Museum Rietberg

Gablerstrasse 15
CH - 8002 Zürich

T: 0041 (0)44 415 31 31
F: 0041 (0)44 415 31 32

E: museum.rietberg@zuerich.ch
W: http://www.rietberg.ch/

Alice Boner in Indien – Ein Leben für die Kunst

2017-09-23 bis 2018-01-14

tn Das Museum Rietberg präsentiert eine der ungewöhnlichsten und noch wenig bekannten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Alice Boner (1889–1981) verbrachte mehr als 40 Jahre ihres Lebens in der indischen Stadt Varanasi, wo sie als Künstlerin, Mäzenin, Sammlerin und Kunsthistorikerin arbeitete und als vielseitig interessierte Kulturbotschafterin agierte.
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Facettenreiche Ideale – Frauen in der Indischen Malerei

2017-05-23 bis 2017-09-17

tn Indische Miniaturmalereien sind wie Einblicke in traumhafte, idealisierte Welten. Die Themen der Bilder sind vielfältig und reichen von religiösen und mythologischen Sujets über poetischliterarische sowie weltlich-höfische Motive. Das Museum Rietberg eröffnet zum ersten Mal einen Blick auf die unterschiedlichen Facetten von Frauenidealen in der indischen Malerei und zeigt dazu in der Park-Villa Rieter rund 60 Sammlungswerke. Zu sehen sind Miniaturen vom 15.-19. Jahrhundert aus verschiedenen Werkstätten vom Fusse des Himalayas bis in den Dekkan.
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Osiris – Das versunkene Geheimnis Ägyptens

2017-02-10 bis 2017-08-13

tn Die Ausstellung "Osiris – Das versunkene Geheimnis Ägyptens" mit rund 300 Exponaten, viele davon zum ersten Mal außerhalb Ägyptens zu sehen, eröffnet am 10. Februar 2017 im Museum Rietberg Zürich. Im Fokus stehen Funde insbesondere aus den letzten zehn Jahren Forschungsarbeit in den versunkenen antiken Städten Thonis-Heraklion und Kanopus vor der Küste Ägyptens, durchgeführt vom Europäischen Institut für Unterwasserarchäologie in Kooperation mit dem ägyptischen Ministerium für Altertümer. Ergänzt wird die Schau durch 40 herausragende Exponate aus Museen in Kairo und Alexandria.
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Indische Pahari-Malerei im Museum Rietberg

2016-12-01 bis 2017-05-07

tn Die Ausstellung widmet sich der prachtvollen Sammlung indischer Pahari Malerei von Horst Metzger. Zu sehen sind 60 Bilder aus der Pahari-Region, dem Himalaya-Vorgebirge Nordwestindiens. Die Werke wurden im 18. und frühen 19. Jh. für kunstverständige Fürsten gemalt und stammen meist aus umfangreichen Serien zu Krishnas Leben.
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Itō Shinsui – Nostalgie in der Moderne

2016-09-17 bis 2017-01-08

tn Das Museum Rietberg zeigt zum ersten Mal ausserhalb von Japan eine umfassende Ausstellung mit den 100 besten Holzschnitten von Itō Shinsui (1898-1972), einem der bekanntesten Maler und Holzschnittkünstler der modernen japanischen Kunst. Die Werke stammen aus der Sammlung der Nachkommen des Künstlers selbst sowie aus der Sammlung der Nachkommen von Watanabe Shōzaburō, Shinsuis Verleger und "Vater" der shin hanga (wörtlich "Neue Drucke"), einer der zwei Hauptbewegungen der japanischen Grafikkunst des 20. Jahrhunderts.
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Gärten der Welt

2016-05-13 bis 2016-10-09

tn Die Ausstellung "Gärten der Welt" ist der erste Versuch, die Gärten des Orients und des Okzidents umfassend in einer Ausstellung zu präsentieren. Das Museum Rietberg in Zürich lädt ein zu einem Spaziergang durch die Gärten von Japan bis England, vom Alten Ägypten bis in unsere Tage. Kunstwerke, Fotos und Videos zeigen, wie sich Menschen in unterschiedlichen Kulturen und Epochen Gärten herbeigesehnt und verwirklicht haben.
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Dada Afrika

