Martin-Gropius-Bau

Niederkirchnerstraße 7
D - 10963 Berlin

T: 0049 (0)30 25486-0
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Ed Atkins. Old Food

2017-09-29 bis 2017-12-10

tn Ed Atkins ist einer der markantesten Vertreter einer jungen Künstler*innengeneration, die sich mit der Allgegenwärtigkeit digitaler Medien auseinandersetzt. In seinen computergenerierten Filmen schafft er Welten von forcierter Künstlichkeit, deren ramponierte und einsame Protagonist*innen er hypergenau und in entwaffnender Nähe inszeniert. Atkins’ Animationen zeigen das Zeigen der digitalen Medien selbst und streben gleichzeitig einen verstörenden Grad von Realismus an. Sie geben eine unbehagliche Version des Wohlvertrauten wieder und gehen unmittelbar unter die Haut – ähnlich wie bereits die Vorstellung von "altem Essen" eine körperliche Reaktion hervorruft.
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Wenzel Hablik. Expressionistische Utopien

2017-09-02 bis 2018-01-14

tn Utopische Architekturentwürfe, expressionistisches Interieur, fantastische Farbwelten – all dies ist nur ein Teil des Werkes von Wenzel Hablik (1881–1934), der sich als Universalkünstler dem Gesamtkunstwerk verschrieb. Hablik gilt als einer der wichtigen Vertreter der deutschen expressionistischen Architektur- und Gestaltungsavantgarde. Scheinen die Wege der Kunst der Moderne weitgehend erforscht, so bietet sein Werk immer noch Überraschendes.
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Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU

2017-07-29 bis 2017-10-29

tn Zehn von Rechtsradikalen getötete Menschen zwischen 2000 und 2007 – in Dortmund, Hamburg, Heilbronn, Kassel, Köln, München, Nürnberg, Rostock. Das erste Opfer, der Blumenhändler Enver Şimşek, wurde am 9. September 2000 in Nürnberg ermordet, das letzte Opfer, die Polizistin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn. Bei einem Nagelbomben-Attentat in Köln wurden 22 Menschen verletzt, vier davon schwer. Der Prozess am Oberlandesgericht in München gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben sowie weitere fünf mutmaßlich Beteiligte begann 2013, das Urteil steht noch aus, ebenso die restlose Aufklärung der Taten.
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Lucian Freud. Closer

2017-07-22 bis 2017-10-22

tn Lucian Freud (1922–2011) ist einer der bedeutendsten Maler Großbritanniens. Seine figurativen Arbeiten gehören zu den Meisterwerken des 20. Jahrhunderts. Berühmtheit erlangt er vor allem durch seine Porträts von Menschen und Tieren, die er nahezu wissenschaftlich sorgfältig beobachtet und auf Leinwand oder Papier bringt.
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Franz Kafka. Der ganze Prozess

2017-06-30 bis 2017-08-28

tn Mehr als 100 Jahre nach seiner Entstehung wird das gesamte Manuskript des berühmten Romans von Franz Kafka "Der Prozess" im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt. Blatt für Blatt wird es in der Reihenfolge aufgeschlagen, die ihm Kafkas Freund, Nachlassverwalter und Herausgeber Max Brod gegeben hat. Die Berliner Präsentation geht auf die Ausstellung "Der ganze Prozess" aus dem Jahr 2013/2014 im Literaturmuseum der Moderne in Marbach zurück, das Manuskript gehört zu den Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach.
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Juergen Teller im Berliner Gropius-Bau

2017-04-20 bis 2017-07-03

tn Juergen Teller zählt international zu den gefragtesten Fotografen der Gegenwart, und seine Arbeiten, oft umfangreiche Serien, werden in Büchern, Zeitschriften, Magazinen und Ausstellungen veröffentlicht. Ab 1986 in London lebend, begann er dort für Musik-, Zeitgeist- und Modemagazine zu fotografieren und wurde 1991 bekannt, als er die Band Nirvana fotografierte und seine Fotos von Kurt Cobain veröffentlicht wurden.
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Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt

