Pinakothek der Moderne

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Hella Jongerius & Louise Schouwenberg. Beyond the New

2017-11-10 bis 2018-09-16

tn Die niederländische Produktdesignerin Hella Jongerius und die Designtheoretikerin Louise Schouwenberg sind eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln. Sie führen damit nach Konstantin Grcic und Werner Aisslinger das 2015 eingeführte, zehnmonatige Ausstellungsformat für zeitgenössische Positionen im Design fort.
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Araki. Tokyo

2017-10-26 bis 2018-03-04

tn Der Japaner Nobuyoshi Araki (*1940) zählt zu den wohl produktivsten, aber auch provokativsten Fotografen unserer Zeit. Seit den 1960er-Jahren eignet sich Araki die ihn umgebende Welt täglich und obsessiv mit Hilfe der Kamera an, eine Aneignung, die bis heute in fast 500 Büchern Niederschlag gefunden hat. Sein künstlerisches Werk umspannt ein vielfältiges Spektrum an Themen, von hocherotischen Frauendarstellungen, die international großes Aufsehen erregten, über artifizielle Stillleben, Pflanzenfotografien, reportagehaft anmutende Alltagsdarstellungen und Architekturaufnahmen bis hin zu sehr persönlichen, fast tagebuchartigen Fotografien von sich und seiner früh verstorbenen Frau Yoko.
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Olaf Metzel. Reise nach Jerusalem

2017-10-03 bis 2018-12-31

tn Zur Eröffnung der Pinakothek der Moderne 2002 schuf Olaf Metzel eine Skulptur, die zum 15. Geburtstag des Museums erstmals wieder gezeigt wird. Die "Reise nach Jerusalem" – so der Titel des Werks – umkleidet die Säule auf der großen Treppe mit einem farbigen Acrylglas-Gewand, das an eine gigantische, hängende Festgirlande erinnert und in dessen Innerem sich weiße, zum Teil deformierte Plastikstühle stapeln.
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Germaine Krull. Métal

2017-09-28 bis 2018-06-10

tn Ihre Bedeutung als avantgardistische Künstlerin verdankt die Fotografin Germaine Krull ihrem wegweisenden Mappenwerk "Métal" (1928). Eiserne Konstruktionen wie Kräne, Brücken, Maschinen und den Eiffelturm setzt sie darin mittels ungewöhnlicher Perspektiven und Bildausschnitte in Szene.
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Does Permanence Matter? Ephemeral Urbanism

2017-09-14 bis 2018-03-18

tn Das Oktoberfest in München, die Kumbh Mela Wallfahrt in Indien (oder das größte Pilgerfest der Welt), das Burning Man Festival in Nevada und andere Großevents zeigen, dass flexible bauliche Strukturen weltweit temporär zur kurz- und mittelfristigen Versorgung von teilweise sehr großen Menschenmengen eingesetzt werden. Solche Strukturen erfüllen verschiedene Funktionen und kommen sowohl bei religiösen und kulturellen Festivitäten zum Einsatz als auch bei Militär- und Flüchtlingscamps oder sogar bei temporären Bergbaustädten. Die Ausstellung thematisiert ein globales Phänomen, das angesichts der heutigen, durch Klimawandel, politische Unruhen und Naturkatastrophen ausgelösten Massenmigration zunehmend an Aktualität gewinnt.
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Beate Kuhn. Keramiken aus der Sammlung Freiberger

2017-07-14 bis 2017-11-19

tn Beate Kuhn (1927-2015) gehört mit ihrer unverkennbaren Handschrift und ihrer unerschöpflichen Fantasie zu den bedeutendsten deutschen Keramikern nach 1945. Mit den genuinen Mitteln und Techniken der Töpferei schuf sie ein Werk, das weit über die funktionelle Gebrauchskeramik hinausreicht und an die Entwicklungen der bildenden Kunst seit der Nachkriegszeit, von Picasso bis zur Serialität der Minimal Art, anschließt.
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Lucas van Leyden – Meister der Druckgrafik

2017-06-29 bis 2017-09-24

tn Lucas van Leyden war der bedeutendste niederländische Kupferstecher der nordeuropäischen Renaissance. Der in Leiden geborene Künstler hatte sich von frühester Jugend an auf diese Kunstform spezialisiert und sie auf höchstes Niveau gehoben. Dass Lucas als "Wunderkind" seinen ersten datierten Kupferstich bereits im Alter von 14 Jahren geschaffen habe, berichtet 1604 der Kunsttheoretiker Karel van Mander (1548–1606). Die delikat gestochenen Blätter wurden bereits zu Lucas’ Lebzeiten von Künstlern und Sammlern hoch geschätzt und hatten bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der europäischen Druckgraphik.
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Neue Pinakothek München zeigt fünf Neuerwerbungen von Anselm Kiefer

2017-06-21 bis 2017-12-31

tn Die Michael & Eleonore Stoffel Stiftung hat in enger Kooperation mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen fünf Werke Anselm Kiefers erworben. Mit den Erwerbungen wird ein Meilenstein im Sammlungsausbau gesetzt. Anselm Kiefer, am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren, hat mit seinem Schaffen das Schweigen über die deutsche Vergangenheit im Dritten Reich gebrochen und zugleich eine eindringliche Sprache für kulturelle Überlagerungen gefunden. Er dringt in alte heidnische, christliche, kabbalistische oder fernöstliche Überlieferungen, in die großen mythischen, religiösen und poetischen Schriften der Welt ein und verknüpft sie mit der aktuellen Erfahrungswelt.
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Futuro. A Flying Saucer in Town

2017-06-02 bis 2018-06-03

tn In einer Präsentation im Außenbereich der Pinakothek der Moderne würdigt Die Neue Sammlung die Design-Ikone des Space-Age: das 1965-67 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entwickelte und ursprünglich als Skihütte konzipierte Kunststoffhaus "Futuro". In Form eines Ellipsoides gestaltet, verkörpert das "Futuro" die Zukunftsvisionen der 1960er-Jahre, in der neue Materialien im Zentrum visionärer Entwürfe von mobilen Lebensräumen standen. Geprägt von Zuversicht in Wissenschaft und Technik sowie die Eroberung des Weltraums, symbolisiert das "Futuro" das Streben nach neuen, funktionalen, effizienten und massenproduzierbaren Behausungen dieser Zeit.
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Draussen / Out there. Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain

2017-04-27 bis 2017-08-20

tn Mit der Ausstellung "Draussen" widmet sich das Architekturmuseum der TU München erstmals der Landschaftsarchitektur. Nachdem in den vergangenen Jahren mehrfach die soziale Relevanz von Architektur in der Gegenwart präsentiert wurde, rückt nun auch jene Disziplin in den Fokus, die einen sehr viel weiteren räumlichen und zeitlichen Horizont behandelt. "Landschaftsarchitektur" scheint in der öffentlichen Vorstellung noch immer von der Sehnsucht bestimmt, für die Harmonisierung zwischen den global wachsenden Städten einerseits und der Natur andererseits zu planen.
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Vermisst. "Der Turm der blauen Pferde" von Franz Marc

2017-03-09 bis 2017-06-05

tn Kaum ein zweites Meisterwerk der Klassischen Moderne hat eine vergleichbar wechselvolle Geschichte wie das Gemälde "Der Turm der blauen Pferde" (1913) von Franz Marc. Durch seine abwechselnde Präsenz in München und Berlin verbindet es die beiden Kunstmetropolen, wird beinahe zerstört, gerettet und wieder bewahrt, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg spurlos verschwindet. Bis heute fragen sich Kunsthistoriker und Historiker: Wo ist "Der Turm der blauen Pferde"?
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Korea: Design + Plakat

2017-03-04 bis 2017-07-16

tn Explosion und Chaos - oder Land der Morgenstille? Zwischen diesen Extremen oszilliert Design in Südkorea. Mit ausgewählten Objekten zeigt Die Neue Sammlung erstmals Design, Kunsthandwerk und Plakate aus Südkorea, beginnend mit den 1980er-Jahren.
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Paint on. Dimensionen des Malerischen

2017-02-14 bis 2017-05-21

tn Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben einige bedeutsame Neuzugänge im Bereich der zeitgenössischen Malerei zu verzeichnen. Diese bilden den willkommenen Anlass für eine Ausstellung, die unter dem Titel "Paint on" die Ausdrucksqualitäten des "Malerischen" im 21. Jahrhundert betrachtet.
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Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften

2016-12-16 bis 2017-04-23

tn In den Jahren 1927 bis 1935 nahm Albert Renger-Patzsch, einer der wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit, im Ruhrgebiet Stadtrand- und Haldenlandschaften, Hinterhöfe und Vorstadthäuser, Schrebergärten und Zechenanlagen auf. Die entstandene Werkgruppe stellt die einzige nicht auftragsgebundene Arbeit des Fotografen dar.
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Francis Kéré. Radically Simple

2016-11-17 bis 2017-03-26

tn Der in Burkina Faso geborene und seit 2005 in Berlin ansässige Francis Kéré gehört zu den wichtigsten internationalen Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Schon mit seinem ersten Werk, der Grundschule in Gando, Burkina Faso, gewann er 2004 den renommierten "Aga Khan Award for Architecture". Ausgezeichnet wurde Kéré für die beispielhafte Verbindung von gesellschaftlichen und ökologischen Ansätzen in seiner Gestaltung.
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Werner Aisslinger. House of Wonders

2016-11-11 bis 2017-09-17

tn Der vielfach ausgezeichnete Produktdesigner Werner Aisslinger (*1964, lebt in Berlin) ist eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln. Dieses neue, auf jeweils zehn Monate angelegte Format erweitert die Idee einer temporären Ausstellung und verändert das Bild der Neuen Sammlung. Werner Aisslinger ist - nach Konstantin Grcic - die zweite Designpersönlichkeit, die sich mit der doppelstöckigen und von einer Galerie einsehbaren sowie durch zwei Paternoster-Aufzüge charakterisierten Halle auseinandersetzt und so mit den Inhalten seiner eigenen Arbeiten den Diskurs über Display und Museum fortführt.
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Der Stifter, der Anstifter war, weil er wusste, dass die Kunst für alle ist

2016-11-10 bis 2017-02-12

tn Die Art Mentor Foundation Lucerne hat den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der Staatlichen Graphischen Sammlung München eine Schenkung von insgesamt 58 hochkarätigen Werken aus der Zeit des 18. bis 20. Jahrhunderts vermacht. Darunter befinden sich Arbeiten so renommierter Künstler wie Jacques Louis David, Eugène Delacroix, Honoré Daumier, Piet Mondrian, Josef Albers, Giorgio Morandi, Joseph Beuys, Cy Twombly, Georg Baselitz, Antonia Saura, Richard Tuttle oder Fred Sandback.
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Fotografie heute: distant realities

2016-09-30 bis 2017-01-29

tn Seit ihrem Bestehen setzt sich die Sammlung Fotografie in der Pinakothek der Moderne ausstellend wie sammelnd mit aktuellen Positionen innerhalb der internationalen Fotokunst auseinander. Dieses Engagement erhält nun mit einer langfristig projektierten, alle zwei Jahre stattfindenden Ausstellungsreihe ein neues, spezifisches Format, das über das singuläre Ausstellungsereignis hinaus auch ein vielschichtiges Diskussions- und Informationsforum begründen möchte.
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Gert & Uwe Tobias. Grisaille

2016-07-28 bis 2016-10-16

tn Überbordende Fantasie, subtile Leichtigkeit und humorvolle Gedankentiefe zeichnen die großformatigen Holzschnitte, leuchtenden Collagen und zart-nuancierten Schreibmaschinenzeichnungen von Gert & Uwe Tobias aus. Das Künstlerduo zählt seit mehr als einer Dekade international zu den bekanntesten deutschen Druckgrafikern, die mit ihren Bildwelten in der Gegenwartskunst beständig für Aufsehen sorgen. Bis heute hat ihre unnachahmliche Handschrift, die in bisher nie dagewesener Form die Grenzen zwischen "high and low" in der zeitgenössischen Kunst verwischt, an Radikalität und Konsequenz nichts eingebüßt.
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World of Malls. Architekturen des Konsums

2016-07-14 bis 2016-10-16

tn Die Ausstellung widmet sich einem Architekturtypus, der vor rund sechzig Jahren in den USA erfunden wurde und sich bis heute zu einem globalen Phänomen entwickelt hat. Über den Einfluss schreiben und diskutieren Stadtplaner, Soziologen und selbst Psychologen schon seit Jahrzehnten, während die architektonische Gestalt der Mall dagegen meist nur am Rande behandelt wird.
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Murano. Milano. Venezia. Glas