2016-03-18 bis 2016-07-17

tn Dada wird 100 Jahre alt: Zeit für "Dada Afrika"! Weltweit zum ersten Mal widmet sich diese Ausstellung der Auseinandersetzung der Dadaisten mit aussereuropäischer Kunst und Kultur. Die sinngewaltigen, spartenübergreifenden Inszenierungen der "Soirées nègres" im Cabaret Voltaire attackierten den gängigen Kunstbegriff und die bis dahin geltenden Wertvorstellungen.
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Magie der Zeichen. 3000 Jahre chinesische Schriftkunst

2015-11-20 bis 2016-03-20

tn "Schriftkunst ist wie der Genuss von gutem Wein, sie kann alle Sorgen vertreiben" meinte der berühmte Gelehrtenkünstler und hochrangige Politiker Su Shi im 11. Jahrhundert. Noch tausend Jahre später bezeichnet der namhafte chinesische Konzeptkünstler Xu Bing die Schriftkunst als Kern der traditionellen chinesischen Kultur: "Sie lässt uns verstehen, woher wir kommen, wer und warum wir sind."
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Akbars goldenes Erbe

2015-10-09 bis 2016-02-14

tn Das Museum Rietberg gehört mit seiner umfangreichen Sammlung indischer Malerei und zahlreichen internationalen Ausstellungsprojekten in diesem Bereich zu den führenden Institutionen weltweit. Jüngst konnte die Sammlung der unter den muslimischen Kaisern entstandenen Mogulmalerei dank einer Dauerleihgabe von 22 hochkarätigen Werken einen äusserst bedeutenden Zuwachs verzeichnen.
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Sepik – Kunst aus Papua-Neuguinea

2015-07-10 bis 2015-10-04

tn Die ersten Masken, Trommeln und Schnitzereien aus Papua-Neuguinea, die vor über hundert Jahren nach Europa gelangten, waren eine Sensation. Die Ritual- und Alltagsgegenstände vom Sepik, dem längsten Fluss des Inselstaates, begeisterten Forscher und beeinflussten Expressionisten und Surrealisten. Erstmals zeigt das Museum Rietberg den kreativen Reichtum und die Vielfalt der Kulturen in einer umfangreichen Ausstellung.
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Welt in Farbe

2015-05-08 bis 2015-09-27

tn Vor 100 Jahren schickte der französische Philanthrop Albert Kahn 20 Fotografen nach Europa, Asien, Afrika und Amerika, um Menschen, Landschaften und Monumente mit neusten farbfotografischen Verfahren zu dokumentieren. Mit dem Grossprojekt wollte der französische Bankier in einer Zeit, als die Nationen zum grossen Krieg rüsteten, einen Beitrag zum Weltfrieden leisten. Die 72'000 Glasplatten – lange Zeit vergessen – werden heute als Meilenstein der Geschichte der Dokumentarfotografie gefeiert.
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Kosmos – Rätsel der Menschheit

2014-12-12 bis 2015-05-31

tn Die uns umgebenden Gestirne, insbesondere Sonne und Mond, sind Taktgeber der irdischen Existenz. Sie sind für den Rhythmus der Zeit ebenso verantwortlich wie für klimatische Schwankungen und wirken so unmittelbar auf uns ein. Seit Jahrtausenden versucht die Menschheit sie in einem zusammenhängenden System zu erklären und zu deuten. Das Museum Rietberg zeigt, welche Kosmologien und Kosmogonien, welche Schöpfungsmythen, Menschen aus verschiedenen Kulturen und Zeiten entwickelt haben.
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Klang / Körper – Saiteninstrumente aus Indien

2014-09-05 bis 2015-08-09

tn Unter dem Titel "Die Musikalische Migrantin" berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 10. November 2013 über die Übersiedelung einer der bedeutendsten Sammlungen indischer Instrumente aus dem deutschen Rüsselsheim in das Zürcher Museum Rietberg. Einen Teil konnte das Museum dank den Gönnerbeiträgen des Rietberg-Kreises erwerben, einen weiteren Teil erhielt es vom Besitzer und Sammler geschenkt. Der deutsche Privatsammler, erfolgreiche Illustrator und Werbegrafiker Bengt Fosshag hatte im Laufe der letzten Jahrzehnte die aussergewöhnliche Sammlung zusammengetragen und nach einer bleibenden Heimat gesucht.
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Schweizer Gegenwartskunst im Museum Rietberg