2017-04-12 bis 2017-11-05

tn Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt das Deutsche Historische Museum zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt "Der Luthereffekt" die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt.
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Friedrich Kiesler. Architekt, Künstler, Visionär

2017-03-11 bis 2017-06-11

tn Friedrich Kiesler, geboren 1890 in Czernowitz, gestorben 1965 in New York, war ein austro-amerikanischer Architekt, Bühnenbildner, Designer, Künstler und Theoretiker. Sein die Grenzen der einzelnen Kunstgattungen sprengender künstlerischer Ansatz, sein Konzept eines endlos fließenden Raumes und seine ganzheitliche Designtheorie des Correalismus zählen zu den großen Visionen des 20. Jahrhunderts und erfreuen sich ungebrochener Aktualität. Darüber hinaus war Kiesler eine zentrale Figur im Netzwerk der Aesthetic Community in New York, und sein Freundeskreis liest sich wie ein Who-is-Who der Avantgarde.
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Robert Doisneau. Fotografien

2016-12-09 bis 2017-03-05

tn Nur wenige Fotografen sind mit einem einzigen Bild berühmt geworden. "Le Baiser de l'Hôtel de Ville" ist ein solches Bild. Robert Doisneau (1912–1994) hat es im März 1950 vor einem Pariser Straßencafé in der Rue de Rivoli aufgenommen. Das Bild des sich küssenden Paares war eine Auftragsarbeit des Magazins "Life". Obgleich Doisneau dabei dem Zufall auf die Sprünge half, enthält es eine ganze Geschichte: Es wurde zum Sinnbild von Paris als "Stadt der Liebe". Es zählt zu den Ikonen der Fotografie.
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Omer Fast. Reden ist nicht immer die Lösung

2016-11-18 bis 2017-03-12

tn Omer Fast (* 1972) gehört zu den markantesten Film- und Videokünstlern seiner Generation. Er kreiert in seinen Filmen eine Narration, die die Grenzen zwischen eigener und medialer Erzählung sowie aktueller und historischer Ereignisse in Frage stellt. Sein Werk verweist auf die Durchlässigkeit zwischen Dokumentation und Fiktion.
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Der Britische Blick: Deutschland – Erinnerungen einer Nation

2016-10-08 bis 2017-01-09

tn Am 9. November 1989 meldeten die Medien in der ganzen Welt den Fall der Berliner Mauer, jenes Ereignis, das ein neues, vereintes Deutschland entstehen ließ. Heute spielt dieses Deutschland eine wichtige Rolle im Weltgeschehen. Die Bürger im Osten und Westen Deutschlands lebten Jahrzehnte in unterschiedlichen politischen Systemen, aber gemeinsam hatten sie viele tief verwurzelte Erinnerungen.
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Pina Bausch und das Tanztheater

2016-09-16 bis 2017-01-09

tn Pina Bausch (1940-2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und als eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von ihrem 2007 im Rahmen der Kyoto-Preis-Verleihung gehaltenen Workshop-Vortrag, ermöglicht die Ausstellung Einblicke in die Arbeit von Pina Bausch. Im Mittelpunkt steht nicht nur das Werk in Form der auf die Bühne gebrachten Stücke. In den Fokus gerückt werden vielmehr vor allem die Grundlagen ihrer Arbeit, ihre Vorgehensweise, die wesentlichen Aspekte und die Menschen, die sie auf diesem (Arbeits-)Weg begleitet haben.
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Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976-1989

2016-07-16 bis 2016-09-26

tn Die Ausstellung "Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976-1989" zeigt repräsentative Werke zum Schwerpunktthema "Geist und Macht". Abstandshaltungen und die Versuche der Distanznahme zum DDR-Machtapparat hatten vielerlei Kunst-Gestalt.
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Berenice Abbott – Fotografien

