Museum für Gestaltung Zürich

Ausstellungsstrasse 60
CH - 8005 Zürich

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3D-Schrift am Bau

2018-12-07 bis 2019-04-14

tn Dreidimensionale Schriften sind allgegenwärtig, virtuell wie auch physisch. Die Ausstellung "3D-Schrift am Bau" im Museum für Gestaltung Zürich präsentiert 24 aktuelle internationale Beispiele dreidimensionaler Bau- und Raumbeschriftungen in Objekt und Bild. Die zeichnen sich durch ihre Experimentierfreude und ihre ortsspezifischen Lösungen aus.
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Sebastião Salgado – Genesis

2018-11-16 bis 2019-06-23

tn Gletscher, dicht bevölkert von Robben, endlose Dünen der Sahara oder nebelumhüllte Berge im Regenwald des Amazonas: Sebastião Salgado zeigt uns die Erde als Schöpfung von überwältigender Schönheit und schärft damit unser Bewusstsein für ihre Kostbarkeit. Die Ausstellung "Genesis" ist ein dramatisches Manifest, das in opulenten Schwarz-Weiss-Fotografien nicht nur berührt, sondern auch Fragen zu unserem Umgang mit dem Planeten aufwirft.
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Juli Gudehus – Am Anfang war das ... Zeichen!

2018-10-12 bis 2018-11-18

tn Im digitalen Raum wimmelt es von Icons, Emojis, Piktogrammen und Logos. Die Kommunikation ist zunehmend durch Bildzeichen geprägt. So auch bei der Grafikerin Juli Gudehus, die die biblische Schöpfungsgeschichte in eine heutige Adaption der Hieroglyphenschrift übersetzt hat. Doch wie die Bibel Interpretationsspielraum zulässt, so sind auch Icons und Symbole nicht universell verständlich, variieren abhängig von Kultur und individueller Lebenswelt. Gudehus’ eigene amüsante Version der Genesis präsentiert indessen einen listigen wie poetischen Zugriff auf die Zeichen unserer Zeit.
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Pa-Dong! Die Möbel von Susi und Ueli Berger

2018-06-29 bis 2018-08-19

tn Mehr als vierzig Jahre lang gestalten die Grafikerin Susi Berger-Wyss und der Künstler Ueli Berger zusammen Möbel. Um 1967 verlässt das Paar die ausgetretenen Pfade des Modernismus und beginnt die Gestaltungsgrundsätze der "Guten Form" zu hinterfragen. Sind rechter Winkel und Stahlprofil noch zeitgemäss angesichts der sich anbahnenden gesellschaftlichen Umwälzungen? Wie wohnen junge Leute in Bluejeans, die nicht auf eine Aussteuer sparen wollen?
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Protest! Widerstand im Plakat

2018-04-20 bis 2018-09-02

tn Globalisierung, Frauenrechte, Trump – das Plakat ist das Medium des politischen Kampfs schlechthin. 50 Jahre nach 1968, Auftakt weltweiter Rebellion, versammelt das Museum für Gestaltung Zürich im Toni-Areal rund 300 internationale Protest-Plakate, begleitet von Songs, Videos und Bildern des Widerstands. Emotional eindringlich oder rational aufklärerisch, begleitet das Protestplakat seit den 1920er-Jahren bis heute eindrücklich das Zeitgeschehen und verleiht dem Widerstand visuellen Ausdruck. Als Mittel der politischen Intervention im öffentlichen Raum dient es Gestalterinnen und Gestaltern dazu, aktiv Stellung zu beziehen und Ereignisse kritisch zu kommentieren. Die grafische Umsetzung reicht dabei von Freihand-Illustrationen über Fotomontagen zu rein typografischen Aufrufen. Expressives Pathos findet sich neben nüchterner Strenge.
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Revisiting Black Mountain

2018-04-20 bis 2018-06-03

tn Im Toni-Areal erweckt das Programm "Revisting Black Mountain" das legendäre Black Mountain College wieder zum Leben. Als Teil davon gibt eine Ausstellung im Museum für Gestaltung Einblick mit Filmen, Dokumenten und zahlreichen Farbfotos in die Verbindungen zwischen den Künsten und auf die Verschmelzung von Leben und Kunst.
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Les Suisses de Paris – Grafik und Typografie

2016-11-04 bis 2017-03-19

tn "Auf nach Paris!" Diesem Ruf folgen ab 1950 viele Schweizer Grafiker und Typografen. Mehrheitlich gut ausgebildete junge Männer aus der deutschen Schweiz suchen hier künstlerische Inspiration, Befreiung von der heimatlichen Enge und vor allem Arbeit. Während zu Hause eine ältere Generation den kleinen Markt dominiert, empfängt man sie in Paris mit offenen Armen. Es locken spannende Aufgaben in Warenhäusern, Agenturen und Verlagen. Und Paris bietet im Unterschied zur Schweiz auch eine nationale Kunstschule an.
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Unterirdisch – Das Spektakel des Unsichtbaren