2016-07-01 bis 2016-11-20

tn Die internationalen Ausstellungen Triennale di Milano und Biennale di Venezia gehörten im 20. Jahrhundert zu den Gradmessern für Design und Kunst der Gegenwart. Weniger bekannt ist, dass in diesem Kontext auch Glas aus Murano gezeigt und ausgezeichnet wurde. Glashütten wie A.VE.M., Archimede Seguso, Barovier & Toso oder Venini hatten das jahrhundertealte Wissen um die verschiedensten Techniken wiederentdeckt und neu interpretiert.
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Johann Andreas Wolff. Zeichenkunst in München um 1700

2016-05-05 bis 2016-07-17

tn Johann Andreas Wolff, kurfürstlicher Hofmaler in München und fürstbischöflicher Maler in Freising, war seit etwa 1680 an zahlreichen sakralen und profanen Neu- und Umbauten in Süddeutschland und Österreich führend beteiligt, so etwa an der Modernisierung von Repräsentationsräumen der Münchner Residenz unter Kurfürst Max Emanuel.
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Karel Appel - Zeichnungen

2016-02-04 bis 2016-04-17

tn Karel Appel (1921–2006) war einer der herausragenden Künstler der Niederlande nach 1945. Als Mitinitiator der Gruppe CoBrA (Copenhagen/Brüssel/Amsterdam) knüpfte er ein internationales Netzwerk der Avantgarde und zählte zu den expressiven Erneuerern der Kunst nach 1945. Seit den 1950er Jahren hielt er sich lange in Paris und in New York auf und feierte mit seiner Kunst schnell internationale Erfolge. Heute stehen seine farbenfrohen Skulpturen auf vielen öffentlichen Plätzen und seine oft großformatigen Gemälde sind in zahlreichen Museen weltweit vertreten.
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Fritz Winter. Die 1960er Jahre - Jahrzehnt der Farbe

2015-11-26 bis 2016-02-28

tn Die Ausstellung "Fritz Winter. Die 1960er Jahre - Jahrzehnt der Farbe" wird einen bisher wenig bekannten Aspekt des Werkes von Fritz Winter zeigen. Erstmals in dieser Breite wird Winters OEuvre der 1960er Jahre präsentiert, das zu großen Teilen von der bei den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angesiedelten Fritz-Winter-Stiftung bewahrt wird. "Augenblicklich interessiert mich das Problem der Farbe allein", so Fritz Winter 1964.
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Sí / No: The Architecture of Urban Think Tank

2015-11-19 bis 2016-02-21

tn Urban-Think Tank (U-TT) ist als ein "Interdisciplinary Design Collective" angelegt und seine Architekten und Gründer Alfredo Brillembourg und Hubert Klumpner verstehen sich als strategische Planer. U-TT startete 1998 in Caracas (Venezuela) und widmete sich unmittelbar der praktischen Arbeit vor Ort, d.h. der detaillierten Analyse der urbanen Situation, besonders der Favelas und ihrem sozialen und ökonomischen Verhältnis zur Stadt.
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Konstantin Grcic: The Good, The Bad, The Ugly

2015-11-12 bis 2016-09-18

tn Die Ausstellung des international renommierten und in München ansässigen Designer Konstantin Grcic (*1965 München) bildet den Auftakt für ein neues Format der Neuen Sammlung: Für den architektonisch besonderen Paternoster-Saal in der Pinakothek der Moderne werden ab 2015 in jährlicher Folge Persönlichkeiten des Designs für eine charakteristische und ortsspezifische Präsentation eingeladen.
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50 Jahre PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne

2015-10-29 bis 2016-01-10

tn Seit einem halben Jahrhundert unterstützt PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. (ehemals: Galerie-Verein e.V.) großzügig die Staatliche Graphische Sammlung München. Dies trägt wesentlich dazu bei, dass die Sammlung den Rang eines der führenden Museen im Bereich der graphischen Künste des 20. und 21. Jahrhunderts für sich in Anspruch nehmen darf. Zum Jubiläum gratuliert die Graphische Sammlung mit der Ausstellung "50 Jahre PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne. Eine Auswahl aus der Staatlichen Graphischen Sammlung München".
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Johanna Diehl. Ukraine Series

2015-10-28 bis 2016-03-06

tn Die deutsche Künstlerin Johanna Diehl (1977 in Hamburg geboren) beschäftigt sich mit Räumen von historischer Relevanz. Sie dokumentiert in fotografischen Serien Orte, Gebäude und Innenräume, an denen sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts manifestiert. In ihren Aufnahmen von Oberflächen und Architekturen vergangener Kulturen und Mächte lenkt die Künstlerin den Blick auf die Spuren der Geschichte, auf Verfall, Erhaltung und Überformung.
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Amelie von Wulffen. Bilder 2000–2015

2015-10-23 bis 2016-02-21

tn Die Pinakothek der Moderne widmet dem Schaffen der Künstlerin Amelie von Wulffen (geboren 1966 in Breitenbrunn/Oberpfalz, lebt und arbeitet in Berlin) eine umfassende Ausstellung. Neben rund 20 Gemälden auf Leinwand präsentiert sie rund 60 Arbeiten auf Papier, Mobiliar sowie einen Film und macht auf diese Weise von Wulffens freies Verständnis von Malerei deutlich.
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Karl Blossfeldt. Aus der Werkstatt der Natur

2015-07-24 bis 2015-10-25

tn Die Pflanzenfotografien des Hochschullehrers und Amateurfotografen Karl Blossfeldt (1865–1932) zählen zu den Meilensteinen der Fotografie des 20. Jahrhunderts. Aus Anlass des 150. Jubiläums seines Geburtstages ehrt die Stiftung Ann und Jürgen Wilde/Pinakothek der Moderne, München den Künstler mit einer umfassenden Ausstellung zu Leben und Werk.
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Rudolf von Alt: "…genial, lebhaft, natürlich und wahr"