2016-07-01 bis 2016-10-03

tn Berenice Abbott (1898 – 1991) gilt als eine der wichtigsten Dokumentarfotografinnen Amerikas. Ihr Werkzyklus "Changing New York" hat sie berühmt gemacht. Er entstand zwischen 1929 und 1939. Die Bildserie dokumentiert New York im Umbruch: hier die viktorianische Architektur und Cowboy-Salons, dort die Moderne mit hochaufstrebenden Wolkenkratzern und erste große Werbetafeln.
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No It Is! William Kentridge

2016-05-12 bis 2016-08-21

tn Der Südafrikaner William Kentridge gehört zu den international bedeutenden zeitgenössischen Künstlern. Er ist nicht nur bildender Künstler, sondern auch Filmemacher, Regisseur und ein großer Erzähler. Seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten bewegt sich sein umfassendes Schaffen durch unterschiedliche künstlerische Disziplinen. Sein interdisziplinäres Gesamtwerk wird erstmals von den Berliner Festspielen präsentiert.
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Die Maya – Sprache der Schönheit

2016-04-12 bis 2016-08-07

tn Die Maya ist eine der ältesten Kulturen der Welt. Von den großartigen künstlerischen Ausdrucksformen der Maya erzählt die Ausstellung "Die Maya – Sprache der Schönheit". Mit einer Sammlung von etwa 300 Kunstwerken, darunter viele mexikanische Nationalschätze, zeigt sie grundlegende Aspekte der prähispanischen Kunst: der Körper, die Figur steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung.
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Isa Genzken: Mach Dich hübsch!

2016-04-09 bis 2016-06-26

tn Isa Genzken (*1948) zählt zu den bemerkenswertesten und radikalsten Künstlerinnen der Gegenwart. Mit ihren tiefgründigen Arbeiten hat sie internationales Renommee erlangt. Ihr vielfältiges Werk gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Positionen unserer Zeit. Erstmals ist ihr Werkschaffen umfassend in Berlin zu sehen.
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Lee Miller – Fotografien

2016-03-19 bis 2016-06-12

tn Lee Miller (1907-1977) ist eine der vielseitigsten US-amerikanischen Fotografinnen und Fotojournalistinnen des 20. Jahrhunderts. Sie hat in ihrem Werkschaffen gegensätzliche Genres wie den Surrealismus, Mode-, Porträt-, Reisefotografie sowie Kriegsberichterstattung vereint. Die Ausstellung "Lee Miller – Fotografien" führt durch die verschiedenen Lebensstationen der Fotografin von New York, über Paris und Ägypten bis nach Deutschland.
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Günter Brus. Störungszonen

2016-03-12 bis 2016-06-06

tn Seit Günter Brus (geb. 1938 – lebt in Graz) mit dem Wiener Spaziergang 1965 als "Aktionist" in der Öffentlichkeit auftrat, hat er ein mannigfaches Œuvre erarbeitet. Es ist die erste Ausstellung des Künstlers in Berlin, wiewohl der Künstler lange Zeit dort lebte und die Kunstszene der Stadt maßgeblich beeinflusste. Die umfassende Schau führt unter dem Titel "Störungszonen" durch sein Gesamtwerk, setzt aber Schwerpunkte dazu.
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Kunst der Vorzeit

2016-01-21 bis 2016-05-16

tn Auf der Suche nach ursprünglichen, unverbildeten Ausdrucksformen gab es in den 1920er und 1930er Jahren – neben jener der Kinder und psychisch Kranken – mit der Kunst der "Primitiven" (wie man indigene Völker damals nannte) eine eher wenig beachtete Inspirationsquelle für die Entwicklung der modernen Kunst: die prähistorische Kunst, insbesondere die älteste überlieferte Form menschlichen künstlerischen Schaffens, die Felskunst.
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Russland und Deutschland. Von der Konfrontation zur Zusammenarbeit

