Graphische Sammlung der ETH

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Zeichenunterricht - Von der Künstlerausbildung zur ästhetischen Erziehung seit 1500

2017-11-08 bis 2018-01-21

tn Antike, Akt, Natur – in der vierten und letzten Ausstellung zum 150-Jahr-Jubiläum nimmt die Graphische Sammlung ETH Zürich die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Zeichenunterrichts. Graphik aus vier Jahrhunderten beleuchtet die Entwicklung der ästhetischen Bildung von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert. Als Zeugnisse des Zeichenunterrichts verdeutlichen sie die verschiedenen Ansätze und Institutionen innerhalb der künstlerischen Ausbildung und zeigen die entsprechenden didaktischen Verfahren auf.
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On Series, Scenes And Sequences: Intervention huber.huber

2017-08-16 bis 2017-10-15

tn Die Graphische Sammlung ETH Zürich besitzt umfangreiche Folgen und Serien. Die Frage der relevanten Auswahl daraus bedeutet für Kuratorinnen und Kuratoren stets eine grosse Herausforderung. In dieser Ausstellung wird sich das Zürcher Künstlerduo huber.huber (Markus und Reto Huber, beide *1975) dieser delikaten Aufgabe annehmen. Sie sorgen für einen künstlergerechten Blick auf die weitverbreitete Kunstform und machen sie mit Hilfe von Film und Musik in Zusammenarbeit mit Michael Bucher auf unterschiedliche Weise erfahrbar. Parallel dazu werden in einem Zwei-Wochen-Rhythmus Positionen zeitgenössischer Kunstschaffender gezeigt, die den Begriff des Seriellen um zusätzliche Interpretationen erweitern.
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Reaper. Richard Hamilton und Sigfried Giedion

2017-05-03 bis 2017-06-25

tn In der Ausstellung "Reaper. Richard Hamilton und Sigfried Giedion" treffen zwei Protagonisten aus der Kunst- und Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts aufeinander: Der englische Künstler Richard Hamilton ist mit seiner frühen Graphik-Serie "Reaper" (dt. Getreidemäher, 1949) vertreten. Mit ihr reagiert er auf die Publikation "Mechanization Takes Command" (1948) von Sigfried Giedion. Darin beschreibt der Schweizer Kunsthistoriker die Mechanisierung des Lebensalltags.
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Ewige Gegenwart

2017-02-24 bis 2017-04-17

tn Kunst auf Papier hat in Zürich ihren grossen Auftritt: Das Helmhaus und die Graphische Sammlung der ETH zeigen unter dem Titel "Ewige Gegenwart" gemeinsam Druckgraphik, Zeichnungen und Fotografie – rund 400 zeitgenössische Werke aus dem Besitz der Graphischen Sammlung ETH Zürich, die 2017 ihr 150-jähriges Bestehen feiert.
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Architektur als Bild

2016-08-17 bis 2016-10-16

tn In seiner "Sammlung architektonischer Entwürfe" vereint der grosse Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) gekonnt Zeichnungskunst und Architektur. Als Werber in eigener Sache erreichte er mit den kunstvoll inszenierten Bauentwürfen bereits zu Lebzeiten europaweite Ausstrahlung.
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Della Grafica Veneziana. Das Zeitalter Anton Maria Zanettis (1680-1767)

2016-02-10 bis 2016-04-03

tn Druckgraphische Veduten der Lagunenstadt und rätselhafte, der Künstlerphantasie entsprungene Radierfolgen prägen das Bild der Venezianischen Druckgraphik im 18. Jahrhundert. Inmitten eines illustren Künstlerkreises – unter ihnen Giambattista und Domenico Tiepolo, Marco Ricci und Canaletto – blieb eine massgebliche und umtriebige Figur fast unbekannt: Anton Maria Zanetti der Ältere (1680-1767), Kunstsammler, Kenner, Verleger, Zeichner, Radierer und Formschneider.
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Andy Warhol - The LIFE Years 1949 -1959

2015-11-04 bis 2016-01-17

tn Es war 2011, als ein sensationeller Fund vermeldet werden konnte: Unter den im Nachlass von Andy Warhol (1928-1987) verbliebenen Werken wurde ein umfangreiches Konvolut von Zeichnungen aus den 1950er Jahren entdeckt – aus der allerersten Zeit also, die der Künstler in New York verbracht hatte. Ihr "Entdecker", der Münchner Kunsthändler Daniel Blau, hat seitdem nicht geruht, die Erforschung dieses wertvollen Materials voranzutreiben und den Schatz der (Kunst)Welt zu vermitteln.
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Daniel Breu. Graphit auf Papier