2014-07-12 bis 2014-11-09

tn Das Fremde, Ungewohnte scheint uns zu verunsichern. Diskussionen über Kunst im öffentlichen Raum und Masseneinwanderung prägen die aktuellen Debatten. Exotische Reiseziele und Buddhas als Dekor sind uns hingegen vertraut und werden selbstverständlich in unser Leben integriert. Einundzwanzig Schweizer Künstlerinnen und Künstler nehmen den Dialog mit den aus fernen Ländern stammenden Kunstwerken der Rietberg-Sammlung auf. Sie reflektieren das geografisch und zeitlich Fremde mit ortspezifischen Installationen, Interventionen im Park, Performances und den Mitteln des Theaters und der Literatur.
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Zen-Meister Sengai (1750–1837)

2014-05-18 bis 2014-08-10

tn Erstmals nach über 50 Jahren sind 40 der berühmtesten Werke des Zen-Meisters Sengai exklusiv in Zürich zu sehen. Anlass ist das 150-Jahr-Jubiläum der diplomatischen Beziehung zwischen der Schweiz und Japan. Die lichtempfindlichen Bilder werden in zwei Serien je sechs Wochen gezeigt und stammen aus dem Idemitsu Museum of Arts in Tokio, das die die bedeutendste Sammlung von Tuschebildern und Schriftkunstwerken von Gibon Sengai besitzt. Einmalig ist die Gelegenheit, das facettenreiche Vermächtnis des Zen-Meisters und höchst eigenwilligen Künstlers neu zu entdecken.
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Ein geheimer Garten

2014-03-18 bis 2014-06-29

tn Danielle Porret hat in den letzten vier Jahrzehnten indische Malerei gesammelt und bezeichnet ihre Sammlung als "Geheimen Garten". Im Gegensatz zu zahlreichen Museumssammlungen verfolgt ihr Garten jedoch nicht das Ziel, repräsentativ zu sein. Der "Geheime Garten" ist für die Sammlerin ein Ort zum Entdecken, Verweilen und Sinnnieren. Das Museum Rietberg zeigt ab 18. März die bedeutendsten Werke aus dem "Geheimen Garten" in einer Ausstellung in der Park-Villa Rieter.
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Afrikanische Meister – Kunst der Elfenbeinküste

2014-02-14 bis 2014-06-01

tn 200 Jahre westafrikanische Kunst und rund 200 Meisterwerke von etwa 40 Bildhauern – erstmals werden in einer Ausstellung individuelle afrikanische Künstlerpersönlichkeiten verschiedener Generationen aus sechs wichtigen Kunstregionen Westafrikas mit ihnen zugeschriebenen Werken vorgestellt. Die Ausstellung widerlegt die noch immer verbreitete Meinung, dass es in der afrikanischen Kunst kaum ästhetische Prinzipien und keine "wirklichen" Künstler gegeben habe, sondern lediglich "Stammeswerkstätten" mit anonymen Bildhauern. Zu entdecken sind in dieser ambitionierten Ausstellung die grossen Meister der Guro, Baule, Dan, Senufo, Lobi sowie der Lagunen-Völker und zu bewundern ihre berühmtesten Werke – Skulpturen und Masken von eindringlicher Kraft und Schönheit.
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Himmelszelte für die Göttin

2013-12-13 bis 2014-04-13

tn "Himmelszelte für die Muttergöttin", mata no chandarvo, heissen im nordwestlichen Indien grossformatige, bedruckte oder bemalte Baumwolltücher mit Darstellungen von Göttinnen. Sie werden dort noch heute von sozial unterprivilegierten Bevölkerungsgruppen angefertigt und bei Zeremonien verwendet.
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"Alfred Flechtheim.com" im Museum Rietberg

2013-10-22 bis 2014-02-09

tn Der Galerist Alfred Flechtheim (1878–1937) gehört zu den bedeutenden Protagonisten der Kunstszene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Sein Einsatz für den rheinischen Expressionismus, die französische Avantgarde und die deutsche Moderne sowie die Förderung von Künstlerpersönlichkeiten wie Max Beckmann, George Grosz und Paul Klee haben ihn bereits zu Lebzeiten international bekannt gemacht.
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Sehnsucht Persien

2013-09-27 bis 2014-01-12

tn Mit "Sehnsucht Persien" präsentiert das Museum Rietberg eine Sonderausstellung zu Persien/Iran und seinen vielfältigen Verflechtungen mit Europa. Die Schau mit rund 200 Werken konzentriert sich auf drei Themen: die künstlerische Beschäftigung mit Persien im barocken Europa, die Auseinandersetzung mit europäischen Bildern im safawidischen Persien (1590–1720) und Gegenwartskunst aus Teheran.
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Yaks, Yetis, Yogis – Tibet im Comic