2015-07-23 bis 2015-10-11

tn Rudolf von Alt (1812–1905) ist einer der bekanntesten österreichischen Künstler des 19. Jahrhunderts. Schon als Schüler seines Vaters Jakob spezialisierte er sich auf Landschaften und Städteansichten – Veduten – und blieb diesem Genre in seiner fast achtzigjährigen Schaffenszeit verpflichtet. Der Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung München, der bedeutendste außerhalb Österreichs, wurde bislang noch nie umfassend präsentiert. Neben außergewöhnlich detaillierten Aquarellen aus allen Schaffensphasen bietet er zahlreiche Skizzen, die einen unmittelbarenEinblick in die Arbeitsweise des Künstlers ermöglichen.
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Paul Schneider-Esleben. Architekt

2015-07-16 bis 2015-10-18

tn Paul Schneider-Esleben (1915–2005) zählt zu jenen Architekten, die mit ihren Bauten die Nachkriegsmoderne, das Bauen von Megaprojekten in Beton, die High Tech-Architektur und das Weiterbauen im Bestand beeinflusst haben. Mit dem Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf (1954-1958) baut er den ersten Stahlskelettbau mit Vorhangfassade in Deutschland.
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Ring my bell. Zilla Leutenegger

2015-06-26 bis 2015-10-04

tn Die Schweizer Künstlerin Zilla Leutenegger (*1968) verbindet in ihren scheinbar einfachen, zugleich aber komplex komponierten Installationen Zeichnung mit Fotografie, Skulptur und Projektion und erweitert somit das zweidimensionale Bild in den Raum und die Bewegung. Der Zyklus "Apartment", der mit der großzügigen Schenkung der Mediensammlung Goetz in den Besitz des Freistaats Bayern übergegangen ist, wird nun erstmals in seiner endgültigen Form in der Pinakothek der Moderne vorgestellt.
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GegenKunst

2015-05-20 bis 2016-01-31

tn Als Schauplatz der 1937 parallel veranstalteten ersten "Großen Deutschen Kunstausstellung" und der Feme-Ausstellung "Entartete Kunst" spielte München eine zentrale Rolle in der Kulturpolitik des Nationalsozialismus. "GegenKunst" stellt aus der Sammlung der Pinakothek der Moderne erstmals zwei Triptychen und zwei Großskulpturen gegenüber, die exemplarisch für die beiden nationalsozialistischen Gegen-Ausstellungen in der "Hauptstadt der Bewegung" stehen.
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Königsklasse III in Schloss Herrenchiemsee

2015-05-14 bis 2015-09-27

tn Klassiker sind Werke, "die jedes Mal um so neuer, unerwarteter, bahnbrechender wirken, wenn man sie wiederliest". Diese Feststellung Italo Calvinos ist ein Motto für die seit 2013 verwirklichten Sommerausstellungen in den unvollendeten Rohbauräumen des Nordflügels von Schloss Herrenchiemsee. Sie werden von der Pinakothek der Moderne in Kooperation mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen verwirklicht.
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Édouard Vuillard. Einblicke in die Lithowerkstatt

2015-04-15 bis 2015-06-28

tn Édouard Vuillard (1868–1940) ist neben Maurice Denis (1870–1943), Paul Sérusier (1863–1927) und einigen anderen heute als Mitglied der 1889/90 zusammengekommenen Künstlergruppe der "Nabis" (Propheten) bekannt, die sich einem neuen, von der Gegenständlichkeit immer weiter entfernten Verständnis der Farbe und einer symbolistischen Bildsprache verpflichteten.
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Zoom! Architektur und Stadt im Bild

2015-04-02 bis 2015-06-21

tn Die Architektur der Gegenwart steht vor radikalen Herausforderungen: Angesichts einer fortschreitenden globalen Urbanisierung, den wachsenden Problemen durch Migration und sozialer Ungleichheit, aber auch schrumpfenden Städten und unaufhaltsamer Slumbildung muss sie ihre gesellschaftliche Relevanz für die Zukunft unter Beweis stellen.
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Philip Guston. Drei Blicke

2015-03-26 bis 2015-06-28

tn Nach einer bereits 2007/08 in der Pinakothek der Moderne erarbeiteten viel beachteten Ausstellung der Zeichnungen von Philip Guston widmet die Staatliche Graphische Sammlung diesem Künstler nun eine weitere Schau, die sich in drei Teile gliedert: Neben den Lithographien präsentiert diese Schau auch die sogenannten "Poem-pictures", die Guston in den Sechziger Jahren in Zusammenarbeit mit Literaten seiner Zeit schuf. Ebenso wird der wichtige Werkkomplex von 26 Acrylzeichnungen vom Frühjahr 1980, seiner letzten Schaffensphase, ausgestellt.
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Nicholas Nixon. The Brown Sisters. 40 Jahre

2015-03-20 bis 2015-07-05

tn Seit 1975 porträtiert der renommierte amerikanische Fotograf Nicholas Nixon (*1947) jedes Jahr seine Frau Bebe und ihre drei Schwestern. Die Koordinaten für dieses künstlerisch ungewöhnliche Langzeitprojekt sind denkbar einfach: Die vier Frauen kommen zu einem Gruppenbild zusammen, bei dem lediglich die Abfolge ihrer Aufstellung sowie das Negativformat von 8 x 10 inch (20 x 25 cm) konstant bleiben.
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Anton Cepka - Kinetischer Schmuck

2015-03-14 bis 2015-06-07

tn Anlässlich seines bevorstehenden 80sten Geburtstages widmet Die Neue Sammlung dem faszinierenden Werk des Schmuckentwerfers Anton Cepka erstmals eine umfassende Ausstellung. Dank zahlreicher nationaler wie internationaler, privater wie institutionaler Leihgeber können zum ersten Mal rund 180 Schmuckobjekte Anton Cepkas aus dem Zeitraum von 1963 bis 2005 gezeigt werden.
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Creating Realities

2015-02-05 bis 2015-05-31

tn Die Schenkung von 375 Arbeiten der Medienkunst aus der Sammlung Goetz an den Freistaat Bayern 2014 schließt eine Lücke in der bayerischen Museumslandschaft und fügt sich in die langjährige Tradition Münchens als bedeutender Film- und Medienstandort ein. Sie bietet vielfältige Perspektiven für Präsentationen in diesem zentralen Bereich der Gegenwartskunst. 2013 wurde erstmals das Kunstfilmfestival "Kino der Kunst" ausgerichtet, das bereits bei seiner Premiere internationalen Anklang fand. Die zweite Ausgabe von "Kino der Kunst" findet von 22. bis 26. April 2015 statt.
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Terry Winters - Das druckgraphische Werk 1999-2014