2015-08-19 bis 2015-10-18

tn Seit 1989 widmet sich der in Bern lebende Künstler Daniel Breu (*1963) dem Zeichnen. Seine experimentelle künstlerische Suche nach ästhetischen Formen für das Gegenständliche brachte ein Spektrum an Darstellungen hervor, welche das reiche Potenzial, aber auch die Grenzen der Bildlichkeit ausloten. Der eigentliche Vorgang des Zeichnens ist bei ihm weit entfernt von der spontanen Skizze, vom rasch umgesetzten künstlerischen Einfall.
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Graphische Sammlung der ETH Zürich zeigt Druckgraphik von Érik Desmazières

2015-04-22 bis 2015-06-21

tn Érik Desmazières (geb.1948) Kunst bricht mit der Realität trotz ihrer unglaublichen Wirklichkeitsnähe – dieser Bruch erfolgt entweder über die Raumdarstellung oder über das vermittelte Zeitgefühl. Sein Oeuvre offenbart realitätsnahe, oftmals menschenleere Bildwelten von eindrucksvoller Präzision und ungewöhnlicher Zeitlosigkeit. Der eindringliche Blick des Künstlers fällt in üppig gefüllte Innenräume der Vergangenheit, wie Ateliers und Bibliotheken, und schweift grosszügig über menschenleere Stadtansichten der Gegenwart.
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Graphische Sammlung der ETH Zürich zeigt Drucke und Zeichnungen von Matt Mullican

2015-02-04 bis 2015-03-29

tn Seit über zwanzig Jahren sammelt die Graphische Sammlung ETH Zürich Werke des amerikanischen Künstlers Matt Mullican (1951 in Santa Monica/Kalifornien geboren, lebt und arbeitet in Berlin und New York). Erstmals sollen die erworbenen Werke in ihrer Gesamtheit gezeigt werden. Als Höhepunkt der Ausstellung darf der 1993 erworbene Holzkasten mit 16 Kassetten gelten, die 554 Ölkreide-Frottagen, sogenannte Rubbings, enthalten. Diese von Brooke Alexander, New York, 1991 herausgegebene umfangreiche Edition gibt Abbildungen der "Edinburgh Encyclopædia" (zwischen 1808 und 1830 erschienen) wieder.
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Das Auge isst mit

2014-11-05 bis 2015-01-18

tn "Essen und Trinken, mein ich, ist des Menschen Leben" – so Goethe im Götz von Berlichingen. Dagegen spricht Antonius Anthus in seinen Vorlesungen über die Esskunst (1838): "Der Mensch isst ebenso wenig, um zu leben, als er lebt, um zu essen, er isst, weil er Hunger oder Appetit hat, oder weil’s zwölf Uhr schlägt." So oder so: Essen und Trinken muss sein. Und auf die substanzielle Bedeutung dieser vermeintlich banalen wenn auch fundamentalen Tätigkeiten weist doch schon die Vokabel "Lebensmittel" hin.
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Annelies Štrba. Madonnen

2014-08-20 bis 2014-10-19

tn Licht, Farbe und etwas Magie zeichnen die märchenhaften Madonnenbilder der Schweizer Künstlerin Annelies Štrba aus. Bereits in frühester Kindheit in den Bann der Muttergottes-Darstellungen gezogen, blieb die Faszination für das Thema ihr ständiger Begleiter. Für Štrba ist Maria Urbild aller Frauen und Mütter, Symbol für das Weibliche schlechthin; sie ist Ikone im wahrsten Sinne des Wortes.
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Mireille Gros - Ouvrir les Archives

2014-05-07 bis 2014-07-06

tn Zarte Ranken und geheimnisvolle Schattengewächse, zellenartige Strukturen und samtige Farnfächer - Wuchern und Wachsen, wohin das Auge blickt. Die Werke der Basler Künstlerin Mireille Gros (geb. 1954) sind ohne Zweifel eine Hymne an die Natur, wie schon Marie-Laure Bernadac, die bekannte französische Kuratorin und eine ihrer grossen Förderinnen, 2001 in einem Interview konstatiert hatte. Den Auftakt zu der intensiven Beschäftigung von Mireille Gros mit Fragen nach ursprünglichen Entwicklungsformen bildete 1993 ihre Reise in den Urwald an der Elfenbeinküste.
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Erik Steinbrecher - Books & Prints

