Franz Marc Museum

Franz-Marc-Park 8-10
D - 82431 Kochel am See

T: 0049 (0)8851 92488-0
F: 0049 (0)8851 92488-15

E: info@franz-marc-museum.de
W: http://www.franz-marc-museum.de/

Paul Klee. Landschaften

2018-02-25 bis 2018-06-10

tn Paul Klee, dessen Oeuvre über 10.000 Werke umfasst, hat sehr viele Landschaften gemalt. Dies ergibt zumindest ein Blick in sein Werkverzeichnis, wo der Begriff "Landschaft" in zahlreichen Bildtiteln vorkommt. Nur sehr selten wird er allerdings auf konkrete Orte bezogen, wie es bei einem traditionellen Verständnis der Bildgattung zu erwarten wäre.
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Blaues Land und Großstadtlärm

2017-04-30 bis 2017-10-03

tn Die Sammlung der Fondazione Braglia mit Schwerpunkt auf dem deutschen Expressionismus wurde bisher nur für einige Wochen in den 2015 eröffneten Museumsräumen der Stiftung in Lugano präsentiert. Im diesem Sommer zeigt das Franz Marc Museum diese herausragende Sammlung für sechs Monate im Rahmen einer Ausstellung, die als "expressionistischer Spaziergang durch Kunst und Literatur" konzipiert ist.
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Willi Baumeister und Paul Klee. Struktur und Vision

2015-10-04 bis 2016-01-10

tn Trotz ihres Altersunterschiedes von nur zehn Jahren scheinen Paul Klee (1879-1940) und Willi Baumeister (1889-1955) zwei Generationen anzugehören. Während Klee der frühen Avantgarde des 20. Jahrhunderts zugeordnet wird, sieht man Baumeister vor allem im Zusammenhang mit dem Neubeginn der Moderne in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt als Integrationsfigur, die den Anschluss an die während des Faschismus in Deutschland verfemte Moderne wiederhergestellt hat.
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Schöne Aussichten

2015-03-22 bis 2015-07-19

tn Marc, Kandinsky, Münter, Jawlensky, Macke und Klee - fast alle Maler des späteren "Blauen Reiters" schufen zwischen 1901 und 1908/9 Ölstudien, malerische Skizzen, die unter freiem Himmel entstanden. Sie schlossen damit an eine vom Impressionismus und zuvor in der Künstlerkolonie von Barbizon gepflegte Tradition an, die von den "deutschen Impressionisten" Slevogt, Liebermann oder Corinth weitergeführt wurde.
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Henri Matisse / Rupprecht Geiger. Kraft der Farbe

2014-10-12 bis 2015-03-15

tn Der Zweite Weltkrieg hinterlässt tiefe Wunden, auf die die Künstler unterschiedlich reagieren. Henri Matisse und Rupprecht Geiger setzen der emotionalen und der tatsächlichen Grisaille der Nachkriegszeit die Kraft der Farbe entgegen, deren Vitalität den Betrachter umso stärker in Ihren Bann zieht, als beide Künstler sich mit den in dieser Ausstellung präsentierten Werken, "Jazz" (1947) und "AER" und "PYR" (1962), gegen zerstörerische Erinnerungen und überkommene Traditionen zu wehren scheinen.
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Jenseits der Utopien

2014-10-12 bis 2015-01-11

tn Als Franz Marc kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs den Kriegsdienst antritt, steht er auf der Höhe seiner künstlerischen Entwicklung. Sein Glaube an eine Veränderung der Gesellschaft durch "geistige Güter", wie bildende Kunst, Literatur und Musik war enttäuscht worden. Wie viele Intellektuelle seiner Generation projiziert Marc eine "reinigende Wirkung" für Europa auf den Krieg. Auch die letzten, vor seinem Tod am 4. März 1916, entstandenen Zeichnungen, das "Skizzenbuch aus dem Felde" thematisieren eine Neuschöpfung aus dem Chaos.
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Im Kreis der Avantgarde