2014-12-18 bis 2015-03-01

tn Seit über dreißig Jahren hat der Maler und Zeichner Terry Winters (* 1949 in New York) auch als einer der erfindungsreichsten und produktivsten Meister seiner Generation auf dem Feld der druckgraphischen Künste zu gelten. Die Vorstellung dieses peintre-graveurs war seit Anbeginn intensiv vom Nachdenken über Räume und Systeme jenseits des Sichtbaren geprägt.
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El Greco expressiv

2014-11-28 bis 2015-04-12

tn Mit El Grecos "Entkleidung Christi" ist zum ersten Mal ein Werk der Alten Pinakothek in der Pinakothek der Moderne zu sehen. Das Gastspiel führt ein denkwürdiges Phänomen vor Augen: Um 1910 feierte eine junge expressionistische Malergeneration El Greco begeistert als Propheten der Moderne. München hatte an dieser Sicht auf El Greco gewichtigen Anteil. Die "Entkleidung Christi" wurde bereits 1909 für die Alte Pinakothek erworben und 1911 ebenda mit weiteren Gemälden El Grecos in der einflussreichen Ausstellung der Sammlung Nemes präsentiert.
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Brasiliens alternativer Weg in die Moderne

2014-11-14 bis 2015-02-22

tn Die italienisch-brasilianische Architektin Lina Bo Bardi hat mit ihren Bauten, Möbeln, Ausstellungen und Theorien ein herausragendes Werk geschaffen, das erst in jüngster Zeit wachsende Aufmerksamkeit erhält. In Italien geboren und ausgebildet spielte sie in der Entwicklung moderner Architektur in Brasilien eine wichtige Rolle. Sie prägte einen eigenen Gestaltungsansatz, der die gesellschaftliche Bedeutung des Bauens und seine kulturelle Verankerung in den Mittelpunkt stellt.
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Vanity of Object: Tom Vack - Design Fotografie

2014-11-08 bis 2015-01-25

tn Das OEuvre des Fotografen Tom Vack (*1948 Chicago) liest sich nicht nur wie ein Who's Who der internationalen Designszene seit den 1980er Jahren, sondern spiegelt auch die heutige Globalisierung des Designs wider. Im Kontext mit der ständigen Designausstellung der Neuen Sammlung gewinnen die Aufnahmen von Tom Vack zusätzlichen Resonanzraum.
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Jacques Lipchitz. Zeichnungen 1910-1972

2014-10-02 bis 2014-12-07

tn Jacques Lipchitz (1891-1973) zählt zu den großen Protagonisten der Skulptur des 20. Jahrhunderts. Zweifellos hat er auch als einer der bedeutendsten Zeichner unter den Bildhauern seiner Zeit zu gelten. Zusammen mit Pablo Picasso, Juan Gris und Georges Braque zählt Lipchitz zu den Mitbegründern des Kubismus. Der Künstler wurde 1891 in Litauen geboren, war von 1909 bis 1941 in Paris ansässig und lebte danach bis zu seinem Tod 1973 in New York und Italien.
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Die Mitgift der Prinzessin von Trapezunt

2014-09-25 bis 2015-02-01

tn Die Gestalterin Linde Burkhardt zeigt in Zusammenarbeit mit der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich – ihr Projekt "Die Mitgift der Prinzessin von Trapezunt". In der Kombination von Keramik mit Muranoglas, Holz und Marmor sind sieben lebens- bis überlebensgroße, skulpturale Objekte als freie keramische Arbeiten entstanden. Die Werkgruppe transferiert die mythische Legende der Prinzessin von Trapezunt in ein postmodernes Statement über die Verbindung von Orient und Okzident.
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Stephan Melzl. Superhero

2014-09-02 bis 2015-01-06

tn Kleinformatige Ölgemälde auf Holz, gegenständliche Motive, koloristische Raffinesse – die Malerei des gebürtigen Schweizers Stephan Melzl wirkt auf den ersten Blick altmeisterlich und in der zeitgenössischen Kunst vielleicht sogar anachronistisch. Doch auf eine unverwechselbare Weise verbindet der Künstler klassische Bildtraditionen mit einer aktuellen Ästhetik, erfindet die Allegorie neu für das 21. Jahrhundert.
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The Good Cause

2014-07-17 bis 2014-10-19

tn Kriege und Konflikte hat es zu allen Zeiten gegeben. Als Antwort auf diese Realität wurden Friedensmissionen, Wiederaufbaumaßnahmen und internationale Gesetze als Instrumente der Stabilisierung und Friedenssicherung nach Konflikten geschaffen. Dies ist sehr beeindruckend, doch der Weg zu einem dauerhaften Frieden ist mühsam und beschwerlich. Darüber hinaus können Wiederaufbau- und Städteplanungsstrategien alte Konflikte neu entfachen.
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"Königsklasse II" in Schloss Herrenchiemsee

2014-07-12 bis 2014-09-28

tn Ein Jahr nach der erfolgreichen Ausstellung "Königsklasse" im Sommer 2013 sind in den eindrucksvollen Rohbauräumen im unvollendeten Nordflügel des im Auftrag von König Ludwig II. errichteten Schlosses Herrenchiemsee wieder herausragende zeitgenössische Kunstwerke zu sehen. Jenseits des gewohnten musealen Kontexts laden die Gemälde, Skulpturen und Installationen von Andy Warhol, John Chamberlain, Dan Flavin, Willem de Kooning, Cy Twombly, Georg Baselitz, Imi Knoebel, Arnulf Rainer, Wolfgang Laib und Fabienne Verdier zur Betrachtung ein.
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Per Kirkeby. Bronze, Kaltnadel, Holz

2014-07-03 bis 2014-09-14

tn Per Kirkeby (*1938 in Kopenhagen) ist international der bedeutendste Vertreter der skandinavischen Gegenwartskunst. Der angehende Geologe trat 1962 der Experimental Art School in Kopenhagen bei und fand eine Bildsprache, die facettenreich und in verschiedensten künstlerischen Medien um Metamorphosen der Natur kreist. Stets betonte Kirkeby dabei sein Selbstverständnis als Maler.
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Ich bin ein Sender. Multiples von Joseph Beuys