2015-10-29 bis 2015-12-13

tn Es sind viele und facettenreiche Ereignisse, die die Annäherungen zwischen Deutschen und Russen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bestimmten. Die Ausstellung, eine Zusammenarbeit zwischen dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst und dem Staatsarchiv der Russischen Föderation, greift Wegmarken des Annäherungsprozesses der ehemaligen Kriegsgegner seit 1945 auf.
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Berliner Gropius-Bau zeigt Fotografien von Germaine Krull

2015-10-15 bis 2016-01-31

tn Germaine Krull (1897-1985) zählt zu den bedeutenden Fotografinnen im Paris der 1920er und -30er Jahre. Sie hat mit ihren experimentellen Aufnahmen und ihren Fotoreportagen für Magazine wie VU, Variété und Jazz die Geschichte der Fotografie geprägt. Sie zählt zu den Protagonisten der modernen Fotografie. Dennoch ist ihr Werk kaum erforscht und in nur wenigen Ausstellungen bisher präsentiert.
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Von Hockney bis Holbein

2015-09-11 bis 2016-01-10

tn Die Sammlung Würth zählt zu den größten Privatsammlungen Europas. Sie umfasst mehr als 16.800 Kunstwerke. Die bedeutendsten Künstler der klassischen Moderne sind in der Sammlung vertreten aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst. Die außergewöhnliche Ausstellung bereichert den Kunstherbst in Berlin. In nie gezeigtem Umfang wird die Kollektion mit 400 Kunstwerken von internationalem Rang auf 5.000 Quadratmetern im Martin-Gropius-Bau präsentiert.
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Piet Mondrian. Die Linie

2015-09-04 bis 2015-12-06

tn Piet Mondrian (1872–1944) zählt mit seinem Werk zu den Begründern der abstrakten Malerei. Er ist ein Meister der Komposition von Farbflächen. Mit seiner strengen Reduktion auf die Grundelemente der Malerei schuf er Ikonen der klassischen Moderne. Doch Mondrian begann, was weniger bekannt ist, um 1900 im impressionistischen Stil der Haager Schule zu malen, probierte verschiedene Kunststile bis die Linie, die Organisation von Bildflächen sein künstlerisches Werk dominierte. Diese Entwicklung im Werk Mondrians will die vom Gemeentemuseum Den Haag gemeinsam mit dem Martin-Gropius-Bau entwickelte Ausstellung aufzeigen.
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Fassbinder – Jetzt

2015-05-06 bis 2015-08-23

tn Das Deutsche Filmmuseum Frankfurt am Main zeigt vom 6. Mai bis 23. August 2015 die Ausstellung "Fassbinder – Jetzt" im Martin-Gropius-Bau Berlin in neun Räumen anlässlich des 70. Geburtstags von Rainer Werner Fassbinder am 31. Mai. Die Präsentation setzt neue Impulse für die Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten deutschen Regisseure.
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Jahrhundertzeichen. Tel Aviv Museum of Art visits Berlin

2015-03-27 bis 2015-06-21

tn Aus Anlass des 50jährigen Jahrestages der Aufnahme der deutsch-israelischen Beziehungen entsendet das Tel Aviv Museum of Art etwa 70 Meisterwerke erstmals nach Europa, nach Berlin. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Moderne und wird ergänzt durch zeitgenössische Medienkunst aus Israel. Die künstlerischen Strömungen des 20. Jahrhunderts sind durch Gemälde, Skulptur und Grafik vertreten.
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Tanz der Ahnen

