Kunstmuseum Liechtenstein

Städtle 32
FL - 9490 Vaduz

T: 00423 23503-00
F: 00423 23503-29

E: mail@kunstmuseum.li
W: http://www.kunstmuseum.li/

Die Sammlung Kienzle im Kunstmuseum Liechtenstein

2017-10-27 bis 2018-02-11

tn Die in Berlin beheimatete Sammlung Jochen Kienzle und das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. 2016 vertiefte sich diese besonders: Ein umfangreiches Konvolut an Werken europäischer und US-amerikanischer Künstlerinnen und Künstler ging als Dauerleihgabe an das Kunstmuseum Liechtenstein. Mit der Ausstellung "Sammlung Kienzle" wird ab Ende Oktober eine Auswahl daraus präsentiert.
weiterlesen

Kimsooja. Weaving the World

2017-09-22 bis 2018-01-21

tn Das Kunstmuseum Liechtenstein widmet der aus Korea stammenden Künstlerin Kimsooja (*1957, lebt und arbeitet in New York und Seoul) eine umfassende Einzelausstellung. In ihren Performances, Installationen, Skulpturen, Video- und Fotoarbeiten verbindet Kimsooja fragmentarische Beobachtungen zu einer Einheit der Begegnung unterschiedlicher Orte und Menschen. Dabei spielen Dauer und Zeitlichkeit sowie die Verflechtung eigener Erfahrungen, kultureller Hintergründe und historischer Bezüge eine wesentliche Rolle. Häufig kreisen die Werke um textile Stoffe und die Tätigkeit des Nähens. So setzt die Künstlerin ihre Aufgabe der einer Nadel gleich, die durch ihr Wirken divergente Elemente, das heisst verschiedene Kulturen oder Standpunkte, zusammenführt.
weiterlesen

Da war doch was!

2017-09-08 bis 2017-10-08

tn Die Ausstellung "Da war doch was!" erforscht sowohl die Wahrnehmung von Menschen mit Demenz wie auch den bewussten Umgang mit eigenen Erinnerungen, die später einmal wichtig sein können. Besucher dürfen und sollen ihre Erfahrungen und Geschichten mitbringen und Erinnerungsstücke ausstellen.
weiterlesen

Gorgona

2017-06-09 bis 2017-09-03

tn 1959 fanden in der kroatischen Hauptstadt Zagreb Maler, Bildhauer, ein Architekt sowie Kunstkritiker und Kunsttheoretiker zusammen und gründeten die Gruppe "Gorgona". Miljenko Horvat, Marijan Jevšovar, Julije Knifer, Ivan Kožarić, Mangelos, Matko Meštrović, Radoslav Putar, Đuro Seder und Josip Vaništa verband das Bestreben, eine neue ästhetische Praxis zu begründen, die sich von den Praktiken im sozialistischen Jugoslawien absetzte und zugleich den Austausch mit den internationalen Avantgarden suchte.
weiterlesen

Who Pays?

2017-02-10 bis 2017-05-21

tn "Kunst = Kapital", formulierte Joseph Beuys. Damit fasste er in eine knappe Formel, was sein Weltverständnis war: "Die einzige revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität." Ausgehend vom Beuys’schen Kapitalbegriff blickt die Ausstellung "Who Pays?" auf sich verändernde Geld- und Kapitalvorstellungen und einen damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten.
weiterlesen

Kirchner, Léger, Scully & mehr

2016-12-16 bis 2017-10-08

tn Nach ihrer Ausstellungspremiere im eigenen, dem Kunstmuseum Liechtenstein angegliederten Gebäude lässt die Hilti Art Foundation unter dem Titel "Kirchner, Léger, Scully & mehr" die Fortsetzung folgen. Auf den drei Ebenen des Ausstellungsgebäudes, das 2015 als Erweiterung des Kunstmuseum Liechtenstein eröffnet wurde, zeigt die Hilti Art Foundation 38 ausgewählte Gemälde, Plastiken und Skulpturen aus ihrer hochrangigen privaten Kunstsammlung.
weiterlesen

Informel. Aus der Sammlung Veronika und Peter Monauni

2016-10-14 bis 2017-02-12

tn In Opposition zum herkömmlichen Kunstbegriff wagen die Künstler des deutschen Informel ein Aufbegehren gegen vorgegebene Formen und althergebrachte Kompositionsprinzipien. Sie finden darin auch eine Form einer Befreiung aus der traumatisierten Erstarrung der Nachkriegszeit und der Korrumpiertheit des zuvor erlebten totalitären Systems. Gemeint ist mit Informel weniger ein Stil als vielmehr eine künstlerische Haltung, die den Vertretern verschiedener abstrakter Strömungen der 1950er-Jahre gemeinsam ist.
weiterlesen