2014-06-26 bis 2015-01-11

tn Seit Mitte der 1960er Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1986 schuf Joseph Beuys über 500 Multiples – preiswerte, in hoher Auflage produzierte Kunstwerke, durch die er seine Ideen einer großen Öffentlichkeit zugänglich machen wollte. In dieser Werkgruppe experimentierte er mit einer Vielzahl von Formaten und Materialien. Mit den entstandenen Objekten und Papierarbeiten, konnte der Künstler ein breiteres Publikum erreichen, als dies mit Einzelstücken oder Aktivitäten, wie Performances, Vorträgen oder Diskussionsrunden möglich gewesen wäre.
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Farbenmensch Kirchner

2014-05-22 bis 2014-08-31

tn Die Pinakothek der Moderne verfügt mit 19 Werken von Ernst Ludwig Kirchner (1880−1938) über den umfangreichsten deutschen Gemäldebestand des Expressionisten, der zu den prägenden Künstlerfiguren des 20. Jahrhunderts zählt. Obwohl Kirchner als wegweisender "Brücke"-Künstler maßgeblich zur Revolution der Farbe beitrug, wurde er bislang kaum als "Farbenmensch" gewürdigt.
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David Shrigley. Drawing

2014-04-11 bis 2014-08-10

tn Mit seinen cartoonartigen Zeichnungen erlangte der britische Künstler David Shrigley (*1968 in Macclesfield, GB) internationale Berühmtheit. Die Motive, deren lapidare Bild-Schrift-Kombinationen zumeist einen trockenen bis schwarzen Humor entfalten, finden seit den 1990er Jahren in Zeitungen, Magazinen oder auf Postkarten Verbreitung und Anerkennung.
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Menschen vor Flusslandschaft

2014-04-01 bis 2014-08-24

tn August Sanders epochaler Zyklus "Menschen des 20. Jahrhunderts" zählt zu den bedeutendsten Werken der Kunst- und Fotogeschichte des letzten Jahrhunderts. Sanders fotografische Typologie der deutschen Gesellschaft hat nicht nur Künstler, Literaten und Philosophen seiner Zeit fasziniert, sondern bildete zugleich eine wichtige Referenz für das künstlerische Selbstverständnis zeitgenössischer Fotografen.
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Silvia Bächli – Brombeeren

2014-03-27 bis 2014-06-15

tn Die Schweizer Künstlerin Silvia Bächli (*1956 in Baden, lebt in Basel und Paris) zählt zu den bedeutendsten Zeichnerinnen ihrer Generation in Europa. In München fanden ihre Arbeiten schon in den frühen 90er Jahren große Beachtung. Erst vor kurzem konnten durch "PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne" zwei der bei der 53. Biennale in Venedig ausgestellten Tische mit den dazugehörigen 19 Zeichnungen erworben werden.
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Florence Henri. Compositionen

2014-03-21 bis 2014-09-21

tn Die Fotografien und fotografischen Montagen von Florence Henri (1893-1982) zeugen von einer weitläufigen künstlerischen Bildung und ungewöhnlichen Offenheit für neue Strömungen in der Kunst ihrer Zeit. Die Künstlerin, die zuvor Klavier bei Ferruccio Busoni in Rom und Malerei in Paris bei Fernand Léger studiert hatte, verbrachte 1927 ein knappes Gastsemester am Bauhaus in Dessau.
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Show and tell

2014-03-13 bis 2014-06-15

tn Die Architektur am Anfang des 21. Jahrhunderts steht in einem historischen Umbruch. Über Jahrhunderte hinweg war das Entwerfen von Architektur durch Prozesse des Zeichnens, Modellierens und durch weitere Medien bedingt und begleitet, die materiell-körperliche Spuren von der Arbeit des Architekten hinterlassen haben. Die in Nachlässen und Archiven bewahrten Skizzen, Planmaterialien und Modelle sind Grundlage architekturhistorischer Forschung und Darstellung.
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Jürgen Partenheimer. Das Archiv

2014-01-31 bis 2014-04-21

tn "Das Archiv" als physisches und psychisches "Lager" des Künstlers verknüpft Erinnerung und Gegenwart, individuelles und kulturelles Gedächtnis in einer eindrucksvollen Inszenierung. Dabei treffen Werke unterschiedlicher Zeiträumen und Medien aufeinander: Ausgewählte Künstlerbücher und -texte, Gemälde, Arbeiten auf Papier und Skulpturen erkunden den Beziehungsreichtum ihrer Formen und Inhalte.
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Bettler, Diebe, Unterwelt

2013-12-05 bis 2014-03-09

tn Der Niederländer Leonaert Bramer (1596-1674), ein Zeitgenosse Rembrandts, war einer der produktivsten Zeichner des "Goldenen Zeitalters". Konkurrenzlos pflegte er eine ungewöhnliche Besonderheit: gezeichnete Illustrationsfolgen zu literarischen Sujets, die jeweils Dutzende von Blättern umfassen. Ursprünglich zusammengeheftet, können die flott hingeworfenen und trefflich auf den Punkt gebrachten Illustrationen als Vorform der Graphic Novel gelten. Es finden sich Zyklen zum Alten und Neuen Testament, zu Texten der klassischen Antike bis hin zu neuerer Literatur.
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Jeff Wall in München

2013-11-07 bis 2014-03-09

tn Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat der Kanadier Jeff Wall (geb. 1946) die Möglichkeiten bildnerischer Gestaltung, die Grenzen zwischen den Gattungen Malerei, Fotografie, Skulptur und Film, zwischen Fiktion und Realität thematisiert und das fotografische Bild neu definiert. München hat sich früh zu einem Zentrum der Jeff Wall-Rezeption entwickelt, bereits seit den frühen 1980er Jahren war sein Werk hier präsent, wurde ausgestellt, gesammelt und publiziert.
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Traum-Bilder

2013-09-14 bis 2014-02-09

tn Eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen des Surrealismus baute der Textilunternehmer Theo Wormland (1907−1983) seit den 60er Jahren auf. Sie umfasst Meisterwerke von Max Ernst, René Magritte, Richard Oelze und Pablo Picasso. 2013 feiert die Pinakothek der Moderne die Schenkung der Sammlung Wormland, nachdem sie die Sammlung Moderne Kunst bereits seit 30 Jahren als großzügige Dauerleihgabe bereichert.
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Marokkanische Teppiche und die Kunst der Moderne