2015-03-18 bis 2015-06-14

tn Erstmals stehen Kunstwerke aus Ozeanien im Zentrum einer Ausstellung des Martin-Gropius-Bau. Sie kommen aus einem Gebiet am Mittel- und Unterlauf des Flusses Sepik in Papua-Neuguinea. Etwa 220 Kunstwerke von zwölf Leihgebern – die bedeutendsten Museen Europas sind beteiligt – werden zu sehen sein. Die Ästhetik der Kunst der Sepikregion hat schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts europäische Wissenschaftler und Künstler fasziniert. Berlin war mit Basel ein Zentrum der Sepik-Forschung.
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Liu Xia – Eine Fotografin aus China

2015-02-21 bis 2015-04-19

tn Liu Xia, in Peking geboren, ist eine der bemerkenswertesten Künstlerinnen aus China. Sie ist Fotografin und Malerin, Lyrikerin und Romancier. Sie war in den relativ liberalen 1980er Jahren ein sehr aktives Mitglied in der sich der Welt öffnenden und experimentierfreudigen Künstlerszene Pekings. Im Martin-Gropius-Bau wird jetzt das fotografische Werk vorgestellt, mit etwa 50 Objekten, von denen viele in den 1990er Jahren entstanden. Auch ihren Gedichten wird in der Ausstellung Raum gewidmet.
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WChUTEMAS - Ein russisches Labor der Moderne

2014-12-05 bis 2015-04-06

tn WChUTEMAS, oftmals als "russisches Bauhaus" bezeichnet, war eine legendäre Kunstschule der Moderne in den 1920er Jahren. Erstmals zeigt eine Ausstellung in Deutschland einen wichtigen Ausschnitt – mit dem Schwerpunkt Architektur - aus dem Wirken von WChUTEMAS. Mit etwa 250 Werken: Skizzen, Zeichnungen, Malerei und Modellen von Lehrern und Studierenden.
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Pasolini Roma

2014-09-11 bis 2015-01-05

tn Pier Paolo Pasolini ist eine der herausragenden und schillerndsten Persönlichkeiten des intellektuellen Europas der Nachkriegszeit. Als Lyriker in der Sprache seiner friaulischen Heimat, als Autor von Romanen und kulturkritisch-politischen Essays und Kolumnen, als Regisseur polarisierender Filme, aber auch als Zeichner und Maler richtete sich sein Blick in erster Linie auf zeitlose, archaische Themen: das Schicksal des Menschen, das bäuerliche Leben, die Religion, die S*xualität, der Tod.
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Die Wikinger

2014-09-09 bis 2015-01-04

tn Furchterregende Krieger und Eroberer, welterfahrene Seefahrer, Handelsleute, Bauern und hoch spezialisierte Handwerker – all diese Beschreibungen prägen das Bild der Wikinger. Vom 9. bis zum 11. Jahrhundert dominierten sie den Nord- und Ostseeraum und unternahmen Reisen bis nach Nordamerika oder Byzanz. Im Zentrum der Ausstellung steht das größte bekannte Kriegsschiff der Wikinger mit einer Länge von 37 Metern. Es wird erstmals der Öffentlichkeit gezeigt.
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Die Welt um 1914

2014-08-01 bis 2014-11-02

tn In Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zeigt der Martin-Gropius-Bau mit der Ausstellung "Die Welt um 1914 – Farbfotografie vor dem Großen Krieg" bislang fast vergessene Farbfotografien und Filme, die der französische Bankier Albert Kahn (1860 – 1940) vor dem Ersten Weltkrieg in Auftrag gegeben hat. Begeistert vom farbfotografischen Verfahren der Gebrüder Lumière sandte er in einer Zeit, als die Nationen Europas bereits zum Großen Krieg rüsteten, Fotografen in die Welt, um ein einzigartiges Bildarchiv aufzubauen.
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Walker Evans. Ein Lebenswerk