2013-07-14 bis 2013-11-10

tn Schwebende Mönche und mystische Meister, sanftmütige Yaks und furchterregende Yetis, mächtige Klosterburgen und einsame Bergspitzen – diese Stereotypen unseres westlichen Tibet-Bildes tauchen immer wieder in Comics auf. Das sagenumwobene Reich auf dem Dach der Welt inspiriert die Comic-Künstler seit über 60 Jahren. Superhelden wie der Grüne Lama, Doktor Strange oder Thunderbolt erwerben ihre übernatürlichen Kräfte durch die Lehren der weisen Mönche in Tibet.
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Von Buddha bis Picasso

2013-04-20 bis 2013-08-18

tn Für Eduard von der Heydt (1882–1964) gab es nur eine Kunst – er nannte sie ars una. Als junger Mann kaufte er Bilder des Realismus, später der Moderne sowie zeitgenössische Kunst. Ab 1920 erwarb er die ersten afrikanischen Skulpturen und auch chinesische Bilder. Wenige Jahre später besass er bereits eine unvergleichliche, alle Kontinente umspannende Sammlung. Die aussereuropäische Kunst schenkte er der Stadt Zürich, was 1952 zur Gründung des Museums Rietberg führte. Als Bankier ging er eine strategische Verbindung zwischen Kapital und Kunst ein, was ihm seine Sammlertätigkeit erlaubte.
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Maos Mango

2013-02-15 bis 2013-06-16

tn Im Herbst 1968 herrschte in ganz China das "Mango-Fieber". Die exotische Frucht war allgegenwärtig: Mangos aus Wachs wurden in Glaskästen ausgestelt und nahezu religiös verehrt; Mangos aus Pappmaschee wurden in der Nationalfeiertagsparade mitgetragen und symbolisierten einen politischen Machtwechsel, und bald erschienen Darstellungen von Mangos auf Bettbezügen, Geschirr und anderen Gebrauchsgegenständen.
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Chavín – Perus geheimnisvoller Anden-Tempel

2012-11-23 bis 2013-03-10

tn Chavín mit seiner Tempelanlage und den rätselhaften Steinskulpturen galt seit dem frühen 20. Jahrhundert als Mutterkultur der Anden. Der dreitausend Jahre alte Monumentalbau im Hochland von Peru ist für das Land und für die Kulturen Südamerikas von höchster Bedeutung. Die Anlage ist UNESCO-Weltkulturerbe seit 1985, dennoch hat es bisher noch nie eine Chavín-Ausstellung gegeben. Das Museum Rietberg hat sich der weiteren Erforschung und Erhaltung dieser Kultur angenommen und zeigt mit dieser Ausstellung eine Weltpremiere. Die Schau und der zugehörige Begleitkatalog sind in Zusammenarbeit mit führenden Archäologen, dem peruanischen Kulturministerium und dem Bundesamt für Kultur entstanden.
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Streetparade der Götter

2012-07-20 bis 2012-11-11

tn Die Ausstellung "Streetparade der Götter" zeigt eine Parade von etwa 300 Figuren, Göttern, Reitern, Tieren und Tänzern in Trance. Sie alle stammen aus Bastar, einem alten Fürstentum im heutigen indischen Bundesstaat Chhattisgarh etwa von der Grösse der Schweiz. Rund 66% der Bevölkerung Bastars gehören zu den registrierten Stämmen Indiens, den sogenannten "Erstbesiedlern" (Adivasis). Deshalb spricht man im Zusammenhang mit dieser Kunst von "Stammesbronzen".
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Die Schönheit des Augenblicks

2012-07-07 bis 2012-10-14

tn Die Ausstellung "Die Schönheit des Ausgenblicks" umfasst drei Einheiten von künstlerischen Arbeiten, die je in einem anderen Jahrhundert und in einem anderen Medium entstanden sind: den Holzdruck im 18./19. Jahrhundert, die Fotografie im 19./20. Jahrhundert und den Video im 21. Jahrhundert. Sie alle machen es sich zum Thema, einen flüchtigen Augenblick des gesellschaftlichen Lebens im Japan ihrer Zeit einzufangen. Im Mittelpunkt stehen sogenannte bijinga, "Bilder schöner Frauen". Ihrer Schönheit wird in Momentaufnahmen von unwiederbringlichem Zauber gehuldigt.
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