2013-09-14 bis 2014-01-05

tn Verschiedene Inspirationsquellen der modernen Kunst sind bisher in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt: etwa japanische Farbholzschnitte und Katagami, ostasiatische Keramiken und Möbel, afrikanische Skulpturen und das Phänomen des sogenannten "Primitivismus". Die marokkanischen Teppiche – eine Kunst von Frauen – warten noch auf ihre Entdeckung mit ihren Wechselwirkungen oder Analogien zur europäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jahrhunderts.
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Andy Warhol - Zeichnungen der 1950er Jahre

2013-09-14 bis 2013-11-17

tn Mit dieser Präsentation weitgehend unbekannter Arbeiten eines der am meisten diskutierten Künstler der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts feiert die Staatliche Graphische Sammlung die Wiedereröffnung der Pinakothek der Moderne nach ihrer Renovierung. Es werden ca. 180 Zeichnungen in den unterschiedlichsten Techniken gezeigt, die zum größten Teil Leihgaben von Daniel Blau aber auch anderer privater Sammler sind.
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Afritecture - Bauen mit der Gemeinschaft

2013-09-12 bis 2014-01-12

tn Die zeitgenössische Architektur in Afrika zeigt im Bereich des sozial engagierten Bauens derzeit viele innovative Ansätze: Ob Schulen, Kindergärten, Marktanlagen, Kliniken, Kulturzentren, Sportanlagen oder Versammlungsräume – es sind gerade öffentliche Bauten und gemeinschaftliche Einrichtungen, an denen sich neue Nutzungs- und Baukonzepte abzeichnen. Vielfach sind die späteren Nutzer unmittelbar am Entwurfs- und Bauprozess beteiligt. Neben dem Einsatz aktueller Technologien sind viele der Bauprojekte aus lokalen Materialien entwickelt und greifen vergessene Bautraditionen wieder auf.
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The secret Archive of Cassina

2013-02-16 bis 2013-02-24

tn Geheimnisse, Prototypen und Modelle aus dem historischen Archiv von Cassina werfen Schlaglichter auf ungewöhnliche Projekte der Designgeschichte, die das italienische Unternehmen vor allem seit den 1950er Jahren mit bestimmte. Freude am gestalterischen Wagnis und die Erforschung neuer Herstellungstechnologien mit dem Ziel, sie in die industrielle Serienfertigung umzusetzen, charakterisiert die Haltung von Cassina ebenso wie die Zusammenarbeit mit führenden Entwerfern der jeweiligen Zeit.
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Urushi-Lack und Design. East meets West

2012-12-12 bis 2013-02-24

tn Der italienische Architekt und Designer Ettore Sottsass (1917-2007) begegnete in den 1990er Jahren dem traditionellen japanischen Lackhandwerk Urushi kōgei. In enger Zusammenarbeit mit ausgewählten, führenden japanischen Meistern dieser höchst anspruchsvollen Technik und in einem langjährigen Prozess des geistigen Austausches und der Formfindung gestaltete Sottsass Gefäße und Objekte, die gleichermaßen westliche Moderne und Fernen Osten, italienischen Esprit und japanische Raffinesse vereinen.
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"Monsieur Daumier, ihre Serie ist Reizvoll!"

2012-12-06 bis 2013-02-24

tn Mit der Übergabe von 3.085 Lithographien und 30 Holzschnitten des bedeutendsten französischen Karikaturisten des 19. Jahrhunderts, Honoré Daumier (1808–1879), in die Museumsstiftung zur Förderung der staatlichen bayerischen Museen im Jahr 2011, besitzt die Staatliche Graphische Sammlung München deutschlandweit den umfangreichsten Bestand an Druckgraphiken von Daumier.
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Licht-Bilder

2012-11-09 bis 2013-02-17

tn In seinem wenig bekannten Frühwerk setzte sich der Maler Fritz Winter (1905–1976) obsessiv mit der Ästhetik des Lichts auseinander. Als Bauhaus-Schüler prägte ihn die grenzenlose Lichteuphorie der internationalen Avantgarden zwischen Expressionismus und Konstruktivismus. Das Licht der Großstädte mit Scheinwerfern, Lichtspieltheatern und Leuchtreklamen gab der ästhetischen Gestaltung neue Impulse; Röntgenstrahlen, Radioaktivität und Mikrofotografie machten bislang unbekannte Energien und Bereiche der Natur erfahrbar.
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Entartete Kunst

2012-11-01 bis 2013-01-28

tn 75 Jahre nach der Feme-Ausstellung "Entartete Kunst" zeigt die Neue Pinakothek den Berliner Skulpturenfund von 2010. Die Ausstellung veranschaulicht beispielhaft, wie Kunstwerke nach der von Adolf Hitler 1937 veranlassten Beschlagnahmung den Pinakotheken und anderen deutschen Museen verloren gingen und teilweise zerstört oder gewinnbringend verkauft wurden. Ziel war die flächendeckende Liquidierung und Verwertung "entarteter" Kunst.
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Richard Tuttle - Werke aus Münchner Privatsammlungen

2012-10-30 bis 2013-02-17

tn Richard Tuttle ist einer der großen Einzelfiguren der amerikanischen Gegenwartskunst. Neben Zeichnungen, Aquarellen und Druckgraphik bildet der Künstler aus Alltagsmaterialen – Holzlatten, Tuch, Draht, Schnüre oder Kabel – sensible Collagen, in denen jedes Element als individuell und kostbar erscheint. In Tuttles poetischen Bildschöpfungen zeigt sich die Polarität von kalkulierter Präzision, disziplinierter Strenge und einer spielerischen Unbefangenheit.
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R/Evolution auf Papier

2012-10-18 bis 2013-01-20

tn Unter dem Titel "R/Evolution" zeigen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen herausragende Arbeiten auf Papier aus der Münchner Privatsammlung von Bernd und Verena Klüser. Mit über 200 Blättern eröffnet sich in der Alten Pinakothek ein weites Panorama der Zeichenkunst vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Von der autonomen Entfaltung des Mediums in der Renaissance bis hin zu seinen überraschenden Neuinterpretationen in der jüngsten Gegenwart wird so eindrucksvoll erfahrbar, dass die Künstler vor allem als Zeichner einen ganz unmittelbaren, sehr intimen Blick in das Wesen und den Prozess ihrer schöpferischen Arbeit gewähren.
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Querschnitt. Stefan Wewerka