2014-07-25 bis 2014-11-09

tn Walker Evans (1903 – 1975) gehört zu den großen Persönlichkeiten der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts. Er erlangte erstmals öffentliche Aufmerksamkeit mit seiner Dokumentation der Armut im Amerika in den Zeiten der Großen Depression, die am 29. Oktober 1929 mit dem Schwarzen Freitag begann und die 1930er Jahre dominierte. Bis heute ist die Rezeption seines Werkes eng mit diesen in den 1930er Jahren entstanden Fotografien verbunden.
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David Bowie-Retrospektive im Berliner Gropius-Bau

2014-05-20 bis 2014-08-10

tn Vom 20. Mai bis zum 24. August 2014 ist die internationale Ausstellung "David Bowie" im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. Damit kommt die spektakuläre Show des Victoria and Albert Museum, London (V&A), eine der erfolgreichsten Ausstellungen in der traditionsreichen Geschichte des Londoner Museums, an die Spree. Die multimedial inszenierte Retrospektive über David Bowie bietet ein umfassendes audiovisuelles Ausstellungserlebnis auf höchstem technischen Niveau.
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Ai Weiwei – Evidence

2014-04-03 bis 2014-07-13

tn Trotz aller unfassbaren Anfeindungen in seinem Land hat sich Ai Weiwei entschlossen, seine weltweit größte Einzelausstellung im Martin-Gropius-Bau, in Berlin durchzuführen. Auf 3000 qm in 18 Räumen und im spektakulären Lichthof zeigt er Werke und Installationen, die eigens für den Martin-Gropius-Bau entstanden oder noch nie in Deutschland gezeigt wurden. "Evidence" nennt er seine Ausstellung, nach jenem Wort, welches uns aus amerikanischen Krimiserien bekannt ist: der Beweis, möglichst gerichtsfest. Es ist eine politische Ausstellung, die Ai Weiwei für Berlin in seinem einfachen und schönen Studio am dörflichen Stadtrand von Peking entwarf.
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Hans Richter – Begegnungen

2014-03-27 bis 2014-06-30

tn Hans Richters (1888-1976) Lebenswerk umspannt fast 70 Jahre. In Berlin geboren, ist er einer der bedeutendsten Protagonisten der Moderne. Berlin, Paris, München, Zürich, Moskau und New York sind Stationen seines Lebens. Er ist Maler und Zeichner, Dadaist und Konstruktivist, Filmemacher und Theoretiker und auch ein großer Lehrer. Seine großen Rollbild-Collagen sind heute Ikonen der Kunstgeschichte. Wie bei kaum einem anderen Künstler des 20. Jahrhunderts findet sich in seinem Werk eine große Durchlässigkeit zwischen künstlerischen Disziplinen. Die Verbindung von Film und Kunst ist sein großes Thema. Viele der berühmtesten Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren seine Freunde.
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Wols Photograph. Der gerettete Blick

2014-03-15 bis 2014-06-22

tn Wolfgang Schulze, genannt Wols, wurde 1913 in Berlin geboren. Der Maler und Grafiker gilt als wichtiger Wegbereiter des Informel. Erstmals präsentiert der Martin-Gropius-Bau in Berlin das weitgehend unbekannte fotografische Œuvre von Wols. In diesen Arbeiten lässt sich die Entwicklung hin zum Gegenstandslosen bereits erahnen.
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Barbara Klemm. Fotografien 1968 – 2013

2013-11-16 bis 2014-03-09

tn Wie kaum eine andere deutsche Fotografin hat Barbara Klemm das Zeitgeschehen der letzten Jahrzehnte mit der Kamera begleitet. Ihre Aufnahmen zeigen Ereignisse von historischem Wert. Schlüsselbilder, die Wendepunkte und Epochen vergegenwärtigen. Für den Martin-Gropius-Bau entwickelt die renommierte Fotografin eine große retrospektive Werkschau. Arbeiten aus fünf Jahrzehnten stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.
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Auf den Spuren der Irokesen