2014-02-19 bis 2014-04-13

tn Erik Steinbrecher (1963 in Basel geboren, lebt in Berlin) ist Künstler und Architekt (mit Diplom der ETH Zürich). Im Bereich Master of Arts an der Zürcher Hochschule der Künste unterrichtet er in Fine Arts. Er hat Werke im öffentlichen Raum realisiert, Skulpturen und Fotoinstallationen geschaffen. Auch mit Video, Grafik und Künstlerbüchern ist er bekannt geworden. Schon als Student begann er ein Bildarchiv aufzubauen. Von Anfang an war er stark an Bildern interessiert, deren manchmal fragmentarischen Charakter er zu ganz eigenen Displays zusammenstellt.
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Im Zwiegespräch mit Zeichnungen

2013-11-06 bis 2014-01-17

tn Der Erfolg beim Kunst-Sammeln ist zum einen abhängig von den Marktbedingungen und zum andern von den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Sammlers. Gegenüber dem Kunst-Sammeln ist die Kunst des Sammelns jedoch vor allem eine Begabung und eine Frage des guten Geschmacks: Zu denjenigen, welche die Gunst des Markts mit ihrer Begabung zu verbinden wussten, gehörte Robert Landolt (1913-2008), der als Kinderarzt in Chur einen grossen Teil seiner raren Mussestunden mit dem Studium und Erwerb von Handzeichnungen verbrachte.
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Schattenreisen. Radierungen von Peter Bräuninger

2013-08-21 bis 2013-10-18

tn Das Obskure hat seit jeher die Menschen zu fesseln vermocht. Zwischen betörender Verzauberung einerseits und unheimlichem Schauer andererseits bietet die Welt der Schatten ein unerschöpfliches Thema für die Kunst dar. Ob wie im Barock das pralle Leben im Schutze der wolllüstigen Nacht gefeiert wurde oder in der Romantik sich die Faszination für das metaphysische Böse in düsteren "Hymnen an die Nacht" niederschlug, bis heute vermag diese vielschichtige Thematik die Künstler einzunehmen.
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Markante Köpfe

2013-04-24 bis 2013-06-28

tn Der niederländische Künstler Anton van Dyck (1599-1641) ist nicht nur durch seine grossartigen und zum Teil überlebensgrossen Porträts in die Kunstgeschichte eingegangen, sondern bleibt auch durch seine Iconographia auf dem Gebiet der gedruckten Bildnisse unvergessen. Über hundert Porträts berühmter Zeitgenossen sollten schliesslich darin vereint werden. Die Ausstellung "Markante Köpfe. Anton van Dyck und sein illustrer Kreis im Porträt", welche von der Graphischen Sammlung der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der Gastkuratorin Carme Rodríguez-Pàmias erarbeitet wurde, stellt dem Publikum diese Meisterwerke der gedruckten Porträtkunst in nie gesehenem Umfang vor.
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Fischli & Weiss und Freunde

2013-02-06 bis 2013-03-28

tn Seit zwanzig Jahren sammelt die Graphische Sammlung der ETH kontinuierlich Werke von Fischli und Weiss. Grund genug, einmal alles zu zeigen, was sie von diesem berühmten Künstlerduo besitzt. 1992 konnte aus einer Ausstellung der Zürcher Galerie Walcheturm die frühe Serie "Siedlungen Agglomeration" erworben werden. Sie umfasste damals 45 Fotografien, eine Folge, die später noch erweitert wurde. 1993 kamen u.a. das "Kanalvideo" und der Siebdruck "How to work better" hinzu.
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Between the Lines

2012-11-07 bis 2013-01-18

tn Louise Bourgeois (1911-2010) bewegt sich zeitlebens zwischen verschiedenen Welten. "Obwohl ich Französin bin, kann ich mir nicht vorstellen, irgendeines meiner Werke in Frankreich geschaffen zu haben. Jedes dieser Werke ist amerikanisch, von New York." Geboren in eine gutbürgerliche und kunstsinnige Familie von Tapisserien-Händlern, geniesst sie eine exquisite Bildung und verkehrt bald in den Kreisen der Surrealisten von Paris, um dieses prägende Milieu nach ihrer Heirat 1938 in Richtung USA zu verlassen.
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Ian Anüll - Editionen

2012-08-22 bis 2012-10-19

tn Bereits in den 1970er Jahren trat Ian Anüll mit kleinen selber gemachten Künstlerbüchern an die Öffentlichkeit. Bis heute ist sein reproduktionstechnisches Werk zwar noch überschaubar, aber dennoch zu beachtlichem Umfang angewachsen. Das publizistische Element, das mit Druckgraphik und Multiples zwangsläufig verbunden ist, war und ist ihm bis heute sehr wichtig. Wann immer er Zugang zu einem Druckatelier fand, ergriff er die Gelegenheit und produzierte Graphikblätter und Graphikfolgen.
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