Bertrand Lavier im Kunstmuseum Liechtenstein

2016-09-23 bis 2017-01-22

tn Das Kunstmuseum Liechtenstein widmet dem französischen Künstler Bertrand Lavier (* 1949) seine bislang umfangreichste Ausstellung im deutschsprachigen Raum. Lavier gehört zu den prägenden Figuren der französischen Kunstentwicklung seit den späten 1970er-Jahren und ist international hoch geachtet. Im Spannungsfeld zwischen Hoch- und Populärkultur findet er den Gegenstand seiner Arbeit. Intelligent und originell, visuell attraktiv und zugleich mit sensiblem Witz präsentiert sich sein Werk.
weiterlesen

Georg Malin. Museumsmann und Künstler

2016-06-24 bis 2016-10-02

tn Am 8. Februar diesen Jahres wurde Georg Malin 90 Jahre alt. Dies nimmt das Kunstmuseum Liechtenstein zum Anlass, den Liechtensteiner Künstler, Historiker, Politiker und Konservator in zwei seiner Facetten zu würdigen, als Bildhauer und vor allem als Konservator der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung. Seit ihrer Gründung am 23. Juli 1968 bis ins Jahr 1996 wurde sie von Georg Malin geleitet.
weiterlesen

Charlotte Moth. Travelogue

2016-06-03 bis 2016-09-04

tn Das Kunstmuseum Liechtenstein richtet der in Paris lebenden Künstlerin Charlotte Moth (geb. 1978 in Carshalton, UK) ihre erste umfassende Museumsausstellung ein. Moth ist eine Entdeckerin des Geheimnisvollen im Vertrauten. Ihre Aufmerksamkeit gilt den Räumen und den Dingen, die uns umgeben, und den Bedingungen der Wahrnehmung von Materialität in Raum und Zeit. Die Künstlerin erfasst und erforscht Orte: alltägliche, natürliche, architektonische oder institutionelle. Und sie schafft Inszenierungen, welche Werke miteinander in einen "skulpturalen Dialog" treten lassen und im Ausstellungsraum eine geradezu magische Atmosphäre erzeugen.
weiterlesen

Jens W. Beyrich. Hypersymmetrics

2016-03-04 bis 2016-05-01

tn Die künstlerischen Werke von Jens W. Beyrich entstehen aus einer Synergie, dem Sammeln von Kunst und Antiken und Entwickeln von komplexen Gleichungssystemen: Mathematik als universelle Basis für Wissenschaft und Philosophie. Beyrichs Interesse gilt Mustern als Dekoration seit den frühesten Kulturen der Menschheitsgeschichte. Geometrische Strukturen aus regelmässigen, symmetrischen, sich wiederholenden Elementen, die sich nur durch ihre asymmetrische Farbaufteilung unterscheiden, scheinen unbekannt.
weiterlesen

"TeleGen. Kunst und Fernsehen" im Kunstmuseum Liechtenstein

2016-02-19 bis 2016-05-16

tn Die Ausstellung "TeleGen" untersucht die Bedeutung des Fernsehens für die bildende Kunst und die Veränderung unserer visuellen Kultur von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart. Im Vordergrund steht dabei die künstlerische Auseinandersetzung mit den Inhalten und bildkulturellen Prägungen, die das Medium Fernsehen entwickelt hat. Unter diesem Ansatz verfolgt "TeleGen" die Reflexion des "Televisuellen" quer durch die Kunstgattungen.
weiterlesen

"Heimspiel" erstmals auch in Vaduz

2015-12-11 bis 2016-02-21

tn Der alle drei Jahre öffentlich ausgeschriebene Kunst-Wettbewerb "Heimspiel" wird von den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St.Gallen, Thurgau, dem Fürstentum Liechtenstein und dem Land Vorarlberg organisiert. Erstmals findet die Ausstellung "Heimspiel" nicht nur in St.Gallen, sondern auch in Vaduz statt. Die länderübergreifende Kunstschau "Heimspiel" fördert das aktuelle künstlerische Schaffen, verbindet Beteiligte und Publikum, die Kantone und Länder und ist in seiner triennalen Durchführung immer wieder ein grosses Ereignis in der Region. Jetzt ist es noch grösser geworden.
weiterlesen