2013-10-18 bis 2014-01-06

tn Nur wenige der in die Hunderte zählenden indigenen Völker Nordamerikas beschäftigten die europäische Vorstellung in dem Ausmaß, wie es die Irokesen taten. Diese Faszination gründet sich vor allem auf die herausragende Rolle, die die fünf (später sechs) irokesischen Nationen im kolonialen Nordamerika des 17. und 18. Jahrhunderts spielten. Im Verband einer schlagkräftigen Stammesliga galten sie als gefürchtete Krieger und geschickte Diplomaten – ein Ruf, der seinen Niederschlag nicht zuletzt auch in der Romanliteratur fand.
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Meret Oppenheim - Retrospektive in Berlin

2013-08-16 bis 2014-01-06

tn Erstmals ist Meret Oppenheim eine große Retrospektive in ihrer Geburtsstadt Berlin gewidmet. Am 6. Oktober dieses Jahres 2013 wäre die berühmte Künstlerin 100 Jahre alt geworden. Der spielerisch-humorvolle Umgang ihrer Werke mit Alltagsmaterialien, die in immer neue Sinnzusammenhänge transferiert werden, ist ein besonderes Charakteristikum ihrer künstlerischen Arbeit. Dies verbindet sie auch mit ihren Künstlerfreunden Max Ernst, Alberto Giacometti, Hans Arp oder Man Ray.
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Antes. Malerei 1958 – 2010

2013-06-14 bis 2013-09-16

tn Horst Antes ist einer der international bedeutendsten figurativen Künstler der letzten Jahrzehnte. Wie wenige andere deutsche Künstler hat er zum globalen Kunstdialog beigetragen. Dreimal war er auf der documenta vertreten. Auf den Biennalen in Venedig und Sao Paolo war er präsent. In allen wichtigen europäischen, amerikanischen und japanischen Museen und Sammlungen sind seine Werke zu sehen.
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Anish Kapoor im Martin-Gropius-Bau

2013-05-18 bis 2013-11-24

tn Anish Kapoor ist einer der weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstler. Seit seinen ersten Skulpturen - einfache, auf dem Boden ausgebreitete Formen mit farbigen Pigmenten - hat Kapoor ein facettenreiches Werk aus verschiedenen Materialien wie Stein, Stahl, Glas, Wachs, PVC-Häuten und High-Tech-Material entwickelt. In seinen Objekten, Skulpturen und Installationen verwischen die Grenzen zwischen Malerei und Bildhauerei.
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Kosmos Farbe. Itten – Klee

2013-04-25 bis 2013-07-29

tn Johannes Itten und Paul Klee sind in der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts mit ebenso bedeutenden wie prominenten Farbenlehren hervorgetreten. Beide sind geprägt von der Vorstellung, dass die Ordnung der Farben als in sich geschlossener Kosmos der Farbe gesetzmässig strukturiert ist. Neue Quellen zeigen, dass sich beide Künstler auf gemeinsame geistesgeschichtliche, teilweise auch esoterische Quellen bezogen haben und sich gegenseitig anregten. Beide haben ihre Überlegungen zur Farbe in jahrzehntelanger Reflexion und Arbeit entwickelt und umfassend in ihren künstlerischen Werken berücksichtigt.
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Von Beckmann bis Warhol

2013-03-22 bis 2013-06-09

tn Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums präsentiert die Bayer AG im Jahr 2013 erstmals die wichtigsten Werke der unternehmenseigenen Kunstsammlung in der Bundeshauptstadt: Unter dem Titel "Von Beckmann bis Warhol – Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts – Die Sammlung Bayer" werden Werke bedeutender Künstler – darunter Arbeiten von Gerhard Richter, Max Beckmann, Andy Warhol und Pablo Picasso – im Martin-Gropius-Bau in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Margaret Bourke-White im Berliner Gropius-Bau