2014-07-04 bis 2014-09-28

tn Unvorstellbar, wie unser Leben wäre ohne all die unterirdischen Bahnhöfe und Kinosäle, ohne die Tunnels, Wasserreservoirs und Leitungsrohre. Diesen von Menschen geschaffenen Räumen im Untergrund nimmt sich mit "Unterirdisch – Das Spektakel des Unsichtbaren" erstmals eine grosse Ausstellung in der Schweiz an. Das Thema ist hierzulande besonders aktuell, hat sich das Volumen aller Tunnel- und Stollenbauten in der kurzen Zeit seit der Jahrtausendwende doch praktisch verdoppelt. Nicht zuletzt mit den Alpenbasis-Tunnels sowie der Durchmesserlinie in Zürich. Doch warum bauen wir vermehrt im Untergrund?
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Weingart Typografie

2014-05-07 bis 2014-09-28

tn Wolfgang Weingart gilt als "enfant terrible" der modernen Schweizer Typografie. Schon Mitte der 1960er-Jahre verstösst er gegen ihre etablierten Regeln: Er befreit die Buchstaben aus dem Korsett des rechten Winkels, sperrt, unterstreicht oder verformt sie und ordnet das Satzbild neu. In den 1970er-Jahren beginnt er, Rasterfilme in Collagen umzusetzen und nimmt damit das digitale Sampling des postmodernen New Wave vorweg.
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Henry van de Velde – Interieurs

2014-02-28 bis 2014-06-01

tn Henry van de Velde (1863–1957) hat als Architekt und Designer der Moderne weltweiten Ruhm erlangt. Ab Ende des 19. Jahrhunderts setzt sich der reformorientierte Flame dafür ein, "die Welt von ihrer Hässlichkeit zu befreien" und das Leben der Menschen mit einer neuen Ästhetik zu verbessern. Die Werke, Vorträge und Schriften des in Antwerpen geborenen Künstlers beeinflussen das kulturelle Geschehen weit über die Landesgrenzen Belgiens hinaus.
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Kirschblüten und Askese

2014-02-12 bis 2014-05-25

tn Japan fasziniert mit einer einzigartigen Plakatkultur. Subtile Poesie, mystische Botschaften und leuchtende Farbigkeit fesseln das westliche Auge ebenso wie freche Provokation und die Negierung aller vermeintlichen Regeln visueller Kommunikation. Als kultureller Beitrag zum 150-jährigen Jubiläum diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz präsentiert die Ausstellung die japanische Plakatgeschichte, die das Medium vorwiegend als künstlerisches Statement und als Imagewerbung kennt.
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Vintage – Design mit bewegter Vergangenheit

2013-11-13 bis 2014-04-06

tn Immer neue Dinge müssen her! Unsere Konsumkultur lebt davon. Neuerdings darf dieses Neue aber auch alt sein und gebraucht – oder zumindest so aussehen. "Vintage" heisst diese Bewegung, die sich ursprünglich als Alternative in der Konsumkultur des ausgehenden 20. Jahrhunderts eingerichtet, mittlerweile breite Kreise und Teile der Massenproduktion erfasst hat.
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Martin Parr – Souvenir

2013-07-12 bis 2014-01-05

tn Beispiel ist eine Bestandsaufnahme, wie Menschen ihren Reichtum und ihr ganzes Repertoire von Statussymbolen an Kunstmessen oder Pferderennen demonstrativ zur Schau stellen. Die Serie wird ausserdem als Bild- und Tonprojektion gezeigt. Neben den etablierten Brennpunkten des Reichtums in Europa oder den USA rückt Martin Parr auch die aufstrebenden Länder der arabischen Welt oder Asiens in den Blick.
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René Burri – Doppelleben

2013-06-05 bis 2013-10-13

tn Der Schweizer Magnum-Fotograf René Burri hat die Geschichte der Dokumentarfotografie des 20. Jahrhunderts massgebend mitgeprägt. Viele seiner Bilder in Schwarz-Weiss wie der Zigarre rauchende Che Guevara oder die Arbeiten zu Le Corbusier sind weltbekannt. Seine Farbfotografie hingegen fand bis anhin weniger Beachtung. Das Museum für Gestaltung Zürich schliesst diese Lücke und gewährt dem Publikum Einblick in die zwei Leben des Fotografen.
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Verbrechen lohnt sich: Der Kriminalfilm

2012-12-07 bis 2013-06-02

tn Intrigen, Raubzüge, Mordfälle – Der Krimi gehört zu den populärsten Filmgenres, sowohl im Kino als auch im Fernsehen. Dabei geht es oft um die Frage: Wer war es? Die Lösung dieses Rätsels ist in jedem Kriminalfall mit der Frage nach dem Motiv verbunden: Was hat die Figuren zu ihrem Tun veranlasst? Diese menschlichen Beweggründe eines Verbrechens haben eine ganze Reihe von namhaften Regisseuren und Schauspielerinnen inspiriert. Sie gaben den Geschichten von Raub oder Mord eine oftmals hoch stehende filmische Form. Das Museum für Gestaltung Zürich ermittelt ab Anfang Dezember im Milieu des Kriminalfilms. Serien sind ebenso Gegenstand der Untersuchung wie abendfüllende Werke. Im Fokus des Interesses stehen deren Entstehung, Machart und Ankündigung.
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