Ferdinand Nigg. Gestickte Moderne

2015-09-11 bis 2016-01-24

tn Ferdinand Nigg gehört zu den Künstlern, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Stickerei als künstlerisches Medium entdeckten und für die Umsetzung moderner Gestaltungsprinzipien fruchtbar machten. Die reduzierte und abstrahierte Formensprache, mit der Nigg auch eine ausdrucksreiche Gestik und Mimik zur Darstellung bringt, ist ein grosses Faszinosum seines Werks.
weiterlesen

Wo das Gras grüner ist

2015-07-03 bis 2015-11-22

tn Die Welt ist in Bewegung, angetrieben von der Vorstellung, dass es anderswo besser ist. Manche Menschen verlassen ihre Heimat auf der Suche nach einer Ausbildung, Arbeit oder einem besseren Leben. Andere reisen aus Interesse, Abenteuerlust oder um einen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten. In der Ausstellung "Wo das Gras grüner ist" gehen 37 Kunstschaffende zwischen 25 und 45 Jahren den Fragen nach, wie sich ein kleines Land darstellt, ob es eine Modellfunktion einnehmen kann und welche Auswirkungen Migration und Tourismus haben.
weiterlesen

Der Mensch im Mittelpunkt

2015-05-23 bis 2015-10-09

tn Am 23. Mai 2015 eröffnet die Hilti Art Foundation mitten in Vaduz ihr eigenes Ausstellungsgebäude. Es ist eine Erweiterung des Kunstmuseum Liechtenstein und bereichert dieses um eine hochrangige und international bekannte private Kunstsammlung. Zu sehen sind 50 ausgewählte Gemälde, Skulpturen, Plastiken und Objekte von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart.
weiterlesen

Alexander Rodtschenko. Fotografie und Design

2015-03-27 bis 2015-06-21

tn Alexander Rodtschenko (1891–1956) gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der Kunstentwicklung des frühen 20. Jahrhunderts. Er war nach der Oktoberrevolution in Russland entscheidend an der Entwicklung der "revolutionären" Kunst der jungen Sowjetunion beteiligt. In diesem Kontext wurde er zum Wortführer der Konstruktivisten, einer künstlerischen Bewegung, die über die Grenzen Russlands hinaus die Kunst und die Gesellschaft durch das Schaffen einer wesentlich ungegenständlichen Kunst zu beeinflussen suchte.
weiterlesen

Schön, euch zu sehen!

2015-02-13 bis 2015-08-23

tn 2015 wird das Kunstmuseum Liechtenstein 15 Jahre alt. Mit der Erweiterung durch die Hilti Art Foundation wird es zudem um eine bedeutende private Kunstsammlung bereichert. Beide Ereignisse geben dem Kunstmuseum Anlass, mit einer grossen, thematisch strukturierten Ausstellung einen vertieften Einblick in die eigene Sammlung, ihre Entstehungsgeschichte und Neuzugänge zu geben.
weiterlesen

Once upon a time in Liechtenstein

2014-11-07 bis 2015-01-06

tn Gibt es eine Baukultur in Liechtenstein? Vor hundert Jahren konnte noch zwischen einer schweizerischen, finnischen oder indischen Baukultur unterschieden werden. Die Globalisierung hat auch zur Folge, dass heute eine Homogenisierung der Architektur stattfindet; das Hochhaus in Shanghai könnte auch in Mumbai oder in London stehen. Währenddessen viele Baukulturen über Jahrhunderte entstanden sind, ist es schwierig, in Liechtenstein eine ebensolche auszumachen.
weiterlesen

Kunstmuseum Liechtenstein zeigt Arbeiten von Gary Kuehn

2014-09-19 bis 2015-01-25

tn Das Kunstmuseum Liechtenstein widmet Gary Kuehn (geb. 1939 in Plainfield, New Jersey, lebt und arbeitet in New York), der zu den herausragenden Bildhauern des Post-Minimal der späten 1960er-Jahre zählt, die erste umfassende Retrospektive. 1966, das Jahr, in dem er erstmals die Werkgruppe der "Melt Pieces" in der legendären Bianchini Galerie in New York ausstellt, notiert er in seinem Skizzenbuch: "Butter in der Sonne. Was könnte fataler sein?" Im Kern beinhaltet dieser Satz ein Grundprinzip Kuehns: die Prozessualität.
weiterlesen

Lens-Based Sculpture

2014-05-16 bis 2014-08-31

tn In der Ausstellung "Lens-Based Sculpture" wird das Verhältnis von Fotografie und Skulptur zum ersten Mal aus der Perspektive der Skulpturgeschichte dargestellt. 200 Exponate von mehr als 70 internationalen KünstlerInnen zeigen, wie sich die moderne Skulptur unter dem Impuls der Fotografie vom jahrtausendealten Prinzip der Statue löste und in eine neue künstlerische Praxis verwandelte, der die gesamte Wirklichkeit mit ihren vielfältigen taktilen, räumlichen und medialen Phänomenen zum plastischen Material wird. Die Kamera dient als primäres Werkzeug der Bildhauerei, als Skizzenblock und Hilfsmittel zur Übersetzung von räumlichen und strukturellen Wiedergaben in Masse und Form.
weiterlesen