2013-01-18 bis 2013-04-14

tn Margaret Bourke-White (1904-1971) war in der männlich dominierten Welt der Fotografen Amerikas ein Medienstar. Ihr Portrait in Fliegermontur während eines Bombereinsatzes, die Kamera lächelnd in der linken Hand, war ein beliebtes Motiv bei den Soldaten. Margaret Bourke-White musste für ihre Karriere stets kämpfen. Von verschlossenen Türen ließ sie sich nicht beeindrucken. Das Titelfoto der allerersten Life-Ausgabe vom November 1936 stammte von ihr, und der Einfachheit halber hatte sie auch gleich die Geschichte dazu geschrieben.
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Regina Schmeken - Unter Spielern

2012-10-16 bis 2013-01-06

tn Für Regina Schmeken ist die Darstellung von Bewegung ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit. Ihre seriellen Fotografien konzentrieren sich auf den entscheidenden Moment zwischen Stillstand und Aktion in Tanz, Fußball, Stabhochsprung oder Fechten. Die durchtrainierten Körper der Akteure gewinnen durch das Schwarz-Weiß der Aufnahmen eine skulpturale Qualität, die durch eine ungewöhnliche Komposition und Lichtführung verstärkt wird.
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Dennis Hopper – The Lost Album

2012-09-20 bis 2012-12-19

tn Die Ausstellung "Dennis Hopper – The Lost Album" zeigt ein spektakuläres Konvolut von über vierhundert Vintage-Fotografien von Dennis Hopper – entstanden in den 1960er Jahren. In fünf Kisten, vergessen und verborgen, sind sie nach seinem Tod ans Licht gekommen. Es gibt keinen Zweifel, dass diese Arbeiten definitiv jene sind, die Hopper aus der unendlichen Fülle der Fotografien, die zwischen 1961 bis 1967 entstanden sind, für seine erste große Fotografieausstellung persönlich ausgewählt hat.
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Mythos Olympia – Kult und Spiele

2012-08-31 bis 2013-01-07

tn Die Ausstellung "Mythos Olympia – Kult und Spiele" widmet sich dem antiken Heiligtum von Olympia, dem dortigen Kult und den dabei veranstalteten Wettkämpfen, die alle vier Jahre auch hinter den modernen olympischen Spielen aufleuchten. "Mythos Olympia" ist eine Initiative der Griechischen Kulturstiftung und des Griechischen Kulturministeriums.
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Diane Arbus in Berlin

2012-06-22 bis 2012-09-24

tn Diane Arbus (New York, 1923–1971) hat die Kunst der Fotografie revolutioniert. Mit ihren kühnen Sujets und ihrem fotografischen Zugang schuf sie ein Werk, das in seiner Unverfälschtheit oftmals schockiert. Ihre Gabe, die uns besonders vertraut erscheinenden Dinge in etwas Fremdes zu verwandeln und das Vertraute im Exotischen aufzudecken, erweitert unser Selbstverständnis. Die meisten ihrer Sujets findet Arbus in New York – einer Stadt, die sie sowohl wie etwas Vertrautes als auch wie ein fremdes Land erkundet hat.
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Baumeister der Revolution

2012-04-05 bis 2012-07-09

tn Die Ausstellung "Baumeister der Revolution" lenkt den Blick auf einen Bereich der sowjetischen Avantgarde, der in Europa und darüber hinaus relativ unbekannt geblieben ist: die Architektur. Auch in Russland und den anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion sind die Namen der meisten Architekten weitestgehend vergessen. Ihre Bauten sind nicht in dem Maße Teil des kulturellen Gedächtnisses geworden, wie es das "Neue Bauen" im Westen ist.
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Art and Press

2012-03-23 bis 2012-06-24

tn Die Zeitung ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts Material und Gegenstand der Kunst. Künstler setzen sich mit diesem Medium, ob in der Funktion als Instrument der Aufklärung oder der Manipulation, auf vielfältige Weise auseinander. Motivation und Bedeutung für die Nutzung des Mediums sind dabei immer unterschiedlich.
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