2014-05-25 bis 2014-10-05

tn Die Begegnung mit dem Mäzen Bernhard Köhler im Jahr 1910 und die Freundschaft mit August Macke bedeuten für Franz Marc einen ersten Schritt aus der künstlerischen Isolation. In den folgenden Jahren wird der Maler in den Kreis der internationalen Avantgarde aufgenommen. Marc lernt Paul Klee kennen, er begegnet den Künstlern der Brücke in Berlin, trifft die Dichterin Else Lasker-Schüler und beginnt eine Korrespondenz mit dem französischen Maler Robert Delaunay.
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Tierstücke – Nicht von dieser Welt

2014-04-06 bis 2014-09-21

tn Die Ausstellung "Tierstücke – Nicht von dieser Welt" präsentiert Georg Baselitz aus einer ungewöhnlichen Perspektive: die intensive Beschäftigung mit Tiermotiven ist ein bisher kaum beachteter Aspekt im Oeuvre dieses großen Gegenwartskünstlers. Baselitz, der oft ausschließlich als Maler der Motive, die "auf dem Kopf stehen", wahrgenommen wird, bricht in ausdrucksstarken, auf Dissonanzen setzenden Werken gängige Klischees von "Tier" und "Natur" auf.
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Franz Marc – Aufbruch zu Licht und Farbe

2014-02-16 bis 2014-05-18

tn Als einer der Künstler, der der Malerei des 20. Jahrhunderts wichtige Impulse verliehen und neue Perspektiven eröffnet hat, war der junge Franz Marc gezwungen, sich neben den eingetretenen Pfaden der Akademieausbildung seinen eigenen künstlerischen Weg neu zu bahnen. Er setzte dabei – wie viele Künstler seiner Generation zunächst beim französischen Impressionismus an und seine erste Studienreise führte ihn 1902/3 in die damals wichtigste Kunstmetropole Europas, Paris.
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1913: Bilder vor der Apokalypse

2013-10-13 bis 2014-01-19

tn Das Werk Franz Marcs und vieler seiner Zeitgenossen ist vor dem Ersten Weltkrieg von der Vorahnung der Katastrophe geprägt. Im Rückblick lassen sich zahlreiche Hinweise auf die kommende Apokalypse ausmachen. Aus zeitgenössischer Sicht sind diese Jahre aber auch durch Ereignisse geprägt, die scheinbar in keinem Zusammenhang mit dem Krieg stehen.
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Max Beckmann - Kleine Stilleben

2013-06-16 bis 2013-10-06

tn 1912 fechten Franz Marc und Max Beckmann eine theoretische Kontroverse in der Zeitschrift PAN aus. Sie schärft den Blick für die fundamental unterschiedliche künstlerische Praxis der beiden Maler: Franz Marc komponiert seine Werke sorgfältig und lässt die lineare Grundstruktur, die er mit Farbe "füllt", sichtbar in den Vordergrund treten.
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Strukturen der Natur

2013-03-10 bis 2013-06-02

tn Das Franz Marc Museum besitzt eine große Anzahl der seltenen graphischen Blätter Franz Marcs und die Druckstöcke seiner Holzschnitte, die anschaulich deren technische Komplexität zeigen und gleichzeitig skulpturalen Charakter haben. Die Präsentation des nahezu vollständigen graphischen Werks von Franz Marc wird in dieser Ausstellung durch eine Auswahl graphischer Arbeiten des dänischen Künstlers Per Kirkeby ergänzt.
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Else Lasker-Schüler. Gestirne und Orient

2012-09-23 bis 2013-01-06

tn Else Lasker-Schüler gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus. Ihre Lyrik und Prosa sind von einer sinnlichen Bildhaftigkeit, die ihre Zeichnungen als komplementär zu ihrem dichterischen Werk erscheinen lässt. Dies zeigt sich nicht zuletzt in ihrer Korrespondenz mit Franz Marc, die im Zentrum der Ausstellung "Else Lasker-Schüler. Gestirne und Orient" steht.
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