekannt, aber auch mit seinen einfühlsamen Porträts, meisterhaften Stillleben oder Landschaftsgemälden, Fotocollagen, Bühnenbildern und intelligenten Verarbeitungen kunstgeschichtlicher Phänomene hat er seit Jahrzehnten einen Platz unter den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart.
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CO-MIX - Art Spiegelman

2012-09-23 bis 2013-01-06

tn Der berühmte Comiczeichner, Künstler und Pulitzerpreisträger Art Spiegelman wurde im Januar 2012 mit dem "Großen Preis der Stadt Angoulême" (Frankreich, durch das "Festival international de la bande dessinée" als "Stadt des Comics" bekannt) für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Aus diesem Anlass wird erstmalig eine große Retrospektive des künstlerischen Gesamtwerks in Europa gezeigt.
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Claes Oldenburg im Museum Ludwig

2012-06-23 bis 2012-09-30

tn Claes Oldenburg (*1929 in Stockholm) zählt zu den großen Namen der amerikanischen Pop Art. Seine zumeist an banalen Alltagsgegenständen orientierten Skulpturen bergen stets ein Überraschungsmoment, seien es nun die überdimensional großen Lichtschalter oder Eishörnchen aus schlaffen, gefütterten Stoffen oder seine monumentalen Außenskulpturen in zahlreichen Metropolen der Welt.
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Ein Wunsch bleibt immer übrig

2012-06-02 bis 2012-11-04

tn Eine Sammlung gleicht einem lebendigen Organismus, der sich erweitert, verändert und auf die umgebende Welt reagiert. Sie kann daher auch niemals vollständig sein. So ist es nicht verwunderlich, dass auch am Ende der 12-jährigen Amtszeit von Kasper König am Museum Ludwig noch eine Menge Wünsche offen sind - wenngleich in den vergangenen Jahren schon sehr viele in Erfüllung gingen.
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Yvonne Rainer im Museum Ludwig

2012-04-28 bis 2012-07-29

tn Ab dem 28. April zeigt das Museum Ludwig Köln die erste europäische Retrospektive von Yvonne Rainer. Sie wurde gemeinsam mit dem Kunsthaus Bregenz und dem Getty Research Institute in Los Angeles entwickelt. Yvonne Rainer hatte bereits 1977 an der Documenta teilgenommen, das New Yorker Museum of Modern Art und die Tate Modern in London widmeten Rainer Filmretrospektiven. Nun präsentieren erstmals das Museum Ludwig und das Kunsthaus Bregenz mit "Raum, Körper, Sprache" das Gesamtwerk Yvonne Rainers in seiner Vielgestaltigkeit.
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