Kunstmuseum Liechtenstein zeigt "Von Monet bis Picasso"

2013-10-04 bis 2013-12-01

tn Erstmals wird die Sammlung von Rita und Herbert Batliner in Liechtenstein öffentlich zu sehen sein. Im Kunstmuseum Liechtenstein wird eine repräsentative Auswahl an Werken gezeigt. Zu sehen sind u.a. Werke von Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne, Max Ernst, Henri Matisse, Pablo Picasso, Marc Chagall, Joan Miró, Francis Bacon, Alberto Giacometti und Georg Baselitz.
weiterlesen

Ilja Tschaschnik im Kunstmuseum Liechtenstein

2013-09-06 bis 2013-12-15

tn Ilja Tschaschnik (1902–1929) war ein herausragender Vertreter der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in der jungen Sowjetunion. Nach Studien der Architektur in Moskau und der Malerei in Witebsk bei Marc Chagall begegnete er 1919 Kasimir Malewitsch und wurde zu einem der wichtigsten und besten Exponenten des von diesem begründeten "Suprematismus".
weiterlesen

André Thomkins. Eternal Network

2013-05-24 bis 2013-09-15

tn André Thomkins (*1930 in Luzern, †1985 in Berlin) war einer der innovativsten und vielseitigsten Künstler der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Insbesondere in den 1960er-Jahren trat er mit kreativen künstlerischen Experimenten hervor, wobei, die Anfänge dieser Praxis bis in die Mitte der 1950er-Jahre zurückreichen. Ende der 1960er-Jahre setzte die öffentliche Rezeption seines Werkes ein, die sich in ersten Einzelausstellungen in Museen seit Beginn der 1970er-Jahre niederschlug.
weiterlesen

Drei Künstler, eine Familie

2013-02-08 bis 2013-04-28

tn Tony Smith (1912–1980), dessen Geburtstag sich 2012 zum 100. Mal jährte, gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer der 1960er-Jahre. Zunächst als Architekt tätig, wandte er sich ab seinem 50. Lebensjahr ausschliesslich dem Medium der Skulptur zu. 1962 entwarf er mit "Die" den ersten autonomen Kubus in der Geschichte der Skulptur. Bis zu seinem Tod 1980 entstand ein umfangreiches bildhauerisches Werk. Zudem schuf Tony Smith zahlreiche Gemälde in der Tradition gegenstandsloser Malerei.
weiterlesen

Prostor Oblik

2012-10-26 bis 2013-02-17

tn Die 1946 gegründete Nationalgalerie Bosnien-Herzegowina verfügt über eine beeindruckende, umfangreiche Sammlung bosnisch-herzegowinischer und jugoslawischer Kunst, beginnend vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die besonderen künstlerischen Traditionen Bosnien-Herzegowinas im 20. Jahrhundert sind in Mitteleuropa jedoch so gut wie unbekannt.
weiterlesen

Don’t Smile. Vom Humor der Kunst

2012-09-21 bis 2013-01-20

tn Die Ausstellung "Don’t Smile" spürt einem leisen, einem leichten, einem verschmitzten, einem trockenen als auch selbstreflexiven Humor in der Kunst nach. Die Künstler und Künstlerinnen der Ausstellung werfen einen augenzwinkernden und zugleich ernsthaften Blick auf Systeme wie Sprache, Logik, Gesellschaft, Alltag und das System Kunst.
weiterlesen

Farbe Rhythmus Existenz

2012-05-25 bis 2012-09-02

tn Günter Fruhtrunks (1923–1982) geometrisch-abstrakte und ungegenständliche Malerei, verbunden mit gesellschaftspolitischem Engagement, erweist sich in der Rückschau als eine der nachhaltigsten und inspirierendsten Positionen der deutschen Kunst der Nachkriegszeit. Fruhtrunk war einer der wenigen deutschen Künstler, die in der Zeit nach 1945 gezielt nicht nur an die Formsprache der internationalen Avantgarden der Klassischen Moderne anknüpften, sondern auch deren weltanschaulichen Ansätze und das auf die Schaffung neuer Lebensformen gerichtete Interesse aufnahmen und in die neuen Verhältnisse zu übersetzen versuchten.
weiterlesen