2012-10-11 bis 2013-02-03

tn Stefan Wewerka (geb. 1928 in Magdeburg) studierte im Berlin der Nachkriegszeit an der Hochschule für Bildende Künste. Seine ersten Stuhlskulpturen und Multiples entstanden 1961 – Gegenstände, die Wewerka zerschnitt und neu zusammensetzte. 1967 erfand er die Trikolore zum Zerreißen: die französische Flagge lässt sich mit Reißverschlüssen dreiteilen. Wewerkas weitsichtiger Kommentar zu Deutschland 1989 mit dem Titel "Vive l’Europe": ein Scharnier verbindet mehr schlecht als recht Fünf-DM-Stück und DDR-Münze.
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Der Architekt – Geschichte und Gegenwart eines Berufsstandes

2012-09-27 bis 2013-02-03

tn Obwohl Bauen zu den ältesten Tätigkeiten des Menschen gehört und die Architektur als Mutter der Künste gilt, sind die Arbeit des Architekten und die historische Entwicklung des Berufs nur Wenigen genauer bekannt. In einer umfassenden Ausstellung werden nun die vielen Veränderungen des Berufsbildes dargestellt: Die Entwicklung des Architekten vom Baumeister zum Künstler und vom Konstrukteur zum Organisator wird dabei ebenso thematisiert, wie das unterschiedliche Verständnis von Aufgabe und Stellung des Architekten in verschiedenen Ländern, Kulturkreisen und Jahrhunderten.
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Max Weiler – Der Zeichner

2012-09-13 bis 2012-11-18

tn Max Weiler war über seinen Rang als Maler hinaus einer der bedeutendsten und produktivsten europäischen Zeichner seiner Generation. In über sieben Jahrzehnten konnte er ein Werk von großer innerer Stringenz schaffen, das sich aber immer wieder zu wandeln vermochte und in der Abfolge der Werkgruppen kaum je redundant zu werden droht. Vergeblich wird man nach tief greifenden Brüchen Ausschau halten, obgleich der Rhythmus der Zeichnungsserien durchaus von merkbaren Zäsuren gekennzeichnet ist, die das Resultat seiner intensiven Auseinandersetzung mit den zeitgleichen Diskursen abstrakter und gegenstandsloser Kunst sind.
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Veronika Kellndorfer - French Window

2012-07-03 bis 2013-01-06

tn Seit über zwanzig Jahren arbeitet die in Berlin lebende Künstlerin Veronika Kellndorfer (*1962) mit Fotografien, die sie vor allem auf Reisen anfertigt. Ausschnitte dieser Fotografien wählt sie präzise aus, um sie – als Siebdrucke auf Glas übertragen – in architektonische Räume einzupassen. Die auf diese Weise neu entstehenden Bildsituationen verschränken unterschiedliche Orte miteinander und erschaffen eine Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart.
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Das Gedicht vom rechten Winkel

2012-06-21 bis 2012-09-02

tn Im Laufe von sieben Jahren schuf Le Corbusier von 1947 bis 1953 eine Folge von Lithographien, die als künstlerische Umsetzung seines Weltbildes und damit auch als eine Art Selbstbildnis bezeichnet werden kann. Obwohl dem Werk somit höchste Bedeutung zukommt, blieb es lange Zeit relativ wenig beachtet, da dem Künstler Corbusier nicht das gleiche Interesse wie dem berühmten Architekten entgegengebracht wurde. Erst jüngere Forschungen haben nach und nach den im Architekturgedicht niedergelegten Bild- und Gedankenkosmos entschlüsselt und interpretiert.
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L’architecture engagée

2012-06-14 bis 2012-09-02

tn Dass sich Künstler und Literaten mit ihren Werken für eine Verbesserung von politischen, ökonomischen und sozialen Zuständen einsetzen, gehört zur Geschichte von Kunst und Literatur. Die Vorstellung, dass diese direkt auf die Gesellschaft wirken sollen, wurde schon in der Zeit der Aufklärung zum Programm erhoben, allerdings formulierte erst Jean-Paul Sartre 1947 den Begriff "Littérature engagée".
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Der Zeichner Karl Arnold

2012-06-07 bis 2012-09-02

tn Karl Arnold (1883–1953) zählt zu den berühmten politischen Karikaturisten der Zeitschrift "Simplicissimus". Er hat wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation zeichnend den Charakter und die Charaktere seiner Zeit beobachtet. Bis heute gab es allerdings keine Retrospektive, die einen Überblick über das gesamte Schaffen Arnolds – von den Anfängen im Jugendstil bis ins Jahr 1942, den "Simplicissimus"-Mitarbeiter und den Illustrierten-Zeichner – gezeigt hätte. Die Gesamtschau seines Werks versammelt über 200 Originalzeichnungen und frühe Ölgemälde des Künstlers aus dem Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung München und aus Privatbesitz.
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Frauen

2012-03-30 bis 2012-07-15

tn Mit der größten Ausstellung ihrer Geschichte analysiert die Pinakothek der Moderne im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens das Thema "Frauen" im Werk dreier zentraler Künstler des 20. Jahrhunderts: Pablo Picasso, Max Beckmann und Willem de Kooning. Dreh- und Angelpunkt der Ausstellung bilden die drei Ausnahmekünstler und deren Auseinandersetzung mit dem Thema "Frau".
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True Stories

2012-03-02 bis 2012-10-14

tn Die amerikanische Fotografie bildet einen umfangreichen und zugleich hochkarätigen Sammlungsschwerpunkt, der erstmals in einem konzentrierten Überblick vorgestellt wird. Das zentrale Interesse junger Fotografen, die sich seit den späten 1960er Jahren mit den veränderten politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Bedingungen der amerikanischen Lebensrealität auseinandersetzen, gilt der American Social Landscape.
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Im Raum des Betrachters

2012-03-02 bis 2012-09-30

tn In neun Räumen der Pinakothek der Moderne machen 25 ausgewählte Werke von 20 internationalen Künstlerinnen und Künstlern das erweiterte Verständnis zeitgenössischer Skulptur erlebbar. Das Ausstellungsspektrum reicht von Wandreliefs und Assemblagen bis hin zu Licht- und Filminstallationen. Auch Papierarbeiten und Fotografien lassen bildhauerische Anliegen deutlich werden. Gleichzeitig vermitteln die ausgestellten Arbeiten einen Sammlungsschwerpunkt, der sich in der mittlerweile zehnjährigen Geschichte der Pinakothek der Moderne herausgebildet hat.
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